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  • Gut das ich Vegetarier bin

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  • @Perscriptions Das ist das Problem. Niemand will es ändern, weil man dann wirklich sich selbst ändern müsste. Zum Kotzen, diese Gesellschaft =/

  • Jetz hab ich Hunger auf ein Holzfällersteak bekommen...

  • Die ernsthafen Folgen davon werd ich sowieso nicht mehr mitbekommen... Zumindest das es mich in irgendeiner Art einschränkt ergo => Als fleisch auf´n Teller xo!

  • @Perscriptions

    Ja es ist absolut logisch und verständlich, aber wenn man's nicht sehen will, sieht's man auch nicht. Der Mensch hat die nahezu perfekte Gabe Ungewolltes einfach auszublenden und damit macht er sich selbst kaputt...

  • @AtropostheInveitable Dem kann ich nur zustimmen. Vielen ist nicht bewusst, dass die vegetarischen "Fleischalternativen" genau so angebaut werden, wie Viehfutter. Auch Vegetarier unterstützen damit die Abholzung der Regenwälder, Vertreibung und Hunger tausender und auch die Ausrottung vieler Tierarten. Die Pflanzenprodukte sind meist stark mit umweltfeindlichen Pestiziden versucht und auch noch gentechnisch verändert. Der Mensch scheint Scheuklappen zu haben! ;-)

  • @thelast193 LOL Das ist nicht Dein Ernst oder? ;)

    Für die Herstellung von 1Kg Fleisch ist die 20-fache Menge an Soja nötig wie für die Herstellung von 1Kg Tofu. (ca. 10kg Soja pro Kg Fleisch und 0,5kg Soja pro Kg Tofu)

    In Europa produzierter Tofu stammt zudem zu 100% aus nachhaltigem Anbau

    Zudem wird seit einigen Jahren - aufgrund der steigenden Nachfrage nach Fleischalternativen - daran gearbeitet den Bio-Soja-Anbau in Europa auszubauen

    Das gleiche betrifft Fleischalternativen auf Lupinen-Basis

  • @Wahrheitssuchender Die Ironie liegt doch darin, dass wenn wir eine vegetarische Gesellschaft wären, genau das Soja, was bislang als Viehfutter verfüttert wird, für den Eigenbedarf bräuchten, wenn nicht sogar viel mehr.

    Die europäische Sojawirtschaft ist ein Witz, die schafft es niemals, den Eigenbedarf zu decken, schon jetzt nicht. Außerdem sollte man sich auch mal durch den Kopf gehen lassen, was im Soja alles drin ist - nicht gerade ein umweltfreundliche Geschichte.

  • @thelast193 Es ist unbestritten, dass wir im Fall einer nahezu vollständigen Abschaffung der Nutztierwirtsschaft bedeutend weniger an Anbaufläche benötigen werden.

    Pflanzliche Tierproduktalternativen benötigen nur einen Bruchteil der Fläche die für die Herstellung von Tierprodukten benötigt werden.

    Allein für Fleisch wird das 20-fache an Anbaufläche von dem benötigt was für die Herstellung von Tofu oder Sojafleisch nötig ist.

    Die Nutztierwirtschaft ist hochgradig ineffizient.

  • @Wahrheitssuchender Rede mal lieber von würden, denn dazu wird es wohl nicht kommen^^

    Momentan scheint es dir, als wäre sie ineffizient, aber wären 7 000 000 000 Menschen auf Soja als Fleischersatz angewiesen wäre das der Todestoß für unsere Regenwälder, aber unter Garantie. Gentechnik, Pestizide und Gifte wären da noch das Harmloseste. Wenn eine Ressource gefragt ist, gibt es Putschmittel und hochgradige Ökonomisierung. Es gäbe ein gewaltiges Desaster für unsere Umwelt.

  • @thelast193 OK. Versuchen wir es noch einmal.

    Tierprodukte benötigen für ihre Herstellung (je nach Produkt) das 8 bis 36-fache an Anbaufläche ... Wie kommst Du jetzt rechnerisch auf einen höheren Flächenbedarf? ;)

    Ich halte es zudem für extrem unwahrscheinlich, dass die Nutztierindustrie über die zweite Hälfte des 21 Jahrnhunderts in ihrem heutigem Umfang bestand haben wird. (Zumal der Tierproduktkonsum in den Industrienationen schon jetzt seit Jahren massiv sinkt.)

