In Rumänien gibt es drei Ortschaften in denen ein alter österreichischer Dialekt gesproche
In Rumänien gibt es drei Ortschaften in denen ein alter österreichischer Dialekt gesprochen wird, das Landlerisch. Die kleine Minderheit der Landler stammt von österreichischen Protestanten ab, die in der Zeit von Kaiserin Maria Theresia wegen ihres Glaubens zwangsweise nach Siebenbürgen deportiert wurden und dabei sowohl alte Bräuche als auch die alte Sprache mitgenommen haben. Dadurch können wir heute noch hören wie man vor 250 Jahren in Österreich gesprochen hat. Die Landler stammen ursprünglich aus dem Landl, womit man früher die Region in Oberösterreich zwischen Wels, Lambach, Vöcklabruck und Gmunden bezeichnet hat, aber auch aus dem Salzkammergut, aus der Steiermark und Kärnten und auch ihre Sprache, das Landlerische, vereint Elemente aus all diesen Regionen. Nach dem Kommunismus sind jedoch die meisten Landler aus Rumänien ausgewandert und so stirbt auch diese Sprache langsam aus, für uns ein Grund noch rechtzeitig die Geschichte der Landler und ihre Sprache mit der Fernsehkamera fest zu halten. Interviewpartner waren:
Pitter Anneliese und Andreas, Bauern in Grosspold/Apoldu de Sus Familie Rechert, Landler die heute in Deutschland leben Wagner Maria und ihre Schwester Resi Mam Helga Meitert, Saxin und evangelische Pfarrerin in Grosspold Prof. Rudolf Muhr, Universität Graz
(more)
(less)
Added: 4 months ago
Views: 2,517
In Rumänien gibt es drei Ortschaften in denen ein alter österreichischer Dialekt gesproche
In Rumänien gibt es drei Ortschaften in denen ein alter österreichischer Dialekt gesprochen wird, das Landlerisch. Die kleine Minderheit der Landler stammt von österreichischen Protestanten ab, die in der Zeit von Kaiserin Maria Theresia wegen ihres Glaubens zwangsweise nach Siebenbürgen deportiert wurden und dabei sowohl alte Bräuche als auch die alte Sprache mitgenommen haben. Dadurch können wir heute noch hören wie man vor 250 Jahren in Österreich gesprochen hat. Die Landler stammen ursprünglich aus dem Landl, womit man früher die Region in Oberösterreich zwischen Wels, Lambach, Vöcklabruck und Gmunden bezeichnet hat, aber auch aus dem Salzkammergut, aus der Steiermark und Kärnten und auch ihre Sprache, das Landlerische, vereint Elemente aus all diesen Regionen. Nach dem Kommunismus sind jedoch die meisten Landler aus Rumänien ausgewandert und so stirbt auch diese Sprache langsam aus, für uns ein Grund noch rechtzeitig die Geschichte der Landler und ihre Sprache mit der Fernsehkamera fest zu halten. Interviewpartner waren:
Pitter Anneliese und Andreas, Bauern in Grosspold/Apoldu de Sus Familie Rechert, Landler die heute in Deutschland leben Wagner Maria und ihre Schwester Resi Mam Helga Meitert, Saxin und evangelische Pfarrerin in Grosspold Prof. Rudolf Muhr, Universität Graz
(more)
(less)
Added: 4 months ago
Views: 1,219
In Rumänien gibt es drei Ortschaften in denen ein alter österreichischer Dialekt gesproche
In Rumänien gibt es drei Ortschaften in denen ein alter österreichischer Dialekt gesprochen wird, das Landlerisch. Die kleine Minderheit der Landler stammt von österreichischen Protestanten ab, die in der Zeit von Kaiserin Maria Theresia wegen ihres Glaubens zwangsweise nach Siebenbürgen deportiert wurden und dabei sowohl alte Bräuche als auch die alte Sprache mitgenommen haben. Dadurch können wir heute noch hören wie man vor 250 Jahren in Österreich gesprochen hat. Die Landler stammen ursprünglich aus dem Landl, womit man früher die Region in Oberösterreich zwischen Wels, Lambach, Vöcklabruck und Gmunden bezeichnet hat, aber auch aus dem Salzkammergut, aus der Steiermark und Kärnten und auch ihre Sprache, das Landlerische, vereint Elemente aus all diesen Regionen. Nach dem Kommunismus sind jedoch die meisten Landler aus Rumänien ausgewandert und so stirbt auch diese Sprache langsam aus, für uns ein Grund noch rechtzeitig die Geschichte der Landler und ihre Sprache mit der Fernsehkamera fest zu halten. Interviewpartner waren:
