Added: 3 years ago
From: freitagina
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All Comments (52)

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  •  Falls es sich um einen Auftragmord handeln sollte,dann stellt sich Frage, wer Intresse daran haette eine (einfache) Taxifahrerin zu toeten??

  • Da gab es mit Sicherheit eine alte offene Rechnung, daz ergibt sich doch recht klar aus der Herkunft. Persönliche Rache.

  • Wurde der Fall je geklärt? Das mit dem Apfelsaft sehe ich eher als zufällige, wenn auch konstante Begleiterscheinung.Aber das Verhalten der Täter sieht nach böser Rache aus, ein persönliches Motiv, wenn nicht sehr persönlich...die 14 Stiche und der Totschläger, das zeugt von Wut.

  • Ich weiss nicht, sieht fuer mich eher aus wie "Zufalls"-Mord. Ich glaube nicht, dass es ein Auftrag war oder eine Beziehungstat. Vielleicht wollten sie die Frau in etwas reinziehen, sie wollte nicht, und dann haben sie sie getøtet. Oder sie hat wæhrend der Fahrt etwas bemerkt.

  • Ist aber ein verdammt teurer Auftragsmord für eine Taxifahrerin. Alles inkl. Hotelrechnungen und seltsamen vorgeplänkel. Das ging sicherlich auch günstiger. :-D Zumal sie ja als Taxifahrerin berufsbedingt leicht aufzufinden ist.

    Können auch psychisch kranke gewesen sein. Da ist das Motiv und die Vorgehensweise meist nicht ganz nachvollziehbar.

  • Mir bekannt: Arnsdorf, Kr. Liegnitz. Wie er sich heute schreibt, kann ich nicht genau sagen. Arnsdorf ist Eisenbahnknotenpunkt, hier gabeln sich die von Breslau kommenden Linien nach Berlin bzw. Dresden (Keilbahnhof o. ä.). In unmittelbarer Nähe des Bahnhofes befindet sich eine Siedlung aus den 20er Jahren mit lauter gleich gearteten Häusern. (Habe nämlich anhand alter DR-Kursbücher mal die Strecke "abgegrast", weiter westlich ist noch ein Arnsdorf an derselben - nicht zu verwechseln!)

  • *kopfkratz* Kenne die Gegend zwar nicht so gut, aber mit dem damaligen Liegnitz ist das heutige Legnica in Wespolen gemeint. Damals gehörte es zu Niederschlesien. (ganz in der Nähe wohnte damals meine Oma mal) Kommt das mit dem Eisenbahnknotenpunkt denn hin? Ein Arnsdorf findet man bei Dresden, gehörte das noch zum Kreis Liegnitz? Allzu weit ist es ja auch nimmer.

  • Es gibt an der Eisenbahnlinie Dresden-Breslau zweimal "Arnsdorf": einmal bei Radeberg in Sachsen, und einmal westlich von Liegnitz in Schlesien - sieh' mal nach auf der Landkarte!

  • Da fällt mich noch was ein: "Kirchenkuriere, Stiftskirche, ..."

    Das noch niemand hier auf die Idee mit Iluminaten oder Vatikanverschwörungen gekommen ist...

  • @74Feanor

    Ironische Bemerkungen, noch dazu solche, die sich über die hanebüchensten Verschwörungstherorien lustig machen und folglich eine gewisse Intelligenz erkennen lassen, sind hier nicht erwünscht (wie Du an der Zahl der roten Daumen ersehen kannst).

  • Vielen Dank für den spannenden Fall - und die vielen Theorien, Vermutungen und Gedanken, die sich darum ranken.

    Was ich nicht verstehe: Falls das wirklich Profis/Aufträgsmörder/Killer waren, habe die sich dann nicht sehr sehr auffällig über die Tage hinweg verhalten?

  • Unglaublich, was Apfesaft aus einem Menschen machen kann. ;-) Aber jetzt im Ernst, Marcus ist hier Recht zu geben, es liegt wohl der seltsame Fall von Profis vor, die dann bei der Ausübung der Tat selbst wie Beziehungstäter vorgehen. Das Geheimnis liegt wahrscheinlich in Liegnitz vergraben.

  • Beziehungstat

  • das ist ja furchtbar

  • Trotzdem möchte ich gerne wissen, was ein einer Taxifahrerin so Besonderes war, dass sie mit so einem professionellen Aufwand emordet wurde. Irgendein Geheimnis gibt es, dass das Mordopfer mit den beiden Mördern verbindet.

  • Da es kein Raubmord und auch kein Sexualmord war (was ja angesichts der Planung der Täter auf genau dieses Opfer hin auch absurd gewesen wäre), hätte man wohl in Arndsdof in Liegnitz in der Vergangenheit des Opfers forschen müssen. Da aber die deutsche Bevölkerung des Ortes vertrieben und Polen unter kommunistischer Herrschaft im Kalten Krieg mit (West-)Deutschland war, war das wohl unmöglich.

  • KLASSIKER: "Ich hab kein gutes Gefühl"

    ...und oftist da auch was wahres dran....

  • Vielen lieben Dank!!

  • Wurde der Fall eigentlich geklärt?

  • Hm...ich schätze mal die Frau wusste irgendwas, dass sie nicht wissen sollte, und so hat man auf sie zwei Attentäter angesetzt.

    Das ist auf jeden Fall meine Vermutung zu dem Fall.

  • Wär heute dank Internet ganz einfach solch eine Strasse zu finden.

