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Rammstein - Les Arènes de Nîmes full concert. France July 23th, 2005
1. Reise, Reise 2. Links 2 3 4 3. Keine Lust 4. Feuer frei 5. Asche zu Asche 6. Morge...
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Rammstein - Les Arènes de Nîmes full concert. France July 23th, 2005
1. Reise, Reise 2. Links 2 3 4 3. Keine Lust 4. Feuer frei 5. Asche zu Asche 6. Morgenstern 7. Mein Teil 8. Stein um Stein 9. Los 10. Du riechst so gut 11. Benzin 12. Du hast 13. Sehnsucht 14. Amerika 15. Rammstein 16. Sonne 17. Ich will 18. Ohne dich 19. Stripped
Rammstein - "Volkerball" (2006) (from "Rammstein, Reise, Reise, tour, 2005. recorded at. Les Arenes de Nimes, 2005 July, France, Brixton Academy, february 3-5, 2005, London, England, Citta Club, June 3, 2005, Tokio, Japan, and Olimpisky stadium, moscow, arena, Russia, november 4 , 2004
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[ÜBER DAS VIDEO]
"Wie kein anderes Viertel in Deutschland wurde der Prenzlauer Berg in den vergangenen 20 Jahren umgekrempelt. Aus dem ehemalig...
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[ÜBER DAS VIDEO]
"Wie kein anderes Viertel in Deutschland wurde der Prenzlauer Berg in den vergangenen 20 Jahren umgekrempelt. Aus dem ehemaligen Arbeiterviertel im Berliner Osten ist ein boomender Kiez geworden. Nach der Wende wurde der Prenzlauer Berg zu Europas größtem Sanierungsgebiet: verfallene Altbauten wurden mit vielen Steuergeldern in wenigen Jahren in schick renovierte Fassaden verwandelt. Nirgendwo verlief der Aufbau Ost schneller und drastischer. Innerhalb weniger Jahre wurde die Bevölkerung fast komplett ausgetauscht. Junge Studenten aus dem Westen verdrängten die alten Bewohner, seitdem ist es schick hier zu wohnen. Doch das hat seinen Preis: mit der Sanierung stiegen die Mieten, es folgten teure Läden und zahllose Straßencafés für die neue Schickeria.
Ärzte, Architekten, Anwälte, Künstler und Medienleute leben jetzt hier. Junge, dynamische Besserverdiener prägen einen Stadtteil, in dem es keinen Schmutz, keine Schmierereien und keine Schnorrer gibt. Die Homogenität der Bevölkerungsstruktur ist extrem. Wer hier lebt, ist zwischen 25 und 45 Jahren alt, viele haben zwei oder drei Kinder. Trotzdem wollen diese jungen Familien in der Stadt bleiben. Für sie ist das alte westdeutsche Modell mit dem Häuschen im Grünen und der Ehefrau, die sich um die Kinder kümmert, eine Horrorvorstellung. Die neue Elite vom Prenzlauer Berg hat aufgeräumt mit den alten Rollenklischees: Frauen machen Karriere, Männer kümmern sich um die Kinder.
Und so sonnt man sich in dem Gefühl, die Zukunft zu repräsentieren und alles richtig zu machen: man versteht sich als modern, multikulturell, politisch engagiert und aufgeklärt linksalternativ. Hier ist alles Bio, 50 Prozent Wählerstimmen gehen an die Grünen und natürlich fährt man mit dem Fahrrad. An allen Ecken des Viertels sprießen seltsame Läden und kuriose Angebote. Ein Humus, der ständig neue Trends produziert. Das Leben am Prenzlauer Berg: für die einen eitle Selbstinszenierung, für die anderen ein Versuchslabor für eine neue urbane Gesellschaft.
Die Dokumentation erzählt vom Leben im Bezirk. Der Radio Bremen-Autor Kristian Kähler begleitet verschiedene Bewohner in ihrem Alltag: einen Immobilienmakler, eine junge Familie bei einem Baugruppenprojekt, ausländische Sprachstudenten, einen Pianisten, einen prominenten Schauspieler und seine Freundin, die einen Wellnesstempel eröffnet, eine Pfarrerin oder das Ehepaar Kauz, das seit über 50 Jahren am Kollwitzplatz wohnt."
Ein Film von Kristian Kähler Quelle: Radio Bremen
"interessant. "das erste" hat den untertitel zur doku, die gestern nacht in der ard lief, nachträglich entfernt. laut "zitty"-printausgabe lautete er: "die neue elite". und irgendwie handelte der 45minütige film ja auch davon: von gebildeten besserverdienenden, die sich nicht scheuen, zu gebähren. und das isser: der "prenzlauer berg". gegner der "gentrification" werden sich in teilen des films bestätigt fühlen, innerdeutsche xenophobiker erst recht, handelte der film doch in erster linie von zugezogenen, die hier ihr glück suchen. darunter auch durchaus sympathische, wie etwa alfred biolek oder sandra maischberger.
in meinem 10-minuten-zusammenschnitt kommen nicht alle aspekte zur geltung. aber einige wesentliche schon. am anfang des films etwa scheint sich das urgestein-paar kauz zusammen mit loftverkäufer andreas stahlmann über die zögerliche haltung der mutmaßlichen jüdischen hauseigentümer aufzuregen, die nach einem 3/4-jahrhundert das während des nazireichs enteignete wohneigentum auf einmal scheinbar nicht so recht zu würdigen wissen. es ist von "einer unterschrift" aus "tel aviv und new york" die rede, die noch fehle. (frau kauz: "au weia, schade drum.")
(zum thema "eigentumsfragen" am prenzlauer berg: siehe auch dieser lesenswerte artikel der "antifa pankow")
im anschluss wird im video auch das schöne des p-bergs gezeigt: etwa der "mauerpark", wo "die schräge szene, die seltsamen kreativen" hausen. der schwäbische (klischee!) stadtsoziologe hartmut häusermann spricht von "spinneraktivität" (oder habe ich mich verhört?). der "benny beimer"-darsteller aus der lindenstraße fühlt sich an "phantasialand" oder fernsehkulissen erinnert. und ganz zum schluss fragt sich eine bewohnerin, ob ihr linoleumboden aus einem plenumsbeschluss resultiert."
Quelle: kotzboy
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