Added: 3 years ago
From: lutzland
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  • Wenn wir mal in Deutschland so einen Bundeskanzler hätten, wäre das gut! Einer mit Gehirn!

  • Artefakte bestimmen Kultur durchaus mit und das hat die Menschheit vor der Antike bereits begriffen,sonst wären die Städte nicht voll von bedeutungsschwangeren Statuen und Gebäuden.Dass die Semantik dieser manifestierten Kultur sich ändern kann,weil Sie kein monolithsch unveränderliches Gebilde ist,sollte,hoffe ich,klar sein

  • Die kulturbildende Kraft des Diskurses ist sicherlich wichtig, nun muß man, wie in den ersten Teilen erwähnt bedenken, daß wir eigentlich die gesamte Lebensgeschichte der Teilnehmer wissen müßten um ein wirkliches Verstehen zu ermöglichen. Nebenbei werden wir mit Reizen überflutet und die Rechtsräume von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt knallhart verändert. Das könnte für uns alle durchaus berohlich sein, ist meine Meinung.

  • @McSchnakenhals Ich sehe das ähnlich wie Du.Daher ist es,aus meiner Sicht,auch immens wichtig,dass wir in überschaubaren,dezentralen Strukturen zusammenkommen,wo wir als physische Individuen unsere Handlungen,in Abstimmung mit Anderen,zur Disposition stellen.Wenn ich einer Personalabt. e.grossen Firma vorsitze,deren Kultur Markteffizienz&Profitmaximieru­ng vor sozialer Verantwortung priorisiert,dann pfeife ich möglicherweise auf d. Mitarbeiter,d. woanders i.d. Welt"überBord" gehen.

  • @Hasshasser Ich halte es für äußerst wichtig, daß jeder einzelne Mensch für sich die Entscheidung trifft, sich selbst mehr Zeit zu widmen und darüber nachdenkt, wer er ist, woher er kommt, was er fühlt, wie er die Welt sieht, ob es Gott oder eine andere gütige Kraft gibt oder nicht und auch, ob er oder sie etwas für die Erde tun möchte oder nicht. Meditation, Kontemplation, Spiritualität können ein morphogenetisches Feld erschaffen, welches dann erst die Möglichkeit zur Veränderung schafft.

  • @Hasshasser Teil2: Und wenn viele zugleich dieses morphogenetische Feld erschaffen, strahlt es stärker aus, strahlt in die Gesellschaft aus. Was zur Zeit in der Welt ausgestrahlt wird, wirkt auch und ist leider bedenklich und energieabbauend, kraftzehrend, teilweise lebensfeindlich und wird bewußt verstärkt, wo es nur möglich ist, weil halt zu viele meinen, von einer miesen fiesen Welt profitieren zu können. Sie leben ein Machtspiel und übersehen dabei, daß auch sie nur Marionetten sind.

  • @McSchnakenhals klingt düster! es gibt aber auch Licht und immer mehr Menschen scheinen miteinander die bekannten Strukturen zu hinterfragen,bis hin zu solidarischen Lebensprojekten,die eine Alternative zur gängigen Auffassung darstellen.Herr Kruse hat da Recht,wo er über die Klärung gemeinsamer Werte spricht,die als Basis für eine gemeinsame Kultur fungieren können.Wenn diese Werte aber nicht auf dem gelebten Gleichwertigkeitsprinzip beruhen,wird es immer zur Privilegienrausschinderei kommen.

  • @Hasshasser Was ich schrieb ist wissenschaftlich erforscht worden, dort, wo größere Gruppen gemeinsam meditieren senkt sich im Umfeld dieser Stadt die Unfallhäufigkeit um 25 Prozent, wie ist das möglich?

    Ich denke, wenn Menschen erst einmal sich selbst und ihren Standpunkt im Leben erkennnen, können sie eher auch andere erkennen und dann erst in solche wie von Dir beschriebenen Prozesse eintreten.

