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Geläute der evangelisch reformierten Stadtkirche St. Martin in Chur, Kanton Graubünden mit allen 5 Glocken
as° c' es' as' c''
Martinsglocke as° 4931 k...
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Geläute der evangelisch reformierten Stadtkirche St. Martin in Chur, Kanton Graubünden mit allen 5 Glocken
as° c' es' as' c''
Martinsglocke as° 4931 kg, 197 cm "Heilig, heilig, heilig ist der Herr!
Was unten tief der Erdensohne Das wechselnde Verhängnis bringt, Das schlägt an die metallene Krone, Die es erbaulich weiterklingt."
Mittagsglocke c' 2627 kg, 156 cm "Ehre sei Gott in der Höhe!
Sollst eine Stimmung sein von oben Wie der Gestirne helle Schar, Die ihren Schöpfer wandelnd loben Und führen das bekränzte Jahr."
Toten- oder Begräbnisglocke es' 1475 kg, 131 cm "Selig sind die Toten, die im Herrn sterben.
Von dem Dome schwer und bang, Tönt die Glocke Grabgesang. Ernst begleiten ihre Trauerschläge, Einen Wanderer auf dem letzten Wege."
Kleine Glocke as' 624 kg, 99cm "Herr Gott, du bist unsere Zuflucht für und für!
Nur ewigen und ernsten Dingen Sei ihr metallener Mund geweiht Und stündlich mit dem schnellen Schwingen Berühr im Fluge sie die Zeit."
Kleinste Glocke c'' 364 kg, 78 cm "Gott ist getreu!
Und wie der Klang im Ohr vergehet. Der mächtig tönend ihr entschallt, So lehre sie, das nichts bestehet, Das alles Irdische verhallt."
Alle Glocken wurden 1898 von den Gebrüdern Theus in Felsberg gegossen.
Mächtiges harmonisches As-Dur-Geläut der wohl bedeutendsten Giesserei des Kantons Graubünden. Die Gebrüder Theus nahmen nach 1870 den zwischenzeitlich aufgegebenen Betrieb ihres Vorfahrs wieder auf und gossen für den Kanton zahlreiche Gesamtgeläute. Für den üppigen Schmuck der grossen Glocke sammelten die Giesser viele unterschiedliche Ziermodel zusammen. (Quelle: Schweizer Radio DRS).
Die grosse Glocke, ist wohl die schwerste Glocke des Kantons, aber nicht die tontiefste Glocke. Ausserdem ist sie die grösste Glocke, die von den Gebüdern Theus gegossen worden ist, wie auch das gesamte Geläut. Die tontiefste Glocke ist die Grosse Friedensglocke im Kloster Disentis. Nach Disentis, Sumvitg und Davos ist dieses Geläut das 4. schwerste des Kantons.
Meinen besonderen Dank geht an disentis1993 für die Organisation des gelungenen Abends und für das Geburtstagsgeschenk. Ebenso möchte ich mich beim freundlichen und unkomplizierten Mesmer bedanken für's hinauflassen von disentis93, frauenfelder82 und mir in den Turm. Nicht vergessen möchte ich auch einen von mir sehr geschätzten Glockenfreund für die Detailinformationen zu den Glocken und zu den Giessern, "Vergelts Gott"! ;)
Aufnahme vom 1. Oktober 2011
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Plenum zur Heiligen Messe am Allerheiligen (2011) in der katholischen Pfarrkirche Heilig Kreuz in Zweibrücken.
Disposition: c' - es' - f' - g' - b' ...
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Plenum zur Heiligen Messe am Allerheiligen (2011) in der katholischen Pfarrkirche Heilig Kreuz in Zweibrücken.
Disposition: c' - es' - f' - g' - b' - c" Motiv: Ad te levavi animam meam Läutedauer: 10.16 Uhr - 10.27 Uhr
Die Kirche wurde von 1869 bis 1879 des damaligen Architekten Franz Jakob Schmitt aus Mainz als neugotische Hallenkirche erbaut. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde es 1949 nach einem Entwurf vom Architekten Albert Boßlet als flachgedeckter Wandpfeilersaal wieder errichtet. Ein Jahr später erfolgte die Einweihung. 1988 fand die letzte Renovierung statt. Die heutige Orgel wurde 1995 von der Orgelbaufirma Rieger aus Schwarzach/Vorarlberg [A] neu errichtet und verfügt über 44 Register (3003 Pfeifen) auf 3 Manualen. Die damalige Späth-Orgel von 1957 aus 47 Registern bei ebenfalls 3 Manualen, das gegen Anfang der 1980er-Jahre erstmals technische Mängel aufwies, erklang am Tag des Kirchenpatroziniums im Jahr 1994 zum letzten Mal.
Die größte Glocke erklingt an allen hohen Feiertagen, auch hier ist die Allerheiligenmesse laut Pfarrbrief nicht als Hochamt angesehen. Das Geläute beinhaltet eine Besonderheit der pfälzischen Glockengusstradition, denn Hermann Hamms 6-stimmiges Geläut für die Heilig-Kreuz-Kirche ist das letzte Großgeläut, dass er gegossen hatte, bevor er seine Karriere als Glockengießer beendete.
