Added: 3 years ago
From: stiftungfreiheit
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All Comments (289)

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  • sehr interessante Idee! finde es unangenehm, wie viel populistische und wenig-seriöse Kommentare es darauf gibt. Und zur Darstellung: manche verstehen es einfach nicht anders, für einige immernoch zu hoch. Allerdings müsste man noch irgendwie erwähnen, welche Konsequenzen für die anderen "Auszahlungsstellen" entstehen. Ansonsten vernünftiger Ansatz wie ich finde! Gilt es, weiter zu diskutieren.

  • Das eigentlich Problem ist folgendes: Wer arbeitet, wird bestraft, denn er erhält weniger Bürgergeld. Und somit ein schlechteres Preis-Leistungsverhältnis. Schaut Euch das BGE-Konzept von Götz Werner an: jeder erhält ein BGE, egal ob reich oder arm, fleissig oder faul. Wer dann arbeitet, erhält mehr Geld (den Arbeitslohn) als der, der nichts tut. Und Arbeit muß besser bezahlt werden. Eine echte freie Marktsituation also. Beim BG wird hingegen Arbeit durch BG-Kürzung bestraft. Unlogisch!

  • Würde sagen bei Ina klingelt der Wecker nach 12:)

  • 1. Wenn das Finanzamt über die Höhe des Bpürgergekld entscheidet, kann man nicht davon ausgehen, dass es bedarfsdeckend ist (bzw. nur nach Kassenlage)

    2. In dieser Form ist das Bürgergeld de facto ein Kombilohn für geringe Einkommen- Unternehmen können also Hungerlöhe zhalen, der Staat stockt schließlich auf.

    Ist Ina trotzdem die Gewinnerin? Langfristig nein, denn durch Bürgergeld werden Niedriglohnjobs staatlich gefördert, gut bezahlte Langzeitstellen weiter abgebaut.

    Abgelehnt.

  • Prima...toll das sowas von der FDP kommt! Wenns jetzt noch hoch genug ausfällt, sind die Linken auch dafür. Könnte man also schnell umsetzen.

  • Das Niveau wirkt wie Kindergartenpolitik. Da ist selbst Togo anspruchsvoller. Und überzeugend logisch ist das System auch nicht. Unkonkret, Wischi-Waschi und über realistische Zahlen wird garnicht erst geredet.

  • @HesseJamez Rediten und Sozialleistungen haben rein gar nichts miteinander zu tun.

  • @stiftungfreiheit

    Wieso?- In meinem Ausbeuterbetrieb werden ausschliesslich Leute beschäftigt, die Sozialleistungen beziehen.

    Ohne Lohnzuschüsse (= Sozialleistungen) von der ARGE oder unbezahlte Praktikanten läuft hier garnix mehr. Wo kämen wir denn hin, wenn ich sämtliche Löhne selber zahlen müsste? - dann wäre ich so teuer, dass keine öffentliche Aufträge mehr reinkommen. Ergo, ohne Sozialleistungen keine Rendite.

  • allein schon das video zeigt ja, dass die FDP bereits davon ausgeht, dass alle ihre wähler idioten sind. oder seh ich das falsch?

  • Fairness& Wettbwerb schliessen einander aus" §141-Ferengi

  • Was für ein schwachsinniges Konzept!

    Das läuft auf eine Subventionierung des Niedriglohnsektors hinaus...

  • Zunächst klingt das ja für einfach gestrickte Personen erstmal schlüssig. Was sie aber nicht bedenken ist, dass Firmen dies ausnutzen werden um weiter Lohndumping zu betreiben oder weiter Vollzeitstellen abzubauen. Die richtige Antwort auf die Frage, wie man Menschen eine Chance gibt ist das Bedingungslose Grundeinkommen. Es stärkt die Binnenwirtschaft, sorgt für mehr Bildungsfreiheit und bringt allen einen Vorteil.

  • Guer Film... FDP ist ein MUSS!!! 

  • gebt das Geld den Banken ...

  • Dieser ComicFilm scheint wohl eine Sataire zu sein über die man eigentlich nicht lachen kann, wir werden behandelt wie geistig zurückgebliebende Menschen. Bürgergeld bringt weniger für die Arbeitslosen weil es wenig Arbeit gibt und fördert Lohnsubventionen auf Kosten der Steuerzahler !!!!! Wir brauchen einen gesetzlichen Mindestlohn und wegfall der Zeitarbeit. Wenn ich schon höre man qualifiziert sich bei der Arbeit, dreht sich mir echt der Magen um !!!

  • Das ist kein Bürgergeld - Bürgergeld ist nach GG Art14 sachwertgedeckt und dient der Aufrechterhaltung der seit Jahrhunderten aufgebauten Bausubstanz .

    Bürger sind die Eigentümer dieses Landes

  • Würde man die Staatsquote auf 10-15 Prozent senken, würde das Arbeitsangebot in Deutschland auch wieder steigen. Allerdings müßte der Staat mit seinen Zwangswohltaten und bis zum Lebensende alimentierten Beamten kürzer treten und auf Macht verzichten. Und das will keine Partei, egal wie sie heißt.

    Und laßt den Quatsch mit der Ausbeutung mal stecken: Wenn einer 7 EUR pro Stunde verdient, sind nicht die 7 EUR das Problem, sondern die Kaufkraft der 7 EUR dank staatlich gelenkter Inflation.

  • Der wirtschaftliche Autismus in den Kommentaren hier ist beachtlich. Arbeitslosigkeit ist in Deutschland deshalb ein Problem, weil der Preis für Arbeit so weit über den Marktpreis getrieben wurde, daß Firmen dicht machen mußten, ins Ausland abwanderten oder rationalisierten (Automatisierung oder Qualitätsabbau durch weniger und damit gestreßteres Personal). Motor für diese Entwicklung war und ist fiskalischer Diebstahl gleichermaßen bei Unternehmen wie bei Arbeitnehmern. (Forts.)

  • FDP für ein freies und gerechtes deutschland!

    Super idee hoffe das es in zukunft so gemacht wird

  • Wie Ekelhaft, dass sich diese Stiftung diesen Namen gab.

  • Jan und Hopsi wollen auch das liberale Bürgergeld. Aber leider vergessen sie den Antrag auszufüllen. Da bleiben sie einfach im Bett.

  • Bürgergeld ist Mist.

  • @LeaderoftheNWO

    Du musst es ja wissen Leader of the NWO...

  • FDP SCHWUCHTELN

  • watch?v=jXTKpPbBbyI

  • Besser über das bedingungslose Grundeinkommen informieren!!

