Gott existiert ewig und ist sich im Hier und Jetzt
immer seiner selbst bewußt, dieser Moment "Jetzt ", ist ewig, alles was an ihm vorüberzieht, erweckt den Anschein einer Existenz vieler Momente, die aber illusorisch ist. Gottes Existenz ist nicht vom Individuum abhängig. Die Existenz des Individuums ist von Gott abhängig, Denn die Absolutheit ist ewig und die drohende Inexistenz endet für das Individuum erst, wenn es bewußt Teil des Absoluten wird.
„Hier ist überall. „Jetzt ist immer. Du drückst in diesen Worten Nichts und Alles aus, das mit dem Nichts identische reine Sein. Auch ich erlebe mich als unendlich, wenn ich mich meditierend damit vereine. Der wirkliche Reichtum „Gottes ist dabei aber noch nicht einmal berührt. Jener Reichtum, den er gewinnt, wenn er sich in der Evolution von Natur und Geschichte „ein Anderes wird und dieses als sich selbst erkennt. Und das kann er nur durch dich und mich.
Gottes "Sein", ist die absolute Wahrheit. "Hier" und "dort" sind in Ihm, "immer" und "nie" befinden sich ebenfalls in Ihm. "Nichts" kann in Ihm erfahren werden, "Alles" versucht seinen "Reichtum" zu beschreiben. Das Sein aber ist existent, deshalb ist es nicht Inexistent, das Inexistente aber "ist nicht", ist also "Seinslos". "Sein" ist niemals mit dem "Nichts" identisch, der Widerspruch ist so offensichtlich, er kann von jedem nachvollzogen werden.
Offensichtlich nur bei oberflächlicher Betrachtung.
Heerbald "ist nicht" clandestino60, "ist nicht" ein Gänseblümchen, "ist" ein gläubiger Mensch. Die Existenz Heerbalds ist durch zutreffende und nicht zutreffende Prädikate bestimmt. Etwas, worauf alle Prädikate zutreffen (Sein) ist ebenso inexistent wie etwas, worauf kein Prädikat zutrifft (Nichts). Beidem kommt keine Wahrheit zu. Ein von Aristoteles über Hegel bis Wittgenstein akzeptierter philosophischer Allgemeinplatz.
Wer die Unendlichkeit spürt, nimmt sie bewußt als existent wahr, sie ist also ebenfalls nicht Nichts, sondern bewußtes Sein. Gott ist selbst die Absolutheit, die Absolutheit jedoch ist vollkommen und ohne Widersprüche, deshalb gibt es in ihr kein "nur durch". Gott ist das vollkommene, absolute Individuum. Der Mensch hat den 3-Schritt Hegels nötig, da er sich in der Illusion der falschen Identifikation befindet. Gott aber ist ewig in sich selbst vollkommen.
Ich spüre die Unendlichkeit, wenn alle Unterscheidungen in meinem Bewusstsein verschwunden sind. Mein Bewusstsein hat "Nichts" mehr zum Gegenstand, hat sich in einem mit dem Nichts identischen Sein aufgelöst.
Das Sein an sich, ist bewußtlos. Ein Stein ist existent, er ist sich seiner selbst nicht bewußt. (Sein).
Du aber, mußt dir deiner selbst bewußt sein, um überhaupt die beschriebene Erfahrung machen zu können. Wenn du von deiner Existenz nichts weißt, kannst du sie nicht beschreiben. Dein Bewußtsein ist in sich selbst vollkommen, es benötigt keine Bezugspunkte damit es "bewußt" ist.
Der Urgrund der Welt ist Bewußtsein, nicht Sein. Bewußtsein erschafft Sein, als Objekt der Handlung.
