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Polit-Songs
Man kann und soll politische Botschaften auch über Musik transportieren.
Diese Liste wird kontinuirlich erweitert.
ANTIFA
Kampf dem Faschismus international! Faschismus und Rassismus ist ein Verbrechen und keine Meinung. Hinter den Faschismus steht das Kapital, das war im "dritten Reich" so und auch heute. Ein Verbot aller faschistischen Parteien und Organisationen ist dringend notwendig. Es schränkt den Spielraum für faschistische Kräfte entschieden ein. Es richtet sich insbesondere gegen ihre staatliche Förderung durch Zulassung zu Wahlen und staatliche Gelder. Genauso wie die faschistischen Organisationen muss auch die Verbreitung faschistischen Gedankenguts verboten werden. Auch die Hintermänner müssen zur Rechenschaft gezogen werden.
Die Neofaschisten verbreiten ihre sozialfaschistische Hetze, verharmlosen den Hitler-Faschismus und seine Verbrechen und Ähnliches. Mit solchem hemmungslosen Volksbetrug wurde auch die Hitler-Partei vom Finanzkapital als terroristischer Stoßtrupp gegen die revolutionäre Arbeiterbewegung aufgebaut.
Nach dem Grundgesetz und dem Potsdamer Abkommen sind faschistische Organisationen verboten. Dieses Verbot wurde und wird leider mit Füßen getreten. Warum wohl?
Weil das Kapital die Neofaschisten - genau wie unter Hitler - als terroristischen Stoßtrupp gegen die revolutionäre Arbeiterbewegung einsetzen will, wenn sie mit "demokratischen Mitteln" die Arbeiter nicht unter Kontrolle halten kann.
5. Bundesweite Demonstration gegen die Regierung in Berlin
Rund 5.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland demonstrierten am 8. November 2008 in Berlin gegen die Regierung. Gekommen waren Montagsdemo-Delegationen aus den etwa 100 Städten, in denen seit viereinhalb Jahren Montag für Montag gegen Hartz IV und die unsoziale Politik der Bundesregierung demonstriert wird. Auch im fünften Jahr ist die Montagsdemo-Bewegung sehr lebendig, angriffslustig und vielfältig.
Ein sehr bunter Demonstrationszug mit vielen Schildern und Transparenten zog am Reichstag vorbei zum Brandenburger Tor. Vorne der Lkw mit offenem Mikrofon und eine Trommlergruppe. Montagsdemo-Delegationen aus Ost und West prägten das Bild und Fahnen verschiedener Organisationen wie der IG Metall, von Verdi, der GEW, von MLPD, REBELL, "Die Linke", Migranten-Organisationen, dem Frauenverband Courage und Solidarität International.
Aus verschiedenen Betrieben waren Arbeiter gekommen: VW-Kollegen mit Schildern für die Festeinstellung aller Leiharbeiter und die 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich, Kollegen von Siemens Uerdingen und Conti-VDO Dortmund, IG-Metall-Vertrauensleute von HSP Dortmund, Infineon-Vertrauensleute aus Dresden und Bergleute von "Kumpel für AUF".
"Wir laufen jetzt am Bundestag vorbei, wo die Marionetten des Bundesverbands der Deutschen Industrie sitzen, die oft auch noch im Vorstand der Konzerne sind", so der frühere DDR-Bürgerrechtler Fred Schirrmacher, der zur Koordinierung Bundesweite Montagsdemobewegung gehört, während des Umzuges. "Wir sagen dieser Regierung den Kampf an", rief er und erntete viel Zustimmung von den Teilnehmern.
In vielen Redebeiträgen am offenen Mikrofon wurde die Empörung über die 500-Milliarden-Euro-Absicherun<wbr>g für die Banken durch die Merkel-Regierung deutlich. Dagegen berichtet ein Arbeitsloser, der schon vier Herzinfarkte hatte, und sich deshalb cholesterinarm ernähren muss, dass er dafür keinen Cent extra bekommt. "Die 246 Euro, die ich im Monat habe, reichen dafür aber nicht", rief er empört. "Hartz IV reicht nicht für eine vernünftige Ernährung", so Schirrmacher.
Gegen 14 Uhr startete die lebendige Abschlusskundgebung mit einem breiten Spektrum von Rednern und Kulturbeiträgen. Es sprachen Fred Schirrmacher, Birgit Kühr (Soziale Bewegung im Land Brandenburg), Monika Gärtner-Engel (stellvertretende Parteivorsitzende der MLPD), Bernhard Fischer und weitere IG-Metall-Vertrauensleute und Betriebsräte von Infineon und Qimonda Dresden, Andreas Gärtner (Vertrauensmann bei VW Kassel), Julia Scheller (Verbandsleitung des REBELL), Prof. Dr. Heinrich Fink (Vorsitzender der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten), Brigitte Gebauer und Linda Weißgerber (Bundesvorstand von Courage). Grußworte schickten Veit Wilhelmy, Gewerkschaftssekretär des IG-BAU-Bezirksverbands Wiesbaden-Limburg und wegen seinem Engagement aus der SPD-Ratfraktion Ausgeschlossener. Von Zaman Masudi, Landessprecherin von "Die Linke" Hamburg, wurde ein Beitrag verlesen.
