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Die DSU- Deutsche Soziale Union- wurde in der DDR am 20. Januar 1990 in Leipzig gegründet. Zu den Gründungsgruppierungen zählten zwölf christliche, liberale und bürgerlich-konservative Oppositionsgruppen. Die DSU konstituierte sich als Schwesterpartei der CSU und bildete, untersützt von dem konservativen Publizisten Gerhard Löwenthal- mit Union und Demokratischem Aufbruch die Allianz für Deutschland. Sie errang schließlich 25 Sitze in der Volkskammer und war an der letzten DDR-Regierung mit Peter-Michael Diestel als stellvertretendem Ministerpräsidenten und Innenminister sowie Hans-Wilhelm Ebeling als Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit beteiligt. So hat die DSU einen entscheidenden Beitrag zur Deutschen Wiedervereinigung und zur Abwicklung der SED-Diktatur geleistet. Bis heute tritt sie als liberal-konservative Kraft für folgende Grundsätze ein:
- wirtschaftlicher Aufschwung nach dem Modell der liberalen Marktwirtschaft
- soziale Sicherheit, vor allem für Familien mit Kindern und Rentner
- Erhaltung der Freiheit
- gegen Extremismus von rechts und links
- gegen Drogenhandel und Gewalt auf der Straße
- Aufarbeitung des DDR-Unrechts
Age
29
Country
Germany