Hmm.... sooo einfach ist es nicht... ;) Lieber eine Bibel, in der man vielleicht nicht alles gleich "versteht", als eine die man vermeintlich richtig versteht, aber falsch übertragen wurde... wie die HFA (Hoffnung für Alle). Epheserbrief ist dort unbrauchbar falsch übertragen worden... obschon man es auch "richtiger" hätte machen können...
naja boeh kommt drauf an wozu du die bibel gebrauchst.
für lesungen und predigten im Gottedienst ist der Wortlaut wichitger als der Apparat, den wird eh keienr dort nutzen
fürs studium hast du recht,
für erstkontakt verwirren ebenso hochsprache als auch apparate dun anderen anmerkungen das sind freiere Übersetzungen (hier übertragungen genannt) sinnnig
für philologisches untersuchungen sind konkordante Übersetzungen super, auch wenn ein Übersetzer dabei der hut hochgehen würde,
Ich gebe Jhaff Recht, was das Problem Übertragung/Übersetzung angeht. Jeder Übersetzer muss auch immer wieder interpretieren. Allerdings gibt es gerade im Kontext der Bibel-Übersetzung sehr wohl einen gewichtigen Unterschied zwischen Übertragung und Übersetzung. Meiner Meinung nach versucht eine gute deutsche Übersetzung, den griechischen Text so gut wie möglich nicht zu "glätten" und zwar im theologischen Sinne. Problemestellen müssen auch im deutschen Text noch zu erkennen sein.
Ausserdem macht eine gute Übersetzung der Apparat aus, also die Anmerkungen zu alternativen Übersetzungsmöglichkeiten und Textkritik. Die gelungenste, auch wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Übersetzung ist zur Zeit, meiner Meinung nach, die Zürcher Bibel. Es ist nicht so ein "Gestöpsel" wie bei der Elberfelder, so dass auch noch vernünftige und verständliche deutsche Sätze herauskommen, die man sowohl im Uni-Seminar als auch im Gemeindealltag benutzen kann.
Ausserdem sind die Anmerkungen echt Gold wert und nimmt neuste textkritische Erkenntnis ernst und fühlt sich nicht nur an Traditionen gebunden (so wird z.B. konsequent Joh 5,4 ausgelassen, in den Anmerkungen aber angehängt.) Auch eine genaue Wiedergabe von Wendungen, die dann im Apparat erklärt werden ist toll: z.B. 1. Sam 25,22 "was an die Wand pisst": Die zugrunde liegende hebräische Formulierung bedeutet in abwertendem Ton: was männlich ist.
Jeder Übersetzer egasl wie ambitioert muß interpretieren und übertragen (Übersetz du mal eine Aorist, Hippel oder einen Medium korrekt ohen zu Übertragen!) spätestens bei den Koine-Partizip-Konstruktionen muß man interpretieren oder schau mal bei Lk 2,14 da ist immer interpretiert.
Ein Übersetzer-Student der deien Satz mit "mit einem Stein zwei Vögel schießen" übersetzt hätte wäre durch die Prüfung gefallen.
Den Kampf zwischen möglcihst na, um keine interpretationsvariante des Originals auszuschließen und so frei das jeder der heute in Deutschland lebt es richtig versteht habe ich bei der Volxbibel erlebt, an deren dritten teil ich mitarbeiten durfte (welch Gnade - danke Gott).
aber Schluß mit der Korinthenkackerei - das Vid ist super udn deine auissage und herangehensweise gefällt mir.
Für mich ist die beste Bibelübersetzung "Die Bibel nach Biff" von Christopher Moore... (grins)
drtod1 1 year ago
unbrauchbar? in dem sinne wie eine gewisse bewegung ihn versteht?
oder was?
es bleibt das kriterium "für wen und wozu" auch bei deiner Kritik
jhaffa 1 year ago
Hmm.... sooo einfach ist es nicht... ;) Lieber eine Bibel, in der man vielleicht nicht alles gleich "versteht", als eine die man vermeintlich richtig versteht, aber falsch übertragen wurde... wie die HFA (Hoffnung für Alle). Epheserbrief ist dort unbrauchbar falsch übertragen worden... obschon man es auch "richtiger" hätte machen können...
