ganze landstriche in denen bodenschätze liegen werden entvölkert und davon profitieren eindeutig konzerne. und wenn mehr als 5000 Mitglieder der Union Patriotica (eine rechtsstaatlich anerkannte linke partei) umgebracht werden, erzähl mir nicht, dass antikapitalistische ideen in diesem land nicht unterdrückt würden. die hälfte aller ermordeten gewerkschafter weltweit werden in kolumbien ermordet. denn es sind kapitalfragen, die die "schlimme sache" entstehen liessen und lassen.
es ist ein kind des kapitalismus, denn wer finanziert und deckt denn söldnergruppen und deren verbrechen? das sind grosse konzerne und großgrundbesitzer bzw deren handlanger in der politik. Gegen mehr als 60 Kongressmitglieder wird wegen kontakten zu paras ermittelt. Laut aussage der AUC sind 1/3 der Abgeordneten gekauft und mit hilfe der paramilitärs gewählt worden. schon die zweite wiederwahl von uribe wirft so einige fragen auf. und wem nützt es, wenn die situation so bleibt?
Schlimme Sache. Aber die arte macht daraus wieder ein Kind des Kapitalismus, naja.
Nicht vergessen darf man, dass die pseudokommunistischen ELN und FARC seit Jahrzehnten Menschen schlachten und ganze Landstriche so verminen, dass jeder Schritt Lebensgefahr birgt.
Ich lehne beide Seiten und deren Gewalt entschieden ab, aber auch die hier vorgestellte Quintessenz, dass eine liberale Wirtschaft auf eine Söldnerherrschaft hinausläuft.Wenn Recht und Gesetz nicht binden ist auch im Sozialismus Terror.
Das hab ich ja auch gesagt, dass der Bericht diesen einzigen Schluss zulässt, aber das ist halt unausgewogen.
Erinnert sich einer, als die FARC der grünen Präsidentschaftkandidatin Betancourt mal 6 Jahre lang den Wald gezeigt hat. Entführungen sind eine Einnahmequelle. Ausserdem hat die Organisation längst Fuss gefasst im Kokainbusiness und die Kartelle etwa aus Medellin oder Cali längst überflügelt.
Jetz so zu tun, als ob die ganze Gewalt in Kolumbien von rechts kommt,ist unausgewogen.
ich bin keineswegs diesen Paramilitärs besser gesonnen, aber die Sache ist die, dass von links von Seiten von Pseudomarxisten für das Land eine mindestens ebenso große Gefahr ausgeht.
wann kann man denn von Nicht-Kapitalismus reden?: wenn man dort mit Ziegen und Schweinen, Äpfeln und Birnen tauschhandelt, oder wie?
:) - aus der Sicht der Kritiker sieht das so aus: wenns irgendwo schlecht läuft, dann wegen des kapitalismus, wenns irgendwo gut läuft, dann muss das wohl auf Kosten der 3. Welt sein.
Und speziell die Vertreter der marxistischen Ideologie sind zudem noch Profis darin, alle diese staatlichen Vollkatastrophen abzustreiten. Da ist auch der Kapitalismus...
so einfach wie sich das anhört...leider ist ein stück warheit mit drin...der heutige wohlstand wäre ohne ein gewissen grad an ausbeutung einfach sehr schwer zu erreichen....
ich würde zu diesem beispliel sagen das grossunternehmen ihre sich militärisch unterstützen lassen...also deineswegen kapitalismus
ich bin ein wenig überrascht muss ich sagen..das ist doch eine typische struktur für die "dritten welt" ...?!
Das halbe letzt Jahrhundert war die halbe Welt nicht kapitalistisch. Hat der Welt jetzt auch nicht viel geholfen. Da kommt übrigens auch der Begriff 3. Welt her. Das waren ursprünglich die "blockfreien" Staaten. Also weder Warschau noch NATO. Von daher hast Du Recht. Da man von Schweden jetzt aber auch nicht von einem 3. Welt-Land reden würde...??? Bei dem HDI ist es wohl eher ein Schwellenland, als ein Entwicklungsland.
AK47 sind jetzt auch keine soooo humanitären Hilfen. Wie man vielleicht weiss. Wenn Unternehmen wirklich militante Gruppen unterstüzten, ist das bestürzend. Aber der ganze Beitrag ist deshalb auch noch nicht ausgewogen.
An der Schere wird sich aber so lange gar nichts ändern, wie dort Leute die Gegend so unsicher machen, wie Kolumbien. Man investiert einfach nicht in ein Land, wo die Sicherheitslage so bestellt ist. Vor allem die Bauern am Land haben überhaupt nichts davon, wenn man ihre Gegend zum Kriegsgebiet macht.
Einen Erlebnisbericht, was Aufbauhelfern passieren kann, gibts unter farc(dot)de
diese kapitalisten überall machen sie nur leid wan hört das endlich auf
Sonsuzdef 1 year ago
scheiss nazis
Bobby01983 1 year ago
ganze landstriche in denen bodenschätze liegen werden entvölkert und davon profitieren eindeutig konzerne. und wenn mehr als 5000 Mitglieder der Union Patriotica (eine rechtsstaatlich anerkannte linke partei) umgebracht werden, erzähl mir nicht, dass antikapitalistische ideen in diesem land nicht unterdrückt würden. die hälfte aller ermordeten gewerkschafter weltweit werden in kolumbien ermordet. denn es sind kapitalfragen, die die "schlimme sache" entstehen liessen und lassen.
