Added: 3 years ago
From: Tholomaios
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All Comments (253)

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  • der oktoberclub war übirgens seinerzeit auch im westen sehr populär. er hat uns mit seinen liedern antworten auf viele unserer fragen gegeben. leider haben wir viel zu spät erkannt, dass es sich in der ddr nicht um sozialismus sondern um stalinismus handelte und die genialen erkenntnisse von marx und engels nur eine untergeordnete rolle spielten

  • A propos: Seit zwei Tagen warte ich auf die Antwort darauf, warum "speziell England" schuld sein soll, sowie was Du den Franzosen in Indochina konkret vorwirfst. Seit sogar vier Tagen wartet die Frage, welche europäischen Mächte Du außer dem Vereinigten Königreich denn noch meinst. Ich würde sagen, wer hier definitiv selektiv liest, bzw. zumindest selektiv Fragen beantwortet bis Du!

    Ich meine Position nur verändern, wenn man auf meine Gegenfragen auch eingeht und das hast Du nicht getan.

  • Jetzt habe ich zumindest eine genauere Idee davon, was Du meinst. Klar, die Angst Großbritanniens vor dem sie überholenden Deutschland kenne ich. Ich lese gerade das Buch "Three Emperors", dort wird schön gezeigt, wie nervös es die britische Politik gemacht hat, als das BIP des Deutschen Reiches das des Vereinigten Königreiches überholte und es keinen Anzeichen einer Trendumkehrung gab. Dass das Qualitätsmerkmal "Made in Germany" ursprünglich eine Schikane war ist mir auch bekannt.

  • Es stimmt, als Deutschland 1871 neu gegründet wurde, war die Welt im Grunde genommen schon aufgeteilt. Großbritannien, Frankreich und die USA haben mit der Unverfrorenheit des Stärkeren Spanien und Portugal alte Besitzungen mit militärischer Macht entrissen und mittlerweile auch den unkolonisierten Rest der Welt auch erobert. Sozialdarvinismus rechtfertigte den Aufstieg der Parvenus. Als jetzt aber Deutschland und Japan mit der gleichen Logik "ihren Platz an der Sonne" haben wollten, ...

  • da machte es den etablierten Mächten nicht bloß berechtigte Angst um die Vormachtstellung, sondern löst Empörung aus. Großbritannien sah mittlerweile seine weltdominierende Position als ähnlich gottgegeben und unumstößlich an, wie es ein Paar Jahrhunderte zuvor die Spanier und Portugiesen taten. Plötzlich erhoben ausgerechnet Engländer und Franzosen den moralischen Zeigefinger und verurteilten den deutschen Expansionismus, obwohl dies doch bloß das gleiche war, was sie selbst zuvor taten.

  • Soweit, dürften Du und ich also d'accord sein. Wahrscheinlich stimmen wir beide auch darin überein, dass der Erste Weltkrieg die logisch Folge dessen war, dass alle Großmächte mit der Expansionspolitik nicht aufhören wollten und letztendlich die Allianzblöcke (wie auch immer gestaltet) in einem riesigen Krieg mit Verlusten im industriellen Maßstab enden mussten.

    Es bleibt aber die Frage, ob man denn eben dadurch Schuld trägt, dass man nicht auf die Expansion verzichtet hat!

  • Auf einen Konflikt mit Großbritannien steuerte Deutschland erst zu, als es Kolonien haben wollte und anfing eine (völlig nutzlose) Flotte zu bauen. Gerade Deutschland hätte sehr gut auf den Versuch Kolonien zu erwerben verzichten können. Warum? Weil es nichts wertvolles mehr zu erobern gab! Die Namibwüste und Ostafrika waren wirtschaftlich nutzlos und kosteten im Zweifelsfall mehr als sie einbrachten. Dass es auch anders geht, zeigte hingegen Bismarck: Er sagte Deutschland sei saturiert!

  • Also keine Territorialansprüche an Nachbarn in Europa und keine Versuche Kolonien zu erwerben. Im Ergebnis fürchtete niemand eine deutsche Expansion und Deutschland war ein allseits beliebter Staat, der sogar als "ehrlicher Makler" in diplomatischen Konflikten fungieren konnte.

    In einem solchen Rahmen, hätte das Deutsche Reich prima weiter wirtschaftlich expandieren können und das Volk von europaweitem Handel und der wirtschaftlich-technischen Entwicklung profitieren können.

  • Erst die aggressive Expansionspolitik unter Wilhelm II. schürte Ängste der anderen Großmächte und provozierte das Entstehen einer Allianz. Eine "Entente Cordiale" war zwischen den Erzrivalen England und Frankreich vorher doch völlig undenkbar, erst die Angst vor den Drohgebärden des neuen Kaisers machte dies möglich. Das gleiche gilt für den Handschlag des liberalen Englands mit der verhassten Autokratie Russland. Aus Eitelkeit und Geltungssucht wähle Dtschl. den Weg, der ins verderben führte.

  • @Tholomaios

    ... schlimmer Ereignisse, unter denen sie selbst (die Menschen) leiden mussten, nur weil es stets eine Gruppe elitärer Anführer gab, die, getrieben von Machtgier und Missgunst, bereit waren, ihre eigenen Untertanen in den Tod zu schicken und denen dabei kein Mittel Unrecht war..

    Der Punkt mit der Politik Wilhelms des II. .. so habe ich das noch nicht betrachtet und es macht natürlich Sinn, dass erst dieser, für preußische Verhältnisse untypische Stil die Fronten verhärtete..

  • ... auf Neid, Angst um Machtverlust, Gier etc. basierte, dann kannst du natürlich auch nicht erkennen, dass man das Kaiserreich versucht hatte, auf irgendweinem Wege der wirtschaftlichen Stärke zu berauben.

    "Made in Germany" als Folge des Merchandise Marks Act 1887 war nur ein früher Versuch, Deutschland den garaus zu machen. Der Versailler Vertrag sollte den Grundstein legen für das wirtschaftliche Aus des Kaiserreiches.

    Naja, aber hat ja Deutschland schließlich selbst zu verantworten ;-)

  • Mein lieber GPCMUTTERFICKER, Du hast an keiner Stelle angedeutet, dass Du generell die Politik gegenüber dem neuen Deutschen Reich seit 1871 meinst - falls doch, sag mir bitte wo. Außerdem habe ich die Frage ob Du den Versailler Vertrag meinst gleich zwei mal gestellt; genügend Gelegenheit für Dich, das Mißverständnis zu klären.

    Wenn du mir vorwirfst nur selektiv zu lesen, dann sage mir welche Aussage ich ignoriert habe.

  • @Tholomaios

    das, so dachte ich, geht aus dem Kontext hervor, schließlich betonte ich durchgängig "die Politik der Großmächte".. erst in der letzten Nachricht bezog ich mich konkret auf 1871..

    Es tut mir leid, dass ich dir Unrecht getan habe, mit dem selektiven Lesen, mir kam es vor, als wolltest du meine Intention nicht verstehen. Wie ich sehe, besitzt du aber eine objektive Sichtweise, mit der ich mich identifizieren kann.

    Die Geschichte der Menschheit ist eine Aneinanderreihung..

  • ROT ist meine 1. POSITiON!

  • Die CD habe ich, hör ich mir immer wieder gerne an, weil manche Stücke musiksoziologisch und auch musikalisch interessant sind und auch, weil ich manchmal was zu lachen brauche!

