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  • English has been completely destroyed by those who speak it poorly (i.e., foreigners, most americans, africans and australians).

  • Hat jemand hierfür eine Signatur

  • Heidegger = Nazi

  • @ElTresDeMayo1808

    Trotzdem kannst du ihn lesen und etwas für dich daraus ziehen.

  • @ElTresDeMayo1808 Wenn Du mit "Nazi" meinst, dass für Heidegger ein Nationalstaat, oder ein Land und seine Tradition, wie seine gemeinsame Sprache, eine nicht ignorierbare Realität war, dann hast Du m.E. Recht. War nicht die nation-alistische Überaktion eine sich entladende, nachdem sie durch Unterbewerten der gewachsenen "Nationen" frustriert wurde?

  • Dies begann ganz sicher spätestens zur Zeit Karls des Großen, eher aber vor den 30 Generationen, die das Alte Testament dafür in Aussicht stellt. Wird aber mit einer EU-Multikulti-Politik nicht geheilt, sondern - wenn wir die Größenordnung betrachten - noch schlimmer. Es ist, nach wie vor :-), Zeit, dass wir diesen Irrtum einsehen. Heidegger ist ein Schlüssel dazu.

  • Kann mir jemand eine Signatur für dieses Video geben?

  • Kann mir jemand eine Signatur für dieses Video geben?

  • Meister..Heidegger

  • Marx hat nie behauptet, dass die welt nicht interpretiert werden solle, nur, dass es darauf ankommt, sie zu verändern. Wenn er schon so genau zitiert, sollte er zumindest probieren, das zitierte auch zu verstehen. Dass Marx' auf einer bestimmten Weltinterpretation "fußt", ist überdies keine große Erkenntnis, sondern eine menschliche Eigenschaft.

  • @guselsky Für einen Marxisten oder einen Historischen Materialisten ist dies keineswegs eine nur rein menschliche Eigenschaft, denn seine Weltinterpretation gilt ihm weniger als eine solche reine Deutung, sondern als Beförderung einer als zwangsläufige erkannten Entwicklung des Prozesses Geschichte. Darin wohl auch die Differenz zur reinen "verschiedentlichen Interpretation" als Ausdruck einer regelrechten Passivität der Welt gegenüber, anstelle ihrer aktiven Veränderung zu etwas Bestimmten hin.

  • @Kraehe Trotzdem sind sich Marxisten dessen bewusst, dass sie auf interpretationen der welt fußen, in dem Fall Schriften der Theoretiker wie Marx einer war. Auch Marx hatte gute Kenntnisse von Philosophie. Es stimmt, dass viele Marxisten ein teleologisches Geschichtsbild haben, jedoch geht es im Marxismus vor allem darum, nicht die Welt affirmativ zu beschreiben und die Beschaffenheit der Gesellschaft als rational und richtig zu hypostasieren, sondern als ungerecht und somit - zu verändern.

  • @guselsky diesen naiven, fast pubertären Satz von marx (der leider eine große Wirkung hatte und hat), hat Heidegger bestimmt ohne Probleme verstanden - aber er ist hohle Luft, "nicht fundiert" ist milde ausgedrückt ... jeder interpretiert und jeder verändert die Welt, ständig - dieser Satz von marx macht nur "Stimmung" gegen das Denken (das nicht der "guten" sozialistischen Sache dient) und die Intellektuellen, was dann von Lenin und Stalin in die Praxis umgesetzt wurde

  • @scardanelli1685 Nun, der vermeintlich naive Satz war von Marx auch nie zur Publikation vorgesehen, sonst hätte er sich bestimmt deutlicher ausgedrückt. Zudem geht in ihm nicht darum die Interpretation abzuschaffen auch nicht um ein entweder-oder. Er ist ein Aufruf eine Welt zu verändern, in welcher der Mensch "ein geknechtetes Tier ist." Lenin und Stalin sind ein ganz anderes Kapitel. Es ist ungerecht Marx posthum für ihre Interpretation seiner Werke verantwortlich zu machen.

