Diese "Ich habe keinen Bock, mich mit Cops zu kloppen"-Sache kommt so bekannt vor... Wer hat schon Bock, nachts um die Häuser zu schleichen um Nazipropaganda von den Wänden zu entfernen, wer hat schon Bock konspirativ politische Treffen abzuhalten, weil die Cops sonst irgendwas reininterpretiren und ihren 129a draus basteln... Aber noch weniger hat mensch wohl Bock, das ausbeuterische System weiter hinzunehmen und sich schikanieren zu lassen.
@MisterGrey ich würde lieber sterben oder den rest meines lebens in ihren gefängnissen sein, als nur noch länger in ihrer welt leben zu müssen oder ein teil ihrer welt zu sein.
wenn jeder mensch frei denkt und frei lebt und so eine änderung des aktuellen sich vollzieht, ist dieser artikel, der erste der verbrannt wird.
@Bloodsein kannst du das nicht ohne eine maßeinheit? wie viel dir eine ware wert ist entscheidest doch du. wenn du die ware möchtest wird sie dir wohl etwas wert sein. vielleicht so viel, dass du auch an der produktion daran interessiert bist.
misst du ein menschenleben auch in einer maßeinheit?
Vieles geht absolut nicht ohne Maßeinheit. Ein Menschenleben ist auch nicht mit einer Ware vergleichbar.
Hier ein paar Fragen dazu:
Tauscht der Metzger sein Fleisch beim Bäcker für Brot? Wie bezahlt Firma X 200 Ultraschall- und Röntgenprüfgeräte von Firma Y, die sonst Millionen kosten? Wodurch sollen wir uns mit fossilen Brennstoffen versorgen?
@Bloodsein tauschhandel ist weder mit noch ohne geld gut. solidarökonomie sollte das ziel sein. jeder nimmt sich das was er braucht. es gibt keinen handel. die einzelnen kollektive müssen sich absprechen was sie brauchen.
du wirst es dir nur schwer vorstellen können, da wir in einem ganz anderen system aufgewachsen sind. von klein auf wurde uns gelehrt, dass das bestehende richtig und die einzige möglichkeit sei. dem ist aber nicht so.
@6ch6ris6 ich meine übrigens keine zwangskollektive wie staaten. ich meine kleine, freiwillige kollektive in denen die menschen zusammen leben. wenn die kollektive zu groß sind besteht die gefahr, dass die menschen nur "repräsentiert" werden. so wie in dieser demokratie. dadurch werden früher oder später aber falsche entscheidungen getroffen und die menschen geben ihre eigene verantwortung ab.
Ich kann mir zwar eine theoretische Anarchie vorzustellen, aber ich keine Vorstellung davon wie man solche Konzepte auf die derzeitige Real-Wirtschaft beziehen soll.
Eine solche Systemveränderung lässt sich wirtschaftlich bei der fortgeschrittenen Globalisierung von einem Land aus gar nicht realisieren und einen Aufstand der Proletarier aller Länder auch noch für die Anarchie wird es sicherlich nicht geben schon gar nicht bei einem so entpolitisierten Volk.
@Bloodsein es ist auch schwer vorzustellen. aber es soll ja auch nicht von heute auf morgen passieren. die soziale revolution wird wahrscheinlich hunderte von jahren dauern. von generation zu generation näher zur utopie.
ziel ist es nicht das bestehende zu verbessern sondern etwas völlig neues aufzubauen. also muss man diese theorie auch nicht auf die derzeitige real-wirtschaft projezieren.
@Bloodsein ich will gar kein proletarier sein. ich will so wenig arbeiten wie möglich. arbeit ist für den menschen da und nicht umgekehrt. wir leben in einer totalen arbeitsverherrlichung. was ist denn so toll daran? selbst von anderen "politischen" leuten muss ich mir sagen lassen: "geh ma arbeiten". nein. wieso sollte ich? ich arbeite an den dingen, die mir gefallen. aber nicht für irgendeinen boss, um irgendeinen scheiß lohn zu bekommen. proletariat am arsch! :P
@6ch6ris6 Etwas völlig neues aufzubauen löst nicht die Probleme von heute. Außerdem lassen Theorien und Systeme die vielleicht 100 Jahre dauern um zu errichten niemanden schmackhaft machen.
Quasi willst du sagen, dass du derzeit keine realpolitischen Konzepte hast, sondern nur die Idee einer vollständingen Systemveränderung die nicht nur abwegig in Anbetracht der aktuellen Lage wäre, sondern noch so kompliziert das es die meisten gar nicht begreifen.
