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From: nocheinbloedername
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All Comments (58)

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  • @ "individuelle Rundumbefriedigung" begehen viele, die die Lust dazu haben.. Aber die erstarrten Rollenvorstellungen zu hinterfragen und die durch Kultur aufgezwungene Identitäten zu offenbaren, machen nur wenige!.. Von wegen "Heile-Welt-Kitsch", die Welt leidet eher unter solchen Menschen die sowas behaupten...

  • "Meisterdenkerin" der Gender-Theorie ist d. jüd. US Philosophin J.Butler.Wie viele aus diesem Theoriemilieu homosexuell&kinderlos, vertritt sie die Ansicht die Geschlechterdifferenz sei „keine Tatsache“.Dieser radikale Subjektivismus kennt nur mehr noch die sexuelle Selbstverwirklichung.Tatsächli­ch ist die Gender-Ideologie eine Form des Heile-Welt-Kitsches mit dem Wunsch nach individ. Rundumbefriedigung, vergleichbar der klassenlosen Gesellschaft der Internationalsozialisten

  • Ihre Kritik in Bezugnahme von J. Butler auf die Theorien von J. Money teile ich völlig, komme aber zu einer anderen Schlussfolgerung: Ein Mensch hat (meist) ein sicheres Gefühl für das, was er/sie ist, auch wenn etwas Anderes sichtbar erscheint. Die subjektive Sichtweise eines Individuums verdient in meinen Augen mehr Respekt und Akzeptanz, als das, was Dritte glauben zu sehen. Was meinen Sie dazu?

    P.S. Sorry, mit dem Posten muss ich noch üben...

  • Hallo,

    mir wäre jetzt kein Säugetier bekannt bei dem Zwitter normal wären, geschweigedenn gewollt. Wie sollen solche Tiere überlebensfähig sein? Das einzige Tier das mir da einfällt wäre die Schnecke. Naja und in Jurassic Park sagte der Charakter des Doktors es gäbe Frösche die ihr Geschlecht wechseln können, aber wer weiß ob das stimmt! =D Davon abgesehen lehne ich es strickt ab Menschen mit Tieren zu vergleichen, sowohl in Psyche als auch Physis.

  • Und auch wenn es solche Tiere gibt wie von Ihnen beschrieben, dann war es so gewollt, es hat sich in diese Richtung entwickelt, um halt zu überleben. Schon alleine deswegen kann man diese Vorkommnisse nicht mit Menschen vergleichen. Und als krank bezeichnet man halt einfach Menschen die behaupten oder glauben was ganz einfach nicht der Realität entspricht. Da nützen auch keine Vergleiche mit Tieren etwas.

  • Wir Menschen haben uns halt ganz einfach in diese Richtung entwickelt. Zwei Geschlechter. Das ist meiner Meinung nach ganz einfach die Realität. Dabei geht es halt nicht nur um Äußerlickeiten, der Körper von Männern und Frauen unterscheidet sich auf verschiedene Weise. Da wären zB die hormonell beinflussten Handlungsweisen, ausgelöst durch Regelblutung, oder Fortpflanzungstrieb, wie von mir zuvor erörtert. Aber es gibt noch mehr Unterschiede.

  • Männer sind von Geburt aus mit mehr Muskelmasse ausgestattet. Frauen hingegen verfügen, man mag es kaum glauben, zumindest dem Cliche nach, über eine höhere Schmerzgrenze. Diese haben sie, so vermutet man, aufgrund der Gebärfähigkeit, ein Mann würde an den Schmerzen einer Geburt zugrunde gehen, es wäre einfach zu viel, er würde daran sterben. Sicher sind diese Eigenschaften nicht universal zutreffend.

  • Es werden sich millionen Frauen auf der Welt finden lassen die weitaus stärker sind als ich. Genauso wie Männer die wesentlich mehr Schmerz vertragen als die meisten Menschen. Der Punkt ist, es ist alles eine Sache des Trainings/der Gewöhnung. Jedoch bei gleichen Bedingungen, damit meine ich die gleichen Gene der Eltern, Essgewohnheiten, sportliche Aktivität, Raucher oder auch nicht, was Sie sich vorstellen möchten, werden diese Eigenschaften zutreffen.