  • @Wahrheitssuchender Du musst das mal aus ökonomischer Sicht sehen (und das ist in der Wirtschaft leider die Einzige). Extra für Vieh angebautes Futter gibt es nicht, würde sich auch nicht rentieren. Soja (etwa 25% des Futtermittels) bspw. wird vorher entölt, um Biosdiesel zu gewinnen. Oftmals sind Abfallprodukte Viehfutter. Und ohne Viehindustrie z.B. müssten wir künstlichen Dünger verwenden, und und und. Das alles zieht einen gigantischen Rattenschwanz hinter sich her.

  • @thelast193 Das Thema hatten wir bereits geklärt: Sojaschrot ist kein "Abfallprodukt". Es ist das eigentliche Hauptprodukt. (es macht über 2/3 der Gesamtwertschöpfung aus) Die Biodieselgewinnung ist lediglich in die Wertschöpfungskette der Futtermittelindustrie dazwischengeschaltet.

    Gülle ist zudem kein Punkt der für, sondern der zusätzlich gegen die Nutztierwirtschaft spricht.

    Denn sie fällt vorwiegend dann an wenn sie nicht gebraucht wird.

    Siehe bitte hier:

    /watch?v=OZzrCuOYz_A

  • @Wahrheitssuchender Gülle ist unabdingbar und keineswegs unerwünscht! Ohne natürliche Gülle müsste sich die Landwirtschaft mit Künstlichem Dünger aushelfen (der nur selten auf Dauer erträglich für die Umwelt ist). Außerdem dient Gülle auch der Energiegewinnung in Biogasanlagen etc. - und allein hier werden schon Alternative Energien gefördert, die uns weg von fossilen Brennstoffen bringen. Was dann wiederum an CO2-Einsparungen drinne sind, ist erstaunlich.

  • @thelast193 Das ist längst durch Prof. Reichholf widerlegt worden. Die Gülle kann Kunstdünger nicht ersetzen. Dünger wird nur während der Hauptwachstumsperiode (hauptsächlich Mai-Juli) benötigt. Gülle fällt aber das ganze Jahr über an.

    Die Gülle-Entsorgung ist zudem mit 78% am Artensterben beteiligt. (Quelle: REICHHOLF - Tanz ums Goldene Kalb - 2004)

    Es ist zudem weitaus zweckmäßiger Biomasse über Kompostierung bzw. Fermentation (Biogasanlagen) zu Dünger zu mineralisieren.

  • @Wahrheitssuchender Und was kommt in die Biogasanlagen rein? - Genau, tierische Exkremente und auch -Aha!- Abfallreste, die bei Maisanbau entstehen, der für Viehfutter angebaut wird.

    Und was Gülle-Entsorgung angeht, sprießen momentan Biogasanlagen aus dem Boden wie Pilze, die eben aus einer Not eine Tugend machen - und damit Deutschland zu einem Vorreiter der Regenerativen Energiegewinnung machen!

  • @thelast193 Gegen Biogasanlagen habe ich absolut nichts einzuwenden. (ganz im Gegenteil)

    1. da sie auch ohne Gülle betrieben werden können

    2. da sie gut dafür geeignet sind um Nutztierhaltern eine Ausstiegs-Option zu bieten

    Und 3. da Biogasanlagen über die Verwendung von Gülle gerade dabei sind die Rinder-Industrie in die Pleite zu treiben (Stichwort Chonischer Botulismus)

    Du musst es einfach von der Seite sehen: Die Nutztierwirtschaft ist eine reine Kapitalvernichtungs-Maschiener­ie. ...

  • @thelast193 ... Beispielsweise könnte auch das Sojaschrot das zurzeit an Tiere verfüttert wird direkt für die Herstellung von Sojafleisch verwendet werden. Und dabei würden wir nur ein Zwanzigstel der Sojaschrot-Menge benötigen. Ohne Gülle-Problematik, ohne die gesundheitlichen Nachteile des Fleischkonsums und mit einer um 95% verbesserten Klimabilanz. Allein die Ersparnisse im Gesundheitssektor und der Agrarsubventionen lägen im Milliardenbereich ...

