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All Comments (20)

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  • lol komme aus deutschland

  • In dieser Gesellschaft sollte man nicht über sterbehilfe reden, da das Geld und durch korrupte Medien übertragen Werte einen viel zu großen Einfluss auf uns haben. Desweiteren ist ein im sterben liegender Mensch (geistig) überhaupt nicht in der lage über Leben und Tod zu entscheiden. Von wem oder was soll also entschieden werden wann Leben noch lebenswert ist und wann nicht ... Grüße in die USA.

  • @derdererist Wieso sprichst Du einem im sterben liegenden Menschen das recht ab, Entscheidungen zu treffen. Genau genommen liegen die meisten Mensch im Sterben, denn der Körper baut ca. ab dem 25. Lebensjahr ab und geht dem Tod entgegen. Dann dürften die Menschen ja keine Entscheidungen mehr treffen, denn der Tod steht ihnen ja bevor. Einem Menschen den Wunsch nach dem eigenen Tod abzusprechen zeugt von einer ungeheuren Arroganz und Überheblichkeit.

  • @EgonSteinbach Natürlich gibt es Menschen die im Sterben liegen und nicht geistig beeinflusst sind. Doch das ist doch eher seltener der Fall. Was allerdings wirklich arrogant ist, ist das Ziel und der Grund für diese Debatte: Geld zu sparen auf Kosten von Menschenleben. Und überheblich ist der Sophismus der PR-Agenten.

  • Letzten Endes - und das sollte hier der Knackpunkt sein -, stellt aktive Sterbehilfe in Deutschland eine Straftat dar. Egal was man davon hält, die Ausführung ist aus nachvollziehbaren Gründen gesetzeswidrig. Wer das für falsch hält, darf gern dagegen vorgehen, dieses Recht besitzt jeder deutsche Bürgern.

    Bitte behaltet das im Hinterkopf, wenn ihr einer alten Dame das Leben nehmt, weil sie Angst vor ihrer Hüft-OP hat.

  • Es handelt sich bei Sterbehilfe nicht mehr um ein humanes Eingreifen, wenn man Geld dafür verlangt. Noch weniger handelt es sich darum, wenn der betroffene Mensch verängstigt und beeinflussbar ist. Sterbehilfe ist nicht die Beihilfe zur Selbsttötung - auch wenn viele das gern so sehen würden -, es ist die Verhinderung von menschlichem Leid und auch nur dann, wenn sie die einzige verhältnismäßige Möglichkeit darstellt.

  • Ich bin 74 Jahre alt und habe ueber das Fuer und Wider von Sterbehilfe immerwieder nachgedacht.

    Bisher bin bin ich hundertprozentig auf der Seite von Kush und der alten Dame, der er geholfen hat. Dass man in den USA Dr. Kevorkian, der fuer seine Hilfe ebenfalls kein Geld verlangt hat, jahrelang in Gefaengnis geschickt hat, FINDE ICH EINEN SKANDAL!

  • ...Darum ist Sterbehilfe meiner Meinnung nach ein großer Schritt in die falsche Richtung!Viele Patienten von Dr.Kusch haben vielleicht Ärzte, die ihre Patienten nicht ernst nehmen und damit nicht auch Alternativen wie Schmerztherapie, Psychoherapie, Physiotherapie usw. anbieten!

    In Österreich (Salzburg) hatten wir auch so einen Fall von Sterbehilfe- der Arzt ist vor Gericht und wird wahrscheinlich auch einige Zeit im Gefängnis absitzen.

  • Ich finde es graunhaft, dass jemand in Deutschland Sterbehilfe leistet und nicht bestraft wird!Wenn dieser Trend zur Sterbehilfe weitergeht wird es Wellen schlagen zu:"ab wann ist ein Leben nicht mehr lebenswert?"und damit alte,kranke Menschen in die Position gebracht unnütz und einfach nur zu teuer für das Sozialsysem bzw. eine Belastung für die Familie zu sein.

  • 8000 Euro dafür, jemandem "sterbehilfe" zu geben?

    Nennt man das nicht AUFTRAGSMORD?

    Wie auch immer. Sterbehilfe - find ich völlig okay wenn die Leute nciht mehr leben wollen. Es ist ihr Leben, und sie sollen selbst drüber entscheiden. Aber damit Profit machen - geht mal gar nicht.