Pitter Anneliese und Andreas, Bauern in Grosspold/Apoldu de Sus Familie Rechert, Landler die heute in Deutschland leben Wagner Maria und ihre Schwester Resi Mam Helga Meitert, Saxin und evangelische Pfarrerin in Grosspold Prof. Rudolf Muhr, Universität Graz
(more)
(less)
Added: 4 months ago
Views: 1,351
|
Dialekt und Literatur, wie passt das zusammen? In dieser Folge erfahren wir ein bisschen m
Dialekt und Literatur, wie passt das zusammen? In dieser Folge erfahren wir ein bisschen mehr über geschriebenen Dialekt. Darüber, dass es neben humoristischen Schimpfwörterbüchern oder Heimatgedichten auch durchaus eine lebendige Literaturszene gibt, die jedoch manchmal eher im Verborgenen schlummert. Lediglich auf Lesungen und bei Fachverlagen können Interessierte diese Literatur bekommen. Deswegen haben wir direkt mit einigen bekannten Dialektautoren gesprochen, die uns mehr über ihre Arbeit und die Situation der Schriftsprache Bairisch erzählen. Die Interviewpartner waren:
Roland Neuwirth, Extremschrammel und Autor aus Wien Wolfgang Glechner, Dialektautor aus Braunau, lebt in Wien Hans Kumpfmüller, Dialektautor aus St. Georgen am Inn Wolgang Stöckl, Dialektforscher aus Vöcklabruck
(more)
(less)
Added: 4 months ago
Views: 563
Dialekt und Literatur, wie passt das zusammen? In dieser Folge erfahren wir ein bisschen m
Dialekt und Literatur, wie passt das zusammen? In dieser Folge erfahren wir ein bisschen mehr über geschriebenen Dialekt. Darüber, dass es neben humoristischen Schimpfwörterbüchern oder Heimatgedichten auch durchaus eine lebendige Literaturszene gibt, die jedoch manchmal eher im Verborgenen schlummert. Lediglich auf Lesungen und bei Fachverlagen können Interessierte diese Literatur bekommen. Deswegen haben wir direkt mit einigen bekannten Dialektautoren gesprochen, die uns mehr über ihre Arbeit und die Situation der Schriftsprache Bairisch erzählen. Die Interviewpartner waren:
Roland Neuwirth, Extremschrammel und Autor aus Wien Wolfgang Glechner, Dialektautor aus Braunau, lebt in Wien Hans Kumpfmüller, Dialektautor aus St. Georgen am Inn Wolgang Stöckl, Dialektforscher aus Vöcklabruck
(more)
(less)
Added: 4 months ago
Views: 284
Dialekt und Literatur, wie passt das zusammen? In dieser Folge erfahren wir ein bisschen m
Dialekt und Literatur, wie passt das zusammen? In dieser Folge erfahren wir ein bisschen mehr über geschriebenen Dialekt. Darüber, dass es neben humoristischen Schimpfwörterbüchern oder Heimatgedichten auch durchaus eine lebendige Literaturszene gibt, die jedoch manchmal eher im Verborgenen schlummert. Lediglich auf Lesungen und bei Fachverlagen können Interessierte diese Literatur bekommen. Deswegen haben wir direkt mit einigen bekannten Dialektautoren gesprochen, die uns mehr über ihre Arbeit und die Situation der Schriftsprache Bairisch erzählen. Die Interviewpartner waren:
Roland Neuwirth, Extremschrammel und Autor aus Wien Wolfgang Glechner, Dialektautor aus Braunau, lebt in Wien Hans Kumpfmüller, Dialektautor aus St. Georgen am Inn Wolgang Stöckl, Dialektforscher aus Vöcklabruck
(more)
(less)
Added: 4 months ago
Views: 166
|
Jiddisch is gor nischt asoj schwer ... Jiddisch is goa ned aso schwa. Die österreichischen
Jiddisch is gor nischt asoj schwer ... Jiddisch is goa ned aso schwa. Die österreichischen-bairischen Dialekte haben mit der jiddischen Sprache mehr gemeinsam als man meint. Zum einen sind viele jiddische Wörter in den Dialekt gewandert, wie Beisl, Hawara, Masn, Zores oder Bahö. Zum anderen ist das Jiddische selber nah mit den alten Dialekten verwandt, zu denen es sogar noch mehr Gemeinsamkeiten als wie zum modernen Hochdeutsch gibt.