  • @thelast193 ... Warum sich weiter gegen den Fortschritt sträuben? Früher oder Später wird die Nutztierwirtschaft ohnehin zusammenbrechen. Ich glaube es ist an der Zeit nach Wegen zu suchen diese Entwicklung zusätzlich zu beschleunigen.

    Deutschland hat es geschafft Weltmarktführer im Bereich der erneuerbaren Energien zu werden. In 10 oder 20 Jahren sind wir vielleicht Weltmarktführer im Bereich der Alternativproduktwirtschaft. (Sojafleisch, Yofu, Pflanzenmilch usw.)

  • @Wahrheitssuchender Also 95% Klimabilanz ist leider unglaubwürdig und lässt mich an deinen Argumenten zusätzlich zweifeln. Zwar hat Viehproduktion die höchste Emission, aber das sind nicht mehr als 20%.^^

    Und ich habe schon viele Argumente gebracht, dass Nutztierwirtschaft eben ein wahrer Kapitalbringer ist, angefangen vom Biodiesel bishin zur Energiegewinnung. Das Wirtschaftsnetz ist nicht autark, sondern mit anderen Zweigen vernetzt, und das begreifen nur die wenigsten.

  • @thelast193 Gib bitte den Begriff: "Vebu 95%" in die Googlesuche ein. Gleich im ersten Artikel ist beschrieben was ich mit 95% meine ;)

    Betreffend der volkswirtschaftlichen Bilanz der Nutztierwirtschaft musst Du etwas pragmatischer an die Sache heran gehen.

    Was ist effizienter: 10kg Sojaschrot in 1Kg Fleisch zu konvertieren? Oder 10kg Sojaschrot in 20kg Sojafleisch?

    Dann rechne die Klimabilanz und die Auswirkungen des Fleischkonsums auf Gesundheitssystem und die ...

  • @thelast193 ... Subventionsausgaben (allein über 1 Milliarde Euro Subventionen allein in Deutschland für die Fleischindustrie + Exportsubventionen etc.)

    Dann rechne noch die steigenden Gesundheitskosten hinzu die entstehen wenn aufgrund der Antibiotika-Mast in ca. 15 oder 25 Jahren sämtliche Antibiotika unbrauchbar sein werden (MRSA, ESBL produzierende Keime, humanpathogene E-Coli usw.) ...

    Dann wirst Du sehen, dass die Nutztierindustrie eine reine Kapitalvernichtungs-Maschineri­e ist.

  • @Wahrheitssuchender Mhh, bitte! Der Vegetarierbund ist hier sicherlich keine objektive Informationsquelle^^ Und wie genau die auf 95% kommen, wird nirgendwo auch nur ansatzweise erwähnt. Zusätzlich wird auch hier der Wirtschaftszweig mit Scheuklappen gesehen. Nirgendwo ein Bezug auf Gülle, die Nebenprodukte des Tierfutters oder sonstwas. Das wird einfach unter den Tisch gekehrt, als wäre das was ganz anderes - Aber das alles hängt mit der Fleischindustrie zusammen!

  • @Wahrheitssuchender Außerdem: Einfach nur mit Flächenstistiken zu kommen wäre etwa so, als würde ich versuchen die Lebensqualität einer Stadt an ihrer Einwohnerzahl abzulesen.

    Und zu den Antibiotika: Ich gebe dir recht, auch ich finde dieses Pharmavollstopfen pervers, aber es ist nicht so, als ob da Pflanzenwirtschaft eine weiße Weste hätte. Was alles in unserem Gemüse ist, ist mindestens genauso abartig. Angefangen von Pestiziden, die selbst Mensch binnen eines Tages töten.

  • @thelast193 Du musst das ganze etwas weniger emotional sehen. Es geht nicht darum einem bestimmten Industrie-Zweig moralische Vorwürfe zu machen. Es geht rein objektiv um die volkswirtschaftliche Bilanz der Nutztierhaltung.

    Wie der Vebu auf die 95% kommt ist aus dem Artikel ersichtlich. ("Gemeinsam mit Greenpeace Österreich haben wir das Sustainable European Research Institut (SERI) zum ersten Mal die Ökobilanz von Fleischalternativprodukten berechnen lassen.")