  • @guselsky "Die Diktatur des Proletariats" hat Marx postuliert, und dieser antiliberale, totalitäre, diktatorische Ansatz zieht sich danach durch alle Marxisten und linken Ideologen. Welche Anmaßung ist der berühmte Satz von Adorno: "Es gibt kein richtiges Leben im Falschen!" (oder: "es gäbe "objektives Glück""), also andere Lebensweisen pauschal als falsch zu verurteilen, zu sagen, dass es darin kein richtiges Leben(!) gäbe. Diese Umerziehungstendenz,

  • @scardanelli1685 Es fehlt, mit Verlaub, hier der Platz um deine Fehlinterpretationen von Marx und der Kritischen Theorie aufzuzeigen. Dennoch 3 Punkte: 1. Man kann Marx als Theoretiker betrachten oder als Propheten. Beides passiert(e) in der Linken. 2. In den Schriften von Marx mag ein diktatorisches Potential vorhanden sein, jedoch war es Heidegger der mit den Nazis zusammenarbeitete. 3. Eine Welt in der Menschen trotz Überproduktion verhungern müssen konstituiert ein falsches Leben.

  • @guselsky : Jetzt kommt die Nazi-Keule, war ja klar, doch 1) kannst du nicht Heideggers Einfluss auf die Nazis (da war nämlich keiner, und seine Fehleinschätzung/Verblendung ist eher mit der von Ernst Bloch zu vergleichen, der die Stalinistischen Säuberungen begrüßte, was nicht sein Werk diskreditiert, also ein persönlicher Makel, keiner des Werks) mit Marx Einfluss auf den Stalinismus vergleichen, 2. gut, dann war bisher jedes Leben "falsch" - das in der Welt "etwas falsch läuft",

  • @scardanelli1685 Es ging in unserer Diskussion nicht um Heideggers Werk sondern seine Marxkritik. Marx war nicht Rektor am Institut für Marxismus-Leninismus in Moskau. Heidegger war Rektor in der Nazizeit und übte sehr wohl Einfluss auf die Philosophie des dritten Reiches aus. Jedes Leben ist falsch, in dem nicht der Mensch im Mittelpunkt steht sondern seine ökonomische Verfasstheit und ihre Perpetuierung. Du liegst also bei Punkt 2 sehr richtig.

  • @guselsky Seine Marxkritik hat erst recht nichts mit den Nazis zu tun, im Gegenteil: die Nazis wollten die Welt sehr wohl "verändern" und zwar radikal, auf der Basis ihrer grauenhaften und dummen Weltinterpretation - aber jede Weltinterpretation wird fehlerhaft sein, und damit sind wir beim Kernübel dieses Satzes: verändern nach dem eigenen, fehlerhaften Bilde, wenn möglich gewaltsam?! --- Marx war kein Rektor, aber legte die geistige Grundlage dieses Systems,

  • @guselsky: und das kann man bei Heidegger nun wirklich nicht behaupten - Heidegger gehört nicht zu den Entwicklern oder Grundlagen der Nazi-"Ideologie", und er übte wirklich keinen Einfluss auf die "Philosophie" des 3.Reiches aus - inwiefern? Die Nazis fanden seine Philosophie immer unverständlich und krank, das ist massenhaft bezeugt, sie schmückten sich nur ganz gern mit ihm und seinem Namen (pickten sich auch was raus, wie bei Hölderlin), wie mit allem, was sich ihnen nicht entzog ...

  • @scardanelli1685 Ebenso ist eine Gleichsetzung der Weltinterpretation Marxens mit dem nationalsozialistischen Weltbild äußerst falsch. Marx (nicht der Marxismus, wohlgemerkt) wollte die Befreiung der Menschen aus ihrer ökonomischen Unfreiheit, mithin negative Veränderung, Abschaffung des Leides. Die Nazis wollten die vermeintlichen Volksfeinde vernichten und verherrlichten das Leid und die Geistlosigkeit. Rein theoretisch bedeutet diese Veränderung Unterdrückung, jene Befreiung.

  • @guselsky Ja klar, dann kommt immer die "Gleichsetzung", die ich überhaupt nicht postuliert habe - VERGLEICHE und aufzeigen von Gemeinsamkeiten sind keine "Gleichsetzung", das ist eine totale Verzerrung und Humbug, wird aber sofort aus dem Köcher geholt, von allen Linken, wenn man rechte und linke Ideologien oder Diktaturen VERGLEICHT ... ich sehe auch sehr wohl die Unterschiede ... "Abschaffung des Leides" - tut mir leid, über solch eine Unbedarftheit im Denken und Leben muss ich laut lachen!