  • es ist schon schlimm wenn parteien wie die fdp eine sache so erklären das man dagegen eigendlich nichts sagen könnte. aber genau so schlimm wenn sich menschen nicht informieren was da wirklich hinter steht. fdp will mit dem bürgergeld noch schlimmere kürzungen für die menschen haben die eine arbeit ablehnen. aber warum lehnen manche leute arbeit ab? weil sie mit der arbeit ausgebeutet werden und trotzdem noch geld vom amt haben müssen. das ist lohndumping und moderne sklaverei.

  • außerdem müsste den steuerzahlern schon klar sein, das wenn die leute nicht genug verdienen, so dass sie weiter leistungen beziehen müssen und es ja genau für den steuerzahler kostet wie wenn der arbeitslose zu hause bleibt. mit dem unterschied das er auch noch einen arbeitsplatz wegnimmt, der steuern einbringen würde. lauft nicht in die falle der fdp. die machen politik für reiche.

  • Ist das Ernst gemeint oder gezielte Desinformation? Im Zusammenhang mit einer angedachten Kopfpauschale ist das System noch unsozialer als es eh schon jetzt ist.

    Ausserdem ist darin auch weiter ein "Arbeitszwang" definiert, der in Verbindung mit dem Bürgergeld den Niedriglohnsektor noch weiter ausbaut auf dem Rücken der Allgemeinheit. Nahezu gleicher bürokratischer Wasserkopf, weniger Leistungen (durch Nicht Anerkennung von Zusatzbedarf) => zu Gunsten von Besserverdienern.

  • Man kann sich das ganze auch schön reden lassen. Wo ist der Unterschied zum Harz IV . Kozept. Ok zugegebenm das Bürgeldmodell der fdp, würde eine enorne Staarsentlastung bedeuten. Aber wo bleibt der humanne, dem Grundgesetz entsprechende Ansatz. Es geht der FDP umorganisation der Finanzbelastung, der humane Anstz bleibt aus. Dann lieber das bedingungslose Grundeinkommen, das beioden Aspekten gerecht wird.

  • PS: Ina wird nicht von allen anderen getragen. Sie wirt auch durch ihre vorherige Leistung getragen. Die meisten Hartz 4 Empfänger haben zuvor selsbt jahrzehntelang in die sozialkasse eingezahlt. Es steht ihnen zu.

  • In einem stuerlichen Umlageverfahren steht niemandem etwas zu, sondern man hat ein Anrecht auf Hilfe in Notfällen. Ein kleiner aber entscheidender Unterschied. Mit der Einzahlung in die Sozialkasse wird, anders als vielfach geglaubt, kein persönliches Konto erstellt, sondern die Mittel fließen in die Umlage für diejenigen, die derzeit Hilfe nötig haben. Jeder hilft mit seinen Zahlungen denjenigen, die momentan Empfänger sind.

  • DENKFEHLER! Eingezahlt und wieder rausholen! Es handelt sich um eine Versicherung! Einfach nochmal im Lexikon nachlesen! Ob SozialVERSICHERUNG oder GesundheitsVERISCHERUNG! Wenn ALLE das "rausholen" was sie eingzahlt haben, bricht ALLES zusammen!

  • @deftone19 falsch! Es reicht ein Jahr Erwerbstätigkeit um Hartz 4 zu erhalten!

  • @ElisaLuigia

    Es reicht ein Jahr Arbeitslosigkeit, menst du wohl - Hartz kriegt dann jeder, egal ob er vorher 30 Jahre gearbeitet oder im Knast gesessen hat.

    Bloß, dass der Arbeiter vorher noch sein Haus, seinen Neuwagen und seine Lebensversicherungen verkaufen muss, während der Knacki noch eine komplette Wohnungseinrichtung spendiert bekommt.

  • @HesseJamez Ich wollte Arbeitslosengeld schreiben und habe aus versehen Hartz4 hingesetzt. Aber ALGI bekommt man erst, nachdem man ein Jahr am Stück erwerbstätig gewesen ist.

  • Wir wollen Sie einladen, das Prinzip zu verstehen. Das Feedback auf den Film in unseren Veranstaltugnen hat gezeigt, daß dieses durchaus erfolgt ist, auch ohne Gender-Mainstreaming.

  • @deftone19 Der Kerl hat nur ne Krawatte, er kann auch einfacher Büroangestellter sein.

    Und wie wollte man es sonst machen, umgedreht wäre es genauso sexistisch.

    Man muss sich nicht immer über jede Kleinigkeit aufregen.

  • Das liberale Bürgergeld wird am Ende zu mehr Geld für die Bezieher führen als die bisherige Regelung. Was spricht denn dagegen, daß Menschen wieder bspw. aus der Langzeitarbeitslosigkeit herauskommen können, um sich in einem Job weiter zu qualifizieren? Wieder in den Arbeitsmarkt zu gelangen und dadurch die eigene Qualifikation zu verbessern ist der einzige Weg, wieder zu einem selbstgbestimmten Leben zurück zu finden. Was soll denn umgekehrt an staatlicher Bevormundung so schön sein?

  • @stiftungfreiheit

    Genau, denn Arbeit macht frei.

  • @deftone19 : Absolt richtig. Wobei in erster Linie der Druck auf Arbeitslose weg müßte. "Aufstocken" = Kombilohn und der ist gegen einen Arbeitsmarkt.

  • @deftone19 Da du es offensichtlich nicht verstehst, ist es doch angemessen es abnorm vereinfacht dar zu stellen.

  • @deftone19 Das sehe ich ganz anders. Arbeit muss sich lohne, und wer nicht arbeitet muss auch weniger Geld haben.

    Die Harz IV sind eh schon viel zu hoch (dafür dass man nicht arbeitet).

    Wenn man das alles zusammenrechnet mit allen Zuschüssen ist das viel zu viel.

    Eine Sozialhilfe (oder auch Harz IV) sollte nur das nötigste sicherstellen was man zum Leben braucht. Nicht mehr. Eine Wohnung und zu Essen.

    Kein Harz IV Empfänger brauch einen Flachbildfernseher, Zigaretten oder Alkohol.

  • @ApfelDeutschland (Teil 2, Text war zu lang)

    Das ist alles nicht zum leben notwendig.

    Ich bin auch dafür, das man Essenskarten einführt, die dafür sorgen dass man nur das kauft für das sie auch vorgesehen sind.

    Nur für Lebensmittel, Kleidung und evt. bei Notwendigkeit extra bewilligte Möbel etc.