DETAILINFORMATIONEN
--- GLOCKE 1: Hl. Kreuz --- Schlagton: c' Gewicht: 1690 kg Metall: Bronze Rippenkonstruktion: sehr leichte Rippe Glockengießer: Hermann Hamm in Frankenthal Gussjahr: 1959
--- GLOCKE 2: St. Pirmin --- Schlagton: es' Gewicht: 1000 kg Metall: Bronze Rippenkonstruktion: sehr leichte Rippe Glockengießer: Hermann Hamm in Frankenthal Gussjahr: 1959
--- GLOCKE 3: St. Georg --- Schlagton: f' Gewicht: 898 kg Metall: Bronze Rippenkonstruktion: mittelschwere Rippe Glockengießer: Hermann Hamm in Frankenthal Gussjahr: 1959
--- GLOCKE 4: Hl. Maria --- Schlagton: g' Gewicht: 615 kg Metall: Bronze Rippenkonstruktion: mittelschwere Rippe Glockengießer: Hermann Hamm in Frankenthal Gussjahr: 1959
--- GLOCKE 5: Hl. Magdalena --- Schlagton: b' Gewicht: 414 kg Metall: Bronze Rippenkonstruktion: mittelschwere Rippe Glockengießer: Hermann Hamm in Frankenthal Gussjahr: 1959
--- GLOCKE 6: St. Josef --- Schlagton: c" Gewicht: 302 kg Metall: Bronze Rippenkonstruktion: mittelschwere Rippe Glockengießer: Hermann Hamm in Frankenthal Gussjahr: 1959
Kamera: JVC GZ-HM435 SE (mit Stativ) Auflösung: 640 x 480 (4:3) Aufnahmedatum: 01.11.2011
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Mittagsläuten mit Vorläuten der Stundenglocke am 02.11.2011 12.00 Uhr.
Lutherische Kirche ( Landkreis Aurich,Altkreis Norden, Kirchenkreis Norden )...
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Mittagsläuten mit Vorläuten der Stundenglocke am 02.11.2011 12.00 Uhr.
Lutherische Kirche ( Landkreis Aurich,Altkreis Norden, Kirchenkreis Norden ).Im 15.Jh. war Nesse dem Senkirchenbereich Arle unterstellt.Allerdings bildeten nur Nesse und Arle den Sendkirchenbezirk,wobei Arle als Ecclesia Matrix ( Mutterkirche ) das Zentrum bildete.Die ursprünglich aus Tuffstein errichtete Kirche wurde um 1200 erbaut. Der Tuffstein wurde auf dem Wasserwege aus der Eifelgegend über Stapelplätze in den Niederlanden ( Utrecht und Deventer ) importiert. Im späten 15.Jh.erhielt das Gotteshaus einen polygonal geschlossenen Backsteinchorraum (Ostapsis).Ursprünglich hatte die Kirche auf jeder Seite der Längsmauern fünf kleine Rundbogenfenster,die in der Nordwand noch erhalten sind.Die Fenster der Südfassade wurden nachträglich erweitert. Durch das Portal in der Südmauer ist das Gotteshaus zugänglich;das Nordportal, der ehemalige Fraueneingang, ist vermauert. Ursprünglich hat das Gotteshaus einen Westturm, der jedoch heute nicht mehr vorhanden ist. Die Kirchengesamtanlage in Nesse ist besonders sehenswert. Der Zutritt zum Kirchengelände führt durch einen Torbogen,vorbei an dem freistehenden Glockenturm zum Gotteshaus hin. Nordwestlich des Kirchenbaus befindet sich das Pfarrhaus. Der mittelalterliche Backsteinbau passt sich architektonisch an das Gesamtgefüge des Kirchenkomplexes an.Glockentechnik : Gerades Joch ( Aufhängung ) Schlagton : d`
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Gesamtglockenwerk am 29.Okt. 2011 17.00 Uhr
Groothusen war im 15.Jh.Propsteikirche ( Ecclesia matricularis localis ) mit den ihr untergeordneten Ki...
