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All Comments (17)

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  • Ein Tip zu Ihrer Aussprache : im Deutschen wird `ig´ in aller Regel weich gesprochen.

    König z.B. nicht wie Könik sondern wie Könich sprechen. Bei `königlich´ allerdings `köniklich´ - verstehen Sie, gut.

    Sie finden in dem kleinen Bändchen ` Die Kunst des Sprechens. Der kleine Hey´

    alle Richtigkeiten des Bühnen und Sprecherdeutsch. Da sie eigentlich gut sprechen, lesen sie diese 100 Seiten !Nur den Bayern läst man es durchgehen, alle anderen gelten als Tölpel ;-)

  • urschlecht!

  • Ein kleine Pointe zum Schluss:

    Luhmann hätte übrigens seine Freude daran gehabt, wie unser spielerischer 'Disput' verlaufen ist. Denn er hat prognostiziert, dass ein gegenseitiges Verstehen zwischen Kommunikationspartnern unterschiedlicher gesellschaftlicher Teilsysteme ohne hin 'höchst unwahrscheinlich' sei, was mithin mit den unterschiedlichen Codes zusammenhängt. Gleichwohl hoffe ich, dass er Unrecht behält und Vernetzung, Kooperation usw. möglich sind. Also: Let's cross the borders!

  • So sei es! Ich freue mich über unseren virtuellen Disput - ob hier oder wo anders. Viele Grüße!

  • Gute Idee!

    Peace!

  • Kooperation ist sicher wünschenswert. Dies setzt jedoch wechselseitige Achtung voraus, womit auch eine sachgerechte Darstellung des jeweils anderen theoretischen Backgrounds verbunden sein sollte.(P.S.: Ich selbst bin keioneswegs Soziologe.)

    Die Empfehlung bzgl. H. v. Förster teile ich.

    In diesem Sinne alles Gute!

  • Lieber Schnacker77,

    ich verstehe Deine Perspektive. Dass das Video "die" Systemtheorie tituliert habe, führt dazu, dass auch die soziologische Systemtheorie beachtet werden will. Das habe ich in den Videos nicht, ohne (!) Luhmann et al. zu disrespektieren. Im Gegenteil: Von dieser Seite verstehe ich zu wenig, deshalb tituliere ich die Videos "aus Sicht eines Organisationsberaters" und freue mich darauf, wenn von Soziologen ähnliche Videos oder Kommentare gepostet werden.

  • Wollte man der SYSTEMTHEORIE das sozio-ökologische Homöostaseprinzip und dergleichen zuschreiben, würde Luhmann wohl im Grabe rotieren. Interessierten empfehle ich daher die einschlägigen Luhmanninzerviews auf YouTube anstelle dieses unausgegorenen Theoriepatchworks, das allenfalls satirischen Wert hat, das allerdings die tumbe Trivialisierung wissenschaftlicher Theorien in den Wirtschaftswissenschaften trefflich veranschaulicht.

  • Lieber Schnacker77,

    ich hoffe, durch die Einengung des Videotitels auf die Systemtheorie aus Sicht der systemischen Organisationsberatung wird deutlich, dass ich keine Luhmannsche Interpretation der Systemtheorie verwende, was ich auch Luhmannaut schon geschrieben habe. Ich selbst bin geprägt durch die systemische Organisationsberatung nach König/Volmer, die in den Erziehungswissenschaften beheimatet sind. Derlei Ansätze findet man aber auch in den Wirtschaftswissenschaften.

  • trivial sind die Ansätze der systemischen Organisationsberatung keineswegs (ich empfehle die Videos zu Heinz von Foerster). Wozu wird zwischen allen Disziplinen so eine Kluft aufgebaut? Der Soziologe unterstellt den Wirtschaftswissenschaften Trivialität, die BWL findet Psychologie und Pädagogik zu seicht, Pädagogik erhebt sich in die philosophischen Gefilde und jeder behauptet der Königsweg zu sein. Ich habe nichts gegen klare Meinungen, aber gegen Fronten. Ich suche Zusammenarbeit.