  • @ApfelDeutschland ergänzung: Dafür würde ich dann aber das Arbeitslosengeld anheben und verlängern. Weil wer gearbeitet hat und eingezahlt hat soll auch Geld bekommen und genug Zeit haben sich einen anständigen Job zu suchen. Wenn dann unterm strich noch was übrig bleibt würde ich erst mal die Gewerbesteuer senken, Dies würde dazu führen das mehr Unternehmen in Deutschland produzieren und würde Arbeitskräfte schaffen. Wenn immer noch was übrig währe Steuern senken, das fördert die Kaufkraft.

  • @ApfelDeutschland

    Wenn du mal keine Arbeit hast, dann brauchst du also auch keinen Flachbildschirm? Dann sitzt du nur in deiner Wohnung rum und liest Stellenangebote und schaust im Briefkasten nach neuesten Absagen?

    Ausserdem gibt es heute keine Röhrenbildschirme mehr.

  • hört sich durch an.

    eine einziges amt wo sie hin müssen heißt auch wieder weniger jobs, da kann man hartz4 ändern, währe das gleich und die leute behalten ihre jobs.

    im übrigen gibt es in deutschland kein "finanzamt", es ist die "bundes-finanz agentur GmbH"

    leute lasst euch von der idee nicht verarschen. da wird nur der verwahltungs-apperat verkleinert. das heißt mehr anträge und weniger sachbearbeiter.

    nebenbei wird in dem zug auch die zwangs-arbeit erleichtert.

  • @ Birkenrinde85: Sehe ich genauso. BGE sollte auf jeden Fall mit einem Mindestlohn kombiniert werden.

    Wünschenswert wäre das BGE auf jeden Fall.

    Ich befürchte nur, dass viele Beamte durch die Vereinfachungen nichts mehr zu haben würden. Und was ist meiner Ansicht nach nicht gewollt.

  • Zeit wird's für das Bürgergeld! Vielleicht in dieser Legislaturperiode? Gibt es Pläne?

    Beste Grüße!

  • @EllBrai

    Man sollte von Arbeitslosen verlangen dass sie in eine Region ziehen wo es mehr Arbeitslosengeld gibt ? Hab ich das richtig verstanden ???

  • Nein, das Arbeitslosengeld solll einheitlich in Deutschland sein und die Arbeitslosen sollen sich aus den Regionen verpissen, wo das Leben zu teuer für sie ist. Zur Zeit ist es so geregelt, dass sie in den Regionen mehr Geld bekommen, wo die Lebenshaltungskosten teurer sind, damit sie dort genau so ein Leben führen können, wie ihre Arbeitslosenkollegen in den billigeren Regionen. Das ist pervers. Es geht immer hin um Geld für das andere hart gearbeitet haben.

  • @EllBrai Arbeitlose in Regionen mit geringeren Lebenshaltungskosten abschieben???

    Das ist volkswirtschaftlich genauso behämmert wie mehr Geld drucken um damit Schulden zu bezahlen.

    Wir haben schon genug Ghettos in Deutschland, die die öffentlichen Kassen Milliarden kosten.

  • @HesseJamez Abschieben ist das falsche Wort. Ich kann es mir auch nichtt leisten in einem Schloss zu wohnen. Verlange ich deswegen von der Regierung, dass sie mir das Leben in einem Schloss finanziert? Nein, ich finde mich damit ab. Die Schmarotzer können von mir aus wohnen wo sie wollen, aber deswegen erhöhe ich nicht ihr Arbeitslosengeld.

  • @EllBrai

    Im Prinzip ist ja bei Hartz4 schon alles pauschalisiert, übrigens unabhängig davon, wieviel man früher mal einbezahlt hat, im München gibt es genauso 351 EUR wie in Magdeburg - logisch sind in München die Mieten höher, aber die Lebenskosten auch - also unfair?

  • @HesseJamez Die Mieten sind nicht pauschalisiert und das ist sehr schade und unfair.

  • @EllBrai

    Pauschalisierte Mieten?????

    Bist du verrückt?

    Wo bleibt denn da die Abzocke, der Gewinn, die Rendite?

    Wovon sollen denn die Liberalen leben, wenn ihre Immobilien keine Gewinne mehr abwerfen?

    Vielleicht auch noch 'ne Börsenumsatzsteuer einführen?

    Also, wirklich, das grenzt ja an Sozialismus, tz, tz....

  • Nein, einen Pauschalbetrag zum zahlen der Miete. Es soll nicht jeder Schmarotzer so viel Miete vom Amt erhalten wie seine Wohnung kostet, sondern einen festen pauschalen Betrag.

  • Wie wäre es, wenn wir es den Menschen selber überlassen, zu entscheiden, ob sie lieber mehr Geld für ihre Wohnung ausgeben und stattdessen an anderer Stelle sparen wollen. Das liberale Bürgergeld geht von einer fixen Geldmenge aus, mit der der Empfänger umgehen kann wie er möchte. Braucht er mehr, kann er sich etwas hinzuverdienen. Wir halten das für die einfachste Lösung.

  • @stiftungfreiheit

    Das hätte dann aber den Nachteil, dass die Liberalen in Bad Homburg nicht mehr an Arbeitslose vermieten können, von denen wir ja bald 3 Mio mehr haben.

    Unsere Kommune war da schlauer - da der OB im Aufsichtsrat einer Wohnungsbauges. sitzt, dürfen dort -und nur dort - die Hartzermieten ruhig etwas höher sein als bei den Privaten!

    Das nenn ich mal venünftige liberale Klientelpolitik!

  • Wieviel Bürgergeld gibts denn wenn man arbeitet ? Richtet sich das nach Einkommen oder nach der geleisteten Arbeitszeit ?

  • Das richtet sich im Bürgergeldmodell nach der Region inder Sie leben. Für jeden Bereich soll es ein entsprechend den Lebenshaltungskosten entsprechenden Betrag geben. Daher ist entscheidend, was sie am Ende des Monats verdienen und weniger, wie lange Sie dafür gearbeitet haben.

  • Nach Regionen zu unterscheiden hört sich aber schon wieder sehr kompliziert und bürokratisch an. Ist das wirklich nötig? Von der Arbeitenden Bevölkerung wird auch verlangt, dass sie umziehen, wenn sie in einer anderen Region Arbeit finden. Warum kann man von Arbeitslosen nicht das Gleiche erwarten, wenn sie in ihrer Region nicht mit dem Arbeitslosengeld hinkommen?

  • Das ist aber ungerecht !! Manche müssen den ganzen Monat schuften und bekommen wening, andere arbeiten nur ein paar Stunden und haben mehr Anspruch auf Bürgergeld weil das Einkommen höher ist. Wäre es nicht sinnvoller zunächst einen Mindestlohn einzuführen und für Spitzenverdiener die Steuern zu erhöhen ?