  • Danke für den Hinweis auf den Kurzauftritt von Hildegard Krekel. Habe mir die Szene daraufhin gleich nochmal angeguckt ...

  • Das wird hier ja immer wüster! Erst der Mossad, dann alte Nazis (Liquidierung von Überläufern? Der ganzen Nazis, die dann in der Bundesrepublik weiter Karriere machten? Oder in der SED?) oder vielleicht ein Terrorkommando des Vertriebenenverbandes oder doch eher Polen? Stasi, KGB und CIA fehlen noch! Vielleicht waren es ja auch Außeriridsche, und seinerzeit in Schlesien (oder bei einer Dienstreise nach Kalkutta) hat sie deren Föten, die sie ihr eingepflanzt hatten, an Doktor Mabuse verkauft.

  • Lieber irgendwer00,

    das ist ja wirklich ein ganz schwacher Beitrag.

  • Mit Verstand machst Du Dich hier bei vielen Nutzern unbeliebt!

  • Nicht so mysteriös. Letzte Zuckungen des Nazi-Regimes. Z. B. führten Wehrwölfe, Nazi-Partisanen, bis in die 60er Liquidierungen von sog Überläufern durch. Vielleicht hat sie einfach etwas gewusst, was jemanden (Politiker, Juristen, Militär) gefährlich werden konnte. Als "Gewandmeisterin" könnte sie auch Opfer einer militanten Überlebenden-Organisation geworden sein. Welche Rolle spielte sie bei der Vertreibung der Deutschen aus Liegnitz? Hatten Polen noch eine Rechnung offen?

  • eines der mysteriösesten fälle hier bei youtube...

    DANKE!

  • Kirchenkurier.

    Ab 1959 stieg man auch in der kath. Provinz vom Läuferkurierer bzw. dem Pferdegespann auf das moderne und nun scheinbar sich immer mehr etablierende Kraftfahrzeug um.

  • ja da hat wohl simon wiesental zugeschlagen bei olga der kz-aufseherin

  • Da ist doch irgendwas faul, sie war in Liegnitz Gewandmeisterin und fährt jetzt Taxi, zu einer Zeit als es noch nicht selbstverständlich war, wenn Frauen arbeiten gegangen sind. Und auch, dass der eine Typ selbst aus der Gegend gekommen ist. Rache ist ein heißer Tipp, vielleicht auch politischer Mord?

  • Nun ja, anscheinend hatte sie keinen Ehemann und war alleinerziehend. Insofern mußten die Frauen damals auch schon arbeiten gehen. Eine weibliche Taxifahrerin gehörte aber sicherlich zu den eher seltenen Erscheinungen ...

  • Geld verdienen klar, aber mir ist der "Karriereknick" in der Karriere aufgefallen. Es sei denn, sie hat als Taxifahrerin "richtig" kohle gemacht, was ich bezweifeln würde.

  • nee es hiess sie hat nen mann der in karlsruhe arbeitet

  • Weil es so lang dauerte sie wiederzufinden vielleicht...

    Diesen Filmfall kannte ich noch gar nicht. Sehenswert! Danke!

  • Aber hallo, der Fall hat ja YOGTZE-Qualitäten! Offenkundig geht es um Rache. Bloß wofür? Nach knapp zwanzig Jahren sollte das Opfer die Männer doch noch wiedererkannt haben? Und hat uns XY mal wieder was unterschlagen? Half die kleine Gewandmeisterin, die ja ohrenkundig nicht aus Schlesien stammte, sondern nur mal dort arbeitete, nebenher in einem KZ aus? Seltsam, seltsam. Aber irgendwie dürfte sie enormen Haß erregt haben. Durch Denunziation? Doch warum ließ die Rache so lange auf sich warten?

  • Die Mörder werden schon längst im Altenheim sitzen !!! Thomas aus München

  • Was Mörder wohl denken, wenn diese ihre eigenen Taten hier auf youtube sehen...

  • Das hab ich mich auch schon gefragt...

  • Was Mörder wohl denken, wenn diese ihre eigenen Taten hier auf youyube sehen...

  • Status: ungeklärt

  • Vielen dank freitagina für diesen sehr mysteriösen Fall und all die anderen xy-videos, die du eingestellt hast.

  • Hat bestimmt mit dem 2 Weltkrieg zu tun !!! ein Killerkommando des Mossad !!! Thomas aus München

  • Sehr bizarrer Fall. Ich frage mich nur, was das auffällige Verhalten der beiden in dem teuren Hotel sollte. Wieso schickt sich der Typ selbst ein Telegramm?

    Danke für's Einstellen, freitagina!

  • Vielleicht wollte er mit dem Telegramm nur seinen Falschnamen gegenüber dem Hotelpersonal 'verifizieren', um aufkommendes Misstrauen zu vermeiden!? - Mal so in die Runde geworfen ;-)

  • Früher Fernsehauftritt einer blutjungen Hildegard Krekel

  • Dramatischer Kurzauftritt einer blutjungen Hildegard Krekel ("Ein Herz und eine Seele") als tief verängstigte Ohrenzeugin

  • Ja irre - woherhast das gewusst? Erkannt?

    Genial - danke f d Hinweis!

  • Da wurde bestimmt eine alte Rechnung beglichen.Vielleicht wurde einem der beiden Täter in ihrem alten Heimatort (Liegnitz) die Liebe verwehrt.

  • Tausend Dank, freitagina!!! Dieser Fall ist ja wirklich skuril. Besser als jeder TATORT (und jede heutige XY-Folge...). Weiter so!

  • Och, sowas soll's ja heute noch geben...

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