Also der "Mesner" hatte wirklich keine große Ahnung von der Betätigung der einzelnen Glocken ... so etwas tut in den Ohren, den Fimgern und vor allem im Herzen weh.......
ein fürchterliches gebimmel ! was daran schön sein soll entzieht sich dem gehör. das geläut des salzburger doms ist wirklich erstklassig. das wiener domgeläut jedoch aufgrund der vielen kleinstglocken eben ein durcheinandergebimmel
Ja normalerweise brauche ich auch keine Zimbelglocken aber diese treten nicht aufdringlich hervor, so wie es eigentlich die derzeitigen Sachverständigern aus Österreich momentan bevorzugen! Pfundner ist dieses Geläute sehr gut gelungen!
Schade, dass es am Stephansdom nie ein richtiges Plenum mit der Pummerin gibt! Wieso eigentlich?? Das hohe Dach zwischen den Türmen kann doch nicht der Grund sein, denn das hätte doch nur eine negative Auswirkung auf das Geläute, wenn man es aus unmittelbarer Nähe zum Dom hört. Auf den Fernklang dürfte sich das doch gar nicht auswirken...
Die Positionen: Mitte Stephanus, links daneben Leopold, rechts daneben Christoph, dahinter Leonhard, darüber Joseph, davor Petrus, über dem Leopold hängen Pius, Alle Heiligen, Clemens (erkennt man am Fallklöppel) und über dem Stephanus: links Michael, rechts Tarzisius. Warum wird der Leonhard erst nach allen anderen eingeschaltet?
Stephanus läutet nur an höheren Feiertagen bzw. Pontifikalämtern mit dem Erzbischof.
Ich bin mit der Läuteordnung seit 20 Jahren bestens vertraut (am normalen Sonntag um 17:45 läuten die Glocken 2-6(mit dem Leopold als Grundglocke).Glaub mir,Stephanus wird nicht mitgeläutet. Ich hör mir das Geläute sehr oft an,weil ich nicht weit weg wohne vom Dom. Um 16:45 ist manchmal nur der Christophorus oder die Heidenturmglocken zu hören (das ist unterschiedlich).Ich mach mal eine Aufn.mit Steph.
Das mit dem Kram g0 und c1 ist selbstverständlich aber hörs dir mal an mit Stephanus! Da glaubst du, dass du zwei gleiche Glocken vom Ton her hörst! In Wirklichkeit sind die Glocken ganz verschieden. Beim Geläut vom Heidenturm musst du hinhörn! Dessen Disposition ist es1, nochmal es1, ges1, as1, ?, c2
Als Kenner dieser muss ich sagen,dass ich beim Zusammenläuten nie den selben Ton (Steph,Leop) herausgehört hab,aber jeder hörts natürlich anders(verschiedene Höreindrücke).Hab ein absolutes Gehör und erkenne die Töne u.verschiedene Teiltöne gut raus.Könnte nie den Eindruck gewinnen,dass die beiden Glocken gleich klängen,aber oftmals klingen Nebenschlagtöne ähnlich dem Hauptschlagton einer anderen Glocke,somit bekommt man einen anderen Höreindruck.
Seit meiner Kindheit bin ich mit diesen Glocken so vertrau,sodass ich jede einzelne sehr gut raushören kann. Das Heidenturmgeläute kenn ich natürlich auch sehr gut. Unlängst hab ich die beiden es'-Glocken mit dem Finger angeschlagen,die Töne sind fast ident,wenngleich auch ein "Altzerl" vom Schlagton unterschiedlich (es kann sich nur um einige Ganztonsechzehntel handeln).
Die Stephanusglocke klingt in meinen Ohren genau so wie die Leopoldsglocke. Sie läutet auch jeden Sonntag zusammen mie den Glocken 2 und 3. Zum Vegleich: hört euch das Video von Flavioswing an (das Geläut + Stephanus).
Die beiden Glocken (Stephanus und Leopold) sind sehr eindeutig unterscheidbar: Leopold c' und Stephanus g° - klingt natürlich eine Quart tiefer. Sie läutet aber nur an höheren Feiertagen. Hingegen ist der Leopold (Nummer 2) an jedem Sonntag zu hören, zum Vorläuten allein, danach mit den kleineren Glocken mit (insg. 10 Stück zum gewöhnlichen Sonntags-Hochamt - wenn nicht schon die Zimbelglocken früher ausgeschaltet werden - leider ;(
Ich hab es schon live gehört (ohne die g°) und es war super.