  • @kubaedv

    Quatschkopf., alle bekommen gleich viel Grundeinkommen. Aber wer arbeitet und etwas verdient muss natürlich Steuern zahlen. Guck dir am besten das Video an, da wird das gut erklärt. v=86Q52nInVvI

  • Mit Bürgergeld hat der der arbeitet mehr in der Tasche, aber wieviel mehr ? Wird das an der Arbeitsleistung festgemacht oder am Einkommen ? Am Einkommen, also sch ...lecht für diejenigen die arbeiten und nur ein geringes Einkommen erzielen !! @EllBrai Schon mal drüber nachgedacht ?

  • Die Leistung bestimmt das Einkommen. Wenn du wenig verdienst, dann weil du nicht mehr verdient hast. Schon mal darüber nachgedacht?

  • @EllBrai

    Woran sollte denn deiner Meinung nach der "Wert" einer Arbeit gemessen werden?

  • @HesseJamez Das hängt von so vielen Faktoren ab, dass man es am besten daran misst, wie viel jemand bereit ist dafür auszugeben, ergo am Lohn.

  • @EllBrai

    Ein Beispiel:

    2 gelernte Schlosser, beide 5 Jahre Berufspraxis stehen an der gleichen Werkbank im gleichen Betrieb, der eine ist Festangestellter und bekommt 17 EUR/ h, sein Kollege (Zeitarbeiter) bekommt 7 EUR.

    Welcher der beiden ist mehr "wert"??

  • @HesseJamez Der Festangestellte ist mehr wert. Kannst du nicht rechnen? 17 Euro sind mehr als 7 Euro. Das habe ich schon in der Grundschule gelernt.

    Es ist doch logisch, dass jemand der sich an seinen Arbeitsplatz auskennt und dort nicht nur aushilfsweise arbeitet, viel effektiver arbeiten kann und deswegen mehr wert ist.

  • @EllBrai

    Es gibt Liberale, die leisten nix und haben trotzdem ein hohes Einkommen, wie machen die das bloß?

    Erben?

    Spekulieren?

    Abzocken?

  • Erben ist kein Einkommen. Erben ist wie wenn du ein Geburtstagsgeschenk bekommst.

  • Was ist das eigentlich für ein Kinderfilm?

    Stiftung Freiheit... der Name ist echt die größte Lüge, die man sich vorstellen kann.

  • Die Freiheit der Neoliberalen ist immer die Freiheit der Vermögenden ... das Prekariat hat die Freiheit sich gefälligst nen Job zu suchen - und wenn sie keinen finden, sind sie halt selber schuld... Survival of the fittest!

  • Hoffentlich wird ein so unsoziales Instrument der Ausbeutung und des Arbeitszwangs niemals Realität. BGE, Mindestlohn und Konsumsteuer jetzt! Stiftung Freiheit - das (!) ist Zynismus...

  • Bei einem richtigen bGE benötigt man kein Mindestlohn.

  • Sehe ich anders. Nur BGE alleine führt zu Lohndumping. BGE und (!) Mindestlohn. Dass der Mindestlohn dann anders berechnet werden muss, ist selbstverständlich. Wenn's mir zu bunt wird, kann ich immer noch kündigen, aber dann muss eine andere Stelle alternativ mehr zahlen.

    PS: An die Wirtschaftslobb..ähm ...die Liberalen: BGE flexibilisiert den Arbeitsmarkt mehr als eure Politik, aber ohne Arbitszwang!

  • Fehlinformiert wird:

    1. ALG II bezieht alle Leistungen (außer KG) von der BfA u. nicht von anderen Stellen.

    2. Das Einkommen bei ALG-Bezug erhöht sich beim Zuverdienst genauso wie beim Bürgergeld. Wer arbeitet bekommt also immer (ca. 120 Euro) mehr als wer nicht arbeitet. Es sei denn, er hat Fahrtkosten, die nicht übernommen werden. Aufwandsentschädigungen bleiben unberührt, wenn nachgewiesen.

    3. Bürgergeld ist weniger als ALG u. d. wird verschwiegen.

  • Na ja, das Konzept ist nicht einmal schlecht, es ist aber völlig unreif und unausgearbeitet.

  • Das ist doch neoliberale Propaganda, oder?

    Es gibt in Deutschland nicht genug Arbeitsplätze für alle. Arbeitsmarkt als Reise nach Jerusalem oder wie?

    Ich bin für ein Grundeinkommen und einen Mindestlohn - und dafür dass man diese ganzen Finanzmarktgeschichten endlich mal ersthaft versteuert.

  • Comment removed

  • Was ist mit Leuten die nicht arbeiten wollen und sich auf Ihrer Couch wohlfühlen?

    Endefekt bin ich nur für Arbeitslose die (wirklich) nichts dafür können und die auch arbeiten wollen.

  • Fortsetzung:

    Die können nicht zuverdienen. Mein Stromgeld ist um 5€ monatl. gestiegen, obwohl ich weniger verbraucht habe. Ich krieg aber nicht 5€ mehr Hartz. Scheiss Kapitalismus.

  • Ja das ist alles so verlogen.

    Zuverdienstmöglichkeiten, so eine Frechheit! Wenn ich Arbeit hätte, bräuchte ich kein "Bürgergeld". Die Zuverdienstmöglichkeiten sind eine Legalisierung des Lohndumpings. Die AG wollen nur Minijobs, damit sie keine Kosten haben. Und was ist mit Leuten, die krank sind und jahrelang im Rentenverfahren?

  • @Drea1960

    Denk doch mal vorrausschauend -

    nach 4 jahren schwarz-gelb braucht dann jeder zuverdienstmöglichkeiten, bzw. bürgergeld, weil man von seinem hungerlohn allein nicht mehr leben kann.

  • Das Bürgergeld ermöglicht denen, die Arbeit aufnehmen wollen, auch gering bezahlte Tätigkeiten aufzunehmen. Die Arbeitgeber können nur Löhne anbieten, die der Produktivität der Mitarbeiter entsprechen. Für Menschen, die krank sind oder aus anderen Gründen weniger arbeiten können, ermöglicht das Bürgergeld durchaus individuelle Lösungen. Es nimmt Rücksicht auf persönliche Umstände und belohnt gleichzeitig jene, die aus eigener Kraft ihren Lebensunterhalt verdienen wollen.