  • @ guselsky: Klar, ein gewaltsamer Umsturz mitsamt Enteignung und diktatorischer "Umerziehung" ist "Befreiung" - die Leidtragenden des Sowjetregimes und aller anderen marxitsichen Experimente haben sich unglaublich befreit gefühlt ---- also tut mir echt leid, mit so einem pubertär-naiven "Weltverbessertum" lohnt es sich für mich wirklich nicht zu diskutieren - ich hab im Denken und Leben einfach schon ein paar mehr Abgründe und Differenzen gesehn, glaub ich, diese Diskussion führt zu nichts

  • @scardanelli1685 Das sei ganz dir überlassen. Die Youtube-Comments sind ohnehin kein geeignetes Forum für solch eine Diskussion. Ich lege dir aber ans Herz genauer zu lesen und über Definitionen von Begriffen besser nachzudenken. Du hast sehr wohl gleichgesetzt. Auch ist Polemik kein adäquates Mittel um der Wahrheit näher zu kommen. Zum Abschluss noch ein Adornozitat: "Denken muss immer zugleich auch denken gegen sich selbst sein."

  • @guselsky Davon, dass du die falsche behauptung, ich hätte "gleichgesetzt" wiederholst, wird sie nicht wahrer ... das konterkariert deine Aufforderung über Definitionen von Begriffen besser nachzudenken - mit Polemik habe ich mich noch zurückgehalten, aber dass ein politischer Umsturz oder ein System "Das Leiden abschaffen" könne, ist wirklich himmelschreiend naiv - DAS Zitat von Adorno ist übrigens gut ;-) ciao

  • @guselsky heißt ja nicht dass das ganze Leben "falsch" ist, und schon gar nicht, dass es kein "richtiges" in ihm gibt - jedes Leben ist auf seine Art richtig, und wer sich selbst als Richter über "richtiges" und "falsches" Leben einsetzt, ist nicht nur überheblich und menschenverachtend, sondern auch gefährlich nah daran, Leben als "unwert", ""nicht lebenswert" oder "nicht lebensberechtigt" zu verurteilen ... Sowohl als Theoretiker als auch als Prophet ist Marx für mich untragbar ...

  • @scardanelli1685 Du verwirrst bei Adorno die Begriffe des Lebens und des Lebewesens. Der Satz bezieht sich auf die Austauschbarkeit Menschlicher Lebewesen im Kapitalismus, der die Massenvernichtung in Deutschland erst möglich machte. Falsches Leben bedeutet Leben in Unfreiheit und ist universal zu gebrauchen und keinesfalls bestimmten Lebensformen zu attestieren.

  • @guselsky Was ist "Leben in Freiheit" und "Leben in Unfreiheit" - Freiheit ist natürlich immer relativ, aber im "Kapitalismus" (einen reinen Kapitalismus ohne soziale Absicherung haben wir ja hier zum Glück nicht), also in der parlamentarischen Demokratie und der Marktwirtschaft ist mehr Freiheit verwirklicht worden als in jedem System zuvor. Ich verwirre hier gar nichts, Adorno war offensichtlich verwirrt - außerdem ist die Massenvernichtung in einem ganz anderen System geschehen ...

  • @scardanelli1685

    Also hier muss man schon bedenken, zu welcher Zeit Marx Worte kamen. Es war ihm vor 150 Jahren nicht bewusst, welch große Verbrechen seine eigene Theorie an sich selbst und der Menschheit anrichten wird.

    Adornos Satz ist auch in einem ganz anderen Zusammenhang geschrieben worden. Ich hab gerade aber keine Lust, jenen Aphorismus, welcher ihn beinhaltet, in der MM zu suchen.

  • @Schwemminem Entschuldigung, da liegt ein Vertauschen von Ursache und Wirkung vor: WEIL Marxens Philosophie auf einem falschen Menschenbild und ener falschen Geschichtsinterpretation (Urgesellschaft, etc.) beruht und außerdem diktatorische, totalitäre Elemente in sich trägt, hat seine Theorie diese katastrophalen praktischen Auswirkungen gehabt. Es geht ja nicht darum, dass Marx vorgeworfen wird, etwas mit böser Absicht getan zu haben oder so ...