Aber was mit den kleinen Glocken passiert ist, ist unbegreiflich. Und warum läuten sie im 90°-Winkel zu den übrigen Glocken? Von Platzproblemen kann hier keine Rede sein. Auch deshalb gehen sie klanglich noch mehr unter.
@Gotagote: Warum sollen die beiden kleinen Glocken wegen des Umstandes, dass sie quer läuten, untergehen? Das ist wieder so eine kuriose Interpretation. Das einzige, was sich bei diesen beiden Glocken nachteilig auswirkt, sind die neuen Klöppel, die ihnen vor ein paar Monaten verpasst wurden. Die alten Pfundner-Patent-Klöppel machten sie heller. So bewiesen sie, dass man auch ohne aufdringlicher Rippenprogression ein Großgeläute mit kleinen Glocken konzipieren kann.
Ich kenne die Glocken mit den neuen Klöppeln noch nicht, muss aber sagen, dass die kleinsten Glocken mit diesen Patentklöppeln immer wie gehämmert geklungen haben. Von hellem Singen war da leider keine Spur mehr. Vielleicht wäre da ein Neuguss in überschwerer Rippe doch die bessere Wahl...
Zu den kleinen Glocken: Die kleinen Glocken bildeten einen äußerst gelungenen Tonabschluss noch oben. Ihr heller Klang war so ein richtiger "Drüberstreuer". Leider ist das jetzt mit mit den neuen Klöppeln nicht mehr ganz so toll.
Zu deinem Vorschlag: Ein Neuguss in überschwerer Rippe (und vielleicht noch ein b°-Schilling-Brummer dazu) - Geh bitte, da würde ja das Gesamt-Ensemble total zerstört!
Wenn die mittleren und großen Glocken eingesetzt haben, waren die kleinsten Glocken in der Tat ein schöner "Drüberstreuer". Für sich genommen, also beim Anläuten, klangen sie nicht nach "ich singe" sondern nach "ich werde verprügelt". Und wenn sie schon so schön drüber gestreut haben, warum hat man sie dann immer nach dem Einsetzen von g° oder c' abgeschaltet? Im übrigen möchte ICH kein b° dazu haben, sondern eher ein Gesamtgeläut mit der Pummerin!
Ja, und dieser "Drüberstreuer" hat bzw. hatte ein gewissen Reiz (gutes Beispiel, dass man auf Rippenprogression getrost verzichten kann). Auch beim Eisenstädter Domgeläute, auch von Pfundner b° d' f' g' b', müsste die f'' (fungiert bloß als Sterbeglocke) eigentlich auch immer mitgeläutet werden, sie bewirkt den selben Effekt. - Warum nach Einsetzen der g° oder c' die kleinen Glocken oft weggeschaltet werden, frage ich mich auch.
Vielleicht hat irgendein Sachverständiger mal etwas losgelassen wie "die passen nicht in die Tonart", und das wird als Evangelium von Generation zu Generation weiter getragen.
- Und: Man kann ein Großgeläute in Österreich nicht mit einem in Deutschland vergleichen, wo es ja meist Minuten braucht, bis alles im Gang ist.
- Wie immer, dieses Geläute ist sicher das beste, das der Gießerei Pfundner gelungen ist. Auch wenn die kleinsten Glocken durch die neuen Klöppel nicht mehr den optimalen Tonabschluss nach oben abgeben, zeigt es doch, dass man ein Großgeläute auch gut ohne Rippenprogression konzipieren kann.
- Noch zu Klöppel: Bei den 2 kleinsten Glocken wurde leider der Pfundner-Patent-Klöppel zugunsten eines Rundballenklöpppels (als Fallklöppel) eingebaut - nicht zum klanglichen Vorteil.
- ad Joche: Die Joche sind akustisch optimal. Die leichte Kröpfung bei den größeren Glocken bewirkt ein natürliches Läuttempo (würden auf Holzjochen mit Gegengewicht nicht anders klingen). Bei einem Austausch sollte man wieder die selbe Bauart verwenden.
- ad Läuteordnung: Da stimme ich vollkommen zu! Da sollte man sich wirklich was einfallen lassen, auch das angesprochene Zusammenläuten mit der Pummerin, auf die dieses Geläute schließlich abgestimmt wurde.
- ad Klöppel: Optimalere Klöppel als hier findet man kaum wo. In den größeren 3 Glocken hängen rundballenartige Klöppel mit kurzem massivem Vorschwung. Sie bedingen einen höheren Läutewinkel und schlagen optimal an. In den anderen Glocken sind angepasste Flachballenklöppel.
