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„Es ist unglaublich, Claudia. Ich habe den Sinn hinter Altairs Botschaften erkannt. Sie sind an mich gerichtet, an den Propheten aus seinem Kodex. ...
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„Es ist unglaublich, Claudia. Ich habe den Sinn hinter Altairs Botschaften erkannt. Sie sind an mich gerichtet, an den Propheten aus seinem Kodex. Der Inhalt der Bibliothek scheint teils für mich zu sein, damit ich meine Aufgabe beenden kann. Noch versteh ich nicht, welche Aufgabe er meinen könnte aber ich werde es herausfinden. Doch mit meiner Ankunft in Costantinopoli vergass ich Altairs Erinnerungen. Die Janitscharen durchsuchten die gesamte Stadt nach mir. Mein Name war überall zu hören. Ich rannte ohne die kleinste Pause zu Sofias Buchladen, doch ich kam zu spät, Claudia. Der Buchladen war das reine Chaos. Überall Leichen und keine Spur von Sofia. Zu allem Überfluss haben die Templer Yusuf getötet. Nicht nur habe ich Sofias Leben in Gefahr gebracht, sondern auch das von Yusuf und seiner Bruderschaft. Requiescat in Pace, mein Bruder. Danke dir für alles, Yusuf. Seit meiner Ankunft in Costantinopoli habe ich nur Unheil über das Volk hier gebracht. Aber ich war bereit alles zu ändern. Ich marschierte mit der gesamten Bruderschaft Costantinipolis zum Arsenale der Stadt, wo sich Ahmet versteckte. Dieser letzte Angriff der Bruderschaft sollte die Antwort auf Yusufs Ermordung sein. Das gesamte Arsenale wurde schon bald von sämtlichen Templern gesäubert und ich hatte Ahmet in meinen Fingern. Doch er wusste, dass ich ihn nicht töten würde, mit Sofia in seiner Gewalt. Wie Manuel bot auch er mir Zusammenarbeit an und versuchte mir zu erklären, dass man die Freiheit nicht unterstützen darf. Mir war sein Gerede im Grunde egal. Freiheit ist unbezahlbar und dazu stehe ich. Assassine oder nicht. Ahmet selbst interessierte sich nur für den Inhalt in Altairs Bibliothek und diesen grossen Tempel. Er machte mir ein Angebot, welches ich nicht ablehnen konnte. Sofia gegen die 5 Schlüssel. Auch wenn Altair recht hat und der Inhalt seiner Bibliothek mein Schicksal ist, war ich bereit es für Sofia aufzugeben. Glücklicherweise hörte Suleyman mein Gespräch mit Ahmet und erkannte den Verrat seines eigenen Onkels. Er wusste was zu tun war, bat mich aber trotzdem seinen Onkel zu verschonen. Mir blieb aber nicht viel Zeit, Schwester. Ahmet wartete beim Galata-Turm auf mich..."
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„Wo bin ich hier? Ist das der Kern des Animus? Moment! Das ist mein Zuhause! Die Farm, wie meine Eltern sie nannten. Nahe den Black Hills. Ich kann...
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„Wo bin ich hier? Ist das der Kern des Animus? Moment! Das ist mein Zuhause! Die Farm, wie meine Eltern sie nannten. Nahe den Black Hills. Ich kann mich daran erinnern. Wir lebten steht's in Angst, dass DIE uns finden könnten. Meine Eltern versuchten mir klar zu machen, dass ich ein Assassine bin. Sie redeten von dem Kredo und meinem Geburtsrecht. Das nichts wahr und alles erlaubt ist. Ich habe das als Kind nie verstanden. Wie kann nichts wahr sein? Bin ich selbst denn nicht wahr? Wie kann alles erlaubt sein? Sie sprachen von Templern, Assassinen und dem Ende der Welt. Ich versuchte zu glauben, doch es klang alles so seltsam. Ich weiss gar nicht mehr, wann ich aufgehört habe daran zu glauben. Das Ganze war mir einfach nur noch egal. Vielleicht hätte ich es sagen sollen. Sie hätten mich sicherlich verstanden. Aber ich war ein Kind und habe meinen Glauben in die Menschen um mich verloren. Ich war allein unter Menschen ..."