Monika Gärtner-Engel sagte in ihrer Rede, dass die MLPD "ein ausgesprochener Fan der Montagsdemos" sei, weil "sie auch ein Vorgeschmack und eine Art Live-Beweis für das Potential einer künftigen sozialistischen Gesellschaft" seien.
"Bei unseren regelmäßigen Montagskundgebungen praktizieren wir bereits eine direkte Demokratie - und das funktioniert." Die Verantwortlichen seien verpflichtet, Rechenschaft abzulegen, und täten das auch. "Bei uns lernen immer mehr und neue Menschen, gemeinsam mit anderen, sich die kompliziertesten Themen zu erarbeiten." Und sie würden tatsächlich in Wort und Tat neue Politikerinnen und Politiker.
L'HUMANISTE - Licht am Horizont / Ω (Résistance)
L'HUMANISTE (ehem. Fidel Le Rebelle) ist kein Unbekannter mehr. Als Unterstützer oder Begründer diverser Projekte (Propheten der Moderne, Die Kommune, ParaGraff, Jay Rock, Mikrowelle...) und durch seine Präsenz auf einigen "antifaschistischen Samplern", hat sich L'HUMANISTE in den letzten Jahren einen Namen gemacht und ist heute fester Bestandteil der deutsch-französischen Conscient-Rap-Community!
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6. Bundesweite Demonstration gegen die Regierung in Berlin
Sozusagen punktgenau zur öffentlichen Verkündung der neuen Ministerriege und den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und FDP fand am Samstag, den 24.10.2009 in Berlin die erste bundesweite Demonstration gegen die neue schwarz-gelbe Regierung statt. Organisiert von der bundesweiten Montagsdemobewegung und unter Beteiligung von zahlreichen weiteren Kräften. Die ca. 3.500 Teilnehmer kamen aus allen Teilen Deutschlands. Dabei auch Delegationen von Kollegen verschiedener Großbetriebe wie Opel, Quelle, Daimler, Thyssen, Siemens, Mitglieder der IG Metall, Verdi, GEW, internationale Teilnehmer und arabische, kurdische und türkische Migrantenorganisationen. Wir ordnen uns nicht der Logik unter, dass die Erwerbstätigen und Arbeitslosen die Zeche für die Weltwirtschaftskrise bezahlen sollen, so Fred Schirrmacher, einer der Sprecher. Für zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund war auch der Protest gegen die rassistischen Äußerungen des ehemaligen Berliner Finanzsenators, Sarrazin, Anlass sich den Montagsdemonstranten anzuschließen.
Auftakt war auf dem Alexanderplatz, direkt neben der großen Ausstellung zu den Montagsdemonstrationen 1989 in der DDR. „Wir sind auch heute noch das Volk! Danach ging ein aussagekräftiger und kulturvoller Demonstrationszug durch Wohngebiete in Berlin-Mitte. Auf den vielen bunten Transparenten konnte man die Forderungen der Montagsdemonstranten sehen. Eine derartige kulturvolle und vielfältige Demonstrationskultur mit offenen Mikrofon ist in Berlin einzigartig. Die Abschlusskundgebung fand am Roten Rathaus statt.
Es gab ein interessantes internationales Kulturprogramm und ein breites Spektrum an Rednern. So sprachen u.a.
•Birgit Kühr, Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau e.V., Angermünde und
Mitglied der Sozialen Bewegung des Landes Brandenburg.
•Stefan Engel, Vorsitzender der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands
(MLPD).
•Frank Kuschel, Landtagsabgeordneter „Die Linke in Thüringen.
•Nabil Rachid, Bündnis arabischer Vereine in Deutschland.
Auf Kritik stieß, dass der Vorstand der Partei „DIE LINKE nicht zu dieser Demonstration aufgerufen hatte. Gegen 16.30 Uhr machten sich die Teilnehmer dann wieder auf den Rückweg. In der Gewissheit, diese Demonstration hat ein erstes Signal dafür gesetzt, dass die schwarz-gelbe Regierung von Beginn an mit einer kämpferischen Opposition rechnen muss, in der sich verschiedene Kräfte über weltanschauliche und parteipolitische Grenzen hinweg, zusammenschließen. Mit dieser ist weiterhin zu rechnen. In über 100 Städten bundesweit kann man sich an den wöchentlichen Montagsdemos beteiligen und den Widerstand stärken.
http://www.bundesweite-montags<wbr>demo.com/
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