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Der 1928 geborene amerikanische Künstler Cy Twombly ist einer der einflu...
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Der 1928 geborene amerikanische Künstler Cy Twombly ist einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Ausgehend vom Abstrakten Expressionismus entwickelte er einen eigenwilligen Stil mit schriftartigen Zeichen, den er auf großformatigen Leinwänden ins Monumentale steigert. Die Präsentation im MUMOK die erste in Österreich vereint Werke aus allen Schaffensphasen und präsentiert einen eigens für die Ausstellung geschaffenen neuen Werkzyklus. In Twomblys Bildern und Skulpturen wird die mediterrane Welt antiker Mythen heraufbeschworen, wobei er gerade das Beiläufige und Untergründige ins Zentrum rückt. Der Wechsel zwischen Sensibilität und Vulgarität, filigraner Technik und Expressivität macht die ungeheure Spannung seiner Arbeiten aus. Die retrospektiv angelegte Ausstellung führt die bisher zumeist getrennt gezeigten Gattungen Skulptur, Malerei, Zeichnung, Grafik und Fotografie zusammen. Die Werke werden so präsentiert, dass die gegenseitige Reflexion, die Beeinflussung und Bereicherung der einzelnen Medien deutlich wird und ästhetische und konzeptuelle Leitlinien von Twomblys Kunst sichtbar werden: die Etablierung der Farbe Weiß, die Verwendung von Schrift, die Bedeutung von Collage-Prinzipien und ästhetische Ausdrucksmittel wie das melancholische Herabfließen der pastos aufgetragenen Farbe. Bisher ist kaum bekannt, dass sich Twombly seit seiner Zeit am Black Mountain College in den frühen 50er Jahren kontinuierlich mit Fotografie beschäftigt. Im Rahmen der Wiener Ausstellung wird erstmals dieses reiche fotografische Oeuvre in eine Darstellung von Twomblys Werk integrieren. Kurator: Achim Hochdörfer
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13.02.-07.05.09 Eröffnung: 12.02.09, 19.00 Uhr
Maria Lassnig zählt zu den ...
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13.02.-07.05.09 Eröffnung: 12.02.09, 19.00 Uhr
Maria Lassnig zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart. Anlässlich des 90. Geburtstags widmet ihr das MUMOK eine große Personale, die den Schwerpunkt auf die Arbeiten der letzten zehn Jahre legt. Die teilweise erstmals gezeigten großformatigen Gemälde belegen die Vielfalt und überragende Position ihres von Farbintensität, Vitalität und ungebrochener Erfindungskraft geprägten Spätwerks. Maria Lassnigs radikale Selbstbefragung bedient sich einer kontrastreichen expressiven Farbgebung als Ausdruck einer oft an Sarkasmus grenzenden Ironie. Ihre Malerei zeigt einerseits die kompromisslose Offenlegung des eigenen Körpers und der eigenen Befindlichkeit, zum Anderen vermittelt sie den Blick von Außen, und ermöglicht damit die scheinbar objektive Darstellung gleichzeitig existierender Körperwahrnehmungen.
'Es ist sicher, ich male und zeichne nicht den ‚Gegenstand Körper, sondern ich male Empfindungen vom Körper.'
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