Das ist ja wieder mal typisch: Wenn ihr das Geläute von außen hören würdet, würdet ihr wohl sagen "Wahrlich kein schlechtes Domgeläute!" - Weil ihr nun aber das Geläute von innen seht, und nicht alles den derzeit vorgegaukelten Normen entspricht, deshalb könnte alles besser sein, weil .....
Zu Stahlglocke:Ohne diesen Läutemaschinen könnte ich mir dieses Geläute gar nicht vorstellen! Und zum arg schnellen Hochziehen und bremsen: schau halt mal in die Schweiz wie schnell dort Tonnenschwere Glocken Hochgezogen und gebremst werden. Und Grassmayr stellt die neuen Läutemaschinen auch nicht anders ein! (wenn nicht anders gewünscht)
Zu Stahlglocke: Da mit der Läuteordnung geb ich dir vollkommen recht! Die Klöppel sind nicht schlecht außer bei den zwei kleinen. Sehr gute Klöppel haben vorallem die drei großen , welche einen massiven Pfundner Birnenförmigen Rundballenklöppel mit kurzem Vorschwung besitzen, der vorallem für höhere Läutewinkel geignet ist! Die Läutemaschinen sind einfach alt manchmal etwas ruckelig(Läutemaschine Pax) aber nicht schlecht sie sind halt noch stilvoll.
Was könnte denn da viel viel besser sein? Die Joche sind alle leicht gekröpft,welche sich wie Holzjoche mit Gegengewichten verhaten. der höhere Läutewinkel ist auch gut. Die drei kleinen sind zwar schon starker gekröpft sind aber dadurch nicht so nervig schnell(die zwei kleinen hatten übrigens bis vor kurzem Patent Pfundner Flugklöppel, die durch Fallklöppel ersetzt worden sind zeitdem sind sie nicht mehr so silbern und gehen ein wenig stark unter).
Das Geläut benötigt dringend (!) vernünftige Klöppel und noch viel dringender eine neue Läuteordnung - die u. a. auch endlich das Zusammenläuten mit der Pummerin vorsieht.
Außerdem brauchts eigentlich wieder eine neue Halbpummerin....
Außerdem dürfen die Glocken nicht so arg schnell hochgezogen und gebremst werden, das zerstört jede gute Domgeläutewirkung!
Da bin ich einverstanden, es braucht eine neue Halbpummerin mit Es°, eine neue Viertelpummerin (hats meines Wissens auch mal gegeben) mit F° und dann könnte man noch den Abstand zwischen der G° und der c' mit einer B° füllen. Dann wäre es ein wahrhaft traumhaftes Domgeläute. Das, was es jetzt ist, ist, abgesehen von der Pummerin, allerhöchstens Mittelklasse für eine solche Kirche wie sie der Stephansdom ist. Da findet man ja in diversen Schweizer Dorfkirchen noch grössere Geläute.
Die alte Pummerin war eine H, klanglich allerdings nicht sehr schön. Eine Prachtglocke dagegen war die Halbpummerin e° von Urban Weiß aus 1558. Sie ist leider 1945 beim Brand abgestürzt. Wenn sie noch existieren würde, könnte sich die Erfurter Gloriosa brausen gehen ...
Siehe Antwort von critifax. Die Pummerin hing übrigens im Südturm, die Halbpummerin im Nordturm (an Stelle der jetzigen Pummerin), die Viertelpummerin in einem der Heidentürme.
@roemkath: Also die Schweizer Geläute können wirklich kein Maßstab für den Wiener Stephansdom sein. Bei der Konzeption dieses Geläutes hat man sich schon was überlegt. Das einzige, was zu verbessern wäre, ist die Läuteordnung. Deinen Vorschlag zur Erweiterung mit einer es°, f° und b° finde ich maßlos übertrieben.
Da muss ich protestieren: zu verbessern wären DRINGENDST die Klöppel. Da sie nicht einheitlich sind, haben die Glocken alle eine unterschiedliche Klangentfaltung und Lautstärke. Was die 3 kleinen Glocken anbelangt, so schadet die Läuterichtung wohl weniger. Allerdings kann es bei so kleinen Glocken, die eine andere Läuterichtung haben, zu Stuhlbewegungen kommen, wie in Trier.
Ist ja wieder mal interessant: Nur weil man hier sieht, dass verschiedene Klöppel-Bauarten drinnen hängen und dies nicht dies nicht den vorgegaukelten Normen entspricht, deshalb würde mit neuen Klöppeln ja alles viiiieeeel besser klingen ..... Das Ensemble bildet - auch klanglich - eine wunderbare Einheit. Pfundner hat sich schon was gedacht dabei. Notwendige Veränderungen an den Armaturen sind auch in Zukunft mit äußerster Behutsamkeit durchzuführen.