  • Lieber Tobias,

    Dein Bemühen um Verständlichkeit in allen Ehren, aber de facto tragen Deine Ausführung eher zur Verwirrung bei. Denn - mit Luhmann gesprochen - muss eine Unterscheidung getroffen werden. Nämlich die zwischen der soziologisch-epistemologisch, kommunikationstheoretischen Systemtheorie und der psychologischen sog. Systemischen Therapie (z. B. A. v. Schlippe). Gemeinsam ist beiden der zugrunde liegende Konstruktivismus.

  • Lieber Schnacker77,

    ich gebe Dir recht und korrigiere den Titel des Videos, so dass eine eindeutige Einordnung in die systemische Organisationsberatung möglich ist. Besten Dank für den Hinweis!

  • sehr schön und einigermaßen verständlich erklährt, bin neugierig auf den nächsten teil

  • Vielen Dank! Was kann ich tun, um es für Sie verständlicher zu machen - nicht nur einigermaßen, sondern richtig gut? Was fehlt Ihnen? Das hilft mir, die Qualität meiner Videos zu verbessern.

  • Hallo,

    falls das Heizungsmodell nicht so verständliche erscheint, versuchen Sie es doch mit dem "Mobilee" Erklärungsversuch.

    Grüße

  • Hallo MultiVital, was ist der Mobilee-Erklärungsversuch. Wollen Sie etwas dazu schreiben? Herzliche Einladung!!

  • Ok, ich werde dies kurz erläutern.

    Der Erklärungsversuch ist allerdings nur zur generellen Erklärung für Anfänger.

    Also, ein Mobilee ist zusammengesetzt aus verschiedenen Elementen, die zusammen an einer Stange oder an einem Gerüst verbunden sind. Gibt man von außen ein Impuls, bewegt sich erst das eine Element und nach kurzer Zeit bewegen sich alle Elemente des Mobilee's. (Das ganze Mobilee als System betrachtet)

  • Danke für Ihre private Nachricht. Ich nehme Ihre Anregungen sehr interessiert auf und schätze Ihr Feedback sehr. Bleiben Sie mir erhalten, ich brauche Ihre "Antenne".

  • woar oO als er mit heizung angefangen hat wars mit irgendwie zu hoch :D

    nene nur spaß geil mal ne interessante einleitung :) macht lsut auf mehr aber werde da wohl erstmal bissel das inet ausbeuten und dann weiter schaun !!!

  • Schon in Ordnung! Systemtheorie ist nicht auf Anhieb zu verstehen, man kommt langsam rein - wie in jedes andere Thema auch. Das mit der Heizung wird oft zitiert und als Beispiel veranschaulicht. Immer noch zu hoch?!? :-) Was haben Sie im Netz interessantes gefunden?

  • Diese Reihe bleibt leider weit hinter meinen Erwartungen zurück. Zwar schätze ich den Versuch, etwas hochkomplexes und abstraktes wie systemisches Denken anschlussfähig zu machen (und für die Idee gebührt Ihnen durchaus Respekt), allerdings gibt es eine Grenze für Simplifizierung, die nicht überschritten werden sollte. Und wenn man es doch tut, dann steht man konsequenterweise ausserhalb. This gives Systemtheorie a bad name.

  • Lieber Luhmannaut,

    diese Reihe ist hauptsächlich für Studierende meiner Vorlesung an der Fh gedacht. Diese stehen in direkter Diskussion mit mir, von daher ist das Gesehene bei ihnen anschlussfähig. Ob es faktisch anschließt, entzieht sich meiner Steuerung. Ich bitte von daher den Umstand der Simplifizierung auf keinem (!) universtär universalem Niveau zu betrachten, sondern als pragmatischen Versuch, systemisches Denken für Praktiker viabel zu konstruieren.

  • Meine Simplifizierung ist geprägt durch den systemischen Ansatz in der Organisationsberatung von Eckard König und Gerda Volmer. Desweiteren bediene ich mich der Ansätze aus der Managementkybernetik nach Fredmund Malik und Stafford Beer. Von daher bleibt der soziologische Ansatz nach Niklas Luhmann außerhalb meiner Reichweite. Ich muss (!) daher speziell Ihrer Präferenz hinter Ihren persönlichen Erwartungen zurück bleiben. Das akzeptiere ich und werte es auch nicht.