    Ich wünsche all diesen von Dir beschriebenen Projekten von Herzen gerne alles Gute.

  • Ich meditiere seit zwanzig Jahren & traf viele Meditierende d.deswegen nicht besser dran waren&nehm mir mal raus Dir zu sagen,dass Meditation ein gutes Werkzeug ist,dies aber nicht notwendigerweise ausreicht um alle Aspekte zu erkennen.D. Austausch mit anderen & d.aufrichtige Feedback ist e.weiterer wichtiger Faktor,genauso wie d.Durchleuchten kollektiver Sprachmuster,wie Sie beispielsweise Marshall Rosenberg mit d.gewaltfreien Kommunikation aufzeigt.Das ist ein parallel stattfindender Prozess.

  • @Hasshasser "Besser dran waren" [???] Ich denke, dieses Tun ist doch eher loslassen von der Momentanen Eingebundenheit, eine Rückbesinnung zum eigentlichen Sein zwischen zwei Atemzügen und auch während des Atmens, Loslassen und vielleicht Ankommen oder Erkennen, daß man schon immer war, ist, sein wird, angekommen.

    Und ja, ich achte auch gerne auf die Worte, die Sprache und darauf, ob die Körpersprache dazu paßt, ob die Augen dem Mund zustimmen, die Hand und die Körperhaltung ebenso.

  • @McSchnakenhals Danke für Deine Herzenswünsche und ich hoffe wir können beide zum Nutzen aller fühlenden Wesen einschliesslich uns selbst das Leben bereichern und dabei helfen Zufriedenheit zu verbreiten.Ich wünsche Dir dass Du stets alles erhälst,was Du dafür brauchst.

    p.S:Ich lebte übrigends 3 Jahre in Wildungen um die Jahrtausendwende und durfte die schöne Region in der Du lebst kennenlernen.Grüsse nach Korbach.

  • @Hasshasser Ich war zu der Zeit auch oft in Bad Wildungen Reinhardshausen in der Brinkmann Schule für Physiotherapie ;-) Es war eine sehr schöne Zeit dort gewesen und ich habe sehr gute Erinnerungen an diese Schule und auch an die Kliniken oder Rehakliniken, in denen ich damals dort auch Praktika ableistete.

  • Die Veränderung beginnt in mir da,wo ich es schaffe meine Emotionen zu benennen und zurückzuverfolgen,welches Bedürfnis in mir unerfüllt ist und im zweiten,meist nicht nachfolgenden,Schritt,welches unerfüllte Bedürfnis mein Gegenüber hat.Trete ich ein in eine empathische Kommunikation,weil ich verstehe,wie wichtig die Zufriedenheit meiner Umgebung für mich ist,dann kann sich dieses Verhalten allmählich multiplizieren und sich ausdehnen.Das Internet fungiert als Regionübergreifendes Medium.

  • @Hasshasser Was du beschreibst ist wohl ein Aufeinander Zugehen, eine Art Einbindung aller Beteiligter in ein Miteinander und im Idealfall in ein fürsorgliches Miteinander.

    Was genau wäre dann eine empathische Kommunikation und beschränkt sich diese nur aufs Reden? Wie grenzt sich diese empathische Kommunikation von anderen Kommunikationsformen ab, wenn ich das fragen darf?

  • @Hasshasser Teil2: Du schreibst "Die Veränderung beginnt in mir.." - - das ist auch für mich ein wesentlicher Punkt - viele erwarten eine rein von außen kommende Veränderung, von der sie profitieren oder gestalten alle Veränderungen immer nur so, daß sie "am meisten" davon profitieren. Falls du mal Zeit und Muße dazu hast, schau Dir mal auf meiner HP im Bereich Präsentationen die Powerpoint Präsentation mit "Brücken" im Titel an. Sie verdeutlicht meine Einstellung sehr gut.

  • ^^

    ^^

  • Sehr interessanter Gedankengang. Danke schön.

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