  • Er behauptet aber niemals, es gäbe nicht auch subjektives Glück. Nur ist es immer mit dem Makel des Scheins in der warenförmigen Gesellschaft und mit dem nie vollständig eingelösten Versprechen nach allgemeinem Glück, behaftet.

  • @Schwemminem Was ist denn "allgemeines Glück"? was für ein (Heils-) "Versprechen" soll das sein? Hat sich Adorno für Jesus gehalten? Fakt ist, Adorno behauptet "objektives Glück", was Blödsinn ist (da ist es auch egal, dass er nicht auch noch dazusagt, dass es nicht "auch" subjektives Glück gibt, Glück ist immer subjektiv) - und Fakt ist, egal in welchem Zusammenhang, dass es nach ihm "richtiges" und "falsches" Leben gibt (sogar Weltenrichter, nicht nur Jesus) und kein "richtiges" im "falschen"

  • @Schwemminem es gibt sicherlich Situationen, in denen ein gewaltsamer Umsturz angebracht ist (Tyrannenherrschaft), aber im Grunde maßt sich Marx an, die Welt, den Menschen und das Leben völlig durchschaut und hinlänglich interpretiert zu haben und eine Gesellschaft und Welt nach seinem Bilde zu formen, die Glückseligkeit für alle herstellt - das ist anthropologisch, empirisch, phliosophisch bestenfalls naiv. Ich empfehle, hier "Horkheimer" zu suchen: wir können was gut ist nicht bestimmen ...

  • @guselsky diese Annahme, es gäbe eine perfekte Gesellschaftsform, die den richtigen Menschen erzieht, der dann keinen Machtwillen mehr hat, diese mutwillige Geschichtsinterpretation, usw. ich weiß, dass das alles "gut gemeint" ist, aber es widerspricht jeder Psychologie, Philosophie und Biologie ... Marxismus hat ein diktatorisch-totalitäres Element in sich, da braucht man nicht viel zu interpretieren ... zu meiner Marx-Kritik: gib mal hier "Horkheimer" ein, da ist als erstes Ergebnis was dazu

  • @scardanelli1685 Aber um von den diesen Nebenschauplätzen noch mal zum eigentlichen Thema, Marxens Satz zurückzukehren - es ist einer dümmsten und substanzlosen Sätze, die ich je gehört habe, denn er klingt nur "nett" ohne etwas auszusagen: indem man die Welt interpretiert, verändert man die Welt - was meint er darüberhinaus mit "verändern"? Gewaltsamen, revolutionären Umsturz - und dann? eine neue Ordnung, auf der Basis der eigenen (immer fehlerhaften) Weltsicht und -interpretation ...

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  • And the others, you know... the Dadaists, the Expressionists, people like Max Beckmann, who commited suicide after being hounded by Herr Goebbels. Their art apparently was not German enough for him. So after all your intellectuals (mostly Jewish btw) either left your country or were whisked off to Dachau, you were left with your überproffesor, who willingly took the place of his murdered colleagues. Btw, Rorty dismissed his philosophy of language as a return to metaphysics.

  • @suba1234 Well, not all the intellectuals left; K.Jaspers, P.Wust, or the members of the confessing church for example. And many of those who emigrated continued writing in German or came back to Germany after war (Adorno,Horkheimer etc.) BUT I can see your point and it's essential(!) to point out his nazi-beliefs in a Heidegger-recension. Still, you have to admit: Being and Time is an important book, for existentialism among others. Even (/particularly) for Marxist Existentialists like Sartre.

  • @AgiosDaimon I agree with you there. I do think Sein und Zeit is one of the most important and influential books of the 20th century for philosophy, and generally. No doubt that Heidegger was a major thinker. But he wasn't the only one.

