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punctum2
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STAT CRUX DUM VOLVITUR ORBIS

Das Kreuz - es steht,
während die Welt sich dreht.

The Cross is steady,
while the world is turning.

Стоит крест,
пока земля вертится.

Le monde tourne,
la croix demeure.

الصليب ثابت
بينما العالم يستدير

Krzyż stoi,
choć świat się zmienia.

A kereszt szilárdan áll,
míg a világ forog.

הצלב יציב
בשעה שהעולם מסובב

La Cruz permanece,
mientras el mundo gira.

ο σταυρός παραμένει αμετάβλητος,
ενώ ο κόσμος μεταβάλλεται.

A Cruz permanece,
enquanto o mundo muda.

Stoji Križ,
dok se svijet okreće.

Risti on vakaa,
vaikka maailma muuttuu.

Het Kruis staat overeind,
terwijl de wereld draait.

........................... + ..........................
Wir haben der Liebe geglaubt: So kann der Christ den Grundentscheid seines Lebens ausdrücken. Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluß oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt. In seinem Evangelium hatte Johannes dieses Ereignis mit den folgenden Worten ausgedrückt: "So sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt ... das ewige Leben hat"; (3, 16). Mit der Zentralität der Liebe hat der christliche Glaube aufgenommen, was innere Mitte von Israels Glauben war, und dieser Mitte zugleich eine neue Tiefe und Weite gegeben. Denn der gläubige Israelit betet jeden Tag die Worte aus dem Buch Deuteronomium, in denen er das Zentrum seiner Existenz zusammengefaßt weiß: "Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft" (6, 4-5). Jesus hat dieses Gebot der Gottesliebe mit demjenigen der Nächstenliebe aus dem Buch Levitikus: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst"; (19, 18) zu einem einzigen Auftrag zusammengeschlossen (vgl. Mk 12, 29-31). Die Liebe ist nun dadurch, daß Gott uns zuerst geliebt hat (vgl. 1 Joh 4, 10), nicht mehr nur ein "Gebot", sondern Antwort auf das Geschenk des Geliebtseins, mit dem Gott uns entgegengeht.

In einer Welt, in der mit dem Namen Gottes bisweilen die Rache oder gar die Pflicht zu Haß und Gewalt verbunden wird, ist dies eine Botschaft von hoher Aktualität und von ganz praktischer Bedeutung.

Benedikt XVI.: Enzyklika
DEUS CARITAS EST


........................... + ..........................


We have come to believe in God's love: in these words the Christian can express the fundamental decision of his life. Being Christian is not the result of an ethical choice or a lofty idea, but the encounter with an event, a person, which gives life a new horizon and a decisive direction. Saint John's Gospel describes that event in these words: God so loved the world that he gave his only Son, that whoever believes in him should ... have eternal life (3:16). In acknowledging the centrality of love, Christian faith has retained the core of Israel's faith, while at the same time giving it new depth and breadth. The pious Jew prayed daily the words of the Book of Deuteronomy which expressed the heart of his existence: Hear, O Israel: the Lord our God is one Lord, and you shall love the Lord your God with all your heart, and with all your soul and with all your might (6:4-5). Jesus united into a single precept this commandment of love for God and the commandment of love for neighbour found in the Book of Leviticus: You shall love your neighbour as yourself (19:18; cf. Mk 12:29-31). Since God has first loved us (cf. 1 Jn 4:10), love is now no longer a mere command; it is the response to the gift of love with which God draws near to us.

In a world where the name of God is sometimes associated with vengeance or even a duty of hatred and violence, this message is both timely and significant.

Benedict XVI: Encyclical Letter
DEUS CARITAS EST

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Nos Dei caritati credidimus — sic praecipuam vitae suae electionem declarare potest christianus. Ad initium, cum quis christianus fit, nulla est ethica voluntas neque magna quaedam opinio, verumtamen congressio datur cum eventu quodam, cum Persona quae novum vitae finem imponit eodemque tempore certam progressionem. Suo in Evangelio iam notaverat Ioannes hunc eventum hisce verbis: « Sic enim dilexit Deus mundum, ut Filium suum unigenitum daret, ut omnis, qui credit in eum... habeat vitam aeternam » (3, 16). Cum medio puncto amoris suscepit christiana fides id quod fidei Israel fuerat nucleus simulque eidem nucleo novam addidit altitudinem atque amplitudinem. Credens enim Israelita cotidie vocibus precatur Libri Deuteronomii, ubi includi is novit suae vitae nucleum: « Audi, Israel: Dominus Deus noster, Deus unus est. Diliges Dominum Deum tuum ex toto corde tuo, ex tota anima tua, et ex tota fortitudine tua » (6, 4-5). In unicum aliquod praescriptum coniunxit Iesus amoris Dei mandatum cum amoris proximi praecepto, quod quidem continetur in Libro Levitico: « Diliges proximum tuum sicut te ipsum » (19, 18; cfr Mc 12, 29-31). Quoniam prior nos Deus dilexit (cfr 1 Io 4, 10), nunc non est iam tantum « praeceptum » amor, verum est responsio erga amoris donum, quo Deus nobis occurrit.

