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(3 months ago)

Vorwort: Die komplette Übersetzung dieses Artikels, inklusive meiner Ergänzungen war hier durch Platzmangel nicht unterzubringen. Den kompletten Te...
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Vorwort: Die komplette Übersetzung dieses Artikels, inklusive meiner Ergänzungen war hier durch Platzmangel nicht unterzubringen. Den kompletten Text finden Sie aber auf meiner Webseite in der Rubrik Kurse und dann unter Wurfanleitungen: http://www.fliegenfischerschule.net
Die fünf wichtigsten Punkte um mit der Fliegenrute werfen zu können, aus dem Artikel „Five Essentials" von Bill Gammel und durch eigene Erfahrungen ergänzt!
1. Das Verhindern einer lockeren nicht gestreckten Fliegenschnur ist ein wesentlicher Schritt, um mit der Fliegenrute zu Werfen. Beginnen Sie jeden Wurf so, dass die Fliegenschnur in einer geraden Linie von der Rutenspitze bis zur Fliege führt! Führen Sie Ihre Schnurhand beim Doppelzug nach jedem erfolgten Schnurzug wieder nach oben um a. den nächsten Schnurzug ausführen zu können und b. damit Sie keine lockere Schnur zwischen dem Leitring Ihrer Rute und Ihrer Schnurhand bekommen! Lassen Sie Ihrer Fliegenschnur nach jedem Stopp Ihrer Rute genügend Zeit sich zu Strecken!
2. Das Beschleunigen der Fliegenrute. Beim Werfen mit der Fliegenrute ist es die Aufgabe der Rutenhand, die Rute so zu beschleunigen, dass sie sich gegen den Wiederstand der Fliegenschnur biegt. Unsere Rutenhand beschleunigt die Rute Stetig ansteigend bis zum nächsten Stopp, die größte Beschleunigung ist kurz vor jedem Stoppunkt.
3. Eine Effiziente Schlaufenbildung verlangt von jedem Werfer die Fliegenrutenspitze auf einer geraden Linie/ 180° Regel zum Ziel zu bewegen. Die nachfolgenden vier Schlaufenformen sind das Ergebnis, den Ihre Rutenspitze im Wurf beschreibt.
3.01.Der Erste ist der annähernd gerade Weg den die Rutenspitze im Wurf beschreibt, das heißt die Rutenspitze bewegt sich auf einer Horizontalen und Vertikalen geraden Linie/ 180° Regel. Dieser weg erzeugt eine enge effiziente Schlaufe.
3.02. Der Zweite ist ein konvexer Weg auf dem die Rutenspitze sich bewegen kann. Der Weg den die Rutenspitze in diesem Fall nimmt, ist ein großer aufwärts führender Bogen, abweichend zu einem geraden Weg der Rutenspitze (gerader Linie/ 180 Regel). Dieser weg erzeugt eine große uneffiziente Schlaufe.
3.03. Der dritte ist ein konkaver Weg auf dem die Rutenspitze sich bewegen kann, das direkte Gegenteil also zum konvexen Weg. Unsere Rutenspitze beschreibt nicht wie gewünscht eine gerade Linie/ 180° Regel genannt, sondern einen Bogen unterhalb dieser gedachten Linie, auch konkaver Weg der Rutenspitze genannt! Dieser Weg erzeugt einen Tailing Loop.
3.04. Zum Schluss geht es um den seitlichen Weg der Rutenspitze. In diesem Fall legt die Rutenspitze nicht mehr den Weg in einer einzigen Ebene zurück, sondern schwingt stattessen nach links oder rechts aus, abweichend vom geraden Weg zur Zielebene. Bekannt als ausschwingende Schlaufe.
4. Die Länge des Arbeitsweges ist abhängig von der jeweiligen Rutenaktion und der Schnurlänge die man Werfen möchte. Ein kurzer Wurf benötigt einen kurzen Arbeitsweg und ein längerer Wurf einen längeren Arbeitsweg.
5. Nach jedem Vor und Rückwurfstopp der Rute, müssen wir eine Pause einhalten, damit sich unsere Schnur Strecken kann. Kurze Schnur kurze Pause, lange Schnur- lange Pause. Gleiche Schnurlänge- gleiche Pause.
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Der Horizontale Rollwurf von Bernd Geier
Der Horizontale Rollwurf ist eine Variante vom normalen Luftrollwurf, dieser Wurf ermöglicht es uns die Fl...
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Der Horizontale Rollwurf von Bernd Geier
Der Horizontale Rollwurf ist eine Variante vom normalen Luftrollwurf, dieser Wurf ermöglicht es uns die Fliege im Gegensatz zum normalen Rollwurf (Vertikal) nun Horizontal über das Wasser zu Werfen und somit Fische anzuwerfen die unter einem Busch stehen. Wie ist das gemeint?
Beim normalen Rollwurf entfaltet sich unsere Schnur mit Vorfach Vertikal und daher verfängt sich unsere Fliege auch leicht an einem Zweig oder ähnlichem. Beim Horizontalen Rollwurf hingegen, entfaltet sich unsere Schnur mit Vorfach nun Horizontal, kann sich daher nicht so leicht verfangen und erlaubt es uns auch Fische erfolgreich anzuwerfen die an stark überwachsenen Stellen stehen.