  • hat dieser kusch denn die möglichkeit bedacht, der frau auf eine andere art behilflich zu sein, wie wärs z.b. mit einer finanz. Spritze gewesen aus seinem dicken portem. um den einstieg in ein gutes pflegeheim zu ermögl., ach so, das wäre ja nicht reißerisch gewesen. in diesem theater nicht das intreresse eines denkenden menschen in den mittelpunkt gestellt- sondern eine dreckige propagandatodesmaschinerie. ich frage: ist es denn ausgeschlossen dass kusch suggestiv auf sie eingewirkt hat?

  • Wir sind doch nicht Gott... Denkt mal nach, jeder Mensch handelt aus ethischem Egoismus, also wieso stellt sich Hr. Görlach vor die Kamera und will unsere Meinung ändern (sprichwörtlich "Seinen Senf dazu geben")? Da gibt es mehrere Möglichkeiten und jede davon hat einen egozentrischen Hintergrund... Es ist nett von ihm uns seine Meinung/Kritik mitzuteilen, aber ich höre nicht auf Menschen die von Idealismus zerfressen sind. Sodass sie meinen sich über jede andere Meinung stellen zu müssen...

  • In Deutschland herscht Meinungsfreiheit, bzw. sind Menschen definitiv nicht in der Lage darüber zu richten wer den Tod verdient hat und wer nicht. Ich habe keine Meinung darüber, es ist jedem selbst überlassen sein Schicksaal zu wählen. Wenn Alexander Görlach dass aus moralischer Naivität oder aus Idealismus nicht anerkennen will ist dass seine Sache. Wenn ich sterben will sterbe ich und wenn ich leben will lebe ich. Mir ist es egal ob es in den Politischen Ruf des Landes passt oder nicht.

  • Ich bin völlig d'accord mit Alexander Görlach. Die öffentliche Diskussion über Herrn Kuschs Verhalten grenzt an politische Naivität und Fahrlässigkeit. Im amerikanischen Film "Soylent Green - Jahr 2022, die überleben wollen" wird der Suizid staatlich subventioniert. Alte und sterbewillige Menschen fahren in Selbstmordkliniken und wissen nicht, dass aus ihrem Tod ein unvorstellbar großer Profit gemacht wird.

  • Ich würde sagen, das Thema Sterbehilfe zeigt eindrucksvoll den Unterschied zwischen moralisierenden Reden und der Wirklichkeit. Wenn diese jemand wünscht, so sollte sie gewährt werden - in Fällen wo der Tod absehbar bevorsteht. Allen Heuchlern die damit auf Stimmenfang gehen, wünsche ich einen eigenen langsamen und schmerzhaften Tod.

  • Nebst Selbstmord und Dahinvegetieren im Seniorenheim gibt es noch andere kreative Elemente der Lebensabendgestaltung. Ich werde in meiner Dementen-WG Kartoffel schälen, mal etw. malen, einen Kurs belegen und mich mit 80 nochmals verlieben.

  • Freie Selbstbestimmung. Ich verstehe nicht, was daran so falsch sein soll. Für viele liegt das Problem darin, dass er Geld dafür verlangt. Soll er es umsonst machen? Bevor ich in einem Pflegeheim dahinvegetiere, bringe ich mich auch lieber um. Und ich würde auch dafür bezahlen, wenn mir jemand dabei hilft. Ob das dann "gewerblich" und "organisiert" stattfinden, ist mir ehrlichgesagt egal.

  • Er verlangt dafür kein Geld.

    Ohne Angst wird diese Gesellschaft nicht funktionieren. Richtig.

    Warum müssen aber Totkranke wochen- und monatelang sterben, anstatt es selbst schmerzlos und angstfrei machen zu dürfen?

  • Ja, aber er wird voraussichtlich die nächsten Male Geld dafür verlangen. Und genau darin liegt für viele das Problem.

    Ich denke, es ist das Wichtigste: Menschen dürfen nicht wochen- und monatelang sterben. Das ist unmenschlich - fast schon sadistisch. Wenn man diesen Menschen die Möglichkleit gibt zu sterben...warum nicht? Diese alte Dame hat es ja selbst gemacht. Er hat ihr passiv geholfen. Und insofern ich das von aussen beurteieln kann, hat sie das angst- und schmerzfrei getan.

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