Augustinus definiert Gott als absolute Persönlichkeit durch seine Allgüte, Allmacht und Allwissenheit. Wenn du das mit Gott als absolutem Individuum meinst, dann ist mindestens jede Kinderkrebsstation, jeder Säugling mit einer schmerzhaften Behinderung, aber sicher auch der Holocaust oder jede Naturkatastophe ein Beweis, dass es diesen Gott nicht gibt. Denn wenn er ein allgütiges und allmächtig ist, warum lässt er dies zu? Wenn es einen solchen Gott gibt, dann verdient er keine Verehrung.
Gott ist das höchste Individuum, durch die Nennung der angeführten Beispiele widersprichst du dir in deiner absoluten Sichtweise selbst. Wäre das Sein Nichts, wären diese Geschehnisse nicht relevant. Da du sie aber für relevant hältst, widersprichst du dir. Schon mal vom freien Willen des Individuums gehört? Schon mal vom gottabgewandten und gottzugewandten Weg gehört? Allgütig ist der Herr, da er Dir überhaupt dein bewußtes Sein ermöglicht. Von Nichts kommt nichts.
Berechtigte Frage! Hegel meint, die innere Notwendigkeit dessen in seinem Konzept aufgezeigt zu haben: Ohne sein Anderssein wäre er nicht wirklich. Schelling bezweifelt diese Notwendigkeit und meint, dass wir sie nur durch Offenbarung erfahren können. Ich weiß nicht, wer recht hat ... Ignorabimus!
Gott existiert ewig und ist sich im Hier und Jetzt
immer seiner selbst bewußt, dieser Moment "Jetzt ", ist ewig, alles was an ihm vorüberzieht, erweckt den Anschein einer Existenz vieler Momente, die aber illusorisch ist. Gottes Existenz ist nicht vom Individuum abhängig. Die Existenz des Individuums ist von Gott abhängig, Denn die Absolutheit ist ewig und die drohende Inexistenz endet für das Individuum erst, wenn es bewußt Teil des Absoluten wird.
Heerbald 2 years ago
„Hier ist überall. „Jetzt ist immer. Du drückst in diesen Worten Nichts und Alles aus, das mit dem Nichts identische reine Sein. Auch ich erlebe mich als unendlich, wenn ich mich meditierend damit vereine. Der wirkliche Reichtum „Gottes ist dabei aber noch nicht einmal berührt. Jener Reichtum, den er gewinnt, wenn er sich in der Evolution von Natur und Geschichte „ein Anderes wird und dieses als sich selbst erkennt. Und das kann er nur durch dich und mich.
clandestino60 2 years ago
Gottes "Sein", ist die absolute Wahrheit. "Hier" und "dort" sind in Ihm, "immer" und "nie" befinden sich ebenfalls in Ihm. "Nichts" kann in Ihm erfahren werden, "Alles" versucht seinen "Reichtum" zu beschreiben. Das Sein aber ist existent, deshalb ist es nicht Inexistent, das Inexistente aber "ist nicht", ist also "Seinslos". "Sein" ist niemals mit dem "Nichts" identisch, der Widerspruch ist so offensichtlich, er kann von jedem nachvollzogen werden.
Heerbald 2 years ago
Offensichtlich nur bei oberflächlicher Betrachtung.
Heerbald "ist nicht" clandestino60, "ist nicht" ein Gänseblümchen, "ist" ein gläubiger Mensch. Die Existenz Heerbalds ist durch zutreffende und nicht zutreffende Prädikate bestimmt. Etwas, worauf alle Prädikate zutreffen (Sein) ist ebenso inexistent wie etwas, worauf kein Prädikat zutrifft (Nichts). Beidem kommt keine Wahrheit zu. Ein von Aristoteles über Hegel bis Wittgenstein akzeptierter philosophischer Allgemeinplatz.
clandestino60 2 years ago
Offensichtlich, wenn der Geist hinter die Schranken der Grammatik sieht.
Das Problem ist die Beschränktheit der Worte.
Das Inexistente wird nicht existent weil man darüber spricht. Das Existente aber existiert , egal ob man darüber spricht, oder nicht.
Wenn etwas "nicht ist", wird es in Wirklichkeit nicht durch das Wörtchen "ist" existent.
