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Stalingrad - D. H. entkommen 2
Es sind die letzten Monate des Jahres 1942. Nur noch ein paar Meter gefrorenen Bodens trennen Hitler von dem Preis, den er über alles stellt Stalingrad. Der Kampf um Stalingrad war anstrengend, langwierig und fand unter den schlimmsten nur vorstellbaren Bedingungen statt, der stählernen Gewalt des russischen Winters. Es gab keine Aussicht auf einen Sieg, doch sie mussten ausharren und schließlich ergaben sich die letzten Überlebenden der besiegten deutschen Armee. Sie waren einst 350.000 Mann stark, doch nur 90.000 der fast erfrorenen, verhungerten Soldaten waren noch in der Lage, den schmerzhaften Gewaltmarsch in die russische Gefangenschaft anzutreten. Das Sterben ging weiter durch Krankheiten, Hunger, Brutalität, Verwahrlosung und Hoffnungslosigkeit. Nur 5.000 Überlebende der 6. Armee hielten die jahrelange Gefangenschaft in den Arbeitslagern durch und überlebten, um Deutschland wieder zu sehen. Ihre Geschichte wird hier eindrucksvoll dokumentiert.
Codename: Linux
Codename: Linux (Originaltitel The Code) ist ein 2001 realisierter, 52-minütiger Dokumentarfilm über die Geschichte von GNU/Linux, Freier Software und der Open-Source-Bewegung. Bei dieser finnisch-französischen Produktion führte Hanno Puttonen Regie.
Die Dokumentation zeigt unter anderem Interviews mit Linus Torvalds, Richard M. Stallman, Eric S. Raymond, Alan Cox, Miguel de Icaza, Theodore Ts'o, David S. Miller, Ari Lemmke und vielen anderen mehr. Des Weiteren enthält die Dokumentation einen chronologischen Verlauf der Entwicklung von Unix und Linux. Mit dabei ist der Free Software Song (mit Übersetzung als Untertitel), welcher unter der GNU Free Documentation License veröffentlicht wurde.
Im deutschen Fernsehen lief die Dokumentation auf ARTE. Auf DVD ist der Film nur in englischer Sprache (also auch ohne deutschen Untertitel) erhältlich, dafür mit Bonusmaterial, unter anderem einige Musikstücke welche in der Dokumentation selbst nur ausschnittsweise zu hören sind.
Brieftauben - Helden an der Front
Brieftauben erreichen Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern in der Stunde und finden selbst über große Entfernungen hinweg den heimatlichen Schlag wieder. Das hat sie vor allem bei den Kriegsherren beliebt gemacht. So manch fliegender Meldegänger passierte im Ersten und Zweiten Weltkrieg ungehindert die feindlichen Linien und transportierte wichtige Informationen.
Imperium der Päpste 3
Flammen über Rom.
Gegenspieler der Päpste: Martin Luther
Martin Luther erhebt sich zum furchtlosen Gegenspieler der Heiligen Väter. Der gelehrte Theologe kritisiert den Ablasshandel, mit dem das Geld für das ausschweifende Leben der Päpste beschafft werden soll - und für den Neubau des Petersdoms. Papst Leo X. hält prunkvoll Hof wie ein Renaissancefürst und beschäftigt die berühmtesten Künstler seiner Zeit. Auf dem berühmten Papst-Porträt hat das Mal-Genie Raffael auch Leos prächtige Bibel verewigt, die lange als verschollen galt.
Der Film entdeckt das Kleinod von unschätzbarem Wert im Tresor des Berliner Kupferstichkabinetts. Das Erbe seiner verschwendungssüchtigen Vorgänger wird Clemens VII. zum Verhängnis. In Florenz präsentiert die Historikerin Vanna Arighi im Medici-Archiv persönliche Briefe und Rechnungsbücher aus dem Vatikan. Sie belegen die Zahlung von Bestechungsgeldern während der Papstwahl von Clemens VII. Er verwickelt sich in eine fatale Folge politischer Fehlentscheidungen - bis er am Ende aus Rom fliehen muss.
Maximilian Schell begibt sich auf eine Zeitreise zu den "letzten Tagen von Rom", wo marodierende deutsche Landsknechte das "Sündenbabel" in eigener Regie attackieren. Arnold Nesselrath, einer der Direktoren der Vatikanischen Museen, entdeckt bei Restaurierungsarbeiten auf den Raffael-Fresken im Vatikan Spuren von Waffengewalt. Landsknechte hatten die Bilder "gestürmt" und auf ihnen den Namen Luthers eingeritzt. Ideologische Abgründe haben die päpstliche Allmacht zerstört - ein Kapitel der abendländischen Geschichte geht zu Ende.
Der Leiter der Päpstlichen Historiker-Kommission, Walter Brandmüller, analysiert das persönliche Fehlverhalten der Renaissancepäpste, das entscheidend zur Spaltung der Kirche beitrug. Doch das Papsttum überlebt die "Schreckensjahre" des 16. Jahrhunderts, weil im Vatikan eine erfolgreiche Fehlerkorrektur betrieben wird, die in der Petersdomkuppel Michelangelos ihr strahlendes Symbol findet
Imperium der Päpste 1
König oder Papst - wer ist Herrscher über die Welt?
Mit dem berühmten "Gang nach Canossa" kommt es zum Showdown im Kampf über die lang schwelende Frage. Auf der Bergfestung Canossa unterwirft sich der deutsche König dem Papst. So entsteht ein Reizmythos, der die Deutschen seit 1.000 Jahren beschäftigt. Man denkt an Schmach und Erniedrigung. Aber stimmt diese Geschichte? Hat nicht vielleicht der deutsche König Heinrich IV. ein egoistisches, selbstbezogenes Spiel vor den Mächtigen der Welt gespielt, um Kaiser werden zu können? Canossa war nur Auftakt eines Kampfes, der noch Jahrhunderte fortgesetzt wurde.
Zeit des französischen Exils und der Kreuzzüge
Eine neue Runde in dem Konflikt wird eingeläutet, als Frankreich sich in die Kirchenpolitik einmischt. In dieser Zeit droht das christliche Abendland zu zerfallen. Sieben Päpste regieren von Avignon aus die Geschicke der Christenheit. Der Film folgt den Päpsten ins südfranzösische Exil. Noch heute legt der prachtvolle Papstpalast von Avignon ein eindrucksvolles Zeugnis von der Macht der Päpste ab. Mit der Wahl eines Gegenpapstes in Rom wird die Kirche in zwei Lager gespalten. Papst und Gegenpapst rufen zu Kreuzzügen gegeneinander auf, im Willen, sich gegenseitig zu vernichten. Als ein dritter Papst die Probleme lösen soll, scheint das Chaos über Europa vollends hereinzubrechen.
Es war ein deutscher König, der das Duell zwischen Kreuz und Krone eröffnet hatte. Es sollte ein deutscher König sein, Sigismund, der den Kampf nach mehr als dreihundert Jahren beendete. Er beruft vor dem drohenden Untergang des abendländischen Christentums ein Weltgipfeltreffen aller geistlichen und weltlichen Kräfte ein und verhilft so der Vernunft im letzten Moment zum Sieg. Maximilian Schell kommentiert die spannenden Machtduelle der Herrscher über Himmel und Erde.
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