„Ich höre die Glocke, die jeden Morgen läutete. Wir Kinder mussten vor den Vögeln aufstehen. Dann begann das Training. Gott, sind wir lange gewandert.. Doch ich mochte es. Die frische Luft, die tolle Aussicht und der kurze Moment von Freiheit. Doch war ich nie wirklich frei. Sie sagten mir nie, wieso wir gegen die Templer kämpfen. Sie erklärten mir, dass die Templer überall ihre Finger im Spiel haben. Da hörte ich den Namen unseres „Feindes": Abstergo. Gegen sie sollen wir kämpfen. Täglich pushten sie mich. Ich sollte schneller, stärker, geschickter und schlauer werden.. Sie sagten, ich würde es eines Tages verstehen. Hätten sie mir mehr gesagt und gezeigt, hätte ich es vielleicht verstanden. Vielleicht hätte ich mich dem Kampf angeschlossen. Aber mich die ganze Zeit im Unwissen lassen, motiviert ein Kind nicht..."
„Ich wollte nur noch verschwinden. Ich wollte die Farm verlassen und einfach mein eigenes Leben führen. Ich war sechzehn als ich von der Farm floh. Ich wusste nicht wohin ich gehen würde, aber das war mir zu diesem Zeitpunkt egal. Ich rannte, so schnell ich konnte. Endlich erwies sich das Training von Nutzen. Ich rannte den Wald, hörte nur noch das Flehen meiner Mutter. Doch sie war mir egal. Ich lief glaub den ganzen Tag lang. Erst am Abend rastete ich und genoss die Nacht unter dem Sternenhimmel. Noch nie habe ich so gut geschlafen. Am nächsten Tag verlief ich mich in der Einöde. Glücklicherweise fand ich eine Gruppe Mädchen, die mich mitnahmen. Es tat gut endlich Menschen zu treffen, die nichts mit dieser Verschwörungssache zu tun hatten. Mit den Mädchen reiste ich bis nach Chicago und blieb dort einige Zeit, bis man mich nach New York schickte. New York City. Umgeben von Wolkenkratzer, Chaos und Menschenmengen. Perfekt um von vorne anzufangen..."
„Ich lebte mich ein. Fand eine Wohnung, fand eine Arbeit, fand Freunde. Ich arbeitete in einer Bar namens Bad Weather als Barkeeper. Ich fing an über meine Vergangenheit zu lachen. Machte Witze über das Ende der Welt und über meine Familie. Es war eine völlig neue Erfahrung für mich, mit den Menschen hier zu leben. Ich fing an mir einzureden, auch ein solches Leben führen zu wollen. Das Nachtleben in New York war einmalig. Überall Lichter, überall Musik. Und die Mädchen erst. Mann, sahen die gut aus. Alles in dieser Stadt sah einfach so toll aus. Ich fühlte mich wie ein neuer Mensch. Ich musste mich nur noch von meiner Vergangenheit lösen und mein neues Leben akzeptieren. Aber so einfach war das nicht..."
„9 Jahre nach meiner Flucht holten SIE mich. Abstergo hatte tatsächlich nach mir gesucht. Mein halbes Leben lang versuchte ich das alles zu vergessen. Doch die Wahrheit holte mich ein. In diesem Moment wollte ich mein gesamtes Training zurückhaben. Ich wollte mein Leben zurückhaben. Doch es war zu spät. Meine Eltern hatten die ganze Zeit Recht. Sie versuchten mich auf diesen Moment vorzubereiten. Aber ich wollte ihnen nicht glauben. Ich wurde ein Gefangener der Templer, einer Gruppe Menschen an die ich mein Leben lang nie geglaubt habe, weil ich Teil einer Gruppe bin, an die ich auch nie geglaubt habe. Und doch waren plötzlich beide Gruppen Teil meines Lebens. Sie waren real. Danach änderte sich alles. Ich entkam aus meiner Haft, traf Lucy, erkannte meinen Teil in dieser grösseren Geschichte. Ich fand mein richtiges Leben. Ich konnte nie wirklich davor weglaufen. Ich bereue, was ich damals getan habe. Wäre ich nicht abgehauen, wäre das alles hier nicht passiert und Lucy wäre jetzt vielleicht noch am Leben. Bitte verzeih mir, Lucy. Ich wollte dir nie wehtun. Ich werde deinen Kampf, unseren Kampf, fortsetzen. Das bin ich meiner Familie und meiner Bruderschaft schuldig!
