Eine Porträtreihe beleuchtet in Wort und Bild das Leben verschiedener prominenter Absolventen der Humboldt-Universität. Sie offeriert Erlebnisse, Erfahrungen und Hindernisse der bewegten Vergangenheit ebenso wie gesellschaftliche Hintergründe und persönliche Befindlichkeiten.
In den "Humboldt-Reden zu Europa" sprechen in unregelmäßigen Abständen Staats- und Regierungschefs zur europäischen Integration und den damit verbundenen Herausforderungen der Zukunft. Veranstaltet wird die Reihe von der Deutschen Nationalstiftung und der Humboldt-Universität in Kooperation mit dem Walter Hallstein-Institut für europäisches Verfassungsrecht. Nach der berühmt gewordenen Fischer-Rede aus dem Jahr 2000 entstand die Idee, die Humboldt-Universität auch zukünftig als Ort der perspektivischen Auseinandersetzung mit den Grundfragen der Europäischen Integration zu verbinden.
Unter welchen Bedingungen ist in Zukunft ein gutes Leben möglich? Um sich dieser Frage anzunähern, veranstalteten die Humboldt-Universität zu Berlin und die Siemens Stiftung die öffentliche Redereihe „Und jetzt -- Richtungen der Zukunft". Sie fand im Rahmen des Fest- und Jubiläumsprogramms der Humboldt-Universität aus Anlass ihres 200-jährigen Bestehens statt.
Die aktuellen globalen Krisen und Gefährdungen bildeten den Ausgangspunkt für die Reflexionen der eingeladenen Referenten, die sowohl natur- und geisteswissenschaftliche als auch künstlerische Perspektiven einnahmen. In ihren Vorträgen stellten sie Fragen nach den Zukunftsaussichten einer zusammenwachsenden, in allen Lebensbereichen immer komplexer werdenden Welt.