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Gesamtglockenwerk am 29.Okt. 2011 17.00 Uhr
Groothusen war im 15.Jh.Propsteikirche ( Ecclesia matricularis localis ) mit den ihr untergeordneten Kirchengemeinden Bettewehr ( 1720 ausgedeicht),Campen,Canum,Drewert (1530 aufgegeben), Hamswehrum, Loquard, Manslagt, Pewsum,Rysum, Upleward, Walsum (vor 1500 in den Fluten der Nordsee untergegangen ),Woltzeten, Woquard und Groothusen. Der Ort ist ursprünglich als Langwarft angelegt und nicht wie die Nachbardörfer als Rundwarft.Diese Form der frühen Marschenbesiedlung weist den Ort als alten Handelsplatz mit Seezugang aus. Damals lag der Ort direkt an der Sielmönkener Bucht. Im alten friesischen Bistum Münster,zu dem auch Groothusen gehörte,war es üblich das Laien das Propstamt besetzten.In Groothusen waren aber zeitweise Geistliche als Pröpste tätig.Im Zusammenhang mit den reformatorischen Veränderungen im 16.Jh.wurde der Ort ev.reformiert. Ende des 16.Jh war aber der ev.lutherischer Prediger Gerhard Sprangius in Groothusen als Geistlicher beschäftigt ,der aber dann zugunsten eines calvinistischen Predigers abgesetzt wurde. Nach der Reformation hatte Groothusen zeitweise zwei Geistliche beschäftigt,was auch den kirchenlichen Status des Ortes wiederspiegelt. Die St.Petrus Kirche wurde urspünglich im 12.Jh.als Tuffsteinbau errichtet.Der Tuffstein kam über Stapelplätze aus dem Niederlanden nach Groothusen.Um 1425 wird das Gotteshaus als gotischer Bau neu errichtet.Als Baumaterial dienten die Tuffsteine des Vorgängernbaues und Backsteinmauerwerk.Noch heute ist der alte Tuffstein deutlich im Mauerwerk sichtbar.Der angegliederte Ostturm stammt noch aus dem 13.Jh. und wurde durch ein Zwischenbau aus Backstein der Kirche zugefügt,so dass sich der Kirchenbau heute als Einheit darstellt.Die Nord-und Südwand ist mit Strebepfeiler durchgegliedert,die teilweise je Abschnitt mit hohen spitzbogigen Fenstern bestück sind. Der zentrale Eingang befindet sich heute an der Südseite,wo ein zusätzlicher Vorbau geschaffen wurde. Ursprünglich hatte das Gotteshaus auch einen Prozessionseingang an der Nordseite, dieser Eingang war den Frauen vorbehalten; das Portal ist heute vermauert . Die Betglocke im Dachreiter wurde 1773 auf dem Areal des Klosters Blauhaus, also in unmittelbarer Nachbarschaft, gegossen. Ungewöhnlich ist auch der luth. Schwan auf dem Turmdach der reformierten Kirche. Eigentlich sind reformierte Kirchtürme in Ostfriesland mit einem Hahn bestückt. Der Schwan ist ein Geschenk des luth. Predigers Gerhard Sprangius. Er wurde der Kirchengemeinde vom luth. Grafen Edzard und seiner schwedischen Frau , Königstochter Catarina von Wasa, praktisch aufgezwungen. Noch heute thront der Schwan über das reformierte Groothusen ( früher auch nur Husen genannt). Glockentechnik: Gerade Joche . Disposition : d` f` Eisengussglocken aus dem Jahr 1925.
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Abgelegen von den Hauptverkehrsstraßen, versteckt hinter einem mächtigen alten Baumbestand, liegt auf einer hohen Warft die kleine Kirche des klein...
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Abgelegen von den Hauptverkehrsstraßen, versteckt hinter einem mächtigen alten Baumbestand, liegt auf einer hohen Warft die kleine Kirche des kleinen Ortes Woltzeten. Der Ortsname bezieht sich auf Wolden ( Marschenhammrich, nasses Gebiet ). Als Wollsation wird der Ort erstmalig um 1000 erwähnt.
Im 15.Jh. war Woltzeten der Propsteikirche in Groothusen ( früher auch nur Husen benannt ) im alten kath. Bistum Münster unterstellt. Das Gotteshaus wurde im späten 13.Jh als Backsteinbau errichtet. 1727 wurde die Kirche neu, unter Verwendung der alten Steine, aufgesetzt. Die Kirche von Woltzeten ist eine von den kleinsten Kirchen in Ostfriesland und misst im Innenraum nur 5 mal 14 mtr. Anfang des 20 .Jh. wurde das Gotteshaus um etwa 1,80 mtr. vergrößert. Die Giebeleingangsseite ist weiß verputzt und verfügt in der Giebelspitze über ein Zifferuhrblatt werk. Auch ein Dachreiter mit einem Stundenschlagwerk ist vorhanden. Der freistehende Glockenturm ist aus der Zeit des Erstkirchenbaus, aus dem 13.Jh.
In unmittelbarer Nähe von Woltzeten stand das Prämonstratenserkloster Blauhaus. Das Kloster hatte bereits ein Vorgängerbau, Kloster Langen ( Langermönken ) und war dem St. Jacob gewidmet. Um 1290 lebten 160 Nonnen im Kloster, das dann wegen gewaltiger Sturmfluteinbrüche der nahen Nordsee aufgegeben werden musste. Das Nachfolgekloster, Kloster Blauhaus, wegen des blauen Daches so bezeichnet, existierte bis 1610 und war eines der letzten intakten Ordensbauten in Ostfriesland. 1565 kam die Klosterorgel nach Emden in die " Große Kirche ". Die Glocken wurden zu Geschützen verschmolzen.
Glockentechnik: Gerades Joch. Klangton : f `
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LG aus Tirol
Michael