Der Horizontale Rollwurf, Erklärung in einzelnen Schritten:
Anmerkung: die Schritte 1. bis 4. sind identisch wie beim normalen Rollwurf, erst ab dem 5. Schritt ändert sich der Weg der Rute.
1. Beginnen Sie den Rollwurf mit ca. 10,0 m Schnur (9,13m ist die Länge der Aftma Klassifizierung), die Schnur soll vor Ihnen gestreckt auf dem Wasser liegen.
2. Die Rutenspitze sollte knapp über der Wasseroberfläche gehalten werden und die Rute in die Richtung der Fliegenschnur zeigen.
3. Nun heben wir die Fliegenrute ruhig und etwas seitlich vom Körper abgeneigt an, und bringen die Rute in einer ca. Halbkreisbewegung bis zur 2Uhr Position zum hinteren Stoppunkt, es bildet sich dabei ein großer Schnurbauch hinter der Rute, das sogenannte D.
4. Wir warten nun so lange in der 2Uhr Position, bis die Fliegenschnur sich nicht mehr auf uns zu bewegt. 5. Neuer Weg der Rute: Nun bewegen wir zum Vorwurf unsere Fliegenrute vom hinteren vertikalen Stop bei ca. 2 Uhr, leicht vom Körper abgeneigt in einer fließenden aber jetzt nach außen führenden und horizontalen Halbkreisbewegung bis zum vorderen Stop bei 9 oder 10 Uhr.
Dabei ist auf zwei Dinge zu Achten! a. vom hinteren vertikalen Stop bei 2Uhr führen wir nicht wie beim normalen Rollwurf die Rute in einem geraden vertikalen Weg nach vorne, sondern in diesem Falle von der vertikalen Stopposition, in einem Halbkreis nach außen und unten in die Horizontale überzugehen bis zum vorderen Stop. b. Wir Beschleunigen die Rute vom hinteren Stop stetig ansteigend bis zum vorderen Stop, wie bei einem normalen Überkopfwurf.
6. Haben wir alles wie vorher beschrieben getan, bewegt sich unsere Fliegenschnur in einer Horizontalenschlaufe knapp über der Wasseroberfläche und streckt sich bis in das Vorfach.
Ich wünsche Ihnen nun viel Freude und viel Erfolg beim Üben vom Horizontalen Rollwurf!
Ihr Bernd Geier
Sollten Sie noch Fragen haben, zögern Sie bitte nicht mich zu kontaktieren ich werde Ihnen gerne jede Frage beantworten.
Telefon: +49(0) 6103-3033578, E-Mail: info@fliegenfischerschule.net Homepage: www.fliegenfischerschule.net .
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Der Rollwurf von Bernd Geier
Mann liest meistens wenn es um das Werfen mit der Fliegenrute geht, über den Doppelzug oder Trickwürfe wie z.B. den Sw...
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Der Rollwurf von Bernd Geier
Mann liest meistens wenn es um das Werfen mit der Fliegenrute geht, über den Doppelzug oder Trickwürfe wie z.B. den Switschcast, also meist Würfe die Spektakulär aussehen und daher das Interesse der Leser auf sich ziehen. Dabei wird aber leider die größere Anzahl Fliegenfischer unter uns vergessen, die noch am Anfang Ihrer werferischen Fähigkeiten stehen.
1. Beginnen Sie den Rollwurf mit ca. 10,0 m Schnur (9,13m ist die Länge der Aftma Klassifizierung) und die Fliegenschnur soll vor Ihnen gestreckt auf dem Wasser liegen.
2. Die Rutenspitze sollte knapp über der Wasseroberfläche gehalten werden und die Rute in die Richtung der Fliegenschnur zeigen.
3. Nun heben wir die Fliegenrute ruhig und etwas seitlich vom Körper abgeneigt an, und bringen die Rute in einer ca. Halbkreisbewegung bis zur 2 Uhr Position unserem hinteren Stoppunkt, es bildet sich dabei ein großer Schnurbauch hinter der Rute, das sogenannte D.
4. Wir warten nun so lange in der 2Uhr Position, bis die Fliegenschnur sich nicht mehr auf uns zu bewegt. 5. Nun beginnen wir mit dem Vorwurf, bewegen dafür unsere Fliegenrute vom hinteren Stop bei ca. 2 Uhr leicht vom Körper abgeneigt, in einer fließenden Bewegung bis zum vorderen Stop bei 9 oder 10 Uhr. Dabei ist auf folgendes zu Achten! Wir Beschleunigen die Rute vom hinteren Stop Stetig ansteigend bis zum vorderen Stop, wie bei einem normalen Überkopfwurf.
6. Haben wir alles wie vorher beschrieben getan, bewegt sich unsere Fliegenschnur in einer effizienten kleinen Schnurschlaufe nach vorne, leicht schräg nach unten geneigt über der Wasseroberfläche und streckt sich bis in das Vorfach.
Nun wünsche ich Ihnen alle viel Freude und viel Erfolg beim Üben vom normalen Rollwurf!
Ihr Bernd Geier
Sollten Sie noch Fragen haben, zögern Sie bitte nicht mich zu kontaktieren ich werde Ihnen gerne jede Frage beantworten.
Telefon: +49(0) 6103-3033578, E-Mail: info@fliegenfischerschule.net Homepage: www.fliegenfischerschule.net .
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