Grammatikalisch ist etwas existent wenn es ohne "nicht" ist. Das Blümchen existiert, egal in welcher Form. Das Inexistente aber, hat keine Form.
Heerbald 2 years ago
Comment removed
Heerbald 2 years ago
Wer die Unendlichkeit spürt, nimmt sie bewußt als existent wahr, sie ist also ebenfalls nicht Nichts, sondern bewußtes Sein. Gott ist selbst die Absolutheit, die Absolutheit jedoch ist vollkommen und ohne Widersprüche, deshalb gibt es in ihr kein "nur durch". Gott ist das vollkommene, absolute Individuum. Der Mensch hat den 3-Schritt Hegels nötig, da er sich in der Illusion der falschen Identifikation befindet. Gott aber ist ewig in sich selbst vollkommen.
Heerbald 2 years ago
Ich spüre die Unendlichkeit, wenn alle Unterscheidungen in meinem Bewusstsein verschwunden sind. Mein Bewusstsein hat "Nichts" mehr zum Gegenstand, hat sich in einem mit dem Nichts identischen Sein aufgelöst.
clandestino60 2 years ago
Das Sein an sich, ist bewußtlos. Ein Stein ist existent, er ist sich seiner selbst nicht bewußt. (Sein).
Du aber, mußt dir deiner selbst bewußt sein, um überhaupt die beschriebene Erfahrung machen zu können. Wenn du von deiner Existenz nichts weißt, kannst du sie nicht beschreiben. Dein Bewußtsein ist in sich selbst vollkommen, es benötigt keine Bezugspunkte damit es "bewußt" ist.
Der Urgrund der Welt ist Bewußtsein, nicht Sein. Bewußtsein erschafft Sein, als Objekt der Handlung.
Heerbald 2 years ago
Augustinus definiert Gott als absolute Persönlichkeit durch seine Allgüte, Allmacht und Allwissenheit. Wenn du das mit Gott als absolutem Individuum meinst, dann ist mindestens jede Kinderkrebsstation, jeder Säugling mit einer schmerzhaften Behinderung, aber sicher auch der Holocaust oder jede Naturkatastophe ein Beweis, dass es diesen Gott nicht gibt. Denn wenn er ein allgütiges und allmächtig ist, warum lässt er dies zu? Wenn es einen solchen Gott gibt, dann verdient er keine Verehrung.
clandestino60 2 years ago
Gott ist das höchste Individuum, durch die Nennung der angeführten Beispiele widersprichst du dir in deiner absoluten Sichtweise selbst. Wäre das Sein Nichts, wären diese Geschehnisse nicht relevant. Da du sie aber für relevant hältst, widersprichst du dir. Schon mal vom freien Willen des Individuums gehört? Schon mal vom gottabgewandten und gottzugewandten Weg gehört? Allgütig ist der Herr, da er Dir überhaupt dein bewußtes Sein ermöglicht. Von Nichts kommt nichts.
Heerbald 2 years ago
Wir werden das hier auch nicht klären können. Mache dir Gedanken um die notwendigen Eigenschaften die eine Existenz der Absolutheit bedingen.
Heerbald 2 years ago
Ich möchte dir die "Bhagavad-Gita" empfehlen,
oder Fichte, oder das Neue Testament.
Heerbald 2 years ago
Gott existiert nur dann, wenn eine Voraussetzung erfüllt ist, und zwar der, dass der ,,Gläubige" an ihn glaubt.
firokiller 3 years ago
Wieso muß Gott das?
Nullsleep 4 years ago
Berechtigte Frage! Hegel meint, die innere Notwendigkeit dessen in seinem Konzept aufgezeigt zu haben: Ohne sein Anderssein wäre er nicht wirklich. Schelling bezweifelt diese Notwendigkeit und meint, dass wir sie nur durch Offenbarung erfahren können. Ich weiß nicht, wer recht hat ... Ignorabimus!
clandestino60 4 years ago