  • Hauptsache den Lehrern danken, obwohl man von Mathe nix verstanden hat :D

  • Einstein hat der Obama gerade in der Westminster Hall als Amerikaner für sein Bildungssystem vereinnahmt, 1940 war Einstein dann Amerikaner ;-) "Hier schaff ich selber was ich bin" und "der Teil der Erde so werden kann wie ich selber bin" ist die gleiche Lüge wie der Amerikanische Traum, durch die Ostzonazis auf das Besatzerregime im Osten gewendet,

  • Tja und was ist daraus geworden?Die Schlampe Julia Bonk verachtet die Deutsche Flagge grundlos... .Und islamkritik wird mit Nationalsozialismus gleichgesetzt.

    Die Linken sind doch nur noch die Dreckdhimis Moslemischer Vergewaltiger und Frauenschläger und zum teil auch Antisemitisch.Die Npd ist natürlich genauso wiederlich in ihren Rassismus und ihrer Perserverehrung.

  • @We1terHimmel Naja was soll dazu noch sagen ? Was meinst Du mit "Dreckdhimis Moslemischer Vergewaltiger" ich verstehe deinen Komentar nicht... außer das mit Perserverehrung und diese Passage zeugt von Sachkenntnis und Humor XD ...aber der Rest ?

  • @Kifferliesel88 Der Islam ist meiner Ansicht nach zutiefst reaktionär und vertritt Werte die in der Theorie und Praxis der Linken Idee meiner Ansicht nach zutiefst conträr gegenüberstehen.Dennoch verhält sich die Linke äußerst pro-Islamisch.Das Wort Dhimmi ... stammt aus dem Koran ... und bedeutet ungefähr (Hilfswilliger der sich dem Islam unterworfen hat).Historisch betrachtet konnten nur Christen und Juden Dhimmis werden , sie mussten eine extra Steuer zahlen und durften so Christen/Juden

  • @Kifferliesel88 bleiben.Ich habe das Wort in dem Zusammenhang benutzt um auszudrücken das ich die Politik und die Ausagen diverser Linker für eine Anbiederung an den Islam halte der wie bereits erwähnt Werte vertritt die alles andere als Links sind.Das die Linek sich gegen Nationalismus ausspricht ist nachzuvollziehen.Aber viele von denen Hassen Deutschland ja.Und dafür gibt es keinen grund.Die Linke Idee war es Völker zu einen aber nicht irgendein Land oder Volk zu hassen.

  • @Kifferliesel88 Noch schlimmer und bedenklicher als das finde ich dieses elende Bündniss mit den Islam ... das inzwischen auch sehr oft mit Antisemitismus den man eher im rechten Lager vermutet einhergeht.Der Duisburger Verband der Linken hatte bis vor kurzen eine Broschüre auf seiner Website die von der "Holocaustlüge" sprach und den Davidstern mit einen Integrierten Hakenkreuz zeigte.Gleichzeitig wurde erwähnt wie tolerant und friedliebend Moslems angeblich sind... .

  • @We1terHimmel Also ich bin in der DKP und SDAJ. Ich habe noch nie etwas von einem "Islam Bündniss" mitbekommen. Natürlich sind wir solidarisch mit migranten (egal woher) aber Religionen sind alle mist ! Deshalb wuerde ich mich auch nie mit einer Religion solidarisieren ob Islam, Christentum oder Judentum. Unsere vereinfachte aussage zbsp zum Thema Gaza streifen ist : Die solln alle mal klar kommen sich die Hand geben und mit diesen Religions und Volksschwachsinn aufhören.

  • @Kifferliesel88 Das mag deine persönliche Meinung sein.Ich kenne auch die DKP intern nicht gut genug um sie in dieser Hinsicht zu berurteilen.Es ist jedoch so das sie unter den Linken eine ehr kleine Gruppe spellt.In der Linkspartei selbst ist der Antizionismus sehr stark verbreitet und übergänge zum Antisemitismus sind fliesend.Einzelne Antifa Gruppen sind ebenfalls zunehmend offen Antisemitisch und paktieren hierbei ähnlich wie Die Linken mit Islamischen Strömungen.

  • @Kifferliesel88 Eure Solidarität mit Migranten bzw die Solidarität der Linken kann ich nur bedingt nachvollziehen.Solidarität ist da richtig und wichtig wo sie angebracht ist.Weite Teile der Linken solidarisieren sich aber inzwischen mit jeden Migrant nur weil er Migrant ist und verkennen dabei das es auch unter Migranten Strömungen gibt die zutiefst reaktionär und verdorben sind.Da werden schnell mal Demos gegen die Abschiebung eines Schwerverbrechers unterstützt ,genauso

  • @Kifferliesel88 wie diverse islamische Gruppen usw.Für die ist aufgrund ihrer Reaktionären meiner Ansicht nach keine Solidarität gut , im Gegenteil.Inwiefern hat die Linke die Patricahale Struktur die in vielen Moslemsichen migrantenfamilien herrschtz bislang mal angegriffen und thematisiert?Meiner Ansicht nach letztendlich bislang gar nicht.Man fokussiert sich einseitig auf den Kampf gegen Rechts ... verkennt dabei aber das die rechten in Deutschland letztendlich ehr schwach sind

  • @Kifferliesel88 Während der radikale Islam bzw der Islam in seiner sexistischen ... patriachalen Form immer stärker wird.Es gibt in diesen Land noch Probleme jenseits von rechts und Sozialer Ungleicheit.Und da seid ihr vollkommen abwesend bzw manchmal blind auf der anderen Seite.(Nicht die DKP im speziellen sondern die Linke in weiten teilen).

  • lieber ein totalitärer staat in dem es der mehrheit zumindest nicht unendlich beschissen geht, als ein land, in dem geile arschlöcher dran schuld sind, dass es 100ten beschissen geht.

    bevor wer fragt: nein, keine ahnung wie furchtbar das war, bin zu jung

  • ein tolles lied. und aktuell dazu... nunja, in vielerlei hinsicht nichtmehr, aber ein bezug bleibt doch für die wenigen von uns, die bleiben... auch wenn das heißt, weniger im portmonnaie zu haben. kann man heimat mit einigen grünen scheinen aufwiegen? ich kanns auf jeden fall nich. deshalb is bleiben die parole.

  • Der Versuch, einen sozialistischen DDR-Verfassungspatriotismus zu verbreiten, war ehrenwert, aber zum Scheitern verurteilt. Die Leugnung der gemeinsamen deutschen Nation und das Konstrukt einer separaten sozialistischen Nation DDR war von Anfang an unglaubwürdig. Man sieht es schon an den politischen und kulturellen Symbolen wie Einstein und Marx, die Reinhold Andert in den ersten Zeilen zitiert

  • @dackelism no nation no boarder?

  • Das Lied ist so unglaublich schön, dass ich bei jedem mal hören aufs neue weinen muss, zumindest wenn ich mitsinge.

  • "Aber warum rührt mich, nach all den Enthüllungen, das kleine Lied noch immer? ... Vielleicht geht es bei diesem Lied vom Vaterland gar nicht um die DDR. Da klafft ein Loch, die Sehnsucht nach einem Vaterland, das allen abhanden gekommen ist. Auch denen im Westen." Word!

  • Vaterland und Sozialismus?

    Kann ja nur schiefgehen ...

  • ... dafür echte, treue Deutsche anscheinend keinen Hang zu Rechtschreibung...

  • Tja, jeder hat halt andere verfluechte Talante^^

  • @Tholomaios @Magicweedfly

    Hosenscheisser, du kannst ja gerne der Welt erklären, wie Kommunismus mögliche sein soll, ohne in ein KOMMUNISTISCHES KZ wie in Nordkorea zu konvertieren.

  • @Tholomaios

    wenn einem keine vernünftigen Argumente einfallen, einfach mal über die Rechtschreibung empören, nicht wahr?

  • @GPCMUTTERFICKER

    Das sehe ich normalerweise genauso: Argumente zum Inhalt sind mir wichtiger als formelle Fehler.