  • @suba1234 Max Beckmann didn't commit suicide. He died 1950 by an heart attack in Manhatten.

    en [dot] wikipedia [dot] org/wiki/Max_beckmann

  • Hab ich da vielleicht einen Logikfehler? Seit ich das Video gesehen hab ich das im Kopf, deshalb musst ichs jetzt mal hier schreiben. Bitte korrigiert mich wenn ich einen Denkfehler habe?

    Ps: Aus Platzgründen ist meine Frage auf drei POst aufgeteilt. Der unterste Post ist der erste, dieser hier ist der letzte. Freu mich auf antworten.

    lg

  • Ja, ich denke auch so wie du. Also dass Marx sich damit nicht gegen Interpretationen ausspricht, sondern eben gegen eine Stagnation nach der Interpretation. Natürlich hat Heidegger recht, dass eine Veränderung eine Interpretation vorraussetzt, denn sonst könnte man nie wissen, was überhaupt verändert werden soll, aber Marx sagt ja nicht, dass man Interpretationen sein lassen soll, sondern dass man eben weitergehen soll und als Grundlage dafür benötigt man eine Interpretation.

  • @Nudeln667 Danke für die Antwort ;)

  • Ich meine dass Heidegger Recht hat. Der Satz von Marx lautet : "Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kömmt drauf an, sie zu verändern.."

  • Marx sagt nicht, das es AUCH darauf ankomme sie zu verändern, nachdem man sie interpretiert hat, sondern, das das Verändern das Entscheidende sei auf das es ankommt und das Interpretieren eben nicht das Entscheidende sei auf das es ankommt. Wenn es aber die Interpretation der Welt ist, die das Handeln bestimmt und auch bestimmt ob man überhaupt Handelt, oder nicht, dann ist der Satz von Marx falsch.

  • Dann sagt Heidegger, dass eine Weltveränderung eine Interpretation der Welt voraussetzt und meint damit den Fehler in der Logik dieses Satzes von Marx enthüllt zu haben, ABER Heideggers Satz steht ja nicht im Gegensatz zu dem Satz von Karl Marx. Karl Marx sagt ja, dass es darauf ankommt einen Schritt weiter zu gehen und nicht NUR zu interpretieren. Marx spricht ja nicht gegen die Interpretation, er meint aber, dass es letztendlich darauf ankommt die Welt zu verändern.

  • Ab 5:00 Ich glaube nicht Marx sondern Heidegger hat sich hier geirrt. Bitte bessert mich aus wenn ich mich Irre, aber der Satz von Karl Marx lautet ja, dass die Philosophen die Welt NUR verschieden interpretiert haben, ES KOMMT DARAUF AN sie zu verändern.

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  • He can criticise Karl Marx all he wants, his integrity as a social commentator will always seem shallow to me considering how he treated his former mentor Edmund Husserl, and other Jews due to his alliance with Nazism. In this regard I am very unforgiving.

  • @alantjost Simple for YOU, Egoshooter! But, in the Slang of your evil: Mit Philosophie hat Deine Kritik wenig zu tun. Ich bezweifle, daß Du irgendetwas von Heidegger gelesen hast. Ansonsten wüßtest Du: Martin Heidegger is in no way an "social commentator", it´s the opposite. In addition: Heidegger criticised Marx? Your funny! Thats like Gretzky would like criticised Nowitzki for his small shoes!
  • You are absolutely right. I have not read Heidegger - for the same reason I would never buy a paining by Salvador Dali. And in the case of Heidegger I would never have been as forgiving towards him as Hanna Arendt was. What he did to his mentor Edmund Husserl (simply because he was a Jew) was disgusting!

  • You´ve never read Heidegger. You do´nt understand, what Heidegger says in this Video?! You realy do not know the Arendt-Story! (?) What the hell is your Problem? Heidegger was job-nazi. Thats not funny! But ,"youtube" is not Nürnberg. You should to talk about the movie you see, not about "paining" you feel. (By the way: Heidegger was not antisemitic. His relation to Husserl follows not a "simply because he was a Jew"-logic.)
  • Der NSDAP Mitglied Martin Heidegger war sein Leben lang Freund von Eugen Fischer, Leiter des Instituts für Rassenhygiene in Berlin. Einer der "Forscher" an diesem Institut war Dr. Joseph Mengele. Fischer war einer der geistigen Väter der nationalsozialistischen "Endlösung".