Das die Klöppel verschieden sind, ist gar nicht zu bemängeln. Sie sind aber offensichtlich zum Teil zu hart und falsch dimensioniert. Man könnte es -ohne damit Pfundner herabsetzen zu wollen, denn ich schätze Pfundnerglocken sehr- aber auch anders herum formulieren: Pfundner hat sich etwas dabei gedacht, weil die Glocken eben qualitativ eher sehr unterschiedlich sind.
Dass die Klöppel falsch dimensioniert sind, stimme ich dir nicht zu. In einem bin ich aber deiner Meinung: Dass bei Pfundner-Geläuten die Glocken meist qualitativ sehr unterschiedlich sind. Meist ist die große Glocke oder sind die größeren Glocken die klanglich besten, die kleineren Stücke klingen oft nicht so gut. Beim Stephansdom-Geläute klingen allerdings auch die mittleren und kleineren Glocken ziemlich gut.
Nun gut, dann wäre die erste Maßnahme, auch die mittleren und kleinen Glocken solistisch und in Teilgeläuten erklingen zu lassen. Das bei einem so umfangreichen Geläut Tag für Tag nur eine einige Glocke erklingt, ist sowieso Humbug. Das einzige, kleinere Teilgeläut, das ich je gehört habe, war ein es'-f'-g'-b' zu einer Bischofsmesse an einem Werktag.
Was haben die 10 Glocken denn alle für Töne? bekannt sind mir c' es' f'...
MPascall95 10 months ago
g° c' es' f' g' b' c'' d'' f'' a'' c'''...
Engerlingraucher 6 months ago
Bitte beim Läutkasten einen Zettel anbringen "pro Glocke 10 Sekunden Warten"!
Auferstehungsglocke 11 months ago
Also der "Mesner" hatte wirklich keine große Ahnung von der Betätigung der einzelnen Glocken ... so etwas tut in den Ohren, den Fimgern und vor allem im Herzen weh.......
organistpeter 1 year ago
This has been flagged as spam show
derjenige der die glocken eingeschaltet hat........ viel zu schnell. denn würde ich mal zeigen was eine harke ist.
glocke379 1 year ago
derjenige der die glocken eingeschaltet hat........ viel zu schnell. denn würde ich mal zeigen was eine harke ist.
glocke379 1 year ago
ein fürchterliches gebimmel ! was daran schön sein soll entzieht sich dem gehör. das geläut des salzburger doms ist wirklich erstklassig. das wiener domgeläut jedoch aufgrund der vielen kleinstglocken eben ein durcheinandergebimmel
kitzbaer 2 years ago
Ja normalerweise brauche ich auch keine Zimbelglocken aber diese treten nicht aufdringlich hervor, so wie es eigentlich die derzeitigen Sachverständigern aus Österreich momentan bevorzugen! Pfundner ist dieses Geläute sehr gut gelungen!
Pfundnerglocke 2 years ago
...die Geschmäcker sind eben verschieden ;-)
sanctus100 2 years ago
@kitzbaer Und vor allem hat dieses Geläut hier kein Fundament!
Orgelix 10 months ago
ein sehr gefälliges Geläute, wenn auch etwas "wirr" eingeschaltet.
sanctus100 2 years ago
Schade, dass es am Stephansdom nie ein richtiges Plenum mit der Pummerin gibt! Wieso eigentlich?? Das hohe Dach zwischen den Türmen kann doch nicht der Grund sein, denn das hätte doch nur eine negative Auswirkung auf das Geläute, wenn man es aus unmittelbarer Nähe zum Dom hört. Auf den Fernklang dürfte sich das doch gar nicht auswirken...
grobifrank1976 2 years ago 3
Dieses Geläut teil sich mit dem Geläut vom Salzburger Dom Platz 1 in Puncto Wohlklang. Das freut mich sehr.
Dachstein09 2 years ago
Wo ist denn dieser "Heidenturm"?
bastiorgel 2 years ago
naja es gibt zwei heidentürme
(das sind die beiden kurzen türme an der westfront der doms links und rechts des hauptportals) im nördlichen hängen die historischen glocken
wimsbacha 2 years ago
Aso, alles klar, danke!
bastiorgel 2 years ago
Die Positionen: Mitte Stephanus, links daneben Leopold, rechts daneben Christoph, dahinter Leonhard, darüber Joseph, davor Petrus, über dem Leopold hängen Pius, Alle Heiligen, Clemens (erkennt man am Fallklöppel) und über dem Stephanus: links Michael, rechts Tarzisius. Warum wird der Leonhard erst nach allen anderen eingeschaltet?