1videoshow 1 year ago
naja boeh kommt drauf an wozu du die bibel gebrauchst.
für lesungen und predigten im Gottedienst ist der Wortlaut wichitger als der Apparat, den wird eh keienr dort nutzen
fürs studium hast du recht,
für erstkontakt verwirren ebenso hochsprache als auch apparate dun anderen anmerkungen das sind freiere Übersetzungen (hier übertragungen genannt) sinnnig
für philologisches untersuchungen sind konkordante Übersetzungen super, auch wenn ein Übersetzer dabei der hut hochgehen würde,
jhaffa 1 year ago
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Ich gebe Jhaff Recht, was das Problem Übertragung/Übersetzung angeht. Jeder Übersetzer muss auch immer wieder interpretieren. Allerdings gibt es gerade im Kontext der Bibel-Übersetzung sehr wohl einen gewichtigen Unterschied zwischen Übertragung und Übersetzung. Meiner Meinung nach versucht eine gute deutsche Übersetzung, den griechischen Text so gut wie möglich nicht zu "glätten" und zwar im theologischen Sinne. Problemestellen müssen auch im deutschen Text noch zu erkennen sein.
dasboeh 2 years ago
Ausserdem macht eine gute Übersetzung der Apparat aus, also die Anmerkungen zu alternativen Übersetzungsmöglichkeiten und Textkritik. Die gelungenste, auch wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Übersetzung ist zur Zeit, meiner Meinung nach, die Zürcher Bibel. Es ist nicht so ein "Gestöpsel" wie bei der Elberfelder, so dass auch noch vernünftige und verständliche deutsche Sätze herauskommen, die man sowohl im Uni-Seminar als auch im Gemeindealltag benutzen kann.
dasboeh 2 years ago
Ausserdem sind die Anmerkungen echt Gold wert und nimmt neuste textkritische Erkenntnis ernst und fühlt sich nicht nur an Traditionen gebunden (so wird z.B. konsequent Joh 5,4 ausgelassen, in den Anmerkungen aber angehängt.) Auch eine genaue Wiedergabe von Wendungen, die dann im Apparat erklärt werden ist toll: z.B. 1. Sam 25,22 "was an die Wand pisst": Die zugrunde liegende hebräische Formulierung bedeutet in abwertendem Ton: was männlich ist.
dasboeh 2 years ago
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dasboeh 2 years ago
vielen dank sehr schön gefällt mir
aber - ich alter Korinthenkacker:
die Unterscheidung zwischen übersetzung und Übertragung ist künstlich und wird nur von Christen gemacht.
Kein professioneller Übersetzer oder Dolmetscher unterschiedet das. weil beides ständig in einander übergeht.
jhaffa 2 years ago 2
Jeder Übersetzer egasl wie ambitioert muß interpretieren und übertragen (Übersetz du mal eine Aorist, Hippel oder einen Medium korrekt ohen zu Übertragen!) spätestens bei den Koine-Partizip-Konstruktionen muß man interpretieren oder schau mal bei Lk 2,14 da ist immer interpretiert.
Ein Übersetzer-Student der deien Satz mit "mit einem Stein zwei Vögel schießen" übersetzt hätte wäre durch die Prüfung gefallen.
jhaffa 2 years ago 2
Den Kampf zwischen möglcihst na, um keine interpretationsvariante des Originals auszuschließen und so frei das jeder der heute in Deutschland lebt es richtig versteht habe ich bei der Volxbibel erlebt, an deren dritten teil ich mitarbeiten durfte (welch Gnade - danke Gott).
aber Schluß mit der Korinthenkackerei - das Vid ist super udn deine auissage und herangehensweise gefällt mir.
Dein kumpel Dennis
jhaffa 2 years ago