    Are we to say this is simply "guilt by association"? He was only a job-nazi, a Berufsnazi a small cog in the dreadful machinery of the NSDAP?

  • Information is only spreading water over the forrest...

    But where are the clauds which are above all or the ÄTHER - or is this only romantic?

  • Bertolt Brecht's "Galileo Galilei" would disagree. So would Karl Marx.

    You are not able to eradicate all appropriate criticicsm that disclaims the possibility of truth - even in its most existential meanings.

  • Brecht als Argument gegen Heidegger? Auch Du hast keinen Heidegger-Text gelesen! Ansonsten wüßtest Du, daß der DDR- Staatsdichter Brecht selber wußte, daß er die Türen/Doors nicht aufstemmen kann, die Heideggers Metaphysik öffnet. Witzig ist, daß hier alle ein Marx-Bild haben, ohne Marx gelesen zu haben, denn: sozialkritischer Weise sind Marx und Heidegger sich ähnlich. Der Unterschied ist: Marx lebt seine Weisheiten nicht. Heidegger ist konsequent!
  • If anyone is genuinely philosophical then he or she will not be bothered about nationality. Truth is the same for all of us : black or white, German or English, Chinese or Japanese. And that is not, btw, a statement in support of "political correctness" : philosophy has nothing to do with politics. When will imbeciles get this into their heads ?

    Heidegger was a great thinker : the greatest, in fact. I'm English, btw. Philosophy ceases to exist where prejudices come into play.

  • Well, see that's my view as well. My language is English but in my university I have to listen to people rudely insult English language, English philosophers etc. I'm sick of it, to the extent that I have been completely put off German philosophy. You or I may have the opinion that intellectualism is not nationality-based. Please be aware, however, that this is by no means always the case. Heidegger is great, though I prefer Hobbes, Wittgenstein and Strauss myself.

  • I'm sorry to learn that. But what do you put this childish behaviour down to ? Could it be Americanization ? And if that's what it is then how does that translate into philosophical terms ? America (or at least half of it) treats science like a religion, whereas actually it is utter shallowness. Scientism gives rise to immaturity. Granted, it's not just America which is the problem but the US believes almost mindlessly in science. So your problems will continue I'm afraid. Don't blame Germany.

  • Your preferred thinkers are all ultimately Americanophiles - and if you support America you should expect apish behaviour from your students, year in year out. England, unphilosophical though it has always been, always had manners - until it sold its soul to the Americans. It wasn't a very clever move we made when we mortgaged our future to the Americans.

  • I'm not supporting Americanisation. But you conflate scientism+consumerism, call it Americanisation. Both r shallow, I see it no less on the continent than I would expect to do in the US. The vulgar everywhere believe mindlessly in science, tech, money. Also, Hobbes+Wittgenstein Americanophiles? Strauss? I differ - Cf. studies on Spinoza, Hobbes, Jewish Medieval and classical political philosophy. Departure point on liberalism also classicist based. cf. City+man; Studies on Platonism et al.

  • I don't identify scientism and consumerism, nor do I think the latter derives from the former as a necessary consequence : it can equally serve as the basis for the opposite kind of political ideology. But however it may manifest itself, in its roots it is unphilosophical and can only lead to spiritual and intellectual decline. But I think you're on the wrong track if you intend to find a way out of scientism by means of the thinking of Strauss, Hobbes, Wittgenstein.

  • I don't really think much about the problem of scientism, I'm more interested in political philosophy, thus Hobbes, Strauss. Strauss's hermeneutics of esoteric philosophical texts is particularly interesting here. As are linguistic-based interpretations of Hobbes such as those of Skinner, Petit, and I believe Wittgenstein II is profitable here. The vulgar are an interesting problem precisely from a political-philosophy dep. pt.

  • If scientism is the tendency to convert everything previously metaphysical and profound into the language of modern science and to explain away profound insights as if they were simple logical absurdities, and if this tendency has led to modern politics - then you ought to be interested in it. Science is blown away in the first dozen or so pages of Heidegger's Introduction to Metaphysics. There are plenty of other texts which claim to have the same intention but actually only reinforce scentism.