Mein Name ist Desmond Miles...und ich bin ein Assassine..."
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(2 days ago)

Masyaf -- 1257 Altair im Alter von 92 Jahren
„Ich hätte es eigentlich wissen müssen. Seit Darims Attentat auf Dschingis vor beinahe 30 Jahren, bekämp...
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Masyaf -- 1257 Altair im Alter von 92 Jahren
„Ich hätte es eigentlich wissen müssen. Seit Darims Attentat auf Dschingis vor beinahe 30 Jahren, bekämpfen sich die Mongolen und Assassinen. Der letzte Angriff verwundert mich nicht. Ich machte mir mehr Sorgen um unsere Gäste. Niccolo und Maffeo Polo, Reisende und Abenteurer aus dem fernen Italien in Europa. Sie verbrachten viel Zeit bei uns Assassinen, lehrten unsere Bräuche zu verstehen und erkannten unsere Absichten, teilten sie sogar mit uns. Sie reisten gerade ab als die Mongolen angriffen. Gemeinsam mit Darim und den anderen Assassinen eskortierte ich Niccolo und seinen Bruder zum Dorfeingang. Mit dem Edenapfel tötete ich die Mongolen im Dorf. Die Polos wissen von dem Artefakt und dessen Macht. Ich habe beinahe mein ganzes Wissen mit ihnen geteilt. Ich übergab Niccolo den Kodex der Assassinen, den neuen Kodex, denn ich während meines Lebens geschrieben habe. Er enthält das ganze Leben der Assassinen Bruderschaft. Zukünftige Generationen sollen sich danach richten. Es soll in Zeiten der Not für Klarheit sorgen. Ausserdem habe ich dort all meine Erkenntnisse über den Edenapfel verewigt. Ich bat Niccolo um einen letzten Gefallen, bevor er aufbrach. Ich fand vor einigen Jahren einen alten Tempel unter der Burg Alamut, wo ich das Exil verbrachte. Der Architektur und meines Wissen über den Apfel nach, handelt es sich bei diesem Tempel und den Tempel der ersten Zivilisation, eine Zivilisation die den Edenapfel, das Edenschwert von Dschingis Khan und viele andere Artefakte herstellten, lange bevor unsere Zeitrechnung anfing. In Diesem Tempel fand ich weitere Artefakte für die ich noch keinen offiziellen Namen gefunden habe. Doch ihre Macht ist erstaunlich. Diese 12 Scheiben geben seinem Besitzer die Möglichkeit eigene Erinnerungen auf sie zu übertragen, damit andere Menschen sie ansehen und erleben können. Als ich endlich verstand, wieso ausgerechnet ich sie fand, nahm ich mir 5 dieser Artefakte und übertrug von mir gewählte Erinnerungen auf sie. Erinnerungen die meiner Meinung nach wichtig sind für den Propheten. Ich übergab die Artefakte den Polos und bat sie, sie zu verstecken. Ich hoffe, sie verstecken die Artefakte gut. Niccolo sprach von einem kurzen Aufenthalt in Kostantinye. Vielleicht werden sie dort sicher sein. Oder er bringt die Artefakte nach Italien. Diese Entscheidung liegt nicht mehr in meiner Hand. Ich habe erkannt, dass ich genug für ein Leben getan habe. Wenn man gegen Ende seines Lebens erfährt, dass man eine schicksalshafte Aufgabe hat, die sich dem eigenen Verstand entzieht, beginnt man anders über das Leben zu denken. Jede eigene Handlung hat Auswirkung auf alles um uns herum. Jede meiner Bewegungen musste so geschehen wie sie geschah, damit der Prophet davon profitiert. Der ganze Schmerz, der mir wiederfahren ist. Die ganze Trauer, die ich durchleben musste. Alles diente nur einem Zweck: Um die einzige Wahrheit zu erkennen. Ich hoffe, du findest meine Botschaften, Prophet. Ich hoffe, du verstehst meinen Kodex, welcher dir den Weg weisen soll. Ich habe viele Jahre in die Zukunft gesehen und erfahren, was geschehen wird. Um die Katastrophe, die die Menschheit ausrotten wird aufzuhalten, müssen wir zusammenarbeiten. Finde das Wissen in meiner Bibliothek und du wirst erkennen, welche Rolle du in dieser Geschichte spielst. Du und ich sind gar nicht so verschieden, Prophet. Das kann ich sagen, obwohl ich dich überhaupt nicht kenne und du noch nicht einmal lebst. Doch wir beide sind Puppen in dieser Geschichte. Der Schmerz, der mir wiederfahren