Glockenliebhaber 2 years ago
...da hatte grad irgendein mesner dienst, der irgenwas gedrückt hat...
bronzeglocke 2 years ago
Öha! Da würde selbst ich schöner einschalten, obwohl ich das auch nicht gut kann.
Glockenliebhaber 2 years ago
Comment removed
Glockenliebhaber 2 years ago
Also wirklich, wer schaltet die Glocken so schnell hintereinander ein?
Glockenliebhaber 3 years ago
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Glockenliebhaber 3 years ago
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Glockenliebhaber 3 years ago
Ich hab jetzt mal aus der Läutordnung exzerpiert:
"16.45 Uhr: zur Zweiten Sonntagsvesper:
Aspergesgeläute". (=Heidenturmglocken). So ist es auch immer in realiter erklungen. Ich weiß nicht wo du das mit den 3-1 her hast...
bronzeglocke 3 years ago
Comment removed
Glockenliebhaber 3 years ago
Stephanus läutet nur an höheren Feiertagen bzw. Pontifikalämtern mit dem Erzbischof.
Ich bin mit der Läuteordnung seit 20 Jahren bestens vertraut (am normalen Sonntag um 17:45 läuten die Glocken 2-6(mit dem Leopold als Grundglocke).Glaub mir,Stephanus wird nicht mitgeläutet. Ich hör mir das Geläute sehr oft an,weil ich nicht weit weg wohne vom Dom. Um 16:45 ist manchmal nur der Christophorus oder die Heidenturmglocken zu hören (das ist unterschiedlich).Ich mach mal eine Aufn.mit Steph.
bronzeglocke 3 years ago
Das mit dem Kram g0 und c1 ist selbstverständlich aber hörs dir mal an mit Stephanus! Da glaubst du, dass du zwei gleiche Glocken vom Ton her hörst! In Wirklichkeit sind die Glocken ganz verschieden. Beim Geläut vom Heidenturm musst du hinhörn! Dessen Disposition ist es1, nochmal es1, ges1, as1, ?, c2
Glockenliebhaber 3 years ago
Als Kenner dieser muss ich sagen,dass ich beim Zusammenläuten nie den selben Ton (Steph,Leop) herausgehört hab,aber jeder hörts natürlich anders(verschiedene Höreindrücke).Hab ein absolutes Gehör und erkenne die Töne u.verschiedene Teiltöne gut raus.Könnte nie den Eindruck gewinnen,dass die beiden Glocken gleich klängen,aber oftmals klingen Nebenschlagtöne ähnlich dem Hauptschlagton einer anderen Glocke,somit bekommt man einen anderen Höreindruck.
bronzeglocke 3 years ago
Seit meiner Kindheit bin ich mit diesen Glocken so vertrau,sodass ich jede einzelne sehr gut raushören kann. Das Heidenturmgeläute kenn ich natürlich auch sehr gut. Unlängst hab ich die beiden es'-Glocken mit dem Finger angeschlagen,die Töne sind fast ident,wenngleich auch ein "Altzerl" vom Schlagton unterschiedlich (es kann sich nur um einige Ganztonsechzehntel handeln).
bronzeglocke 3 years ago
Die Stephanusglocke klingt in meinen Ohren genau so wie die Leopoldsglocke. Sie läutet auch jeden Sonntag zusammen mie den Glocken 2 und 3. Zum Vegleich: hört euch das Video von Flavioswing an (das Geläut + Stephanus).
Glockenliebhaber 3 years ago
Die beiden Glocken (Stephanus und Leopold) sind sehr eindeutig unterscheidbar: Leopold c' und Stephanus g° - klingt natürlich eine Quart tiefer. Sie läutet aber nur an höheren Feiertagen. Hingegen ist der Leopold (Nummer 2) an jedem Sonntag zu hören, zum Vorläuten allein, danach mit den kleineren Glocken mit (insg. 10 Stück zum gewöhnlichen Sonntags-Hochamt - wenn nicht schon die Zimbelglocken früher ausgeschaltet werden - leider ;(
bronzeglocke 3 years ago
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derGlockenfan 3 years ago
Comment removed
Glockenliebhaber 3 years ago
Könnte mir jemand die Tonfolge aller 14 alten Glocken des Stephansdomes vor 1945 durchgeben, herzlichen Dank.
roemkath 3 years ago
H | e° | as° c' es' ges' as' c'' | es' c'' es'' g'' | 2 Schlagglocken: des' g''
Pummerin und Halbpummerin wurden nur solistisch verwendet. Das eigentliche Geläute war as°-c''.
critifax 3 years ago
Vielen Dank :)
roemkath 3 years ago
Ich hab es schon live gehört (ohne die g°) und es war super.
