Ein Blick in die einschlägigen Studien (KIM, JIM, KFN, etc.) zeigt eindeutig, dass es gar keine digitale Ausstattungskluft gibt, schon gar nicht bei Kindern. Ganz im Gegenteil: In den Kinderzimmern bildungsferner Schichten finden sich sogar deutlich mehr digitale Geräte als in Akademikerfamilien und das scheint alles andere als förderlich für deren Schulerfolg zu sein!
@coachguitar Das hat aber weniger mit den digitalen Geräten zu tun, sondern mehr mit der Handhabung. Wenn die Eltern selbst genug Sorgen und Ängste haben, wie sollen sie dann für eine gescheite Erziehung und den produktiven Umgang mit solchen Medien sorgen?
Freie Betriebssysteme wie Linux sollten ganz stark gefördert werden. Petra Sitte deutete es kurz an.
Microsoft und Apple wollen mit Macht auch in die Schulen. Dabei wird natürlich bei allen Lehrmitteln Wert auf Abgrenzung gelegt. Apple-Software läuft eben nicht unter Windows und umgekehrt.
Dabei könnte man alles wunderbar auch als Web-Applikationen erstellen. Die laufen auf allen Betriebssystemen.
Demzufolge hat jede Schicht in Deutschland - auch Arbeitslose! - das Recht auf einen Internetanschluss sowie entsprechende Hardware. Das Internet ist nämlich nicht nur dafür da, seine Wochenend-Kotzbilder auf Facebook reinzustellen, sondern auch, um sich weiterzubilden. Das Internet ist die größte Fundgrube an Wissen, die ich kenne. Das versucht zwar die SOPA zu unterwandern, aber das ist ein anderes Thema.
Absolut richtig. Es ist völlig rückständig, seinen Kindern zuzumuten, kiloweise Bücher tagtäglich mit sich rumschleppen zu müssen. Das macht, neben der Tatsache dass es anstrengend ist, auch den Rücken kaputt. Zudem sind wir in einem neuen Zeitalter angekommen: Internet ist kein Luxus mehr, sondern wird von der Gesellschaft - mitunter auch von Arbeitgebern - erwartet. Wenn man denn am gesellschaftlichen Leben teilhaben möchte.
Ein Blick in die einschlägigen Studien (KIM, JIM, KFN, etc.) zeigt eindeutig, dass es gar keine digitale Ausstattungskluft gibt, schon gar nicht bei Kindern. Ganz im Gegenteil: In den Kinderzimmern bildungsferner Schichten finden sich sogar deutlich mehr digitale Geräte als in Akademikerfamilien und das scheint alles andere als förderlich für deren Schulerfolg zu sein!
coachguitar 1 month ago
@coachguitar Das hat aber weniger mit den digitalen Geräten zu tun, sondern mehr mit der Handhabung. Wenn die Eltern selbst genug Sorgen und Ängste haben, wie sollen sie dann für eine gescheite Erziehung und den produktiven Umgang mit solchen Medien sorgen?
Rajin90 1 month ago
@Rajin90
Volle Zustimmung
Ergänzend:
Freie Betriebssysteme wie Linux sollten ganz stark gefördert werden. Petra Sitte deutete es kurz an.
Microsoft und Apple wollen mit Macht auch in die Schulen. Dabei wird natürlich bei allen Lehrmitteln Wert auf Abgrenzung gelegt. Apple-Software läuft eben nicht unter Windows und umgekehrt.
Dabei könnte man alles wunderbar auch als Web-Applikationen erstellen. Die laufen auf allen Betriebssystemen.
splotch1964 1 month ago
Demzufolge hat jede Schicht in Deutschland - auch Arbeitslose! - das Recht auf einen Internetanschluss sowie entsprechende Hardware. Das Internet ist nämlich nicht nur dafür da, seine Wochenend-Kotzbilder auf Facebook reinzustellen, sondern auch, um sich weiterzubilden. Das Internet ist die größte Fundgrube an Wissen, die ich kenne. Das versucht zwar die SOPA zu unterwandern, aber das ist ein anderes Thema.
Rajin90 1 month ago 2
Absolut richtig. Es ist völlig rückständig, seinen Kindern zuzumuten, kiloweise Bücher tagtäglich mit sich rumschleppen zu müssen. Das macht, neben der Tatsache dass es anstrengend ist, auch den Rücken kaputt. Zudem sind wir in einem neuen Zeitalter angekommen: Internet ist kein Luxus mehr, sondern wird von der Gesellschaft - mitunter auch von Arbeitgebern - erwartet. Wenn man denn am gesellschaftlichen Leben teilhaben möchte.
Rajin90 1 month ago