ist, wird auch dir wiederfahren. Du wirst dasselbe durchleben wie ich. Alles, nur um die Wahrheit zu entdecken und dein Schicksal zu erkennen. Alles, nur um deine eigentliche Aufgabe auszuführen, die dir als Prophet auferlegt wurde. Den Kodex habe ich den Polos gegeben um die Kunde der Assassinen nach Europa zu bringen. Doch der Hauptgrund bist du. Du brauchst das Kredo um die Gruft in Rom zu finden. Ich weiss nicht genau, was du in dieser Gruft finden wirst, doch ist sie ein bedeutender Wendepunkt in deinem Leben. Die Assassinen Bruderschaft wird nicht mehr lange in dieser Form existieren. Ich werde sie vermutlich bald auflösen. Wir haben zu viele Fehler begangen und werden bald dafür bezahlen. Möge mein Kodex eine neue Generation von Assassinen fehlerfrei führen und dich erwecken.
Ich wüsste nur zu gerne wer du bist und inwiefern du mit mir verbunden bist. Vielleicht zeigt es mir der Apfel, bevor meine Zeit gekommen ist..."
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„Bitte verzeih meine Handschrift, Claudia, aber so viel ist geschehen und nur wenig davon ist gut. Nachdem ich Tariks Spionen das Leben gerettet ha...
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„Bitte verzeih meine Handschrift, Claudia, aber so viel ist geschehen und nur wenig davon ist gut. Nachdem ich Tariks Spionen das Leben gerettet hatte, machte ich mich auf die Suche nach dem Schiesspulver, welches irgendwie in Manuels Kaserne gelagert wurde. Über einen Lagereingang schlich ich mich rein und setzte die zahlreichen Wachen dort ausser Gefecht. Mit einer Brandbombe setzte ich die gesamte Kaserne in Brand. Die Explosion entfachte ein gewaltiges Feuer und alarmierte nicht nur die gesamte Bevölkerung sondern auch Manuel. Während er versuchte die panische Menge zu beruhigen versuchte ich ihn einzufangen. Die gesamten byzantinischen Streitkräfte waren mir nun auf den Fersen. Ich holte Manuel an den unterirdischen Docks an, gerade als er versuchte zu entkommen. Natürlich versuchte er mir sofort seinen Standpunkt klar zu machen. Eine übliche Vorgehensweise der Templer. Der Kampf mit ihm dauerte nicht sehr lange. Mit seinem Tod habe ich den letzten byzantinischen Kaiser aus der Geschichte gestrichen. Byzanz ist tot. Er gab mir den letzten Schlüssel von Altair. Gerade als ich endlich Erfolg verspürte, sah ich meinen wahren Feind in dieser Geschichte. Ahmet, Suleymans Onkel, ist der Grossmeister der Templer hier! Er leitete die Expedition nach Masyaf und beauftragte Manuel damit. Er hatte genug von dem Streit um den Thron des Sultans und den endlosen Kampf um Macht. Aus diesem Grund suchte er nach der Macht des grossen Tempels, dessen Standort in Altairs Bibliothek geschrieben steht. Ahmet ist mir eigentlich total egal, Claudia. Ich hatte vor Costantinopoli zu vergessen und mich voll und ganz auf die Bibliothek zu konzentrieren. Doch Ahmet hat es herausgefunden. Er weiss das mit Sofia! In diesem Moment segelt er zurück nach Costantinopoli um Sofia zu finden und um durch sie an die Schlüssel zu kommen, dieser Cazzo! Nachdem ich aus der brennenden Höhle entkommen konnte, kletterte ich auf das nächste Schiff welches zurück nach Costantinopoli segelt. Ich schreibe dir gerade von diesem Schiff aus, Schwester. Ich schwöre dir: Sollte Ahmet Sofia vor mir erreichen und ihr etwas antun, werde ich mir nie verzeihen. Ich würde alles für sie tun. Ich würde auf die Masyaf-Schlüssel verzichten um sie zu retten. Ich würde mein Leben für das Ihre geben. Ich weiss nicht, wie ich die lange Reise zurück nach Costantinopoli überleben soll, so machtlos. Im Moment kann ich nichts tun ausser zu hoffen. Hoffentlich kann Yusuf sie beschützen. Hoffentlich kann sie fliehen. Das einzige, was mir jetzt noch bleibt ist Altairs Erinnerung in Manuels Schlüssel. Auch wenn ich bezweifle, dass sie mir jetzt Rat bringen wird, respektiere ich Altair zu sehr um sie jetzt zu ignorieren..."