Mehr über das Jiddische und seine Verbindung zum Dialekt erfahren wir von Chaim Frank, Jiddisch-Sprecher aus Moldawien und Leiter des Dokumentations-Archiv für jüdische Kultur und Geschichte in München, von Nizza Thobi, einer Sängerin aus Jerusalem die heute ebenfalls in München lebt, von Mag. Thomas Soxberger vom Judaistik Institut der Universität Wien und von Hans Breuer, dem einzigen Wanderschäfer in Österreich, der sowohl das Jiddische wie auch die österreichischen Dialekte bestens kennt.
Die Musik in der Sendung stammt übrigens von den Interviewpartnern selber. Frau Nizza Thobi singt das Lied "Jiddisch is gor nischt asoj schwer", das auf einem Gedicht von Herrn Chaim Frank basiert und das Lied "Shik mir a blitspost" (Schick mir ein e-Mail) ist von Hans Breuer und seiner Band "WanDeRer". Mehr über die Musik findet ihr unter: www.nizza-thobi.com www.hansbreuer.com
(more)
(less)
Added: 4 months ago
Views: 1,607
Jiddisch is gor nischt asoj schwer ... Jiddisch is goa ned aso schwa. Die österreichischen
Jiddisch is gor nischt asoj schwer ... Jiddisch is goa ned aso schwa. Die österreichischen-bairischen Dialekte haben mit der jiddischen Sprache mehr gemeinsam als man meint. Zum einen sind viele jiddische Wörter in den Dialekt gewandert, wie Beisl, Hawara, Masn, Zores oder Bahö. Zum anderen ist das Jiddische selber nah mit den alten Dialekten verwandt, zu denen es sogar noch mehr Gemeinsamkeiten als wie zum modernen Hochdeutsch gibt.
Mehr über das Jiddische und seine Verbindung zum Dialekt erfahren wir von Chaim Frank, Jiddisch-Sprecher aus Moldawien und Leiter des Dokumentations-Archiv für jüdische Kultur und Geschichte in München, von Nizza Thobi, einer Sängerin aus Jerusalem die heute ebenfalls in München lebt, von Mag. Thomas Soxberger vom Judaistik Institut der Universität Wien und von Hans Breuer, dem einzigen Wanderschäfer in Österreich, der sowohl das Jiddische wie auch die österreichischen Dialekte bestens kennt.
Die Musik in der Sendung stammt übrigens von den Interviewpartnern selber. Frau Nizza Thobi singt das Lied "Jiddisch is gor nischt asoj schwer", das auf einem Gedicht von Herrn Chaim Frank basiert und das Lied "Shik mir a blitspost" (Schick mir ein e-Mail) ist von Hans Breuer und seiner Band "WanDeRer". Mehr über die Musik findet ihr unter: www.nizza-thobi.com www.hansbreuer.com
(more)
(less)
Added: 4 months ago
Views: 791
Jiddisch is gor nischt asoj schwer ... Jiddisch is goa ned aso schwa. Die österreichischen
Jiddisch is gor nischt asoj schwer ... Jiddisch is goa ned aso schwa. Die österreichischen-bairischen Dialekte haben mit der jiddischen Sprache mehr gemeinsam als man meint. Zum einen sind viele jiddische Wörter in den Dialekt gewandert, wie Beisl, Hawara, Masn, Zores oder Bahö. Zum anderen ist das Jiddische selber nah mit den alten Dialekten verwandt, zu denen es sogar noch mehr Gemeinsamkeiten als wie zum modernen Hochdeutsch gibt.
Mehr über das Jiddische und seine Verbindung zum Dialekt erfahren wir von Chaim Frank, Jiddisch-Sprecher aus Moldawien und Leiter des Dokumentations-Archiv für jüdische Kultur und Geschichte in München, von Nizza Thobi, einer Sängerin aus Jerusalem die heute ebenfalls in München lebt, von Mag. Thomas Soxberger vom Judaistik Institut der Universität Wien und von Hans Breuer, dem einzigen Wanderschäfer in Österreich, der sowohl das Jiddische wie auch die österreichischen Dialekte bestens kennt.
Die Musik in der Sendung stammt übrigens von den Interviewpartnern selber. Frau Nizza Thobi singt das Lied "Jiddisch is gor nischt asoj schwer", das auf einem Gedicht von Herrn Chaim Frank basiert und das Lied "Shik mir a blitspost" (Schick mir ein e-Mail) ist von Hans Breuer und seiner Band "WanDeRer". Mehr über die Musik findet ihr unter: www.nizza-thobi.com www.hansbreuer.com
(more)
(less)
Added: 4 months ago
Views: 804
|
|
See All 37 Videos
|