Aber was mit den kleinen Glocken passiert ist, ist unbegreiflich. Und warum läuten sie im 90°-Winkel zu den übrigen Glocken? Von Platzproblemen kann hier keine Rede sein. Auch deshalb gehen sie klanglich noch mehr unter.
Gotagote 3 years ago
@Gotagote: Warum sollen die beiden kleinen Glocken wegen des Umstandes, dass sie quer läuten, untergehen? Das ist wieder so eine kuriose Interpretation. Das einzige, was sich bei diesen beiden Glocken nachteilig auswirkt, sind die neuen Klöppel, die ihnen vor ein paar Monaten verpasst wurden. Die alten Pfundner-Patent-Klöppel machten sie heller. So bewiesen sie, dass man auch ohne aufdringlicher Rippenprogression ein Großgeläute mit kleinen Glocken konzipieren kann.
critifax 3 years ago
Naja, in Trier war das jedenfalls so. Da kamen sogar noch statische Probleme dazu. Das ist hier hoffentlich nicht der Fall.
Klar muss Rippenprogression nicht unbedingt sein aber es gibt in der Regel mehr Vor- als Nachteile.
Gotagote 3 years ago
Ich kenne die Glocken mit den neuen Klöppeln noch nicht, muss aber sagen, dass die kleinsten Glocken mit diesen Patentklöppeln immer wie gehämmert geklungen haben. Von hellem Singen war da leider keine Spur mehr. Vielleicht wäre da ein Neuguss in überschwerer Rippe doch die bessere Wahl...
stahlglocke 3 years ago
Zu den kleinen Glocken: Die kleinen Glocken bildeten einen äußerst gelungenen Tonabschluss noch oben. Ihr heller Klang war so ein richtiger "Drüberstreuer". Leider ist das jetzt mit mit den neuen Klöppeln nicht mehr ganz so toll.
Zu deinem Vorschlag: Ein Neuguss in überschwerer Rippe (und vielleicht noch ein b°-Schilling-Brummer dazu) - Geh bitte, da würde ja das Gesamt-Ensemble total zerstört!
critifax 3 years ago
Wenn die mittleren und großen Glocken eingesetzt haben, waren die kleinsten Glocken in der Tat ein schöner "Drüberstreuer". Für sich genommen, also beim Anläuten, klangen sie nicht nach "ich singe" sondern nach "ich werde verprügelt". Und wenn sie schon so schön drüber gestreut haben, warum hat man sie dann immer nach dem Einsetzen von g° oder c' abgeschaltet? Im übrigen möchte ICH kein b° dazu haben, sondern eher ein Gesamtgeläut mit der Pummerin!
stahlglocke 3 years ago
Ja, und dieser "Drüberstreuer" hat bzw. hatte ein gewissen Reiz (gutes Beispiel, dass man auf Rippenprogression getrost verzichten kann). Auch beim Eisenstädter Domgeläute, auch von Pfundner b° d' f' g' b', müsste die f'' (fungiert bloß als Sterbeglocke) eigentlich auch immer mitgeläutet werden, sie bewirkt den selben Effekt. - Warum nach Einsetzen der g° oder c' die kleinen Glocken oft weggeschaltet werden, frage ich mich auch.
critifax 3 years ago
Vielleicht hat irgendein Sachverständiger mal etwas losgelassen wie "die passen nicht in die Tonart", und das wird als Evangelium von Generation zu Generation weiter getragen.
stahlglocke 3 years ago
noch ein sakristan der nicht ehrlich läuten kann ...
bodivi 3 years ago 4
- Und: Man kann ein Großgeläute in Österreich nicht mit einem in Deutschland vergleichen, wo es ja meist Minuten braucht, bis alles im Gang ist.
- Wie immer, dieses Geläute ist sicher das beste, das der Gießerei Pfundner gelungen ist. Auch wenn die kleinsten Glocken durch die neuen Klöppel nicht mehr den optimalen Tonabschluss nach oben abgeben, zeigt es doch, dass man ein Großgeläute auch gut ohne Rippenprogression konzipieren kann.
critifax 3 years ago
- Noch zu Klöppel: Bei den 2 kleinsten Glocken wurde leider der Pfundner-Patent-Klöppel zugunsten eines Rundballenklöpppels (als Fallklöppel) eingebaut - nicht zum klanglichen Vorteil.