  • Der Punkt in dem ich Ihnen absolut zustimme ist die Sozialisierung. In der Sache hatte die Genderforschung wohl auch erfolg, ist vielleicht sogar wichtig. Auch ich hätte noch vor einiger Zeit gesagt dass das schlechte Autofahren, labern wie ein Wasserfall, Schuhsucht usw wohl den Frauen im Blut liegt. Als ich auf Genderstudies gestoßen bin regte mich dies zum Nachdenken an. Wer logisch denkt kommt natürlich zu dem Schluß dass dies alles ein Konstrukt ist.

  • Sicher könnte es auch anders herum sein. So dass Frauen traditionell kurze Haare haben und die "technisch begabteren Menschen" sind. Doch noch immer beweist das für mich nicht das es mehr als zwei Geschlechter gibt.

  • Wo wir wohl nie auf einen Zweig kommen werden ist die Sache mit der Wahrnehmung. Etwas zu aktzeptieren, entgegen jeglicher "Realität" (ich nenne es jetzt einfach mal so, das was für mich greifbar ist), ist für mich unmöglich. Das geht für mich ins esotherische/religiöse. Ich bezeichne mich selbst als "fast Atheisten", soll heißen ich bin fernab davon religiös zu sein, jedoch nicht komplett frei von Aberglauben. Ich kann nur aktzeptieren/glauben was für mich greifbar, also "wahr" ist.

  • Ich denke genau das ist auch das Problem, das ich mit den Genderstudies habe. Es ist das andere Extrem, wogegen die Gesellschaft von jeher versucht fast alles auf Biologie und Hormone zu schieben, versucht diese Forschung das Gegenteil. ALLES ist ein Konstrukt. Doch das kann meiner Meinung nach nicht der richtige Weg sein. Wir Menschen sind beides: Ergebnisse unserer Gene, sowie unseres Umfeldes. Dass denke ich zumindest.

  • Wie Sie bereits sagten, jede THERORIE hat ihre Stärken und Schwächen! Doch bezeichnen diese Menschen ihre Vorstellungen als Studien, sie wollen es als Wahrheit verkaufen. Das ist für mich der absolute Knackpunkt. Ich wehre mich dagegen etwas einfach nur so zu aktzeptieren, als die Realität hinzunehmen, nur weil es gerade politisch korrekt ist, oder es jemand hartnäckig propagierd. Es wäre in meinen Augen das gleiche wie Religion, etwas was ich in seinem Wesen ablehne.

  • Noch etwas zu Ihrer Schlußfolgerung bezüglich der Sache mit Herrn Money: Klar hat ein Mensch ein Gefühl dafür was ihm Sicherheit gibt, doch ist dies antrainiert, oder durch die Biologie bestimmt? Ich meine der Junge ist doch schon von Kind an wie ein Mädchen behandelt worden, oder? Wie soll da also nun eine Sozialisation Einfluß auf sein Verhalten gehabt haben?

  • Oh mein Gott (ja ich benutze diese Redewendung trotzdem =), hab ich viel getippt. Bin wohl etwas abgeschweift. Naja, ich hoffe Sie haben vielleicht meinen Standpunkt etwas besser verstanden hierdurch.

    PS: benutzen Sie doch das nächste Mal den "Reply/Antworten" Knopf, wie bei Ihrer ersten Antwort. Ich war nur beim herumstöbern auf Ihre erneute Antwort gestossen. Benutzen Sie diesen Knopf, sehe ich das auf meiner Startseite.

    mfg DerAntimensch

  • Bei dieser Form des Austausches ist es leider nicht möglich bzw. nur begrenzt sinnvoll, auf Weitere Ihrer Gedanken einzugehen und mehr der meinigen einzubringen. Andererseits werden im Laufe der Diskussion bedeutsame Punkte wiederkehren. Dann werde ich auf andere Aspekte Ihrer Ausführungen ggf. näher eingehen. Danke für den Hinweis mit dem Knopf. Es lebe die Talentfreiheit in PC- und Internetzusammenhängen!

    Gruß vfs

  • Zu Beginn der Einordnung von Geschlecht wurde von e.1-Geschlechtermodell ausgegangen. Dann folgte das 2-geschlechtermodell. Nun findet ein teils erbitterter Kampf um Geschlechtervielfalt als Nachfolgemodell. Im Resultat leiden einige Menschen unter der genannten Divergenz. Diese und andere leiden v.a. unter der Reaktion der Gesellschaft und deren arrogante Haltung, ihre Normvorstellungen seien das einzig Wahre. DIES führt zu Diskriminierung/Ausgrenzung+ somatischen wie psychischen Erkrankungen.