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(3 days ago)

„Claudia, meine liebe Schwester. Ich hoffe, dir und den anderen geht es gut. Verzeih, dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe, doch während...
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„Claudia, meine liebe Schwester. Ich hoffe, dir und den anderen geht es gut. Verzeih, dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe, doch während meiner Reise war es mir nicht möglich Briefe nach Firenze zu schicken. Ich befinde mich nun im anatolischen Hinterland, in Kappadokien. Die Reise dauerte wahrlich einige Monate. Wie du dem Datum auf dem Brief hier entnehmen kannst, bin ich im März 1512 hier mit Piri Reis angekommen. Die Suche nach Manuel Palaiologos und dem letzten Schlüssel von Altair kann endlich beginnen. Zum Glück habe ich hier Verbündete. Tariks Spione, die er hierher entsandte um Manuel auszuspionieren arbeiten noch immer daran. Gemeinsam mit ihnen sollte ich Manuel aus seinem Versteck locken können. Doch trotz der Suche und dem ganzen Trubel her verharren meine Gedanken bei Sofia. Du würdest lachen, liebste Schwester, wenn du die rasenden Gedanken deines Bruders lesen könntest. Ich bewundere Sofia mit tieferer Zuneigung, als ich je für möglich gehalten habe. Cristinas Tod traf mich sehr, wie du weisst, und ich verlor nach dieser Tragödie die Fähigkeit einen Menschen so sehr zu lieben. Sofia ist die erste Person seit langem, die dieses Gefühl wieder in mir geweckt hat. Und doch wage ich nicht, sie in mein Leben zu lassen. Zuviel steht auf dem Spiel und sie würde zu viel riskieren. Sie zu verlieren könnte ich nicht auch noch ertragen. Doch genug der Liebe. Ich darf das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Die Höhlen von Kappadokien, wo sich eine kleine Kolonie eingelebt hat, nutzt Manuel als Ausbildungsort der Byzantiner, der Templer. Wie schon erwähnt habe ich mich mit einer Spionin von Tarik verbündet, Dilara lautet ihr Name. Kurze Zeit nachdem sie mir die Situation erklärt hatte, wurde sie von den Byzantinern gefangen genommen, genauso wie alle anderen Spione. Ich konnte sie jedoch befreien bevor Shahkulu, ein Söldner von Manuel, sie zur Kapelle bringen konnte um sie dort mit den anderen Spionen hinzurichten. Gemeinsam mit Dilara infiltrierten wir die Hinrichtung und ich kümmerte mich um Shahkulu, der erstaunlich lange durchgehalten hat. Ich schickte Tariks Spione nun weg aus der Gefahrenzone. Manuel Palailogos werde ich mir allein vornehmen. Die Waffen, die ich damals im Arsenale entdeckte sind Attrappen, jedoch mit richtigen Schiesspulver. Dieses werde ich nutzen um Manuel aus seinem Versteck zu locken..."
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kann es kaum abwarten die letzten parts des walkthroughs zu sehen