    Hier aber ist die Kritik der schlechten Form gleichzeitig eine Kritik des Inhalts. Der Kern der nationalsozialistischen Ideologie ist die Überlegenheit des deutschen Volkes gegenüber allen anderen der Welt. Dabei wird nicht in Anspruch genommen in bestimmten Bereichen besser zu sein, sondern generell in allem, körperlich wie geistig.

  • Wer eine so elitäre Ansicht vertritt, sollte sich daher zumindest den äußeren Anschein der Zugehörigkeit zu einer Elite zu geben und eine makellose Rechtschreibung an den Tag zu legen.

    Wer dies nicht tut obwohl er sich der Nazi-Ideologie anschließt, schafft eine krasse Diskrepanz zwischen dem elitären Anspruch und der noch nicht einmal einer grundlegenden Schulbildung genügenden schriftlichen Ausdrucksweise. Ein Nazi der nicht in der Lage ist deutsch zu schreiben, macht sich selbst lächerlich.

  • @Tholomaios

    das war nicht nur bei den Nationalsozialisten so. Irgendwie steckte der Humanismus in Europa noch immer in den Kinderschuhen und in den Köpfen der Politiker herrschte teilweise noch Mittelalter und da waren die Franzosen, Briten, Russen etc. nicht anders. Nur stellt man es heute so dar, als ob sie um uns herum alle total zivilisiert waren und wir sie überfallen haben. Und: der Kern war eher, das Joch der Unterdrücker abzuwerfen, die uns im ihrem Interesse ausbeuteten..

  • @GPCMUTTERFICKER

    Die Gräuel die von den "Franzosen, Briten, Russen" begangen wurden mit denen die von den Deutschen unter Hitler begangen wurden über den gleichen Kamm zu scheren, geht zu weit. Viel zu weit. Vergleichbar in Skala und Motivation sind die russischen Gräuel die unter Lenin, vor allem aber unter Stalin begangen wurden. Damit können der von den Briten niedergeschlagene Sepoyaufstand noch die Kriegsverbrechen aus dem Burenkrieg mithalten. Für die Franzosen fällt mir auch nichts ein.

  • @Tholomaios

    man Nazi-Deutschland war aber nur das Produkt machtinteressengelenkter Politik der europäischen Mächte, speziell England spielte da eine entscheindende Rolle, also haben ALLE BETEILIGTEN die Gräuel zu verantworten. Deutschland als Tätervolk ist nur das, was die Siegermächte in unsere Köpfe gehämmert haben.

  • @GPCMUTTERFICKER

    Wenn Nazideutschland ausschließlich das "Produkt" der anderen europäischen Mächte ist, dann hat das deutsche Volk, ja selbst Hitler und die NSDAP keine Verantwortung für deutsche Gräuel - sie sind ja keine Akteure, keine Subjekte, sondern das Resultat der Handlungen anderer. Gewagte These.

    Damit das aber so ist, müsste die Machtübernahme durch die Nazis die einzige mögliche Folge der Politik der anderen Mächte sein. Mehr als das, auch die konkreten Gräuel zu denen sich die

  • Nazis entschlossen haben, müssten durch die Handlungen der anderen Mächte determiniert gewesen sein. Das aber, kann man nun wirklich nicht behaupten. Willentlich haben die anderen Mächte die ohnehin nicht getan, denn keiner von denen wollte eine Ermordung der Juden oder Versklavung der Slawen oder dachte auch nur an so etwas. Noch nicht einmal einen neuen Weltkrieg haben sie gewollt.

  • Man kann aber auch nicht behaupten, die "anderen Mächte" (Du meinst wohl Großbritannien und Frankreich oder etwa auch Italien?) hätten die Gräueltaten Nazideutschlands verursacht. Die Bedingungen des Versailler Vertrages haben zwar die Machtübernahme durch eine nationalistische und revisionistische Partei begünstigt, aber sie war nicht die alleinige Ursache. Damit das so wäre, dürfte kein Deutscher Einfluss auf die Ereignisse haben während die Entente magisch das Schicksal Deutschlands bestimmt.

  • Schließlich gilt, dass selbst wenn es so wäre, dass die anderen Mächte zwangsläufig zur Machtübernahme konkret durch Hitler und die NSDAP geführt haben, man wohl kaum behaupten kann, dass die Verbrechen die die Nazis vollbrachten ebenfalls zwangsläufige Folgen von Handlungen der Engländer sind. Um die Verantwortung für die Verbrechen auch nur irgendwem anderen aufzulasten, müsste man schon Gedankenkontrolle behaupten.

  • Übrigens eine ganz andere Frage: Welche Handlungen welcher Mächte meinst Du eigentlich?

    1. Die europäischen Mächte waren, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Russland und Italien. Die anderen Staaten in Europa waren keine Großmächte (mehr). Sovietrussland kann man glaube ich nichts vorwerfen und Italien tat Deutschland auch nichts. Also GB und F.?

    2. Was wirfst Du denen vor? Ich ging jetzt davon aus, dass Du den Versailler Vertrag meinst, aber dessen Härte kam gerade von Frankreich.

  • @Tholomaios

    nein, die Gräueltaten, die begangen worden sind, haben schon die Verursacher zu verantworten, ich will auch nicht behaupten, dass das anders sei. Die Nazis haben Tod und Verderben über Europa gebracht, das konnte letzlich keine Großmacht mehr verhindern. Aber was war denn der Nährboden, auf dem die Ideologie der Nazis früchte tragen konnte. Meinst du nicht, dass es anders gelaufen wäre, wenn man Deutschland nicht mit untragbaren Sanktionen belegt hätte?

  • @Tholomaios

    ohne diese astronomisch hohen Sanktionen, die das wirtschaftliche AUS für das KR initiieren sollten, weil es NIEMALS ind er Lage gewesen wäre, die Kosten (in Form von Goldmark und Produkten) zu tragen, wäre Deutschland auch nicht in Abhängigkeit der USA geraten, was ja BEKANNTERMAßEN auch der Grund dafür war, dass die Wirtschaftskrise auch Deutschland in dem Ausmaße getroffen hatte. Schau mal, wie die zustände in Deutschland vor '33 waren. Da hatten die Rattenfänger leichtes Spiel.

  • @Tholomaios

    ... worauf ich hinauswollte: der verlauf der Geschichte wurde begünstigt durch die gnadenlose Politik der europäischen Mächte.. es ist eine Schande, dass so etwas passieren konnte.

    Ein weiteres Beispiel auch die Kolonialpolitik der Franzosen.. schau dir einmal die Geschichte Kambodschas an.. Ein Land, wo die Folgen der Fremdherrschaft letzten Endes in einem Autogenizidgipfelte, auch viele afrikanische Staaten haben sich nie von der Politik der europäischen Mächte erholt...

  • @Tholomaios

    verstehst du, worauf ich hinaus will?

    Ich versuche hier nichts zu "beschönigen", geschweige denn die Gräueltaten, die die Nazis begangen haben, zu verharmlosen. Ich bin kein Nazi, für mich ist es, wie für dich, eine Schmach, was unsere Vorfahren da anrichtetenwas da in unserem land passiert war.

    Mir geht es einzig und allein darum, zu zeigen, dass es immer mehrere Beteiligte gibt, welche Verantwortung tragen... Jede Aktion hat auch eine Reaktion zur Folge...

  • @Tholomaios

    ... sollte du jetzt sagen: was hat Frankreichs Kolonialpolitik mit dem Autogenozid in Kambodscha zu tun? Und wieder behaupte ich, dass die gnadenlose Ausbeutung Kambodschas durch die Franzosen ein Grundstein war, der den weiteren Verlauf begünstigte... ich behaupte, dass es nicht immer die unmittelbar vor einem Ereignis stattfindenden Geschehnisse sind, die es auslösen, es gibt immer eine Vielzahl Faktoren, die etwas begünstigen...