    Dabei wurde die Differenz ...

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  • @thelast193 ... der Emissionen von Fleisch zu Sojafleisch berechnet. Mit dem Ergebnis dass für die Produktion von 1kg Sojafleisch 95% weniger an CO2-Äquivalent freigesetzt werden als bei der Produktion für 1kg Fleisch entstehen.

    Am einfachsten lässt sich die volkswirtschaftliche Schädigung durch die Nutztierhaltung anhand eines Beispiels verdeutlichen: Stell Dir dazu bitte zwei Szenarien vor: Einmal die Erde wie sie heute ist und einmal wie sie heute ohne Nutztierhaltung wäre ...

  • @thelast193 ... Da wir eine nur begrenzt verfügbare Festland-Fläche haben können wir je km² nur jeweils entweder die potentielle natürliche Vegetation belassen, die Fläche forstwirtschaftlich nutzen, als Anbaufläche oder versiegelte Fläche (Gebäude, Straßen etc.).

    In Mitteleuropa sowie Nord-, Mittel- und Südamerika besteht die potentielle natürliche Vegetation überwiegend aus Waldflächen. Waldflächen bieten die maximale CO2-Absorbtion. Anbauflächen eine entsprechend niedrigere CO2-Absorbtion...

  • @thelast193 ... Im Szenario der realen Erde verwenden wir einen Großteil der Anbauflächen für den Anbau von Futtermittel. Einen Teil für den Anbau von Biotreibstoffen einen Teil für den Anbau von Holz, Baumwolle, Pflanzenfasern etc.

    Um 1kg Fleisch zu erzeugen sind 10kg Soja bzw. Sojaschrot nötig. Um 1Kg Sojafleisch zu produzieren sind 0,5kg Soja bzw. Sojaschrot nötig.

    Woraus ersichtlich wird, dass wir weniger Landfläche für die Produktion von Sojafleisch benötigten als für die Produktion von ...

  • @thelast193 ... Im Szenario nutztierhaltungsfreie Erde benötigen wir daher weniger Anbaufläche. Die Folge ist, dass wir diese Fläche für andere Zwecke nutzen können: Anbau von Biotreibstoffen oder Wiederaufforstung von Regenwaldgebieten bzw. Wäldern.

    Der nächste Punkt sind die Agrar- und Export-Subventionen. Im Szenario 2 benötigen wir sie nicht. Ebenso fallen im Szenario 2 die Kosten fürs Gesundheitssystem niedriger aus. Durch den niedrigeren Bedarf an Anbaufläche benötigen wir zudem ...

  • @thelast193 ... an Agrarchemikalien. Was neben der verbesserten Verfügbarkeit von Biotreibstoffen und Holz den Bedarf an fossilen Brennstoffen senkt.

    Alles zusammen kommen wir auf eine bedeutend günstigere volkswirtschaftliche Bilanz.

    Woraus zu schlussfolgern ist, dass die volkswirtschaftliche sowie ökologische Bilanz der Nutztierhaltung negativ ist.

    Da sich in Wirtschaftssystemen die auf einem freien Markt basieren langfristig immer die Produkte durchsetzen die die beste ...

  • @thelast193 ... Kosten/Nutzen-Bilanz aufweisen lässt sich daraus ableiten, dass die Nutztierhaltung als volkswirtschaftlicher Kostenfaktor zwangsläufig irgendwann verschwinden wird.

    Ebenso lässt sich daraus ableiten, dass es logisch und richtig ist diese Entwicklung zu beschleunigen.

  • @Wahrheitssuchender Hui, das ist ja ein wahrer Wälzer gewesen^^

    Aber auch du bist nicht ganz frei von Emotion. Es wird zwar einfach gesagt, was sie errechnet haben, aber wie haben sie nicht gesagt. Und immernoch bin ich der Meinung, dass vor allem von Greenpeace des öfteren manipuliert wird, was sich beim Anblick derer Sabotageaktionen bestätigen lässt, von daher nehme ich die 95 % noch immer nicht ganz ernst. Außerdem stimmt es nur theoretisch, dass mehr Nutzfläche...