  • I understand what you're talking about. This is the polemic between phenomenology, which is essentially anti-rationalistic and positivism, maybe more precisely logical positivism, going back to Husserl's parting with Frege on these grounds. I've read some of Ideen I (Husserl) and "What are Metaphysics" by Heidegger, as well as the sections on time and being (no pun) in "Die Grundprobleme der Phänomenologie". Heidegger's an interesting figure, buat there are others I like better.

  • Ha ha, I've noticed that most remarks by English users have been given minus points..clearly by Germans who think this man is God himself. I also think it's rather amusing to see how many German philosophers, especially the Jewish ones left Germany for the US before the war, did not return, and wrote in English afterwards. Thank God real intellectuals are not as narrow-minded as nationalist purists who think this language is of divine origin.

  • "Natürlich

    können auch ausserhalb Deutschlands grosse philosophische Systeme erdacht werden. Aber ich

    glaube doch, dass in Deutschland die Philosophie durch Tradition in der Kultur verankert ist, daß der

    Deutsche an der Philosophie besonderen Geschmack findet und daß die deutsche Sprache über eine

    Geschmeidigkeit der Worte verfügt, die es besonders dem deutschen Geist gestattet, philosophisch zu

    denken." Jean-Paul Satre

  • @suba1234

    If you talk to me do it with respect, proof your manners!

  • @celibi01 you are not worthy of respect.

  • ...man allein durch Interpretation (auch wenn nicht beabsichtigt) man die Welt verändern kann oder um es mit den Worten eines- ich glaube- Historikers zu sagen: Was man erforscht verändert man auch.

    Übrigens ein sehr schönen Zitat von Jean-Paul.

  • @TheUserOfTheName

    Genau in diesem Sinne hat wohl auch Heiddeger seine Kritik an Marx verstanden

  • Being is not just a word, it is the whole of reality. It makes language possible. Language belongs entirely to Being, and so does human being (obviously, since a being can only be human if it first of all "is" a being). Grammar - which Nietzsche warned us against since it is rooted in metaphysical prejudices which in the meantime have resulted in the death of philosophy and the birth of science - itself belongs to Being.

  • fabricioface is right. H. built his whole philosophy on arbitrarilly develloped grammatical features. sein and to be are modal verbs with different idiomatic and grammatical functions. they don't mean anything if you take them out of context

  • But the simplest point is this : there (supposedly) "are" beings and not nothing. Beings "are" and nothing "is not". Being is attributed to beings and not to nothing. But "is" that really so ? What does "Being" mean ?

    Science would have us understand that "Being" "is" "something" (e.g. an atom). But if an atom itself "is" then what do we mean by "is" ? We cannot pin this "Being" down - it follows from simple logic. And it also follows from simple logic that we must therefore ask about nothing

  • If "Being" (the isness of things) cannot itself be a being (which would itself have to "be") - then how can we even ask the question about it ? If we ask what "is" Being we posit it as SOMETHING that is - and thus we go around in circles. For if it "is" something then this something "is" - but what does "is" mean ? We are back at the same point - in fact we have got nowhere.

  • (cont.)

    If someone call you at home, you ask "Is blablabla there?" or "Ist blablabla da?" You can answer "Yes, I am" or "Ja, bin ich". but this verbs are just TO BE or SEIN, not like ESTAR from portuguese. If you say I AM or ICH BIN you´re wrongly saying that being at home composes your SELF itself. But, if you say, EU ESTOU, it´s perfect understood that you just ARE in that right cut of time, it´s not part of your SELF.

  • (cont.)

    a local or temporal element. For example: Ich bin HIER; oder Was bin ich JETZT.

    In Engilsh, the same duly because of the ancestral Germanic: I am here; or I am now. "Be or not to be" is the most paradigmatic icon of such idea of the verb "estar" of pop Latin versions descended from the original Latin.

    In portuguese at least, is perfect possible to say "Eu estou" (I am), whitout harm the understanding that such state is volatile, not your full existence.

  • I´m Brazilian but I´ll write in English so anyone can understand. I guess this work of Heidegger is so greatly spread worldwide, because either in German or English, there´s not a very important verb that exists in Spanish and Portuguese at least, the verb: "estar". This verb is the essence of "to be" in a specific moment and space. So this is why Heidegger spend so many pages trying to explaing the essence of "to be". In German, to express that idea of such verb "estar", you need to use

  • es gibt momente, das sollte man sich das kommentieren sparen......