- ad Joche: Die Joche sind akustisch optimal. Die leichte Kröpfung bei den größeren Glocken bewirkt ein natürliches Läuttempo (würden auf Holzjochen mit Gegengewicht nicht anders klingen). Bei einem Austausch sollte man wieder die selbe Bauart verwenden.
critifax 3 years ago
- ad Läuteordnung: Da stimme ich vollkommen zu! Da sollte man sich wirklich was einfallen lassen, auch das angesprochene Zusammenläuten mit der Pummerin, auf die dieses Geläute schließlich abgestimmt wurde.
- ad Klöppel: Optimalere Klöppel als hier findet man kaum wo. In den größeren 3 Glocken hängen rundballenartige Klöppel mit kurzem massivem Vorschwung. Sie bedingen einen höheren Läutewinkel und schlagen optimal an. In den anderen Glocken sind angepasste Flachballenklöppel.
critifax 3 years ago
Das ist ja wieder mal typisch: Wenn ihr das Geläute von außen hören würdet, würdet ihr wohl sagen "Wahrlich kein schlechtes Domgeläute!" - Weil ihr nun aber das Geläute von innen seht, und nicht alles den derzeit vorgegaukelten Normen entspricht, deshalb könnte alles besser sein, weil .....
critifax 3 years ago
Scheisseinlaeuten!
engelbertschoormans 3 years ago
Zu Stahlglocke:Ohne diesen Läutemaschinen könnte ich mir dieses Geläute gar nicht vorstellen! Und zum arg schnellen Hochziehen und bremsen: schau halt mal in die Schweiz wie schnell dort Tonnenschwere Glocken Hochgezogen und gebremst werden. Und Grassmayr stellt die neuen Läutemaschinen auch nicht anders ein! (wenn nicht anders gewünscht)
rechteck2000 3 years ago
Zu Stahlglocke: Da mit der Läuteordnung geb ich dir vollkommen recht! Die Klöppel sind nicht schlecht außer bei den zwei kleinen. Sehr gute Klöppel haben vorallem die drei großen , welche einen massiven Pfundner Birnenförmigen Rundballenklöppel mit kurzem Vorschwung besitzen, der vorallem für höhere Läutewinkel geignet ist! Die Läutemaschinen sind einfach alt manchmal etwas ruckelig(Läutemaschine Pax) aber nicht schlecht sie sind halt noch stilvoll.
rechteck2000 3 years ago
Was könnte denn da viel viel besser sein? Die Joche sind alle leicht gekröpft,welche sich wie Holzjoche mit Gegengewichten verhaten. der höhere Läutewinkel ist auch gut. Die drei kleinen sind zwar schon starker gekröpft sind aber dadurch nicht so nervig schnell(die zwei kleinen hatten übrigens bis vor kurzem Patent Pfundner Flugklöppel, die durch Fallklöppel ersetzt worden sind zeitdem sind sie nicht mehr so silbern und gehen ein wenig stark unter).
rechteck2000 3 years ago
Das Geläut benötigt dringend (!) vernünftige Klöppel und noch viel dringender eine neue Läuteordnung - die u. a. auch endlich das Zusammenläuten mit der Pummerin vorsieht.
Außerdem brauchts eigentlich wieder eine neue Halbpummerin....
Außerdem dürfen die Glocken nicht so arg schnell hochgezogen und gebremst werden, das zerstört jede gute Domgeläutewirkung!
stahlglocke 3 years ago
Da bin ich einverstanden, es braucht eine neue Halbpummerin mit Es°, eine neue Viertelpummerin (hats meines Wissens auch mal gegeben) mit F° und dann könnte man noch den Abstand zwischen der G° und der c' mit einer B° füllen. Dann wäre es ein wahrhaft traumhaftes Domgeläute. Das, was es jetzt ist, ist, abgesehen von der Pummerin, allerhöchstens Mittelklasse für eine solche Kirche wie sie der Stephansdom ist. Da findet man ja in diversen Schweizer Dorfkirchen noch grössere Geläute.
roemkath 3 years ago
Naja, man muss es ja nicht gleich übertreiben ;-) Die jetzige Stephanusglocke g° entspricht ja schon in etwa der ehem. Viertelpummerin as°.
stahlglocke 3 years ago
Welchen Ton hatte dann die alte Pummerin und die Halbpummerin?