  • ...nicht die es wollen, sondern die, die es überhaupt können! der neoliberalismus ist absolut menschenfeindlich, weil er die existens von schwachen und in jeglicher weise hilfsbedürftigen menschen leugnet und sattdessen alle handlungen der menschheit und des individuums von seinem persönlichen willen abhängig macht ohne seine tatsächlichen möglichkeiten zu berücksichtigen. das könnte man auch sozialdarwinistisch nennen!: jder ist seines glückes schmied und der stärkere gewinnt.

  • Klingt verlogen. Warum "lohnt" sich denn plötzlich die Arbeit im Blumenladen, wird das Bürgergeld so niedrig? Beim bedingungslosen GrundEinkommen wurde wenigstens eine gute Auszahlung errechnet, und der Anreiz zum Arbeiten war auch da, falls die Bezahlung des Jobs nicht unter aller Sau ist.

  • hätte nicht gedacht, daß ich mal Hartz 4 verteidigen muß - Bürgergeld klingt strahlend, ist aber verstrahlt: Nämlich ein stark gekürztes Hartz4, dass vom Finanzamt ausgezahlt wird und den Mietanteil pauschalisiert. Die Leute wären nicht mal krankenversichert. Was die FDP hier an Verdummung betreibt ist eigentlich schon eine Sache für den Staatsanwalt. Bürgergeld lohnt sich nicht für alle, sondern nur für diejenigen, die sich aus der Solidargemeinschaft vollends verabschieden wollen.

  • Das liberale Bürgergeld wird, je nach Region in der man lebt, individuell angepaßt. Im gegensatz zum ALG II werden die Empfänger aber nicht genötigt, staatlich festgesetzte Quadratmeterzahlen beim Wohnraum einzuhalten. Durch die Hinzuverdienstmöglichkeiten ist eine Steigerung des Verdienstes im Gegensatz zum ALG II abzugsfrei möglich.

  • Hartz IV und das Bürgergeld kommt von Menschen, die ihre eigenen Wert über die Zahl der Sklaven definieren.

    Je mehr Sklaven es gibt, desto höherwertiger fühlen sie sich.

    Als Begründung für den Ergalt des Sklaventums kommen sie mit allen möglichen. Am liebsten konzentrieren sie sich aber auf WER etwas verdient - und WER nicht.

    Übersehen dabei lediglich die ungleichen Bedingungen. Jemand wird dadurch verantwortlich gemacht, auf etwas worüber er kein Einfluss hat.

  • Jetzt warte ich auf das Video, wo Du erklärst, warum das Bürgergeld nicht kommt.....

  • Bürgergeld klingt besser als Harz4.

    Geile Sache!

  • Das Bürgergeld, gähn... ein neuer Griff in die Trickkiste, um den Urnenpöbel bei Laune zu halten....

    Das Grundproblem bleibt das gleiche.

    Bin gespannt wie lange die BRD bei dem Schuldenstand noch durchhält....

  • Wie wärs mit Mindestlohn?

  • Mit dem liberalen Bürgergeld bekommen die Menschen die Möglichkeit, sich aus eigener Anstrengung aus ihrer Lage herauszuarbeiten. Mindestlöhne verhindern das Entstehen neuer Arbeitsplätze und vernichten bestehende Arbeitsplätze. Unternehmen werden keine Arbeit für Löhne anbieten, die sie wirtschaftlich nicht verantworten können. Nur, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf einem freien Markt ihre Löhne aushandeln können, sind für beide Parteien gerechte Lösungen möglich.

  • @stiftungfreiheit

    Warum soll es mit Hartz IV nicht möglich sein, sich aus eigener Anstrengung aus der Lage herauszuarbeiten?

    Bei Ablehnung einer zumutbaren Arbeit soll das Bürgergeld ebenso wie derzeit Hartz IV gekürzt werden.

    Lässt dies einen Platz für Lohnerhandlungen?

  • Würden Sie für 5 Euro/std arbeiten?

  • Bürgergeld

    Professor Stefan Sell: "Der Pauschalierungswahn, der schon bei Hartz IV Riesenprobleme bereitet, wird verschärft", sagt er. So würden viele Menschen deutlich schlechter gestellt, da Einzelfallhilfen radikal wegfielen - auch wenn der konkrete Bürgergeld-Satz regional angepasst werde

    heute,de

  • Pauschalierung ist ja genau das, was das ALG II nicht eingeführt hat. Vielmehr gibt es vielzählige Einzelleistungen zum Basistarif, die immer wieder neu beantragt werden müssen. Das will das Bürgergeld abschaffen, weil es dabei direkt zentral um den tatsächlichen Finanzbedarf der Betroffenen geht, nicht um die Summe von Einzelposten, bei der man nie so genau weiß, ob man nicht noch anderweitige Ansprüche hätte oder nicht.

  • Comment removed

  • wenn jemand im job mehr verdient aber sein bürgergeld weniger wird kommt das doch dann aufs selbe raus. wo is denn da der anreiz?

  • Wenn jemand etwas hinzuverdient, darf er von diesem Geld einen Teil behalten.

    Von jedem selbstverdienten Euro behält man 40 Cent und das Bürgergeld wird um 60 Cent gekürzt.

    Anders als beim bedingungslosen Grundeinkommen, wird beim liberalen Bürgergeld Leistung immer belohnt.

  • Wer bestimmt, wie sich "Leistung" definert?

  • Ihnen geht es offenbar eher darum, so viel wie möglich aus der "Staatskasse" zu bekommen. Sie bezahlen das aber alles selber über die Steuern, daher ist der ökonomische Vorteil gleich null.

    Die meisten ALG II Empfänger wollen wieder zum selbstbestimmten Bestandteil der Gesellschaft gehören. Das zeigen die vielen Stimmenzuwächse für die FDP aus diesem Bereich. Das Bürgergeld ermuntert dazu und gibt den Menschen eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

  • Schade, dass auch die FDP die Idee des BGE nicht begriffen hat.

  • Ja, Sie können davon ausgehen, daß die Grundlage des BGE in keiner Weise dem liberalen Bürgergeld entspricht. Das liberale Bürgergeld entspricht, im Gegensatz zum bGE der Idee, Menschen zu motivieren, wieder aktiv am Leben teilzunehmen und für sich sorgen zu können und damit auch etwas für die Gesellschaft zu tun. Das bGE ist eher ein kaum finanzierbarer Gnadenakt des Staates, den die Menschen auf andere Weise wieder gegenfinanzieren müssen.

  • Das heiß, je mehr ich arbeite, desto mehr nehme "aktiv am Leben teil"?