    Und das kann man doch wohl unmöglich verneinen...

  • @GPCMUTTERFICKER

    Stimmt. Daher wundere ich mich ja auch, warum Du Dich einseitig auf die Politik der Staaten einschießt, die diese Entwicklungen begünstigt haben. Für mich klang Deine Gewichtung so: "Naja, die Nazis und die Roten Khmer sind ja nicht ganz unschuldig an Holocaust und Killing Fields, aber die eigentlichen Urheber sind England und Frankreich!" Dabei müsste es meiner Meinung nach heißen: "Versailler Vertrag und koloniale Ausbeutung begünstigten die Entstehung menschenverachtender

  • Ideologien. Die Hauptverantwortung für die in ihrem Namen gegangenen Gräuel tragen jedoch deren Anhänger."

    Was mich aber viel mehr interessiert: Was genau wirfst Du den anderen Mächten vor?

    1. Meinst Du den Versailler Vertrag, wenn Du von "machtinteressengelenkter Politik" sprichst?

    2. Falls ja, warum ist "speziell England" verantwortlich, wo doch die Briten die Franzosen ausgebremst haben?

    3. Was wirfst Du den Franzosen in Indochina vor, in Bezug auf die Entstehung der Roten Khmer?

  • @Tholomaios

    Ja, und nichts Anderes wollte ich damit sagen...

  • @GPCMUTTERFICKER

    Und meine zwei anderen Fragen?

  • @Tholomaios

    ach, irgendwie ist es für die Katz. Ich muss akzeptieren, dass du deine gefestigte Meinung hast, dich da auch keinen Zentimeter bewegen willst und meine Mitteilungen nur selektiv liest. Hätztest du aufgepasst, wüsstest du, dass ich nicht den Versailler Vertrag an sich meine, da kann man vll erst ab 1871 ansetzen, um den konflikt des erstarkten Kaiserreichs mit der Hegemonialmacht England... und wenn du da erkennen kannst, dass da nahezu alles, was politisch lief...

  • @unserer1488

    Lern deutsch, Untermensch!

    Und sowas schimpft sich Nationalist. Armes Deutschland, armes Vaterland!

  • @unserer1488 Sondaschulä? Da hätte sich der Fühere aber geschämt für so eine Rechtschreibung ;-)

  • @unserer1488 Sondaschule? Ob das der Führer gewollte hätte? Aber Rechtschreibung und Grammatik ist auch schon eine heikle Geschichte! Aber he Geschichte darin kennste dich ja sicher aus!

  • @unserer1488 Du bist hier der Volks-Verräter ! Jetzt geh an den Putzmittelschrank, trink eine Flasche Rohrreiniger und folge deinem Führer. Nazi-Gesindel.... PFUI !

  • @unserer1488 Für eine solch abartig schlechte Rechtschreibung hätte dich der Führer verdammt.

  • Ich kenne dieses Land. Es war meine DDR. Man (n) hat es mir genommen. In dem anderen " D " woltte ich nicht Leben.Alles was ich heute bin und kann habe ich meinem geraubten Heimatland DDR zu verdanken. Daher habe ich auch kein schlechtes Gewissen als sogenannter Auswanderer der Kapitalistischen BRD nichts gutes zu Wünschen

  • @Edboese So? So? Aber sag mal ehrlich: Wo sind die Unterschiede zwischen der BRD und der DDR? In beiden Ländern wurden Menschen dumm gehalten, in beiden Ländern wurde die Umwelt auf fatale Weise sorglos ramponiert, und so weiter und so fort. Nur die Motive waren unterschiedlich. Naja, und eines ist jetzt halt verschwunden.

    Naja, manche Menschen blenden ja die Nachteile gerne aus.

  • ich lebe und liebe mein deutschland nichts anderes will ich und brauch ich. ich bin und bleibe SOZIALIST . in der schule in der ich gegangen, war lange ein bild . kurz nach der wende abgehangen. ich weiss genau noch was darunter stand. "solang nicht frieden ist auf erden was soll dann aus uns allen werden" . der frieden im kapitalismus ist illusion . es braucht nämlich eine grundlage. gesellschaft gestalten und prägen ist aber die ewige scheu des neoliberalismus. er gestaltet nichts,

  • sehr schöner song

  • Ich bin aus Aegypten , und ich liebe Deutschland :B

  • hm.. ist zwar schön sozialistisch, aber für meinen geschmack ein bischen zu Nationengebunden.

    Gegen Staat, Macht und Kapital!

  • Schade dass die meisten Menschen ihr Urteil vom funktionieren und nicht funktionieren eines Systems am Wohlstand festmachen. Die Gesellschaft ist doch so viel wichtiger aber für ein gemeinsames Ziel und dass man gemeinsam verzichten können muss aus ökologischen und humanen Gründen dafür lässt der Neoliberalismus keine Chance. Ich glaub egal wie man Freiheit deffiniert in der Gesellschaft fühlt sie sich wohler als Ego eines einzelnen.

  • sehr schoenes lied , was aus meiner sicht nichts grossartig mit der "DDR" zu tun hatt , sonderm einem land , dass wir regieren , indem jeder gleich ist und alle zusammen arbeiten und jeder jedem hilft , ich würde mich freuen in diesem land zu leben und ein teil davon zu sein

  • Oh super danke fürs hochladen habe ich gesucht 5 Sterne fürs Video Danke

  • Lächerlich,politische wirköpfe

  • @nooppower1

    Unsinn, ein Schiff das fährt nur weil man unter Deck ein Feuer anzündet?

    Der der Mensch wird niemals fliegen können!

    Wirrköpfe, so ein System kann nicht funktionieren!

    Was diese Sätze alles gemeinsam haben :D

  • @TuaregD Autoritärer Staat - Sozialismus wird auch niemals funktionieren. und da brauchst nicht Napoleon zu Zitieren (schiff-feuer) . Es ist nicht so das ich glaube der Mensch könne sich nicht weiter entwickeln. Aber so was wie in denn Ehemaligen Ostblock Staaten brauch nun wirklich keiner......

  • @nooppower1

    Na wenn das so ist. Und warum bitte nicht?

  • @TuaregD ich sehe Grade ich hab mich verschrieben,also ich meinte natürlich "Autoritärer Staats-Sozialismus....! Weil aus einer "Diktatur des Proletariats" beinahe zwangsläufig eine "Diktatur der Partei wird" und jetzt mal ehrlich "die Partei hat immer recht" ???? Ne ne sowas wie die DDR war ganz sicher nicht in Marx sein Sinn.....^^

  • @nooppower1

    Aber es war schonmal besser als die meisten anderen Systeme zu der Zeit.

    Aus einer schiefgelaufenen "Diktatur des Proletariats" kann immernoch eine richtige werden, was sich auch einfacher gestalten sollte als von einem kapitalistischen System aus.

  • @TuaregD Das glaube ich euch nicht,der Sozialismus wird/kann die Klassen gar nicht abschaffen. Er zerschlägt lediglich die Alten,und baut selbst neue Hierarchien,neue festgefahrene Gesellschaftstrukturen,ja ich würd soweit gehen er baut ein neues Klassensystem (was man ja in denn Sozialistischen "Experimenten" sehr schön anschauen konnte. Zumal,wenn man sich nur einmal flüchtig mit Marx beschäftigt hat,bei ihn lese ich auch nix "freiheitliches".....

  • och wie schön danke für´s hochladen=) ich denke ich sollte mal miene sachen vom Oktoberclub auch hochladen sind so 2-3 cd´s da ich micheal letzt kenne derjenige der am Klavier saß und viele texte für den club geschrieben hat

  • @RoSAlucard

    Oh ja, bitte! Ich finde nicht alles von denen schön und stehe vor allem nicht hinter der politischen Position, die diese Musik stützen sollte, aber ich halte alle Lieder des Oktoberklubs für aus historischen Gründen erhaltenswert.