  • Es wurde nie wissenschaftlich erwiesen, dass die Übereinstimmung zwischen beiden als einzige Form „natürlich ist (dies wird vermutlich auch nicht gelingen). D.h. alle anderen Formen stellen Varianten dar und keine Pathologien. Lange wurde die Erde als Scheibe betrachtet, weil Menschen den Schwerpunkt auf das Visuelle gelegt haben. Der Kampf um eine Veränderung der Sichtweise von der Scheibe zur Kugel war hart. Vergleichbar scheint mir die Situation heute.

  • D.h. Sie und viele andere fokussieren auf das Visuelle und GLAUBEN, dies sei die einzig bedeutsame Dimension der Wahrnehmung. Anders geschulte Menschen legen den Schwerpunkt z.B. auf die Eigenwahrnehmung eines Individuums, ohne dies als krank oder „Unglück der Natur zu bezeichnen. Sie können zu der Schlussfolgerung kommen, dass es auch eine fehlende Übereinstimmung von sog. biologischen Geschlecht und Geschlechtsidentität geben kann zumal diese Kategorien konstruiert sind.

  • M.E. kann es für Menschen nur eine Annäherung an das geben, was als real/wirklich zu bezeichnen wäre. Je weniger Dimensionen der Betrachtung wir dabei verwenden, desto geringer wird diese Annäherung ausfallen und je größer werden die Unterschiede sein in dem, was (als wirklich) wahrgenommen wird.

  • Ohne Ihnen zu nahe treten oder verletzen zu wollen, doch es scheint mir, dass Sie gläubiger sind, als Sie es von sich denken. „Nur auf das Sichtbare zu fokussieren, ist weit von dem entfernt, was Realität vermutlich wirklich darstellt.

  • Hallo,

    es ist vollkommen in Ordnung wenn wir zunächst einmal nur auf Ihre Gedanken eingehen, besonders wenn Sie denn nun sagen dass uns das eher vorran bringt. Allerdings werde ich bei einigen Antworten wieder auf bereits von mir gesagtes zurückommen, wenn es denn einfach dazu passt. Ich werde jedoch versuchen mich dabei so kurz wie möglich zu halten, um nicht von Ihren Thesen abzuweichen.

  • Zunächst zum ein-Geschlecht-Modell. Ich muss Ihnen da doch stark widersprechen. Soll nicht heissen ich hab recht und ist so, aber ich denke dass man das nicht so einfach sagen kann. Was soll "zu Beginn der Einordnung" bedeuten? Ich denke mal das selbst die ersten Menschen schon in zwei Geschlechter geteilt haben. Schließlich haben die ja spitz bekommen wie man sich vermehrt.

  • Wenn sie nun damit die wissenschaftliche Einordnung meinen, fernabgesehen von der sozialen Einordnung von Mann und Frau, muss ich auch wieder sagen, dem war nicht so. Die Idee vom einem Geschlecht, dass die Frau nur ein nicht ganz entwickelter Mann ist, war auch nur eine Theorie unter mehreren. Es ist keineswegs so dass auf einmal die Idee der zwei Geschlechter auftrat, es wurde dann nur vor einigen hundert Jahren Konsens.

  • Davon abgesehen denke ich nicht das man die teilweise doch sehr schauerliche Medizin der Vergangenheit als Beispiel nehmen sollte. Sie war teilweise so voller Fehleinschätzungen. Selbst ein Genie wie Da Vinci glaubte das der Samen des Mannes im Hirn entsteht und über die Wirbelsäule in den Hoden kommt. Selbst wenn man einhellig daran geglaubt hätte es gäbe nur ein Geschlecht und erst später auf einmal alle meinten es wären zwei, heisst dies noch nicht das es falsch ist.

  • Wie bei Ihrem Beispiel mit der Erde. Man hatt lange geglaubt sie wäre eine Scheibe und hatt dann halt die Wahrheit herausgefunden. Es wäre nun ja auch sehr komisch wenn jemand daherkommt und behauptet die Erde ist würfelförmig und sich damit verteidigt dass man sich ja schon einmal über ihre Form geirrt hat.