  • @Wahrheitssuchender ...wäre. Man kann nicht auf jeder Weidefläche einfach eine beliebige Pflanze anbauen. Der Grund, warum 70% der Nutzfläche in Brasilien Weideland ist, ist, weil das Land (regenwaldtechnisch bedingt) für ökonomische Agrarwirtschaft unbrauchbar ist, deshalb ist Weideland immer noch besser als gar nichts. (Die Wälder würden übrigens auch so gerodet, das liegt am enormen Holzbedarf.) Und nicht alles, was zu Futtermittel angebaut wird, könnte auch der Mensch...

  • @Wahrheitssuchender ...nutzen. Oftmals werden Pflanzenabfälle und sonstige Mittel in das Kraftfutter gemischt, mit denen der Mensch rein gar nichts anfangen könnte. Soja bspw. macht nur 25% des Futtermittels aus, Mais hat kein höheren Anteil. Von daher sind die Hypothesen "Hätte", "wenn" und "aber" recht einseitig und ignorieren viele Fakten, während manch andere Faktoren überrepräsentiert sind. Es liegt noch ein meilenweiter Unterschied zwischen der Theorie und der Praxis.

  • @thelast193 Die Weideflächen müssen an diesem Punkt natürlich berücksichtigt werden. Allerdings sind wir automatisch bei einem höheren Flächenbedarf wenn die Fleischproduktion über Weideland 20 mal so hoch wäre wie die Fleischproduktion über Mastställe. Da Geflügel- und Schweinefleisch den größten Anteil am weltweitem Fleischkonsum ausmachen ist der Flächenbedarf für die Ernährung Tierprodukte zwangsläufig höher als über pflanzliche Produkte.

    Hinzu kommt, dass wir jede Form von Biomasse ...

  • @thelast193 ... in Treibstoffe bzw. Brennstoffe umwandeln können (Biogasanlagen, Katalyse usw.) Was zudem noch weitaus kosteneffizienter ist.

    Durch die Technologie des 21 Jahrhunderts sind wir daher nicht mehr auf Tiere als Biomasseverwerter angewiesen.

    Ein schrittweiser Ausstieg aus der Nutztierwirtschaft ist daher volkswirtschaftlich und ökologisch gesehen ein enormer Gewinn.

    Wobei man die Antibiotika-Problematik an diesem Punkt auf keinen Fall unterschätzen darf. ...

  • @thelast193 ... Es geht ja nicht nur einfach darum, dass dadurch den Nahrungsmitteln Schadstoffe zugefügt werden. Weitaus schwerwiegender ist die Problematik, dass wir uns langfristig darauf zubewegen, dass Antibiotika in wenigen Jahren bzw. Jahrzehnten wirkungslos werden.

    Wobei wir jetzt schon das Problem haben, dass immer größere Mengen an Antibiotika in der Nutztierwirtschaft benötigt werden. (da die Resistenzen immer weiter zunehmen)

    Die Nutztier- und Pharmazeutik-Industrie ...

  • @thelast193 ... verweigern zudem jede Transparenz über die verwendeten Antibiotika-Mengen.

    Wir werden daher nicht darum herum kommen den Antibiotika-Einsatz in der Nutztierwirtschaft gesetzlich verbieten zu lassen. (sonst erwarten uns Zustände wie zu Beginn des 20 Jahrhunderts als Wundinfektionen fast immer tödlich endeten - da noch keine Antibiotika zur Verfügung standen)

    Ein Verbot des Antibiotika-Einsatzes in der Nutztierwirtschaft wird allerdings zwangsläufig zur Folge haben, dass die ...

  • @Wahrheitssuchender Etwas ähnliches, was du über Tierantibiotika beschreibst erwartet auch die Pflanzenwirtschaft. Es müssen z.B. gegen diverse Raupenarten jährlich neue Pestizide entwickelt werden. Teilweise wird dann auf Stoffe zurückgegriffen, die es jedem Tier unmöglich machen, zu überleben. Die leidtragenden davon sind größtenteils die Landarbeiter und Indigenen, von denen jährlich tausende sterben. In besonderem Maße ist Soja betroffen, wegen seinem hohen Eiweißgehalt.

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