Interbrigadas01 3 years ago
es ist ein kind des kapitalismus, denn wer finanziert und deckt denn söldnergruppen und deren verbrechen? das sind grosse konzerne und großgrundbesitzer bzw deren handlanger in der politik. Gegen mehr als 60 Kongressmitglieder wird wegen kontakten zu paras ermittelt. Laut aussage der AUC sind 1/3 der Abgeordneten gekauft und mit hilfe der paramilitärs gewählt worden. schon die zweite wiederwahl von uribe wirft so einige fragen auf. und wem nützt es, wenn die situation so bleibt?
Interbrigadas01 3 years ago
Schlimme Sache. Aber die arte macht daraus wieder ein Kind des Kapitalismus, naja.
Nicht vergessen darf man, dass die pseudokommunistischen ELN und FARC seit Jahrzehnten Menschen schlachten und ganze Landstriche so verminen, dass jeder Schritt Lebensgefahr birgt.
Ich lehne beide Seiten und deren Gewalt entschieden ab, aber auch die hier vorgestellte Quintessenz, dass eine liberale Wirtschaft auf eine Söldnerherrschaft hinausläuft.Wenn Recht und Gesetz nicht binden ist auch im Sozialismus Terror.
drMerkwuerdigliebe 3 years ago
es wurde in dem report klar gesagt, dass dort ultra-liberalismus herrscht, also die situation dort ist ganz klar ein kind des kapitalismus.
hihahajoker 2 years ago
Das hab ich ja auch gesagt, dass der Bericht diesen einzigen Schluss zulässt, aber das ist halt unausgewogen.
Erinnert sich einer, als die FARC der grünen Präsidentschaftkandidatin Betancourt mal 6 Jahre lang den Wald gezeigt hat. Entführungen sind eine Einnahmequelle. Ausserdem hat die Organisation längst Fuss gefasst im Kokainbusiness und die Kartelle etwa aus Medellin oder Cali längst überflügelt.
Jetz so zu tun, als ob die ganze Gewalt in Kolumbien von rechts kommt,ist unausgewogen.
drMerkwuerdigliebe 2 years ago
ich bin keineswegs diesen Paramilitärs besser gesonnen, aber die Sache ist die, dass von links von Seiten von Pseudomarxisten für das Land eine mindestens ebenso große Gefahr ausgeht.
drMerkwuerdigliebe 2 years ago
zustimmung.
hihahajoker 2 years ago
@drMerkwuerdigliebe
Dem würde ich so zustimmen...aber der Kapitalismus ist wie wir wissen international.
Was da links oder rechts in Kolumbien ist,ist denk ich weniger relevant.
franciso7 1 year ago
@franciso7
wann kann man denn von Nicht-Kapitalismus reden?: wenn man dort mit Ziegen und Schweinen, Äpfeln und Birnen tauschhandelt, oder wie?
:) - aus der Sicht der Kritiker sieht das so aus: wenns irgendwo schlecht läuft, dann wegen des kapitalismus, wenns irgendwo gut läuft, dann muss das wohl auf Kosten der 3. Welt sein.
Und speziell die Vertreter der marxistischen Ideologie sind zudem noch Profis darin, alle diese staatlichen Vollkatastrophen abzustreiten. Da ist auch der Kapitalismus...
drMerkwuerdigliebe 1 year ago
...schuld, weil die das Land nur kaputtmachen wollen, von außen.
drMerkwuerdigliebe 1 year ago
@drMerkwuerdigliebe
^^
so einfach wie sich das anhört...leider ist ein stück warheit mit drin...der heutige wohlstand wäre ohne ein gewissen grad an ausbeutung einfach sehr schwer zu erreichen....
ich würde zu diesem beispliel sagen das grossunternehmen ihre sich militärisch unterstützen lassen...also deineswegen kapitalismus
ich bin ein wenig überrascht muss ich sagen..das ist doch eine typische struktur für die "dritten welt" ...?!
franciso7 1 year ago
@franciso7
Das halbe letzt Jahrhundert war die halbe Welt nicht kapitalistisch. Hat der Welt jetzt auch nicht viel geholfen. Da kommt übrigens auch der Begriff 3. Welt her. Das waren ursprünglich die "blockfreien" Staaten. Also weder Warschau noch NATO. Von daher hast Du Recht. Da man von Schweden jetzt aber auch nicht von einem 3. Welt-Land reden würde...??? Bei dem HDI ist es wohl eher ein Schwellenland, als ein Entwicklungsland.
drMerkwuerdigliebe 1 year ago
AK47 sind jetzt auch keine soooo humanitären Hilfen. Wie man vielleicht weiss. Wenn Unternehmen wirklich militante Gruppen unterstüzten, ist das bestürzend. Aber der ganze Beitrag ist deshalb auch noch nicht ausgewogen.
drMerkwuerdigliebe 1 year ago
@drMerkwuerdigliebe
Ich erkenne deinen Sinn für Humor...obwohl,dass mit den 3.Welt Läander URSPRÜNGLICH sicherlich stimmt.
Vor 50 Jahren sah es mit dem Wohlstand in der Welt auch anders aus....
Der Kapitalismus in allen seinen Formen ist aber ein maßgeblicher Aspekt...
Die berühmte sich ständig ausbreitende Schere...
franciso7 1 year ago
@franciso7
An der Schere wird sich aber so lange gar nichts ändern, wie dort Leute die Gegend so unsicher machen, wie Kolumbien. Man investiert einfach nicht in ein Land, wo die Sicherheitslage so bestellt ist. Vor allem die Bauern am Land haben überhaupt nichts davon, wenn man ihre Gegend zum Kriegsgebiet macht.
Einen Erlebnisbericht, was Aufbauhelfern passieren kann, gibts unter farc(dot)de
drMerkwuerdigliebe 1 year ago
Ultraliberalismus hat nichts mit kapitalismus zu tun.
fromold2newschool 2 years ago
nice reportage!!
SebastianKolpack 3 years ago