In orbe, ubi cum Dei nomine nonnumquam etiam vindicta quin immo officium odii et violentiae coniunguntur, hic nuntius magnum habet in praesentia pondus atque certam quandam significationem.

Benedicti PP. XVI
SUMMI PONTIFICIS
LITTERAE ENCYCLICAE
DEUS CARITAS EST


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punctum2 (3 weeks ago)
CastroBishop1,

weil Du zu meiner Überraschung eine Freundschafts-Einladung ausgesprochen hattest, die ich auch akzeptiert habe. (s. bei Dir und mir unter "Freunde"!)

Beste Grüße
punctum2
CastroBishop1 (3 weeks ago)
hallo. darf ich wissen warum du bei meiner seite einen comment gelassen hast ? ... LG Castro
1001ferhat (3 weeks ago)
runter mit den pferdeklappen

alles zu verallgemeinern und in eine schublade zu schieben ist immer der einfachste weg. bravo!
punctum2 (4 weeks ago)
Kurhaus, es ist nur merkwürdig, dass die Atheisten jetzt selber religiöser, missionarischer und intoleranter werden als manche Religiösen! Der organisierte und angeblich "wissenschaftliche" Atheismus hat im vorigen Jahrhundert den größeren Blutzoll gefordert als die Religionen: denken wir nur an Stalin, Mao, Pol Pot. Auch Hitler war kirchen- und christentumsfeindlich eingestellt. Die Tagebücher von Goebbels verraten, dass Hitler die Vernichtung des Christentums plante, wenn der Krieg gewonnen ist!
Kurhaus (4 weeks ago)
Religiöse Fundamentalisten, wie ihr, sind genau die Personen, die sich nicht in der Politik wiederfinden sollten! Statt sich rational mit den Dingen auseinanderzusetzen wird ein "Gott" zur Erklärung herangezogen. Streitigkeiten auf der Basis nicht belegbarer Thesen ist das letzte was wir brauchen. Religion war schon immer nur ein Grund für Intoleranz und Hass. Und wenn ein Papst dann auch noch Thesen ausspricht von der Bösartigkeit von Kondomen während in Afrika die Menschen an AIDS krepieren muss man sich ernsthaft fragen, welches Recht sich Religionsführer herausnehmen, Menschen die an ihre Wort glauben so einen Schwachsinn einzuflößen. Das wiederrum sähe wahrscheinlich ganz anders aus währen diese Führer mal selbst betroffene!
axlxexxx (4 weeks ago)
Fundamentalisten dort, Fundamentalisten hier. Solange Menschen nicht die Verantwortung für Ihr eigenes Tun
übernehmen wird es viele Nedas geben, so wie es Auschwitz gegeben hat. Keine Religion ist besser als die Andere, weil Sie einfach alle falsch sind, ein Mittel um Menschen im Namen der Macht zu manipulieren.
blabliblublablo (4 weeks ago)
sag mal, wieso wurde das Neda-Video nicht gelöscht?
kathresa (1 month ago)
Nett von Dir, Danke :-)
Tyr6666 (1 month ago)
Danke für die Einladung, ich nehme sehr gerne an.
Ich glaube zwar nicht an Gott aber an die christlichen Werte unserer Kultur.
Wer einen Pädophilen, einen Massenmörder und Brandstifter wie Mohammed verehrt, hat mit unserer alten Kultur nichts gemeinsam.
Ein Mensch, der in Europa nach christlich-jüdischen Werten erzogen wurde, kann diese verkommene Gotteslehre eines unmoralischen Beduinenhäuptlings nicht respektieren und dulden.
Serapion777 (1 month ago)
...vielen Dank für deine Einladung ! Ich freue mich total, dass man Leute und Freunde findet, die auf dem Weg sind. Tja, wer sucht, der findet.
Deine Einladung gibt mir den Anstoss, aktiv zu werden. Vergelt`s Gott !
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