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Song composed by Carl Loewe upon the poem by Theodor Fontane. Sung by a German heroic bass-baritone Ferdinand Frantz (19061959).
Der Reimer Thomas ...
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Song composed by Carl Loewe upon the poem by Theodor Fontane. Sung by a German heroic bass-baritone Ferdinand Frantz (19061959).
Der Reimer Thomas lag am Bach, Am Kieselbach bei Huntly Schloß. Da sah er eine blonde Frau, Die saß auf einem weißen Roß.
Sie saß auf einem weißen Roß, Die Mähne war geflochten fein, Und hell an jeder Flechte hing Ein silberblankes Glöckelein.
Und Tom der Reimer zog den Hut Und fiel auf's Knie, er grüßt und spricht: ,,Du bist die Himmelskönigin! Du bist von dieser Erde nicht!``
Die blonde Frau hät an ihr Roß: ,,Ich will dir sagen, wer ich bin; Ich bin die Himmelsjungfrau nicht, Ich bin die Elfenkönigin!
,,Nimm deine Harf und spiel und sing Und laß dein bestes Lied erschalln! Doch wenn du meine Lippe küßt, Bist du mir sieben Jahr verfalln!``
,,Wohl! sieben Jahr, o Königin, Zu dienen dir, es schreckt mich kaum!`` Er küßte sie, sie küßte ihn, Ein Vogel sang im Eschenbaum.
,,Nun bist du mein, nun zieh mit mir, Nun bist du mein auf sieben Jahr.`` Sie ritten durch den grünen Wald, Wie glücklich da der Reimer war!
Sie ritten durch den grünen Wald Bei Vogelsang und Sonnenschein, Und wenn sie leicht am Zügel zog, So klangen hell die Glöckelein.
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Song composed by Carl Loewe upon the poem by Ferdinand Freiligrath. Sung by a German heroic bass-baritone Ferdinand Frantz (19061959).
Zelte, Posten...
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Song composed by Carl Loewe upon the poem by Ferdinand Freiligrath. Sung by a German heroic bass-baritone Ferdinand Frantz (19061959).
Zelte, Posten, Werda-Rufer! Lust'ge Nacht am Donauufer! Pferde stehn im Kreis umher Angebunden an der Pflöcken; An den engen Sattelböcken Hangen Karabiner schwer.
Um das Feuer auf der Erde, Vor den Hufen seiner Pferde Liegt das östreichsche Pikett. Auf dem Mantel liegt ein jeder; Von den Tschackos weht die Feder, Leutnant würfelt und Kornet.
Neben seinem müden Schecken Ruht auf einer wollnen Decken Der Trompeter ganz allein: "Laßt die Knöchel, laßt die Karten! Kaiserliche Feldstandarten Wird ein Reiterlied erfreun!
"Vor acht Tagen die Affaire Hab ich, zu Nutz dem ganzen Heere, In gehör'gen Reim gebracht; Selber auch gesetzt die Noten; Drum, ihr Weißen und ihr Roten! Merket auf und gebet Acht!"
Und er singt die neue Weise Einmal, zweimal, dreimal leise Denen Reitersleuten vor; Und wie er zum letzten Male Endet, bricht mit einem Male Los der volle, kräft'ge Chor:
"Prinz Eugen, der edle Ritter!" Hei, das klang wie Ungewitter Weit in's Türkenlager hin. Der Trompeter tät den Schnurrbart streichen Und sich auf die Seite schleichen Zu der Marketenderin.
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~Kaitlyn~