  • Sie sagen es ist nie wissenschaftlich erwiesen worden. Zu einem gewissen Punkt stimmt das wohl auch. Doch hier kommt die Wissenschaft, an die ich glaube, halt ins Spiel. Etwas wissenschaftlich zu untersuchen bedeutet für mich etwas zu untersuchen ohne vorher das Ergebnis festzulegen. Nach abschluß der Untersuchungen und Tests zu dem logischten Ergebnis zu kommen und die auch beweisen zu können.

  • Beweisen bedeutet für mich einen Sachverhalt darzulegen der für jeden nachvollziebar ist und unter gleichen Bedingungen immer wiederholbar ist. Dies trift für mich einfach auf die zwei Geschlechter zu. In Körperbau und Funktion. Jemand der sich mit Knochen auskennt wird sich ein Skellett anschauen und sagen können Mann oder Frau und wird in den allermeisten Fällen richtig liegen. Klar gibt es Abweichungen und man könnte diese durchaus Varianten nennen.

  • Dies widerspricht natürlich der zuvor genannten "beweisbarkeit" des wissenschaftlichen Ergebnis und bestätigt Sie wohl in Ihrer Aussage das es nie GENAU erwiesen wurde. Doch reichen diese "Varianten" meiner Meinung nach nicht dafür aus um mehr als zwei Geschlechter zu beweisen. Schließlich haben wir ja noch viel mehr Varianten beim Menschen, wie Haut oder Haarfarbe, ohne das dies einen Unterschied ausmacht und man ihn weiter unterteilt.

  • Nun noch mal zum "Greifbarem". Sie haben mich da wohl misverstanden. Ich meinte damit nicht nur das Visuelle. Sondern mehr das logische, etwas was ich verstehen und nachvollziehen kann, halt wissenschaftlich erwiesen. Schließlich sind ja zB Hormone die uns beeinflußen nichts Visuelles, zumindest nicht für jemanden der kein Wissenschaftler mit einem Mikroskop ist =) .

  • Ob ich nun gläubig bin? Ja sicherlich bin ich das auf eine gewisse Weise auch. Wenn mir der Professor etwas über Elektronen und Atome erzählt nehme ich das so hin, die Sache ist halt nur seine Ausführungen funktionieren bei gleichen Bedingungen immer wieder, natürlich ohne dabei einen visuellen Beweis zu haben. Um wieder bei Ihrem Beispiel zu landen, ich glaube auch das die Erde rund ist, ohne dafür einen Beweis zu haben, es wäre zu krass um eine Lüge zu sein.

  • Doch ist dies nicht "Glaube" wie ich ihn meinte, im religiösen Sinne. Denn dort gibt es NICHTS ausser das eigentliche Wort, keinen Beweis irgend einer Art, noch eine Überprüfbarkeit, die ich ja zB bei der die Erde ist rund Sache noch einholen könnte (auch wenn das wohl nie passiert).

  • Zum Schluß noch, ja mir sind die Probleme bewußt mit denen sich diese Menschen konfrontiert sehen und auch mit dem Leid das sie erfahren. Natürlich ohne das nachempfinden zu können. Ich möchte hier noch mal klarstellen das ich nicht dafür bin Menschen die ich als geisteskrank erachte zu schikanieren, oder sie gar einzusperren. So lange niemand gefährlich für andere, oder sich selbst ist, sollte man ihn einfach lassen.

  • Klingt natürlich auch wieder nach einer Schikane an sich, geisteskrank. Es ist einfach so für mich, krank im Geiste ist derjenige der glaubt was nicht real ist. Dazu zähle ich allerdings auch hardcore Rollenspieler, Leute die ihre Internetwelt zu ihrer primären Realität machen und ähnliche Leute. Doch solange niemandem was dabei geschieht soll man sie ruhig machen lassen.

  • Es tut mir leid, aber auf eine andere Dimension der Sichtweise werde ich mich nicht einlassen können. Nicht weil ich mich einfach dagegen wehre, oder es aus Prinzip nicht will. Es geht ganz einfach nicht, ich werde das nicht hinbekommen. Wie ich bereits sagte, ich nehme auch niemandem ab er hat einen dritten Arm, er sei ein Ork, oder sonstwas, nur weil er es sagt. Da kann ich meine Sichtweise nicht ändern.