    Ein Freund sagte mir, man würde das Filmarchiv des Fernsehens der DDR absichtlich verrotten lassen, indem man es schlicht nicht pflegt. Es gibt keine Beweise für eine Absicht, doch die Zerstörung historischer Dokumente des "anderen Deutschlands" findet sta.

  • @RoSAlucard Hosenscheißer, Hoesheißer, also noch einmal im Guten, dann muß ich dich deiner geistigen Umnachtung alleine überlassen :-)

    Ersten hat Marx und auch nicht irgendein anderer kommunistischer Spinner wie Stalin, Lenin davon gesprochen das geld abzuschaffen.

    Zweitens würde dies auch KEINEN verfickten Unterschied machen. Dann würde man eben mit Bananen, Weizen, Diamenten, Gold ... was weiß ich handeln. Und da wird es immer welche geben, die mehr haben als andere.

  • Es lebe die DDR <3

  • Sehr schönes Lied!

  • Die Geschichte mit dem Vaterland ist für einen Linken natürlich schwierig, zumal Marx auch sagt, dass ein Proletarier kein Vaterland hat!

    Daher hatte dieses Lied natürlich vorrangig propagandistische Ziele. Die Menschen sollten auf eine Linie gebracht werden, indem an ihre patriotische Grundstimmung appelliert wurde.

  • @ilhancarsi

    Ich denke mal das Problem mit dem Vaterland würde sich erst nach der Weltrevolution lösen.

  • Es gab hier ein ähnliches Video aus der DDR. Leider wurde es gelöscht.

    Es war mit Bildern aus der DDR unterlegt, und es endete ungefähr: "so geb ich doch alles dafür, das niemand es jemals gefährde". Kann mir jemand Sänger und Titel sagen? Wäre absolut super!

  • schon gewusst wie es den leuten vor der kommunistischen regierung erging in china?schon gewusst wie es den leuten in der ehemaligen ddr geht?über stasi schimpfen und selber im eigenen land foltern und privatpersonen überwachen das ist die brd und solche trottel wie du wählt die parteien die die schweinereien machen!!

  • Die Melodie geht ins Ohr, aber diesen "linken" Patriotismus find ich furchtbar. Was zum Teufel hat das Land damit zu tun, wenn die Fabriken endlich uns gehören? Wenn es soweit ist, lasst auf uns stolz sein und nicht die Grenzen in denen wir uns aufhalten.

    Und@jhm4949: China ist nicht sozialistisch, war es nicht und Klassen gab es schon vor 1950.

  • @donnerdaumen84

    Du musst dir überlegen, die Sowjetunion hat ein Land mit 18 millionen Leuten die den Faschismus mitgemacht haben erobert, was macht man dann damit? Man kombiniert so bisschen Patriotismus mit Marxismus-Leninismus...

  • In der DDR, Sowjetunion, Nordkorea, China, etc. herrschte nie Sozialismus, sondern eine reine Buerokratendiktatur. Daher konnte auch so schnell ein Wechsel z.B. in China von der Buerokratendiktatur zu einem Nationalkapitalismus durchgefuehrt werden. Nichts anderes ist China: eine national/nationalistisch ausgerichtete kapitalitische Struktur, wobei das Kapital in der Hand einger weniger Oligarchen ist, die der alten Buerokratie enstammen.

  • Der Unterschied zur alten Buerokratiediktatur liegt darin, dass China heute aggressiv expansionistisch (politisch, wirtschaftlich und militaerisch) nach aussen auftritt, waehrend sie frueher eher passivistisch und nach innen gerichtet war. Jede Gesellschaftsform aber entsprechend dem was der Volkscharakter verlangt. Demokratie bleibt da auf der Strecke wo es die Lebensnotwendigkeit eines Milliardenvolkes verlangt. In Russland ist die Lage aehnlich.

  • Demokratie setzt keinen Mehrparteienstaat voraus. Das Italien der 80er Jahre mit 20,30 Parteien war wohl kaum das demokratischste. Auch der Grad an Demokratie in Deutschland ist durch die Explosion in der Parteienzahl seit 1980 kaum gewachsen. Im Gegenteil: man wird anfaelliger fuer Klientelpolitik und dem verzerrenden Einfluss zum Teil im Hintergrund agierender Minoritaeten. Demokratie funktioniert auch in einer einzigen Partei, sofern dort der Diskurs ueber die Volksfragen stattfindet.

  • Guter Hinweis! Rousseau hat Parteien als Anwälte von Partikularinteressen generell als falsch angesehen. In der Folge war man in Frankreich lange gegen Vertretungen von Gesellschaftsgruppen wie z.B. Gewerkschaften inkl. Verboten.

    Interessant ist auch, dass die wenigen historischen Demokratien (im eigentlichen Sinne des Wortes, also Basisdemokratien) ohne Parteien auskamen, sei es Athen, die Volksbeteiligung in Rom oder die polnische Adelsdemokratie. Fragt sich nur, was das für heute bedeutet.

  • Darueber schreibt Le Bon ausgiebig. Rom sah er dann zerfallen, als die "Barbaren" friedlich in Rom einfielen und die Kerngemeinschaft der Roemer aufloesten. Der innere Zusammenhalt Roms war das Militaer und der Beamten. Athen, Sparta, ganz Griechenlad waren Staedteeherrschaften, die zerfielen mussten als das Zeitalter der Regionen und Lander anbrach. Eswaere interessant zu erarbeiten, was die Kernmerkmale der Deutschen sind, der Franzosen, etc. und wo diese inkompatibel sind. Bruchkanten der EU

  • Die Frage was das fuer heute bedeutet? IN Deutschland aktuell den gleichen Zustand wie in den 20er Jahren. Keine der Parteien ist auf Werte aufgebaut. Politik richtet sich nach der oeffentlichen Meinung: man wartet ab, bis sich eine oeffentliche Meinung zu einem Thema gebildet hat und schwenkt auf die Mehrheitsansicht ein, aus purem Machterhalt (a la Merkel). Der erfolgreiche Polittypus ist der ohne Werte und Vision, der Taktierer. So auch die Vorgabe von Merkel an die CDU sich allen zu oeffnen

  • Was ich mit "Fragt sich nur, was das für heute bedeutet. " meinte ist, welche Forderungen sich daraus an die Struktur des Staates ergeben. Sollen Gewerkschaften verboten werden, wie einst in Frankreich? Oder sollen sie existieren und unabhängig sein? Oder sollen sie zwar existieren aber gleichgeschaltet sein (Nazi) oder der Partei untergeordnet (Ostblock)? Was ist mit Parteien? Soll es nur eine geben dürfen? Wenn ja, welche? Oder soll es gar keine Parteien geben? Was dann? Personenwahlrecht?

  • Gewerkschaften sind nur Vehikel zum Machterhalt der Gewerkschaftsfuehrer. Man siehe Engelen-Kaefer oder Bsirske, die in Ausichtsraeten sitzen von Unternehmen und Krankenkassen und damit Hundertausende an Gehaeltern und Verguetungen erhalten (man denke an die Freifluege von Bsirske mit der Lufthansa!). Sie inszenieren sich dann medienwirksam, wenn es um Gehaltsverhandlungen geht. Das wars. Ergo: Gewerkschaften in der heutigen Form sind parasitaere Selbstbereicherungsinstrumente­.