@Bloodsein du kannst die utopie auch schon heute leben. in kleinem umfang. das ist sehr realpolitisch. ich kann niemanden zwingen so zu leben wie ich es gerne möchte. aber ich kann zeigen, dass es möglich ist. revolution beginnt im kopf und wird dann in die realität getragen. was erwartest du von mir? dass ich alle menschen führe und ihnen meine theorie reinprügle? sorry ich bin kein kommunist
@6ch6ris6 Klar will heute keiner mehr Proletarier sein. Die Rente ist weg, die Rechte sind weg, Gewerkschaften sind doof, die meisten Jobs werden mies bezahlt und die Fixkosten werden regelmäßig jedes Quartal ein wenig höher.
Naja da ich davon ausgehe das du mal unabhängig sein willst, dazu brauchst du in dieser Welt eine Art von Einkommen. Abhängigkeit vom Staat ist in einem Unrechtssystem auch legitim aber für einen selbst nicht wünschenswert.
@Bloodsein du sprichst von unabhängigkeit und einkommen. das ist ein gegensatz. ich kann noch so viel geld haben und bin trotzdem nicht unabhängig. ich bin dann vom geld abhängig und davon wie viel es wert ist. ob es überhaupt was wert ist oder ob es eine riesige inflation gibt.
ich will unabhängig sein in dem sinne, dass ich alles was ich brauche von quellen bekomme denen ich vertraue. also natur, eigene arbeit, andere kollektive in meinem netzwerk
echt pervers!! versuchslabor für diestaatsgewalt..echt krank!!
MrItswrong 1 year ago
Ich werde sie einfach vernichten, ich werde ihr System und ihr Spiel zerstören!
fightDYStopia 1 year ago 6
"Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff übergehen." - Brecht
Afyjo 1 year ago 3
Diese "Ich habe keinen Bock, mich mit Cops zu kloppen"-Sache kommt so bekannt vor... Wer hat schon Bock, nachts um die Häuser zu schleichen um Nazipropaganda von den Wänden zu entfernen, wer hat schon Bock konspirativ politische Treffen abzuhalten, weil die Cops sonst irgendwas reininterpretiren und ihren 129a draus basteln... Aber noch weniger hat mensch wohl Bock, das ausbeuterische System weiter hinzunehmen und sich schikanieren zu lassen.
Ⓐ = ♡
MisterGrey 1 year ago 31
@MisterGrey ich würde lieber sterben oder den rest meines lebens in ihren gefängnissen sein, als nur noch länger in ihrer welt leben zu müssen oder ein teil ihrer welt zu sein.
wenn jeder mensch frei denkt und frei lebt und so eine änderung des aktuellen sich vollzieht, ist dieser artikel, der erste der verbrannt wird.
steilbergauf 7 months ago
geld bedeutet macht.
durch macht wird jeder früher oder später korrupt und machtbesessen.
wer die welt wirklich ändern will muss sich für eine welt ohne geld einsetzen. eine solidar-ökonomie.
no gods. no states. no servants.
(A)
6ch6ris6 1 year ago 16
@6ch6ris6
Wie misst man in der Anarchie den Wert einer Ware?
Bloodsein 1 month ago
@Bloodsein kannst du das nicht ohne eine maßeinheit? wie viel dir eine ware wert ist entscheidest doch du. wenn du die ware möchtest wird sie dir wohl etwas wert sein. vielleicht so viel, dass du auch an der produktion daran interessiert bist.
misst du ein menschenleben auch in einer maßeinheit?
6ch6ris6 1 month ago
@6ch6ris6
Vieles geht absolut nicht ohne Maßeinheit. Ein Menschenleben ist auch nicht mit einer Ware vergleichbar.
Hier ein paar Fragen dazu:
Tauscht der Metzger sein Fleisch beim Bäcker für Brot? Wie bezahlt Firma X 200 Ultraschall- und Röntgenprüfgeräte von Firma Y, die sonst Millionen kosten? Wodurch sollen wir uns mit fossilen Brennstoffen versorgen?
Bloodsein 1 month ago
@Bloodsein tauschhandel ist weder mit noch ohne geld gut. solidarökonomie sollte das ziel sein. jeder nimmt sich das was er braucht. es gibt keinen handel. die einzelnen kollektive müssen sich absprechen was sie brauchen.
du wirst es dir nur schwer vorstellen können, da wir in einem ganz anderen system aufgewachsen sind. von klein auf wurde uns gelehrt, dass das bestehende richtig und die einzige möglichkeit sei. dem ist aber nicht so.