  • Ich hoffe ich bin genug auf Ihre Gedanken eingegangen und das meine Ablehnung dieser "mehrere Dimensionen Sichtweise" keine weitere Diskussion verhindert. Es ist äusserst interressant mit Ihnen zu debatieren. Sollte dies jedoch elementar für Sie sein, verstehe ich natürlich das wir so nicht weiter machen können.

    mfg DerAntimensch

  • Ps: Kennen Sie einen Ort im Internet, wo wir uns besser unterhalten könnten? Youtube ist da wohl nicht ganz so der richtige Ort für, denke ich. Vielleicht ein Forum? Notfalls auch ein Threat in dem nur wir zwei schreiben. Ich weiß wie agressiv die Menschen sein können die meine Ansichten vertreten. Doch auch Menschen die Ihre Meinung teilen können sehr dogmatisch sein. Fällt Ihnen da was ein, etwas neutrales oder privates?

  • Verhaltensweisen auf Hormone zu schieben, ohne die Sozialisation einzubeziehen, greift zu kurz. Dementsprechend kommt heraus, was an Unsinn geschrieben wird, z.B. Frauen können nicht Autofahren. Bzgl. des Autos ist meine Erfahrung: Frauen kennen „ihre Maße besser als Männer und überschätzen sich weniger.

  • Des Weiteren glaube ich sehr wohl, dass sich viele Frauen und Männer in einer bestimmten Art und Weise verhalten, weil sie es anerzogen bekommen haben. D.h. sie haben gelernt, Bildern von Frau bzw. Mann zu entsprechen. Leider werden Sozialisationsfaktoren in medizinischen Studien meist außer Acht gelassen.

  • Bei Argumentieren mit den sog. Geschlechtsorganen verbleibt die Betrachtung oft auf der rein visuellen Ebene. Dass es sehr viele mehr „Kanäle der Wahrnehmung gibt, wird dabei außer Acht gelassen. Jedoch beschränkt sich Realität nicht auf das Sicht- bzw. im Labor Messbare. Sie ist viel komplexer, als wir erfassen können.

  • Warum wird beim Menschen als krank erachtet, was es bei Säugetieren sehr wohl gibt, und zwar bei Wesen, die als Zwitter bezeichnet werden? Welche wissenschaftliche Untersuchung zeigt auf, dass die Differenz zwischen sog. biolog. Geschlecht, Geschlechtsidentität und Geschlechtsrolle eine Abweichung und keine Variante darstellt? Wer hat je wissenschaftlich untersucht und zweifelsfrei bewiesen, was eine Frau ist, was ein Mann ist?

  • Hallo, schön, dass Sie sich gemeldet und inhaltlich geäußert haben. Vermutlich haben wir Ähnliches gelernt, z.B. die Existenz von Frauen und Männern; andere Menschen sind als krank einzustufen. Allerdings liegt es an jedem selbst, sich kritisch mit dem Gelernten auseinander zu setzen.

  • Hallo, bitte entschuldigen Sie meine späte Antwort. Ich war erst jetzt auf Ihre Antwort aufmerksam geworden.

    Es ist wohl etwas verkürzt gewesen, was ich da gesagt habe. Vielleicht mag Ihnen der Begriff geisteskrank etwas hart vorkommen, gar "politisch inkorrekt", doch ich werde ihn weiterhin benutzen, ich habe es einfach so gelernt. Was ich nun daran als krank empfinde, ist ganz einfach das Vorstellung keine Realität schafft.

  • Sie können ganz einfach keine biologischen Realitäten verleugnen. Nur weil jemand meint er hätte einnen dritten Arm, ist es nicht so. Auch sie würden mich als verrückt einstufen wenn ich sage "Ich bin kein Mensch sondern ein Ork/Elf/Hobbit, was auch immer. Nur jemand der einen geistigen Schaden hatt würde soetwas sagen, halt geisteskrank.

  • Ja natürlich gibt es auch Menschen die, was das Geschlecht angeht, uneindeutig geboren werden. Und ja, auch ich empfinde es als grausam diese Menschen gleich an ein Geschlecht "anzupassen". Doch ist dies kein Beweis für "mehr als zwei Geschlechter". Diese Menschen sind in gewisser Weise einfach ein "Unfall". Es war nicht so vorgesehen. Schließlich würden sie auch niemanden als Subspezies des Menschen einteilen, nur weil er ohne Arme/Augenlicht geboren wurde.