  • Gerade ALG II Bezieher beklagen sich doch darüber, daß ihr finanzieller Rahmen ihnen kaum etwas zuläßt. Das ALG II ist darauf angelegt, das Minimum zum Leben zu geben, mehr nicht. Aktivitäten wie Kino, Urlaub oder Sonstige entfallen gänzlich. Erst wenn man seine finanzielle Basis über das hinaus erweitern kann, was man minimal zum Leben benötigt, kann man am normalen Alltagsleben so teilnehmen, wie man es sich vorstellt - mehr oder weniger, je nach Enkommen.

  • Comment removed

  • Bürgergeld? Pfui Teufel.... dann sind die armen ja noch ärmer!

    Ich würde im Schnitt nochmal rund 30 Euro weniger bekommen.

    Bei Familien wäre es noch mehr.

    Soviel zum Thema Menschenwürde

    Jeder sollte Geld zum Leben haben?

    Leben kann man damit ja wohl nicht! Eher sterben!

  • Gutes video für einen "groben" Überblick zum Bürgergeld, allerdings wie in jeder politischen Erklärung werden wichtige details mal wieder weggelassen. Zugegeben mit verweis auf irgendeine internet seite.

    Dennoch hätte ich mich über eine Erklärung der "flexiblen" anpassung des Bürgergeldes an die jeweiligen Situation in dem video gefreut.

    Denn mit den gelieferten infos, kann und sollte man sich keine Meinung bilden.

  • FDP Das ist menschenunwürdiger Neoliberalismus in Reinform.Der Guido sollte seine intimpraktiken ändern, irgendwie führt das von hinten stopfen zu quetschungen im gehirn

  • Auch das gehört zum Liberalismus, das mag man gut finden oder nicht. Ich bin da eher konservativ, aber ich kann hier zwischen Job und Privat trennen. Und seinen Job macht er m.E. nicht schlecht. Was bei ihm zu Hause passiert ist seine Sache, da erlaube ich mir kein Urteil. Zum Glück sind die Nazi-Zeiten vorbei ....

  • Es stellt sich die Frage: wo will Deutschland hin? Niemand soll verhungern oder ein menschenunwürdiges Leben führen. Es kann aber nicht sein, dass sich immer mehr Menschen hinstellen und öffentlich (auch in Talkshows) propagieren, wegen 100 EUR mehr im Monat morgens doch nicht den Wecker zu stellen. Das finde ich denen gegenüber unverschämt, die jeden Tag in verschiedensten Jobs "ihre Milch geben". Umverteilung bis die Leistungsträger abwandern, dann gibts sicher sozialen Frieden ...

  • Dir kann ich nur von Herzen wünschen, dass du niemals in eine soziale Notsituation kommst.Du bist eine ganz egoistische, armselige Natur.Bürgergeld würde für mich Wohnungsverlust...den totalen Zusammenbruch bei Arbeitslosigkeit bedeuten.Ich zieh dann bei dir ein Filmstars2007...alleine dein nick hahahaha

  • Danke für Deine netten Wünsche. Dir wünsche ich, dass Du es aus eigener Kraft aus Deiner jetzigen Situation heraus schaffst. Die politischen Voraussetzungen dafür werden nun hoffentlich geschaffen. Da Dir zu meinem Nick weitere Informationen fehlen, nehme ich Dir Dein Lachen nicht krumm. Also, auf geht's ....

  • Danke zurück.Ich bin im Moment in keiner Notsituation, habe nen guten Job und kann gut aus eigener Kraft leben.Nur denke ich im Gegensatz zu dir an andere.Schönen tag noch

  • FDP = Abschaffung aller Sozialleistungen in einem Arbeitsgang. 662 Euro reichen in München für einen beheizten Kaninchenstall. Die gesunde Ernährung wird aus Gummibärchen und Wiener Würstchen bestehen - mehr gibts nicht. Aber es könnte auch ein tieferer Sinn dahinter stecken: Das Prekariat soll in die Uckermark ausgelagert werden, denn Vollbeschäftigung gibt es sowiso nie wieder. Fordern ohne Fördern ist das Konzept - ein eiskalter Staat mit 0-Euro-Zwangsarbeit für Arbeitslose.

  • Man muss meine Beiträge von unten nach oben lesen, sorry! :-)

  • Sollte man nicht alles in die Hände der Kommunen geben? Und was ist mit einmaligen Zahlungen für Schwangerschaftsmehrbedarf etc.? Ich muss auf Deine Seite schreiben, da Hermann Otto Solms mein Freundschaftsangebot partout nicht annimmt, sorry!"

  • Nur so ein paar Fragen! :-)

    Ok, die Kommunen sollen dann die Arbeitsvermittlung übernehmen. Aber entsteht nicht mit dem Finanzamt ein neues Behördenungetüm, ähnlich der Arbeitsagentur (deren Abschaffung ich gut fände). So riesige Behörden mit einer extrem hierarchischen Struktur sind immer unbeweglich, starr, unflexibel und bürokratisch, die innere Organisation entspricht dem, was man kafkaesk nennt.

  • Ich kenne jemanden, der arbeitet bei einer größeren Kommune in der Sozialverwaltung arbeitet. Wird der dann arbeitslos? Oder zur Telekom abgeschoben?

    Warum schafft Ihr nicht einfach das Wohngeld ab und diese ganzen blöden Zuschüsse wie Kinderzuschlag, erhöht das Arbeitslosengeld II so, dass alle Menschen zufrieden sind und weitet eventuell noch die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I aus? Außerdem sollten flächendeckend Mindestlöhne eingeführt werden! ...

  • Und warum muss ich den Antrag beim Finanzamt stellen!? Die haben für meine Steuererklärung jedes Mal sechs Monate benötigt und sind offenbar total überlastet. Heißt das, ich muss neun Monate auf mein Bürgergeld warten? Außerdem haben die im Finanzamt doch gar nicht das Know-How dazu, sie haben doch meines Wissens eine völlig andere Ausbildung und letztlich nur von Zahlen und Finanzen eine Ahnung...

  • "Lieber Guido!

    Könntest Du mir bitte Euer Modell mit dem "Bürgergeld" erklären? Ich habe gelesen, dass jeder bedürftige Mensch 662,00 € erhalten soll. Davon kann ich aber noch nicht einmal die Miete zahlen, geschweige denn die Krankenversicherung!? Wo bekomme ich denn dann den Rest her? Läuft das über Zuschüsse zum Lebensunterhalt oder muss ich dann tatsächlich betteln gehen (es kann nämlich sein, dass ich irgendwann arbeitslos werde)?

  • Für die Vertreter dieser Mentalität zählen Leistung und Effizienz mehr als alles andere, Menschlichkeit ist nur ein unwichtiges Wort, und Krankheit kommt sowieso in der neoliberalen Ideologie nicht vor. Die kranken Menschen werden wie kranke Büffel von der Herde einfach alleine stehen gelassen und dürfen dann in den Massenabfertigungskrankenhäuse­rn dem Ende ins Auge sehen.