6ch6ris6 1 month ago
@6ch6ris6 ich meine übrigens keine zwangskollektive wie staaten. ich meine kleine, freiwillige kollektive in denen die menschen zusammen leben. wenn die kollektive zu groß sind besteht die gefahr, dass die menschen nur "repräsentiert" werden. so wie in dieser demokratie. dadurch werden früher oder später aber falsche entscheidungen getroffen und die menschen geben ihre eigene verantwortung ab.
6ch6ris6 1 month ago
@6ch6ris6
Ich kann mir zwar eine theoretische Anarchie vorzustellen, aber ich keine Vorstellung davon wie man solche Konzepte auf die derzeitige Real-Wirtschaft beziehen soll.
Eine solche Systemveränderung lässt sich wirtschaftlich bei der fortgeschrittenen Globalisierung von einem Land aus gar nicht realisieren und einen Aufstand der Proletarier aller Länder auch noch für die Anarchie wird es sicherlich nicht geben schon gar nicht bei einem so entpolitisierten Volk.
Bloodsein 1 month ago
@Bloodsein es ist auch schwer vorzustellen. aber es soll ja auch nicht von heute auf morgen passieren. die soziale revolution wird wahrscheinlich hunderte von jahren dauern. von generation zu generation näher zur utopie.
ziel ist es nicht das bestehende zu verbessern sondern etwas völlig neues aufzubauen. also muss man diese theorie auch nicht auf die derzeitige real-wirtschaft projezieren.
6ch6ris6 1 month ago
@6ch6ris6 Ich benutze den Begriff Anarchie hierbei sehr frei.
Bloodsein 1 month ago
@Bloodsein ich will gar kein proletarier sein. ich will so wenig arbeiten wie möglich. arbeit ist für den menschen da und nicht umgekehrt. wir leben in einer totalen arbeitsverherrlichung. was ist denn so toll daran? selbst von anderen "politischen" leuten muss ich mir sagen lassen: "geh ma arbeiten". nein. wieso sollte ich? ich arbeite an den dingen, die mir gefallen. aber nicht für irgendeinen boss, um irgendeinen scheiß lohn zu bekommen. proletariat am arsch! :P
6ch6ris6 1 month ago
@6ch6ris6 Etwas völlig neues aufzubauen löst nicht die Probleme von heute. Außerdem lassen Theorien und Systeme die vielleicht 100 Jahre dauern um zu errichten niemanden schmackhaft machen.
Quasi willst du sagen, dass du derzeit keine realpolitischen Konzepte hast, sondern nur die Idee einer vollständingen Systemveränderung die nicht nur abwegig in Anbetracht der aktuellen Lage wäre, sondern noch so kompliziert das es die meisten gar nicht begreifen.
Bloodsein 1 month ago
@Bloodsein du kannst die utopie auch schon heute leben. in kleinem umfang. das ist sehr realpolitisch. ich kann niemanden zwingen so zu leben wie ich es gerne möchte. aber ich kann zeigen, dass es möglich ist. revolution beginnt im kopf und wird dann in die realität getragen. was erwartest du von mir? dass ich alle menschen führe und ihnen meine theorie reinprügle? sorry ich bin kein kommunist
6ch6ris6 1 month ago
@6ch6ris6 Klar will heute keiner mehr Proletarier sein. Die Rente ist weg, die Rechte sind weg, Gewerkschaften sind doof, die meisten Jobs werden mies bezahlt und die Fixkosten werden regelmäßig jedes Quartal ein wenig höher.
Naja da ich davon ausgehe das du mal unabhängig sein willst, dazu brauchst du in dieser Welt eine Art von Einkommen. Abhängigkeit vom Staat ist in einem Unrechtssystem auch legitim aber für einen selbst nicht wünschenswert.
Bloodsein 1 month ago
@Bloodsein du sprichst von unabhängigkeit und einkommen. das ist ein gegensatz. ich kann noch so viel geld haben und bin trotzdem nicht unabhängig. ich bin dann vom geld abhängig und davon wie viel es wert ist. ob es überhaupt was wert ist oder ob es eine riesige inflation gibt.
ich will unabhängig sein in dem sinne, dass ich alles was ich brauche von quellen bekomme denen ich vertraue. also natur, eigene arbeit, andere kollektive in meinem netzwerk
6ch6ris6 1 month ago