Es ist wirklich jammerschade, dass diese Glocken kaputt sind!
roemkath 3 years ago
Die alte Pummerin war eine H, klanglich allerdings nicht sehr schön. Eine Prachtglocke dagegen war die Halbpummerin e° von Urban Weiß aus 1558. Sie ist leider 1945 beim Brand abgestürzt. Wenn sie noch existieren würde, könnte sich die Erfurter Gloriosa brausen gehen ...
critifax 3 years ago
Gibt es irgendwelche akkustischen Aufnahmen der alten Glocken?
roemkath 3 years ago
Siehe Antwort von critifax. Die Pummerin hing übrigens im Südturm, die Halbpummerin im Nordturm (an Stelle der jetzigen Pummerin), die Viertelpummerin in einem der Heidentürme.
stahlglocke 3 years ago
Viertelpummerin und Zwölferin im südlichen, Rest im nördlichen.
Glockenliebhaber 2 years ago
@roemkath: Also die Schweizer Geläute können wirklich kein Maßstab für den Wiener Stephansdom sein. Bei der Konzeption dieses Geläutes hat man sich schon was überlegt. Das einzige, was zu verbessern wäre, ist die Läuteordnung. Deinen Vorschlag zur Erweiterung mit einer es°, f° und b° finde ich maßlos übertrieben.
critifax 3 years ago
Man wird ja wohl mal seinen Träumen freien Lauf lassen dürfen...
roemkath 3 years ago
Da muss ich protestieren: zu verbessern wären DRINGENDST die Klöppel. Da sie nicht einheitlich sind, haben die Glocken alle eine unterschiedliche Klangentfaltung und Lautstärke. Was die 3 kleinen Glocken anbelangt, so schadet die Läuterichtung wohl weniger. Allerdings kann es bei so kleinen Glocken, die eine andere Läuterichtung haben, zu Stuhlbewegungen kommen, wie in Trier.
stahlglocke 3 years ago
Ist ja wieder mal interessant: Nur weil man hier sieht, dass verschiedene Klöppel-Bauarten drinnen hängen und dies nicht dies nicht den vorgegaukelten Normen entspricht, deshalb würde mit neuen Klöppeln ja alles viiiieeeel besser klingen ..... Das Ensemble bildet - auch klanglich - eine wunderbare Einheit. Pfundner hat sich schon was gedacht dabei. Notwendige Veränderungen an den Armaturen sind auch in Zukunft mit äußerster Behutsamkeit durchzuführen.
critifax 3 years ago
Das die Klöppel verschieden sind, ist gar nicht zu bemängeln. Sie sind aber offensichtlich zum Teil zu hart und falsch dimensioniert. Man könnte es -ohne damit Pfundner herabsetzen zu wollen, denn ich schätze Pfundnerglocken sehr- aber auch anders herum formulieren: Pfundner hat sich etwas dabei gedacht, weil die Glocken eben qualitativ eher sehr unterschiedlich sind.
stahlglocke 3 years ago
Dass die Klöppel falsch dimensioniert sind, stimme ich dir nicht zu. In einem bin ich aber deiner Meinung: Dass bei Pfundner-Geläuten die Glocken meist qualitativ sehr unterschiedlich sind. Meist ist die große Glocke oder sind die größeren Glocken die klanglich besten, die kleineren Stücke klingen oft nicht so gut. Beim Stephansdom-Geläute klingen allerdings auch die mittleren und kleineren Glocken ziemlich gut.
critifax 3 years ago
Nun gut, dann wäre die erste Maßnahme, auch die mittleren und kleinen Glocken solistisch und in Teilgeläuten erklingen zu lassen. Das bei einem so umfangreichen Geläut Tag für Tag nur eine einige Glocke erklingt, ist sowieso Humbug. Das einzige, kleinere Teilgeläut, das ich je gehört habe, war ein es'-f'-g'-b' zu einer Bischofsmesse an einem Werktag.
stahlglocke 3 years ago
Sehr schöner Eindruck, vielen Dank! (Zeigt aber auch, dass dieses Geläut viel viel besser sein könnte, als es gegenwärtig ist!)
stahlglocke 3 years ago
Allerdings, das Geläut könnte 1a sein.
frauenfelder82 3 years ago
Inwiefern könnte man das Geläute noch verbessern?
bronzeglocke 3 years ago
Siehe z. B. oben die Antwort an Rechteck.
stahlglocke 3 years ago
Dieses Geläute könnte man mit einem schöneren Einläuten um einiges verbessern.
tgsept85 3 years ago
Schön.Dafür bekommst du 5 Sterne!
TheKingDeluxe 3 years ago