  • Ich wundere mich auch, für wie viele Leute der jungen Generation "Solidarität" ein Fremdwort geworden ist... Die meisten denken an sich, es gibt nur ganz wenige Ausnahmen! Ich finde es einfach nur ärgerlich, was die FDP da allen Ernstes fordert und vorschlägt. Sie meinen wohl, sie hätten das Rad neu erfunden.

  • Was ich vor ca. 3 Stunden auf Guido Westerwelles Seite gepostet habe möchte ich hier öffentlich zugänglich machen. Unter dem Deckmantel Bürokratieabbau möchte die FDP einen radikalen Sozialabbau beginnen. Ich halte das für einen Angriff auf das Sozialstaatsprinzip. Hartz IV bedarf sicherlich der Korrekturen, aber bitteschön nicht auf so plumpe und undurchdachte Art und Weise!

    Frage mich, wie dumm eigentlich wir Deutschen geworden sind.

  • Ziel ist doch nur den Billiglohnsektor weiter auszuweiten.

    Deutschland ohne Mindestlöhne -eine echte Schande

    so wie die , die Schere jetzt noch weiter aufreißen werden.

  • Das Bürgergeld der FDP ist nichts weiter, als eine erhebliche Kürzung des Regelsatzes von Hilfebedürftigen.662 € als pauschalen betrag für alleinstehende? das liegt 100-200 euro unter den aktuellen hartz4 sätzen(regelsatz+wohngeld+zusc­hüsse)

    entworfen von den hardlinern der fdp...also das video hier is durch die rosa rote brille und trifft auf das model der fdp nicht zu.

  • Das Video ist blanker Hohn.

    Alleinerziehende die einen Haushalt führen und kleine Kinder betreuen, sind nicht zu faul zum Arbeiten. Ohne Hilfe Kinder zu versorgen und allein den Haushalt für mehrere Personen zu führen ist schon Arbeit. Und der Druck mit zu wenig Geld auskommen zu müssen ist jetzt schon unerträglich.

    Wie soll das werden wenn die Leistungen noch gekürzt werden, Alleinerziehende aber trotzdem fast chancenlos auf dem Arbeitsmarkt sind?

  • Alleinerziehende wollen auch dazu verdienen. Aber wenn sie arbeiten gehen, müssen sie ihr Kind betreuen lassen, was Geld kostet. Also müssen sie mehr hinzuverdienen. Hinzuverdienst lohnt sich derzeit aber rein gar nicht, weil der Großteil vom Staat einbehalten wird. Das Bürgergeld läßt Hinzuverdienste zu, womit einerseits eine Kinderbetreuung als auch ein Plus in der Haushaltskasse ermöglicht wird. Wo ist denn da das derzeitige Knebelsystem sozialer, frage ich Sie?

  • Das stimmt einfach nicht, dass Zuverdienste nicht möglich sind! Wäre der Film mit Zahlen belegt, würde er verdeutlichen, dass beim Bürgergeld ebensowenig Selbstbehalt bleibt!

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  • Wenn das Bürgergeld pauschal bezahlt wird, hätte zumindest endlich dieser ganze Wirrwarr ein Ende. Planungssicherheit und Entbürokratisierung für den Bürger, Bürokratieabbau für den Staat.

    Hoffentlich kriegt die FDP das durch!!

  • Teil3: Aber demjenigen, den man in jeder Hinsicht immer schön an der kurzen Leine hält (damit er schön erpressbar bleibt), DEMJENIGEN spricht man jegliche Motivation ab für den Fall, dass Haus & Hof mal fest gesichert sind ... Sehr sehr ominös kann ich dazu nur sagen!

  • Wie gesagt: an der "kurzen Leine" werden die Transferempfänger im Moment gehalten, weil man ihnen bspw. Hinzuverdienste abspricht. Das Bürgergeld ist in diesem Punkt genau konträr gedacht.

  • Teil2: Denn, was ist denn zum Beispiel mit denjenigen Leuten, die so abartig viel Kapital & (erkauftes) Ansehen haben, dass sie sich (incls. ihrer nachfolgenden X Generationen) NIE WIEDER um Profit & Renommé kümmern müssten??! Was ist mit denjenigen Leuten?? Antwort: sie kümmern sich TROTZDEM weiter darum, dass Kapital & `Ansehen` in Ströhmen fließen! Komisch, oder?

  • Teil1: Das Argument, dass eine soziale Absicherung in Form eines "Bürgergeldes" oder ähnlichem dazu führen würde, dass die betroffene "bittstellende" oder bedürftige Klientel dann ja keine

    Lust mehr hätte zu "Arbeiten" (meint: Knüppeln für das fette Portemonnaie derjenigen, die den Hals nie voll genug kriegen), klingt in meine Ohren - mit Verlaub - just heuchlerisch.

  • Bittsteller ist im Moment der, der vom Staat und seinen Gaben komplett abhängig ist und dem jegliches Recht abgesprochen wird, durch Hinzuverdienst seine geringe Grundsicherung aufzubessern. Was ist daran sozialer? Das Bürgergeld motiviert zum Hinzuverdienen, denn das Geld verbleibt bei dem, der sich anstrengt. Wir wissen, daß ein Großteil der Transferempfänger wieder am normalen Gesellschaftsleben teilnehmen, sich einbringen wollen. Diese Gruppe zu motivieren ist unser Ziel.

  • Da habe ich mich vermutlich irgendwie missverständlich ausgedrückt ... :o( Denn ich bin FÜR FÜR FÜR FÜR FÜR das Bürgergeld !!!!! und meine Argumentation in Teil1, Teil2 und Teil3 sollte das eigentlich darlegen und nicht in Frage stellen. Was solls. Jedenfalls, solange es stinkreiche Leute geben darf, solange MUSS es auch Bürgergeld geben (dürfen)! liebe Grüße springforlife :o)

  • im Grunde genommen ist die Idee nicht so schlecht. Aber wenn man wenig verdient bringt das Bürgelgeld auch nich sonder lich viel und das würde den Staat so sehr belasten, dass sich das ich glaube nicht machen lässt. Man sollte anstatt dessen eine Art Bürgergeld für Arbeitslose einführen und Mindestlohn für alle, die arbeiten gehen. Dann haben, die die arbeiten auch mehr Geld zum leben und werden nicht ausgebeutet!