  • Parteien? Ebenfalls reine Selbstbereicherungsinstrumente oder Marionetten von Lobbyistengruppen. Das Problem dieses Parlamentarismus auf Gewerkschafts-Partei-Universit­aets-etc.-Ebene ist die Intransparenz. Minoritaeten ziehen zu Lasten des Volkes im Hintergrund die Faeden unter dem Deckmantel der "demokratischen Legitimierung per Wahl". Auf Kommunalebene ist die Korruptheit geringer als auf Bundes-oder Landesebene. Ggf. ist eine Direktwahl von Ministerpraesidenten und Kanzler eine Loesung.

  • Nun, das ist nur logisch (wenn auch den wenigsten bekannt): In jedem System in dem Viele (Bürger, Parteimitglieder, Gewerkschafter) Wenige (Politiker, Parteifunktionäre, Gewerkschaftsfunktionäre) auswählen, die für sie auf irgendeinem Feld die Sachentscheidungen treffen, übt eine Minderheit die Macht für die Mehrheit aus, sprich "hält die Fäden in der Hand".

    Die Frage ist: Ist das falsch? Ist es nicht gerade gut wenige zu wählen, statt immer alle entscheiden zu lassen? Wäre letzteres

  • nicht zu langsam? Die polnisch-litauische Republik ist an der Trägheit seiner basisdemokratischen politischen Instanzen zu Grunde gegangen in der Konkurrenz zu den effektiven Regierungen seiner absolutistischen Nachbarn Preußen, Russland und Österreich.

  • Solange die ernannten Gruppen im Interesse der Masse der Kerngemeinschaft handeln ist dies unproblematisch. Dienen sie allein dem Eigeninteresse oder sind sie die Vasallen von Fremdinteressen, dann ist dies gegen die Kerngemeinschaft gerichtet und damit bedrohlich. Siehe die Aufgabe des Schutzes des deutschen Kapitalmarktes zugunsten des amerikanischen Boersenkapitalismus unter Rotgruen mit dem Staatssekretaer Asmussen. Folge ist die Aushoehlung von mittelstaend. Unt. durch Private Equity.

  • Das klingt so, als würden sich bestimmte Volksmentalitäten und bestimmte politische Systeme ausschließen. Also das finde ich... richtig! Tatsächlich setzt z.B. eine Demokratie eine bestimmte Einstellung zu Macht und Eigenverantwortung voraus. Ein Volk das seinen Herrscher vergöttert kann ebenso wenig demokratisch werden, wie eines, das völlig passiv ist.

    Aber: Kein Volk ist für immer zu einer Mentalität verurteilt! Die USA haben daran geglaubt und die Deutschen erfolgreich umerzogen.

  • Vor 70, 80 Jahren war der Blick allein auf den Nationalstaat als einzigem moeglichen Kern eines Sozialismus gerichtet. Die Transfusion von Werten durch Reisen und Medien hat das geandert. Und dennoch bleibt dem Europaer der Materialismus und Boersenkapitalismus, das Primat des Handels ueber der Produktion und Wertschaffung fremder als dem Angloamerikaner oder dem Orientalen. Auch Nachhaltigkeit und Naturverbundeheit eint Europa gegen Slash-and-Burn Mentalitat und der Vermarktung aus Profit

  • Korrekt! Deshalb habe ich auch geschrieben, dass Sozialismus zum einen die Idee ist und zum anderen das war, was als "real existierender Sozialismus" bezeichnet wurde.

    Im letzteren Fall hat man Teile der (ursprünglichen) Idee umgesetzt, z.B. Verstaatlichung der Produktionsmittel, Planwirtschaft und Diktatur. Leider ist es aber nicht die Diktatur der Proletariats geworden (wie es Marx wollte) sondern der Partei (wie es Lenin wollte) und damit entstand die von Dir genannte "Buerokratendiktatur."

  • Es gibt zwei Arten des Sozialismus, das eine ist die Internationale im Sinne des Marxismus. Reine Augenwischerei. Waehrend beim einen die Interessen des Volkes durch eine Minderheit von Boersenspekulanten verletzt werden, wird es beim Marxismus durch eine ominoese Internationale, repraesentiert durch eine politische Gruppierung, die Sozialistische Internationale. Und da lohnt ein genauer Blick um zu sehen, dass es eine Minderheit ist, die als Parteifunktionaere Voelker terrorisieren

  • Ein echter Sozialismus setzt einen Kern voraus, der durch gemeinsame Werte und eine gemeinsame Weltsicht sich auspraegt. Das kann eine voelkische Kerngemeinschaft sein, dass kann auch eine Gesellschaft mehrerer voelkischer Gemeinschaften sein (wie ggf. in heutiger Zeit Europa ohne England, ohne Tuerkei, wohl auch ohne Bulgarien und Rumaenien, Albanien). Dann ist Sozialismus die Ausrichtung allen Wirkens auf das Wohl dieser "multivoelkischen Gesellschaft gemeinsamer Werte".

  • Hm... Böse Zungen könnten jetzt sagen, dass diese Sicht dessen was Sozialismus ist stark nach "National-Sozialismus" klingt...

    Ich wüsste auch keinen "Sozialismus" der vor 70, 80 Jahren auf den Nationalstaat ausgerichtet gewesen sein soll, außer eben man meint die Nazis.

    Wenn das, Deine Orientierung ist, dann sag das auch offen.

    Ansonsten gehe ich aber insofern konform, als dass ich überzeugt bin, dass Sozialismus nur einer Solidargemeinschaft möglich ist, die Zusammengehörigkeit fühlt.

  • Dies setzt aber ein gewisses Mindestmaß an gemeinsamer Kultur voraus. Sieht man dies zusammen damit, dass auch für eine Demokratie entsprechende Einstellung in der Bevölkerung, also wieder eine gemeinsame, diesmal demokratische, Kultur voraussetzt, dann kann ein wahrhaft demokratischer und wahrhaft sozialistischer Staatskörper nur durch eine Gemeinschaft entsprechend sozialisierter Bevölkerungen verwirklicht werden.

  • dem ist voll zuzustimmen. die Aufloesung oder Konterkarierung der sozialisierenden (Wesens-, Charakter-)Elemente fuehrt damit automatisch zu einer Aufloesung des Kernvolkes und damit einer Fragmentierung der Gesellschaft mit dem Symptom des Verlust von Solidaritaet, Identitaet und Gleichheit. Es bilden sich polarisierende Klassen heraus Besitzende hier, Prekariat dort. In Deutschland seit den 50er Jahren und vor allem seit 1968er verstaerkt zu besichtigen. Ausdruck sind die 5 Klientelparteien.

  • @Tholomaios Nie Nie niemals werden die das erleben was ich als kind erlebt erlebt habe.....

  • Ich verstehe leider überhaupt nicht worauf sich Dein Kommentar bezieht.

    1. Wer ist "die"?

    2. "Was" werden sie nie erleben?

    3. Was hast Du erlebt? Und wo und wann?

  • Um die Systemueberlegungen mal vom reflexhaften Automatismus der Fixierung auf die 30er Jahre und den entsprechenden sinnleeren Etiketten ("Nazi",etc.) zu entfernen: China betreibt heute einen nationalen Sozialismus. Die Kerngemeinschaft bilden her die Han-Chinesen. Russland betreibt explizit durch Putin postuliert einen nationalen Kapitalismus, eine Klasse von Oligarchen, die losgeloest von der breiten Masse des Kernvolks der Russen agiert. Anhand verschiedener Kriterien sollten diese Systeme..

  • ...verglichen werden mit dem boersenkapitalistischen Parlamentarismus wie er in allen westlichen Staaten nach dem Vorbild der USA etabliert wurde. Technologischer Fortschritt, wirtschaftliche Entwicklung, militaerischer Expansionismus/ Imperialismus, Bewahrung von kulturellem Erbe und Identitaet des Kernvolkes, soziale Kriterien (Lebenserwartung, Gesundheit, Oekologie, Nachhaltigkeit/langfristiges Denken, Beteiligung des Volkes am Ertrag/Reallokation, etc.).