  • Stellen Sie sich mal ein Lexikoneintrag über den Menschen vor: "Er hat null bis zwei Beine, kann sehen oder auch nicht...." und so weiter. Es entspricht einfach nicht der Norm. Deshalb sind Intergeschlechtliche einfach nicht vorgesehen gewesen.

  • Nun, warum ich das Genderzeugs als grausam empfinde? Es verwehrt dem Menschen seine Natur! Man mag da zwar meinen alles wäre doch nur ein "soziales Konstrukt", aber dem ist nicht so, meiner Meinung nach zumindest. Ich denke einfach nicht das die Nebenerscheinung der Regelblutung nur ein Konstrukt sind, was man den Frauen eingetrichtert hat. Ich denke das diese Agressionen, Depressionen, oder was auch immer sehr real sind. Ausgelöst durch Hormone, die dann freigestzt werden.

  • Genau so wie der Fortpflanzungsdrang des Mannes auch nicht nur ein soziales Konstrukt sein kann. Diese "Geilheit" ist nicht erfunden, sie steckt in den Männern. Nicht umsonst hat man als Mann auch im hohen Alter erneut einen feuchten Traum sollte der Samenerguss zu lange ausbleiben. Ob das nun das Verhalten beinflußt? Sollten Sie nun ein Mann sein, versuchen sie doch mal den Verkehr/Onanie auszulassen und beobachten Sie ob Sie Mitmenschen anders sehen.

  • Besonders grausam ist dieses Menschenexpiriment, Sie haben sicher davon gehört. Es geht um diesen Mann aus den USA dem man als Säugling den Dödel abgeschnitten hat und den ein "Wissenschaftler" dann als Frau aufziehen wollte. Das Ergebnis kennen Sie dann ja auch sicher. So weit ich weiß benutzt Butler dieses Expiriment immer noch als Zeichen das ihre Theorie erfolg hatte und daß sollte einem doch zu denken geben.

  • Ein Schlußwort noch: Ihre Vorwürfe der Angst sind einfach nur lächerlich! Die gleiche Strategie verfolgen die Homosexuellen. Was man ablehnt ist nur eine Furcht. Als wenn man immer Angst vor dem hat was man ablehnt! Ich meine haben Sie vielleicht auch eine Angst vor bestimmten Speisen, oder mögen Sie Sie einfach nicht?

    Ich hoffe das ganze war konstruktiv genug für Sie.

    mfg DerAntimensch

  • Einfach nur geisteskrank! Diseser Genderkrams ist unmenschlich und grausam!

  • Es spricht für sich, wenn eine Person, die offensichtlich im besten Fall wenig von den Aussagen J. Butlers begriffen hat, einen Bezug zur Psychiatrie herstellt, in dem sie den Begriff "geisteskrank" wählt und auf die Angabe sachlicher Argumente verzichtet.

  • Dieser Strategie, ausserhalb von Normen lebende/befindliche Menschen, als psychisch krank abzustempeln, sie zu entwerten und somit zu diskriminieren, sind offen als Transgender lebende Menschen wie auch Menschen mit psychischen Erkrankungen nahezu täglich ausgesetzt.

  • Zugrunde liegt die weit verbreitete, dennoch realitätferne Ansicht, dass "die Welt eine Scheibe" sei, soll heissen: es gibt nur zwei Geschlechter. Das dieses vereinfachte (binäre) denken unzutreffend ist, erschliesst sich jenen, die mit offenen Augen durch die Welt gehen und nicht andere für krank erklären, bloss weil sie anders erscheinen.

  • Aber vermutlich ist es gerade die Angst vor dem Anderen, vor dem Unbekannten, die derartig unreflektierte Äusserungen hervorbringen. Und wie auch der Psychotherapie bekannt ist: Je grösser die eigene, oft nicht erkannte, Angst vor etwas ist, desto massiver sind die Abwehrmechanismen, z.B. durch Entwertung und Diskriminierung anderer Menschen.

  • Jede Theorie hat ihre Stärken und Schwächen, von dieser Erkenntnis ist auch J. Butler nicht gefeit. Wie wäre es mit sachlichen Argumenten zu Unterschieden in der Betrachtungsweise von Geschlecht? Oder geht es gar nicht darum, eine konstruktive Auseinandersetzung zu führen?

  • Danke fürs Hochladen. :-)

  • blödsinn

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