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ZDF-neo-Sendung vom 12. 09. 2010.
Unrechtsstaat oder Paradies der Arbeiter und Bauern? Auch 20 Jahre nach dem Mauerfall scheiden sich die Geister am...
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ZDF-neo-Sendung vom 12. 09. 2010.
Unrechtsstaat oder Paradies der Arbeiter und Bauern? Auch 20 Jahre nach dem Mauerfall scheiden sich die Geister am Streitfall DDR. Stimmt es, dass die DDR auch ihre gute Seiten hatte? Darf man Stasi-Opfer und Mauertote einfach ausblenden? ZDF-History bringt die Argumente beider Seiten auf den Prüfstand. Ein häufig vorgebrachter Pluspunkt der DDR: die Kinderbetreuung. Zehn Stunden oder mehr können Kinder in Hort und Kindergarten verbringen. Für jedes Kind gibt es einen Kita-Platz. Viele Eltern in Ost und West sagen noch heute, die DDR hatte ein Herz für Kinder.
Vollzeitbetreuung durch den Staat
Durch die Entlastung des staatlichen Betreuungssystems können 92 Prozent der Mütter arbeiten gehen. Bis die Kinder zwölf Jahre alt sind, werden sie in Schule und Hort Vollzeit versorgt. Die Schattenseite des Systems: Erziehung heißt in der DDR auch Erziehung zur Linientreue. Schon in jungen Jahren werden Jungs mit der Vorstellung vertraut gemacht, später einmal den Sozialismus zu verteidigen - als Soldaten. Mit sechs Jahren sollen Kinder in der DDR in die Pionierorganisation, mit 14 in die Freie Deutsche Jugend - so der Wille der Partei. Wer nicht mitmacht, riskiert keine Lehrstelle zu bekommen oder der Zugang zur Uni wird verwehrt.
Playa de Palma der DDR
Erholung finden die DDR-Bürger an den staatlich subventionierten Ferienorten an der Ostsee. Usedom wird zur Playa de Palma der Ostdeutschen - das Vorbild am Mittelmeer bleibt jedoch unerreichbar. Zulässig sind nur Reisen in das sozialistische Ausland. Die Ideologie gibt die Grenzen der "Reisefreiheit" vor.
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Unrechtsstaat oder Paradies der Arbeiter und Bauern? Auch 20 Jahre nach dem Mauerfall scheiden sich die Geister am...
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Unrechtsstaat oder Paradies der Arbeiter und Bauern? Auch 20 Jahre nach dem Mauerfall scheiden sich die Geister am Streitfall DDR. Stimmt es, dass die DDR auch ihre gute Seiten hatte? Darf man Stasi-Opfer und Mauertote einfach ausblenden? ZDF-History bringt die Argumente beider Seiten auf den Prüfstand. Ein häufig vorgebrachter Pluspunkt der DDR: die Kinderbetreuung. Zehn Stunden oder mehr können Kinder in Hort und Kindergarten verbringen. Für jedes Kind gibt es einen Kita-Platz. Viele Eltern in Ost und West sagen noch heute, die DDR hatte ein Herz für Kinder.
Vollzeitbetreuung durch den Staat
Durch die Entlastung des staatlichen Betreuungssystems können 92 Prozent der Mütter arbeiten gehen. Bis die Kinder zwölf Jahre alt sind, werden sie in Schule und Hort Vollzeit versorgt. Die Schattenseite des Systems: Erziehung heißt in der DDR auch Erziehung zur Linientreue. Schon in jungen Jahren werden Jungs mit der Vorstellung vertraut gemacht, später einmal den Sozialismus zu verteidigen - als Soldaten. Mit sechs Jahren sollen Kinder in der DDR in die Pionierorganisation, mit 14 in die Freie Deutsche Jugend - so der Wille der Partei. Wer nicht mitmacht, riskiert keine Lehrstelle zu bekommen oder der Zugang zur Uni wird verwehrt.
Playa de Palma der DDR
Erholung finden die DDR-Bürger an den staatlich subventionierten Ferienorten an der Ostsee. Usedom wird zur Playa de Palma der Ostdeutschen - das Vorbild am Mittelmeer bleibt jedoch unerreichbar. Zulässig sind nur Reisen in das sozialistische Ausland. Die Ideologie gibt die Grenzen der "Reisefreiheit" vor.
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Unrechtsstaat oder Paradies der Arbeiter und Bauern? Auch 20 Jahre nach dem Mauerfall scheiden sich die Geister am Streitfall DDR. Stimmt es, dass die DDR auch ihre gute Seiten hatte? Darf man Stasi-Opfer und Mauertote einfach ausblenden? ZDF-History bringt die Argumente beider Seiten auf den Prüfstand. Ein häufig vorgebrachter Pluspunkt der DDR: die Kinderbetreuung. Zehn Stunden oder mehr können Kinder in Hort und Kindergarten verbringen. Für jedes Kind gibt es einen Kita-Platz. Viele Eltern in Ost und West sagen noch heute, die DDR hatte ein Herz für Kinder.
Vollzeitbetreuung durch den Staat
Durch die Entlastung des staatlichen Betreuungssystems können 92 Prozent der Mütter arbeiten gehen. Bis die Kinder zwölf Jahre alt sind, werden sie in Schule und Hort Vollzeit versorgt. Die Schattenseite des Systems: Erziehung heißt in der DDR auch Erziehung zur Linientreue. Schon in jungen Jahren werden Jungs mit der Vorstellung vertraut gemacht, später einmal den Sozialismus zu verteidigen - als Soldaten. Mit sechs Jahren sollen Kinder in der DDR in die Pionierorganisation, mit 14 in die Freie Deutsche Jugend - so der Wille der Partei. Wer nicht mitmacht, riskiert keine Lehrstelle zu bekommen oder der Zugang zur Uni wird verwehrt.
Playa de Palma der DDR
Erholung finden die DDR-Bürger an den staatlich subventionierten Ferienorten an der Ostsee. Usedom wird zur Playa de Palma der Ostdeutschen - das Vorbild am Mittelmeer bleibt jedoch unerreichbar. Zulässig sind nur Reisen in das sozialistische Ausland. Die Ideologie gibt die Grenzen der "Reisefreiheit" vor.
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LG Manfred
Grüße Dich auch ganz lieb Susi