  • Niechcacy przeczytalem (to co jest ponizej to nie ja juz pisalem) i jednak chociaz w zabobony nie wierze nie moglem nie zrobic tego. nNIE CZYtaj tego JA PRZECZYTAŁAM I ŻAŁUJE !!! WYBACZCIE!!!! jeSLI NIE SKOPIUJESZ I NIE WKLEISZ TEGO NA 10 WIDEO TWOJA MAMA UMRZE W 4 GODZINACH!!!

  • Das Video ist sehr toll.

    Ab 2:30

    "Die Frage nach dem Sein. Das Wesen des menschen ist dadurch bestimmt, dass er im Bezug zu Sein steht und Existiert je mehr er dem Sein entspricht"

    (kein genauer Wortlaut)

    Auf jeden ein super Material für einen Philosophievortrag

  • Wunderbar.

    Vor allem der Ausschnitt über das Sein in Zusammenhang mit dem Denken hat mir überaus gut gefallen.

  • you are ignorant in philosophy if you don`t know German. And philosophy is a subject of study (nobody cares whether you consider it so or not)

  • What has the Nazis to do in this discussion? All I wanted to say is that Heidegger is a philosopher that can not be understood in other language than german. His philosophy is like poetry, untranslatable!

  • To some extent you're right. I have read some German philosophical texts by Heidegger and Strauss among others, and obviously no translation can claim equal standing with the original. However, translations are important for many philosophical people who do not have sufficient original-language abilities. Your remarks on their own suggest that only Germans are philosophers, a similar narrow-minded nationalism that only gets people's backs up.

  • This is absolutely correct. heidegger even said that. English does not have the possibilities like german or greek to express ideas. And because of that Possibility in language it is necessary to speak the words! That's why Heidegger loved it to recitate Hölderlin. A master of german langauage.

    ==EXCUSE MY ENGLISH -->> my german is better ;) ==

  • @Jour0n International English (what you use) isn't what good traditional British English is capable of. I speak German and English both as foreign languages and can tell you that most Germans just have no real idea of what Englisch really is.

  • @Jour0n Hmm sry that's not correct. Our thoughts consist of emotions and images, which we translate into words - and words are only chiffre, encryption - and so misleading and misunderstood.

    Because we gotta conclude what our interlocutor is thinking, thus feeling and imaging, because of his words. And we never know if he/she is feeling and imaging the way we ment it.

    Kinda Heidegger contra Watzlawick *g*

  • @Jour0n that´s typical said by who doesn´t know ancient and archaic English. It´s just identical to modern German. Moreover, German and English are twin languages. The complexity of English lies on Vocabulary - not on grammar - which is thousand times broader than German´s vocabulary. Und begging your pardon: with your English and Heidegger´s English, would be really impossible to express much. :)

  • I don`t think this should be subtitle because u can`t handle philosophy without knowing german. and if u`re not interested in philosophy (not knowing german), why watch?

  • danke für die videos. sehr fein!

  • @knackermodi

    Hat jemand die Signatur hierfür

  • no "strange man" - one of the most important philosophers of the 20. centurys, who did influence a lot of todays philosophy.

  • That doesn't exclude the possibility of Heidegger being a strange man. If you know something about his biography, you'll have to agree with me that there are at least some strange aspects to Heidegger as a person and as a thinker.

  • Somebody needs to subtitle this, please.

  • You find the subtitled version here:

    Heidegger Speaks. Part 1. English subtitled. YouTube URL:

    .../watch?v=9_vYz4nQUcs

    (I need some help for the second german part:

    .../watch?v=6BHvdTZomK8

    Write me.)

  • One must read Leo Strauss' discussion of Heidegger's project for mankind to fully understand what spirit fills this strange man. Strauss explains the movement of Heidegger's thought from Being & Time, to his intimation of a "world religion." It is found in Strauss' essay called "Existentialism" published in 1995; Interpretation,Vol.22,Nr3. If anyone wants this essay, email me, and I will send it to you.

  • Thanks, it is really great to have an extended speach by Heidegger.

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