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Die reine Flamme der Revolution - die 4. Internationale
Die 4. Internationale wird aktuell im deutschsprachigen Raum von folgenden Organisationen vertreten. In Deutschland durch 2 Organisationen:
http://www.rsb4.de/
http://www.islinke.de/
Was ist die Vierte Internationale?
Die IV. Internationale ist eine weltweit aktive Organisation, die für eine demokratische, sozialistische und selbstverwaltete Gesellschaftsordnung eintritt, frei von Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg.
Organisiert in einzelne nationale Sektionen, sind wir vereint in einer weltweiten Organisation um gemeinsam gegen die grundlegenden Probleme der Menschheit (Krieg, Umweltzerstörung, Arbeitslosigkeit, Verarmung, Hunger, Rassismus, Sexismus u.v.m.) zu kämpfen und die Erfahrungen aus diesen Auseinandersetzungen gemeinsam zu diskutieren.
Die Sektionen der IV. Internationale, und die ihr nahestehenden Gruppen, sind heute in über 50 Ländern aktiv an den Klassenkämpfen der ArbeiterInnen und Angestellten, der Studierenden, der SchülerInnen, der MigrantInnen, der Frauen und der Erwerbslosen beteiligt.
Die IV. Internationale steht dabei für einen undogmatischen, revolutionären Marxismus und kämpft für eine sozialistische Demokratie, die auf allgemeiner gesellschaftlicher Selbstverwaltung basiert, nicht auf einer bürokratischen Diktatur, wie sie in der Sowjetunion existierte.
Die Menschen, die sich weltweit der IV. Internationale anschließen, halten die grundlegenden Probleme der Menschheit nicht im Rahmen der kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung für lösbar. Daher kämpfen wir international für den Sturz des kapitalistischen Systems und die Errichtung einer auf Selbstverwaltung basierenden sozialistischen Gesellschaftsordnung.
Im Kampf für den Sozialismus treten wir für die Abschaffung des Privateigentums an den Produktionsmitteln und den Bruch mit den Institutionen des bürgerlichen Staates ein, daher fordern wir die Inbesitznahme u.a. des Finanzsektors und der Schwerindustrie durch die dort arbeitenden Menschen und lehnen eine Beteiligung an bürgerlichen Regierungen weltweit ab.
Darüber hinaus sind Genossinnen und Genossen der IV. Internationale weltweit aktiv im Kampf gegen jegliche Form von Unterdrückung, sei sie begründet durch Nationalität, Geschlecht, Religion, Ethnie oder sexueller Präferenz. Unser Ziel ist es nach unseren Kräften dazu beizutragen, das politische Bewusstsein zu befördern und mitzuhelfen, die ArbeiterInnen, Ausgebeuteten und Unterdrückten zu organisieren im Kampf gegen den Kapitalismus, den Imperialismus und jegliche Form von Herrschaft des Menschen über den Menschen.
Wir denken nicht, dass wir heute von Null anfangen müssen, eine antikapitalistische Bewegung aufzubauen, denn seitdem es Ungerechtigkeit und Unterdrückung in der menschlichen Gesellschaft gibt, existiert auch ein Kampf dagegen. Das kollektive Gedächtnis und die Erfahrungen dieser vergangenen Kämpfe helfen heute dabei, die Träume einer zukünftigen Gesellschaft der Freien eine solide Basis zu geben. Diese Erfahrungen aus den vergangenen Kämpfen sowie den aktuellen international stattfindenden Auseinandersetzungen auszuwerten und diskutieren zu können, sowie gemeinsame Perspektiven über die nationalstaatlichen Grenzen hinaus zu entwickeln, ist ein Grund, warum sich heute Menschen der IV. Internationale anschließen.
Das Ziel eine Gesellschaft ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg zu errichten kann aber nicht erreicht werden, indem sich die fortschrittlichen und revolutionären Kräfte voneinander abgrenzen und in politische Sektiererei verfallen, wie es heute nur all zu oft passiert. Daher suchen wir stets den Kontakt zu den anderen Strömungen der antikapitalistischen Linken um gemeinsam eine weltweite kämpferische Bewegung und revolutionäre Parteien aufzubauen, die in der Lage sind, das kapitalistische System zu überwinden. So war die IV. Internationale z.B. führend am Aufbau der brasilianischen Oppositionspartei P-SOL (Partei für Freiheit und Sozialismus), dem portugiesischen Bloco de Esquerda (Linksblock), der dänischen Red-Green-Alliance und der französischen Noveau Parti Anticapitaliste (Neue Antikapitalistische Partei) beteiligt.