  • Jeder ist eingeladen, sich einen ersten Eindruck des systemischen Denkens aus Organisationsberatersicht zu verschaffen. Machen wir es aber nicht zu kompliziert: Die Systemtheorie liefert für organisationales Beraten ebenso wie der Konstruktivismus hervorragende Denkmuster an, die sich m.E. in der Praxis bewähren müssen. Alles andere bleibt universitärer Diskurs. Dieser Diskurs muss zwangsläufig für die Praxis verstehbar gemacht werden. Ich riskiere diese Simplifizierung. Gruß, T. Illig

  • Natürlich haben Sie keine Steuerung. Wieso auch? "Dieser Diskurs muss zwangsläufig für die Praxis verstehbar gemacht werden."

    Sehe ich nicht so.

    Zum einen: Wissenschaftliche Kommunikation IST Praxis, zumindest auf der Ebene der Selbstbeschreibung als Handlung. Und was bleibt einem sonst? Ohne unabhängigen Beobachter?

  • Zum anderen: Mann muss nicht um jeden Preis simplifizieren. "Sollte man alles, was gesagt wird, gleichermaßen unter die Knute der Verständlichkeit zwingen?"(Soz.Auf. Bd.3, S.170)

  • Allein "DIE" Systemtheorie zu sagen, ist m.E. höchst problematisch. Ich bleibe lieber bei Büchern, die sind zwar auch irgendwie komplexitätsreduzierend - aber anders.

    Viel Glück Ihnen dennoch weiterhin!

  • Ergänzung:

    Ich beziehe mich bei den gemachten Aussagen auf die systemische Organisationsberatung nach König/Volmer und den prozesshaften Verlauf im Veränderungsmanagement: unfreeze-change-freeze. Als Berater "taue" ich das System auf, unterstütze bei der Veränderung und berate hinsichtlich einer abschließenden Stabilisierung des Systems. Ein Chirurg oder Operateur macht nichts anderes. Der Vergleich ist hier ein m.E. passender.

  • Es geht bei sozialen,psychischen und lebenden Systemen sicher nicht um Balance o.ä. Die Evolution sozialer Systeme scheint eher das Gegenteil zu produzieren.Man könnte vielleicht sogar soweit gehen und sagen: Soziale Systeme stabilisieren sich gerade mit Hilfe von Irritationen, Problemen, Konflikte. Ich habe den starken Verdacht, dass Du praktische Ziele verfolgst. Systemtheorie wird bei Dir stark auf die Anwendbarkeit für die Beratung von Unternehmen verkürzt.Auf Jobsuche?

  • Systemisch-pragmatisch braucht jedes System m.E. seine eigene Balance, die sog. Homöostase, das individuelle Gleichgewicht. Gerät es aus den Fugen, sucht es nach dieser Balance. Konflikte, Störungen, Irritationen kann ein System m.E. verkraften und auch als Entwicklungsimpuls aufnehmen. Wird es nicht mehr anschlussfähig, bleibt die Verarbeitung aus. Das System wählt aus, was es in sich hineinlässt und was nicht. Systeme ignorieren Impulse, die nicht viabel sind. Ziel ist Selbsterhalt.

  • ist systemisch ein anderes wort für ganzheitlich?

    was genau ist eine theorie, ist die systemtheorie eine theorie, ist sie eine wissenschaftliche Methode, wie hängen methode und theorie zusammen?

  • Methode und Theorie hängen "reziprok" zusammen. Keine Theorie kommt ohne Praxis aus, ohne empirische Grundlagen. Jede Wissenschaft wird von Menschen erdacht/konstruiert und hat immer einen Anlaß in der Praxis/dem Alltag. Ob es das Stauen über das Weltall ist, das Nachsinnen über den Sinn des Lebens oder einfach nur das Lösenwollen von sozialen Konflikten. Systemtheorie ist eine Denkhaltung, damit reflektierte Praxis (Theorie), die gleichzeitig Methoden anbietet.

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