  • Schade, dass die Menschheit noch zu doof dafür ist sich auf den Sozialismus mit friedlichen Mitteln einigen.

    Aber diese herrliche Zeit wir kommen!

    Ganz einfach:

    Die Antwort ist:

    "Die Rohstoffe werden langsam knapp"!

    Und da hilft nur noch eines: "Alle Produktionsmitteln in die Hände der Arbeiter und Bauern".

  • Mh... Da hätte ich ein Frage und einen Kommentar zu:

    1. Inwiefern würde die Überführung der Produktionsmittel etwas daran ändern, dass die Rohstoffe knapp werden?

    Bestenfalls könnte sie diese sparsamer verbrauchen, aber die Planwirtschaft war ja alles andere als energieeffizient und auch nicht ökologisch.

    2. Die Menschheit war nicht zu doof für den Sozialismus, sie war und ist in ihrer Natur inkompatibel zu der Konzeption. Und was soll wohl an was angepasst werden?

  • von natur aus ist vernunft und dein gerede über planwirtschaft und sozialismus inkompatibel, denn sie neigt dazu, den menschen zum informieren und hinterfragen zu verleiten.

    der mensch ist vernunftbegabt, ja. aber manche verweigern sich ihrer begabungen. dir weiter viel spass dabei, ganz nach dem motto der appd: dumm und glücklich.

  • Ziemlich viele Worte um nur zu sagen: "Ich finde Du liegst falsch."

    Doch persönliche Angriffe zur Seite: Ich bin gerne bereit mir Deine Argumente anzuhören.

    Wo genau findest Du meine Ansicht zu Planwirtschaft denn falsch? Und warum?

    Warum meinst Du, dass Sozialismus (so wie man ihn bisher verstanden hat) der menschlichen Natur nicht zuwiderläuft? Und warum?

    Aber bitte Argumente und keine Polemik!

  • Wie verstehst du den Sozialismus?

  • Kommt auf den Kontext an. Entweder ist der Sozialismus als historisches Ereignis gemeint, also der "real existierende". Dieser brachte unterdrückende Unrechtsstaaten in denen de facto eine Diktatur einer kleinen Parteielite herrschte. Das ist der Sozialismus den ich ohne wenn und aber ablehne.

    Zum anderen gibt es Sozialismus wie ihn sich die Theoretiker vorgestellt haben. Der sah auf jeden Fall anders aus als das, was unter Stalin im Ostblock eingeführt wurde und auch anders als alles was

  • in Kuba, Jugoslawien, China, Nordkorea etc. unter der Aufschrift Sozialismus stattfand. Ein Problem mit diesen Konzeptionen ist, dass natürlich jeder Theoretiker etwas leicht anderes unter Soz. und Kommunismus verstand; Lenin etwas anders als Rosa Luxemburg, Stalin etwas anderes als Trotzki, Mao etwas anderes als die im Westen, ja selbst Marx und Engels haben teilweise differierende Ansätze vereinbaren müssen, da Engels ein Praktiker (Unternehmer) war und Marx ein arbeitsloser Theoretiker.

  • Als drittes ist Sozialismus eine erst zu erschaffende, neue Konzeption für eine gesellschaftliche Alternative zum existierenden Kapitalismus. Das Ziel ist weiterhin (wie schon bei Marx un Engels) eine gerechtere Gesellschaft, eine effizientere Wirtschaftsordnung (zudem auch eine ökologischere) und eine größere, reale Partizipation des Volkes an der Machtausübung.

    Diese Konzeption muss aber deshalb neu sein, da sich die marxistische Konzeption der Planwirtschaft

  • nach anfänglichen großen (gar atemberaubenden) Erfolgen bei der Industrialisierung von Agrar- und Schwellenstaaten (allem voran Russland und der meisten Länder des späteren Ostblocks, sprich alle außer Tschechien und DDR) wider Erwarten als nicht mehr, sondern deutlich weniger leistungsfähig herausgestellt hat, als die Marktwirtschaft. Auch führte die Konzeption der Diktatur des Proletariats de facto zur Diktatur der Partei-Apparatschiks durch Armee, Geheimdienste, Terror, Folter etc.

  • Endgültige Antwort auf Deine Frage:

    Meine Vorstellung von Sozialismus ist eine weitgehend demokratische (im Sinne ECHTER Herrschaft des Volkes und nicht der Volksvertreter, wie z.B. hier und jetzt in den so genannten "indirekten Demokratien") politische Ordnung mit einer Wirtschaft in der Leistungskonkurrenz in einem gesunden Gleichgewicht zu Kooperation und Selbstverwirklichung steht.

    Hierfür müssen wir aber erst eine Alternative zu Plan- und aktueller Marktwirtschaft finden.

  • und friedlich, wie die bourgeoisie ist, was sie uns jeden tag aufs neue beweist, übergibt sie die produktionsmittel aus freien stücken. der sozialismus mit friedlichen mitteln ist da, der bundestag applausiert ackermann, der einem arbeiter die handschüttelt und die besitzurkunde symbolisch überreicht. ja, die zeit wird kommen... später, irgendwann, in vielleicht gar nicht so ferner zukunft, wohl eher aber doch etwas später. aber nicht jetzt, wir sind ja noch so unfriedlich...

  • scheiss auf Nationen Oo Internationaler Kommunismus! hier und jetzt!

  • Welch Schwachsinn. Da hat wohl jemand keine Ahnung von politischer Ökonomie und dem Nationalismus "an sich".

  • Frisch und patriotisch!

  • gebt uns ein neues Deutschland

    Wo die Arbeiter Stolz sind

  • @Petersillius143 ja ei nationales, sozialistisches Deutschland

  • eher patriotistisch,tolerant und welt offen

  • Natürlich waren die Mauer und sie Stasi unmenschlich aber der Alltag der Menschen war es oft nicht der Alltag in der BRD-Realität, heute mehr als früher , ist kalt und trostlos.

    ich will nicht das schlechte, das sicher auch da war , schönreden aber ich danke euch Ostdeutschen, dass es die DDR gab und das in den Mneschen noch etwas davon übrig geblieben ist, wo die Menschen die im Westen aufwuchsen oft nur eines sind. eiskalt und profitorientiert

  • @ synonymous007:

    Keiner wünscht sich die DDR als die "heile kleine Welt" zurück, sondern hier zollt man ihr als die fortschrittlichste Errungenschaft der Arbeiter - auch mit Fehlern behaftet - Tribute.

  • du sprichst mir aus der seele. wann wird wieder alles geordnet. wann hat man respekt vor dem anderen. freiheit gut und schön.

  • Viele Geburtagsgrüsse an die, DDR Mein Heimatland

  • Rebell030:

    Du hast Dein Heimatland nicht verloren, wenn Du noch dort lebst und die Menschen um Dich hast die Du kennst. Aber natürlich haben sich das staatliche System und die Lebensumstände radikal verändert. Man muss das beste draus machen aus dem besseren weil demokratischerem System und im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Dinge verändern, die nicht stimmen.

    Mehr Demokratie wagen: Bürgerentscheide auch auf Bundesebene !

  • @tausendstein

    Herr Tausendstein, könnte es sein, dass Du Dich in Deinem dritten Satz irrst?

  • ...für einen DDR-Sympathisanten bist Du erfrischend differenzierend, Grüsse cc

  • Wer?

  • Du ;-)

  • also,ich hab jetzt noch mal in die vielen Kommentare reingelesen, wollt Dir nicht auf die Füsse treten mit DDR-Sympatisant und so, aber, ich mag Deine Art zu argumentieren, nicht so sentimental. Bin selber Ossi, hatte aber sehr ambivalente Begegnungen mit der DDR, na ja und bin immer etwas erschrocken, wenn sich manche bei uns ihre heile kleine Welt zurückwünschen.