Die 4. Internationale wird aktuell in Deutschland von 2 Organisationen vertreten:
http://www.rsb4.de/
http://www.islinke.de/
Der Feind im Haus - Wenn aus Kindern Nazis
Bei Robin, 15, fing es schleichend an. Irgendwann hat er rechte Musik gehört, sich mit türkischen Jungs geschlagen, den Ausländern alle Schuld an der Misere gegeben. Seine Mutter begreift erst nach und nach und fängt dann an, mit dem Jungen zu diskutieren. Aber diskutieren hilft nicht mehr, wenn die Kinder mit kahl rasierten Köpfen nach Hause kommen.
David, heute 21, und seine Familie haben das Elend gerade hinter sich. Endlose Debatten, Gewalt, Waffenbesitz, Zusammenstöße mit der Polizei. Es waren die schlimmsten Jahre und eine verlorene Zeit. Auch wenn man aussteigt, sagt David, bleiben die schlimmen Erfahrungen in der Seele.
Was bedeutet es für die Eltern, wenn ihre Kinder in die rechte Szene abrutschen, wenn Väter und Mütter mit ansehen müssen, wie die Söhne und Töchter ihnen entgleiten, weil sie den rechten Rattenfängern folgen?
Frankfurter Häuserkampf
Ein Großkonzern versucht Menschen aus Profitgier Leute aus ihren Wohnungen zu treiben - aber ein kleiner Teil der Bewohner wehrt sich.
Weder Huren noch Sklavinnen
Frankreich ist ja zur Zeit das Thema in den Medien. Was sind die Hintergründe und kann sowas hier auch passieren?
In Berlin sieht es scheinbar so aus, da? 60.000-100.000 Hartz4-Empf?nger eventuell umziehen müssen. Die Mieten sind zu hoch. Wohin sollen die ziehen? In Stadtteile wo Mieten niedrig sind. Das heisst viele soziale Problemfälle werden in Stadtteilen konzentriert, damit man in anderen Stadtgebieten seine Ruhe hat vor diesen Menschen zweiter Klasse.
In Frankreich rebellieren zur Zeit eben nicht nur Migranten, wie es die deutsche Presse gern reduziert, sondern es ist ein Konflikt zwischen oben und unten. In Frankreich existieren diese Ghettos seit Jahren, und die französische Polizei hat dort schon lange das Gewaltmonopol verloren und traut sich nur noch in Hundertschaften in diese Gebiete. Dort regieren die, die am st?rksten sind, auf Kosten derer, die Schw?cher sind, und das sind leider meistens die Frauen.
Migranten (fast alle mit französischen Pass, aus den Kolonien) dominieren dort diese Stadtteile, aber auch in Frankreich geborene und zur Unterschicht gehörende Jugendliche stecken in dem selben Dilemma: Aus dem Ghetto gibts kein entkommen. Niemand mit einer Adresse aus dem Stadtteil bekommt eine Chance auf einen guten Job oder Ausbildung und Drogen und Kriminalität sind oft das Greifbarste zum überleben. Gewalt dominiert den Alltag.
Die Aufstände in Frankreich sind nicht organisiert, sondern emotionale Ausbrüche und Schreie nach Aufmerksamkeit. Man will nichtmehr weggesperrt vor der Gesellschaft dahinvegetieren und im TV zuschauen wie andere in Luxus leben, sondern auch eine Chance und ausbrechen vor dem Nichts. Die Medien sind auf Gewalt aus und bieten diesen Jugendlichen zur Zeit ein Forum und diese Aufmerksamkeit, aber wahrscheinlich wird sich am Problem selbst wenig ?ndern, sondern die Gesetze verschärft und die in Frankreich sehr repressive und militante Polizei weiter gestärkt.
Anbei eine Dokumentation die sich mit der Gewalt in den Ghettos auseinandersetzt und sehr drastisch zeigt wie schief in Frankreich zur Zeit einiges läuft und wer am meisten darunter leidet: Frauen und Mädchen. In der Doku werden die Hintergründe beleuchtet, die dafür und auch für die Aufstände zur Zeit verantwortlich sind.
Leben nach Microsoft
Dieser Film ueber Microsoft-Aussteiger wirft einen kritischen, ernuechternden Blick auf das Gates-Imperium und auf Arbeitsstrukturen, die die Strukturen des 21. Jahrhunderts sein werden. Sieben Entwickler der Programme Windows, Word und Excel erzaehlen von der Zeit, als eine Zeile Code ihr Lebensinhalt war, und von ihrem Ringen um eine neue, von Microsoft unabhaengige Existenz. Der Mythos Microsoft wirft einen langen Schatten, er faellt auf das Leben der Ex-Microsofties. Der Blick auf die Ex-Microsofties kann dabei wie ein Blick in die eigene Zukunft der deutschen New Economy sein, er zeigt bereits Gegenwart und Vergangenheit einer amerikanischen Vorgaenger- Generation auf.
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