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BERUF: Neonazi
Die ersten 13 Minuten sind ein Kommentar von Spiegel TV, der ursprünglich nach einer gekürzten Fassung von "Beruf: Neonazi" ausgestrahlt wurde.
Danach folgt der eigentliche Film, der sich um einen Hoffnungsträger der neuen radikalen Rechten der 1990er-Jahre, Ewald Althans, dreht. Dabei zeigt sich immer wieder in Worten und Taten, daß der Protagonist davon getrieben wird, zu provozieren. Das ist natürlich umso leichter, je ablehnenswerter und schockierender seine Standpunkte von anderen Menschen empfunden werden. Neben der Provokation setzt Althans seinen Charme bewußt ein, um damit auch außerhalb der Szene attraktiv zu wirken. Nach einer verbalen Konfrontation in Auschwitz, wo Althans sein Geschichtsbild öffentlich kundtat, so zum Beispiel daß das Konzentrationslager kein Vernichtungslager gewesen sei, wurden die Strafgerichtsbehörden aktiv.
Dienen in der NVA - die DDR-Streikräfte
Den Sozialismus mit der Waffe in der Hand gegen den kapitalistischen Feind zu verteidigen, das war der Auftrag der Soldaten in der DDR. Vor allem die Führung der Sowjetunion wünschte eine schlagkräftige DDR-Armee, die im Ernstfall die Rote Armee unterstützen würde können, sollten Kämpfe an den innerdeutschen Grenzen ausbrechen.
Neonazis, die Männer lieben (Dokumentation)
Im 3. Reich wurden Homosexuelle reihenweise in Konzentrationslager verbannt, viele dort auch ermordet. Sogar schwule Führungskräfte der NSDAP wurden exekutiert, sobald sie wie Röhm, der lange Zeit Hitlers Weggefährte war, politisch unbequem wurden, wobei ihre "Abartigkeit" die Ermordung berechtigter erscheinen lassen sollte. Während die Neonazi-Szene größtenteils die radikale Homophobie des 3. Reichs weiter hochhielt, zeigt sich hinter den Kulissen ein differenziertes Bild. Einige "Mitglieder" von Neonazi-Bewegungen praktizieren heimlich ihre Homosexualität, andere sogar relativ offen. Das Begräbnis Kühnens besuchten auch homophobe Proponenten des Deutschnationalismus.
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