  • Nicht auf die Füße getreten, aber halt geirrt. Rein emotional bin ich sogar ein ausgesprochener DDR-Hasser. Ich musste jedes mal durch die DDR und jedes Mal haben einen die Grenzer wie Scheisse behandelt! Und uns Polen haben die DDR-ler ganz besonders gehasst: Einmal, weil wir nicht so Moskau-loyal waren wie sie, ideologisch bei weitem nicht so linientreu und außerdem ja ohnehin schlechter organisert usw. Zum anderen, weil wir (obwohl weiter im Osten) leichter in den Westen durften, als sie!

  • Ich habe dieses Lied nur zum Zweck der Quellenrettung hochgeladen. Es it klar, was heute nicht digital vorliegt, schon bald den Massen praktisch unzugänglich ist. Vor diesem quasi-Verlusst einer historischen Quelle, wollte ich das Stück bewahren. Als ich also gemerkt habe, dass es andere Oktoberklub-Lieder hier gibt, aber nicht dieses, habe ich es halt von Kassette überspielt.

  • Politisch bin ich übrigens ein skeptischer Sozialismus-Sympathisant, aber das ist davon umabhängig: ich hätte das Lied auch als CDU-ler hochgeladen.

    Was mir an der DDR sympathisch ist, oder besser gesagt, mir rational zuspricht, ist dass es ein Teil des real existierdenden Versuches war, Sozialismus umzusetzen. Viele weren Karrieristen und Opportunisten. Die meisten waren nur Mitläufer (wie überall), aber einige waren echet Idealisten und wollten eine bessere Welt für alle.

  • Aus deren Bemühungen resultierten in den Staaten des Ostblocks viele Lösungen und Strukturen in Staat und Gesellschaft die gut waren, manche deutlich besser, als das was der Westblock oder der Rest der Welt zu bieten hatten. In der Volksrepublik Polen konnte kein Kind beim Impfen vergessen werden, denn der Staat kontrollierte das und berief die Eltern samt Kind ein. Auch machte man sich echte Mühe, aus der Bauern- und Arbeiterschicht Leute in die Unis zu holen - und man war erfolgreich!

  • Schönes Lied,alles dahin für`n paar Bananen...

  • ... na danke, wenn Leute was dagegen haben in Wahrnehmung ihres Rechtes auf Freizügigkeit abgeknallt zu werden ist das natürlich auch nur wegen der paar Bananen

  • @kobaeins Naja und der möglichkeit nach Mallorca zu Fliegen XD. Wieviele "Ost-Deutsche" wohl in den letzten 20 Jahren im westlichen ausland Urlaub gemacht hat ?

  • @Kifferliesel88 Wir müssen, da unsere Familie von A wie Australien bis Z wie Zypern versprengt ist. In der DDR war der Zusammenhalt gegeben. Nun treibt die Gier und der Neid unsere Familie zum Schotter egal wo man in bekommt.

  • ich bin der DDR dankbar für meine Schulbildung, und es ist ein schweres Stück Arbeit meinen Kindern einen Teil davon bei zu bringen. Leider lernen die heute nicht mehr all zu viel. Warum auch, freie Wähler sollen nicht nachdenken (können).

  • @csgorris

    Jau immer schön die anderen verantwortlich machen.

    Das es schwer ihren Kindern die Zonenbildung beizubringen, glaube ich allerdings. Die Kinder sind im Normallfall auch schon ein Stück weiter heute.

    Meine Kinder lernen heute viel und gut, dafür sorge ich. Es gibt alles an Lektüre zu kaufen oder im Netz, dort ist es sogar kostenlos.

  • @csgorris Die Piek Idee war OK. Der Aufzug auch! Doch die Kontrolle durch Stasi war Mist, genauso auch das Wahlen Sinnlos waren. Es änderte nichts an dem Regierungsstil. Wenn ich an Spartakiade, Ferienlager, Urlaub in Bulgarien usw. denke oder der Besuch unserer Schulklasse bei der NVA. Oha der 20jahre Junge Trabbiator wurde vom 35jährigen 311 Warti überholt. Alles war wertvoll, es gab keinen Müll nur Rohstoffe. Die schlechte Wirtschaftsführung sowie der Tribut an den Sowjet zerstörte den Rest!

  • 1:32

    "Von Mathe habe ich noch heut' keinen Schimmer, doch vor den Lehrern kann ich die Mütze ziehn."

    So ist es. In die Schule sind sie gegangen, um das Gehorchen und das Mütze ziehen zu lernen und nicht um vpon Mathe oder sonst was einen Schimmer zu bekommen.

  • Warst du dabei? Wenn ja, müsstest du das über Deutsch sagen :D

    "Und sonst keinen Schimmer zu bekommen" Also es ist ja so das Finnland das Schulmodel der DDR übernommen hat. Auf welchem Platz ist Finnland bei der Pisa-Studie nochmal? Achja Platz 1. Würde es die DDR noch geben, wäre sie sicherlich ganz oben mit dabei - soweit sie mitgemacht hätte -

    Dummes Argument entkraftet jetzt kann ich die Musik genießen.

  • Nein, ich war nicht dabei, aber es geht mir, um den suggestiven Charakter des Liedes.

  • Dann war es das falsche Argument. Der suggestive Charakter ist mir klar und ich sehe daher auch die Elemente des Liedes kritisch, in denen es schlicht verlogen ist.

    An dieser Stelle war aber für jeden klar, dass mit "Mütze ziehen" nicht das eingepaukte Befehlen-gehorchen gemeint ist, sondern dass man selbst wenn man nicht in allen Fächern gut war, allen Lehrern wegen ihrer Qualität Respekt zollen sollte.

    Der richtige Ansatz wäre zu kritisieren, dass diese Behauptung nicht stimmt!

  • Stimmt nach der Säuberung von NSDAP Lehrern hatte die DDR kaum Lehrer mehr und hat im Eilverfahren Lehrer ausgebildet die in der Regel vor dem Krieg und auch im Krieg in Fabriken gearbeitet habe. Also es waren viele dabei mit ordentlich Ahnung.

  • Hm, das kling mir zu sehr so, als ob es ausreichen würde ein guter Arbeiter zu sein um ein guter Lehrer zu werden. Über halbgebildete Primitivlinge, die nur aus der Not des Staates heraus Lehrer werden konnten habe ich nämlich ganz was anderes gelesen.

    Hingegen gehe ich seit einiger Zeit davon aus, dass Menschen die aus der Schule und Uni direkt zurück in die Schule gehen und insofern Null Lebens- und Berufserfahrung haben, völlig ungeeignet sind, Kinder "aus das echte Leben" vorzubereiten.

  • Wenn das stimmt, dann bin ich empört, wenn dieses Faktum gerade in Deutschland selbst nicht bekannter ist!

    Hast Du Quellen mit denen man nachweisen kann, dass die Finnen das DDR-Modell übernahmen oder zumindest dieses zum Vorbild nahmen? Wann soll das geschehen sein etc.?

  • Das erste mal habe ich es im Buch "Die DDR unterm Lügenhaufen" gelesen. Ich kann dir noch andere Quellen geben wenn du mich mal anschreibst.

  • Man soll doch nicht von sich auf andere schließen!

  • Danke, das rettet meinen Tag. :-D

    ...tippte der Mathematikstudent und drückte "Kommentar posten".

  • Bin zwar Wessi, aber mir fällt sehr auf, dass die DDR-Propaganda immerhin versuchte, menschliche Werte zu vermitteln und hochzuhalten, wie immer man dazu stehen mag.

    In der BRD waren solche Werte es nichtmal wert, hochgehalten zu werden....