  • Das Grundeinkommen bleibt ja bis zu einer bestimmten Höhe immer gleich, egal wie wenig man dazu verdient. Bis zu einer weiteren Grenze bekommtn man ohne Abzüge mehr, wenn man dazu verdient. Die Höhe des Hinzuverdienstes ist irrelevant für das Bürgergeld, da dieses flexibel ist.

    Mindestlöhne wiederum verzerren den Arbeitsmarkt. Gerade für Hinzuverdienst-Jobs sind sie schädlich, da womöglich unbezahlbar.

  • Absolut lächerlich. Wenn ich von den 800 Euro Bürgergeld Kosten für Warmmiete und Krankenkasse abziehe, bleiben vielleicht noch 250 Euro übrig. Davon muss ich dann noch Lebensmittel, Strom und Internet (was man einfach braucht) bezahlen. Wovon bitteschön soll ich als arbeitssuchender Industriekaufmann noch meine Bewerbungskosten, Kosten für gepflegte Kleidung und eine eventuelle Fahrt zum Vorstellungsgespräch bezahlen? So macht man es vielen Menschen nur noch schwerer nen Job zu finden.

  • wer vo den ganzen meckerern hier bezieht eigentlich sozialleistungen?

    am besten steigen die sozialleistungen wieder schön, dann können wir ja alle zu hause bleiben und nichts tun :P

    oder wir führen wieder so einen "sozialstaat" a la ddr ein. da gehts dann allen gleich schlecht :P

  • Soll von den 662 € Bürgergeld (aktueller Vorschlag der FDP) eigentlich die Krankenversicherung auch noch bezahlt werden?

  • So, so das ganze können wir auch Grundeinkommen nennen, allerdings verschweigen die Liberalen, was passiert wenn in einer Gesellschaft KEINE Vollbeschäftigung mehr erreicht werden kann. Dafür sorgt unter anderem die Absage der FDP an Mindestlöhne. Das ganze bleibt eine Milchmädchenrechnung

  • Bürgergeld ist in Deutsch übersetzt.Die Kürzung von Sozialleistungen ganz einfach.

    Der Spruch "Arbeit muss sich wieder Lohnen" heisst nichts anderes als Sozialleistung kürzen.

  • Interessant, dass mal wieder eine FRAU herhalten muss, wenn es ums Zuhause bleiben geht.

  • Das liberale Bürgegeld ist nicht anderes als ALG II 2.0.

    Da freut sich doch nur der Arbeitgeber der weiterhin Niedriglöhne zahlen kann und das ganze subventioniert vom Steuerzahler.

    Zudem bleibt das Sanktionssystem, welches die Bedürftigen in die subventionierte Niedriglohnarbeit treibt.

    Hab das FDP Programm gelesen, da steht 662 € Bürgergeld, wovon dann aber alles bezahlt werden soll (Miete, Krankenkasse etc.), das ist für Bedürftige noch schlimmer als ALG II mit Zuschüssen.

  • ich hoffe, dass das Bürgeldgeld kommt. Das würde Milliarden an Bürokratiekosten sparen. Die Beamten, die einen von Behörde zu Behörde jagen, sollten lieber in der Altenpflege, bei Gericht oder dort arbeiten, wo großer Mangel herrscht.

  • s. anderes video:

    1.) Wo ist die Stelle an der Erläutert wird, weshalb urplötzlich die sogenannte gesundheitsPRÄMIE als ein "Abzug" gewertet wird.

    2.) 800Euro für Arbeitslose. Auf solch ein populistisches Versprechen kamen nicht einmal die linken. Ich habe null Ahnung wo damit Leistung noch belohnt wird und eine so steuerfreundliche Partei wie die FDP das zahlen will.

    Es mag sein, dass ich nen riesen Brett vorm Kopf habe uns deswegen, ernsthaft: Was versteh ich falsch?

  • das sind angela und frank. angela arbeitet in der politik. frank arbeitet beim finanzamt. beide setzen sich mit max und ina zusammen und rechenen die höhe des bürgergeldes aus. alle vier sind glücklich einen konsens gefunden zu haben. die preise steigen, das bürgergeld aber nicht, da leider nicht finanzierbar sagen frank und angela. max muss noch mehr arbeiten um seinen standart zu halten und ina bekommt immer mehr hunger. siehe grundsicherung/rente.

  • trotzdem ist der GEdanke an Struktureffizienz nicht grundsätzlich falsch.

    will man nicht darum streiten, muss man das Geldsystem an sich anzweifeln.

  • siehe mein blog

    lgg

  • Das liberale Bürgergeld ist finanzierbar, da durch seine Einführung rund eine Million Arbeitsplätze entstehen. Dadurch erhöhen sich die Steuereinnahmen und infolge der Arbeitsangebotseffekte finanziert sich das Bürgergeld von selbst.

    Bei Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens würde dies bei einer Leistung von 800,- € pro Bürger und Monat zu Kosten in Höhe von rund 800 Mrd. € führen. Darüber hinaus würden dem Arbeitsmarkt rund 800.000 Vollzeitstellen verloren gehen.

  • also soll mit dem bürgergeld einen einheitliche sozialleistung erbracht werden anstatt arbeitlosen geld und extra leistungen? klingt doch gut, genau wie vieles andere, es wäre nur schön, wenn man ein weiterreichendes bild hätte anstatt eines dieser "hey weißt du wie das funktioniert?" videos...trotzdem gefällt mir der ansatz :)

  • was willste von dem neoliberalen Lobbyistenverein des Großkapitals anderes erwarten? :-(

  • Ich habe eine Frage. Damit ich das jetzt ein für alle mal verstehe, ob es das ist, was ich denke oder doch was anderes.

    Das sogennente Sinken des Bürgergeldes ist das ein echtes Sinklen oder ist es eigentlich eine Steuer-Ersparnis in Höhe in der das Bürgergeld gesunken ist?

  • So einfach! Jo. Super! Erfahrungen mit Arbeitgebern shen in etwa so aus: Der Ag wird peinlich genau darauf achten,dass er nur Angestellte hat,die subventioniert werden. Am Ende steht die 400€-Republik. Dann haben vermutlich alle ( ein bisschen ) Arbeit, und alle werden subventioniert. Aber von wem?

  • Das ist ja jetzt nicht anders.

    In dem oben abgebildeten Modell, so fern ich es denn richtig deute, wird die Höhe der Subventionierung eines Einzelnen durch die ausgeübte Arbeitsstundenanzahl bestimmt, was bedeutet dass ihre Rechnung nicht auf geht.

    Und das" alle ein bisschen Arbeit" geht schon aus rein Logistischen Gründen und den damit verbundenen Kostenaufwänden nicht.