Added: 7 months ago
From: heildirgunther
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All Comments (47)

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  • I don't think the audience quite liked that production...

  • that kitschy mise en scene deserved that booing awfully.

  • It doesn't get any worse than this. If Wagner had seen what his home theatre had done to T. he'd need a barf bag 10 minutes into the production. By all means make the Venusburg into a suburban hore house--take all the magic out!!!

  • @windstorm1000 Oh it gets worse; check out the finale of the 2011 Lohengrin, but don't do so with a full stomach.

  • @UlfenDaddy link pls?

  • @Shogunmiyuchan It's not letting my post the link: Bayreuth, 2011, Akt 3, scene 5.

  • Das sinnliche Moment der Liebe das auf Nähe dringt (Venus) und das geistige, das in der Spannung der Ferne lebt (Wolfram) findet in Tannhäuser nicht mehr zusammen.

    Jede Interpretation die diesen Kern vernachlässigt geht fehl.

  • Der Tannhäuser birgt genügend "modernen" Gehalt durch die in ihm verwirklichten geistigen Ideen. Als wär es Wagners Absicht gewesen das Mittelalter zu verklären oder im Ring uns heidnische Religion näher zu bringen. Das ist die äußere Hülle.Im Tannhäuser geht es darum was Liebe ist. Das Tragische besteht immer in der Aufspaltung einer Idee, die nicht mehr zu einer Einheit zurückfindet. (Im Drama durch verschiedene Persona ausgedrückt)

  • @NovalisimBergwerk Yes, and the "vision" of Tannhauser being Updated does nothing to change either the majesty of those essences nor the majesty of Wagner's music. I also have a suggestion for the rude critics who spend untold thousands of euros-dollars and wait ALL YEAR just to warm a seat at the Festspielhaus in order to catcall, boo and insult the performers. If K. Wagner's new productions are so "bad," how about for next year, you stay home and let *ME* have your seats?

  • @UlfenDaddy This Tannhauser really was terrible in every respect imaginable. Truthfully, not since the time when the Nazis overran Bayreuth, have so many fools and idiots strutted on the great green hill. The Wagner family has finally devolved into madness.

  • @JWPhoto It looks it... not my 'taste' at all. But I can't imagine having such a time at the Festspiele that I would react that way though, and it's saddening to know that I'll never again have a chance to in any case. And yes, it's depressing in every way; once upon a time in a beautiful land, 'Mankind' actually rose to the height that is WAGNER. And look at it, look at us now. I'm old, crippled and ill, and I resent those who could go to Bayreuth and then BITCH about it.

  • @UlfenDaddy "Der Meistersinger" looks infinitely worse...

  • @UlfenDaddy Please don't tell me that---how could anything look worse than this??!!

  • @UlfenDaddy Hi there, I hope I didn't give you the impression that I had ever gone to Bayreuth. I've always been too poor to afford what the trip would really cost. I don't blame people for bitching though. The Wagner I grew up with, the London LP's with gorgeous photographs of various productions and awesome pictures of set designs, seems long gone now except for the old Met Ring on DVD. I hope you recover from your illness and enjoy many more years of listening to Richard Wagner.

  • @JWPhoto My point is that Expectations of what an opera should "look like" and a (new) design concept are not the same. Opera viewers have come to expect a certain "cutting edge" character from these top-rung companies and in fact the backlash would be just as powerful were [they] not to get it. We all have our favourites: I much prefer the 1990's Met Ring over Chereau style. For MUSIC though Boulez was far superior to the Met, nor have I heard anything "better" than Solti ('66) cycle.

  • @UlfenDaddy I am hopeful Bayreuth, Metropolitan or LaScala might bring some of this wonderful high-tech genius to bear in a more "Traditional" presentation of these masterworks. Read Boulez' comments about the "Problem" of Das Rheingold: how do you present an operatic scene which takes place UNDER-WATER? In his essay he notes that That fundamental fact has never actually been faced in an Opera production; finally we have the means to do Just that, and not Rheingold alone.

  • @UlfenDaddy And I do agree that I see no reason why with the tremendous assets of technique, resources and skill Bayreuth has at their disposal to bring these works to Life, [she] would settle for what is patently and on-its-face something just UGLY (did you notice the fetal Duke of Brabant in Lohengrin?) But it's a stylistic choice part of a larger view; I too wait for the demons of Chereau finally to be removed from opera houses around the world.

  • @JWPhoto Yes--the inmates are running the asylum.  One can only wonder what Richard--let alone Cosima--would think. I appreciate your perceptive comment.

  • @UlfenDaddy Lets just all close our eyes and it will be great.

  • Provokation war immer die letzte Rettung für talentlose Theaterregisseure ,wenn man nicht fähig ist wirklich was innovatives auf die Beine zu stellen ,bastelt man einen Mischmasch aus irrelevanten und provokanten Elementen zusammen ,nach dem Motto lieber Buhrufe als gar keine Rufe.

  • @rooyan1 So sehe ich es auch. Ich möchte dazu folgenden Brief zitieren, der das gut zum Ausdruck bringt:

    Homepage: Hintergrundstrukturen.de/ Lohengrin-leserbrief.

  • Ich weiß beim besten Willen nicht, warum man diese Oper in einen IKEA-Kaufhaus aufführt - obwohl diese Inszenierung (dem Bühnenbild nach zu urteilen) offenbar sehr selbstzusammengeschraubt zu sein scheint.

  • is this performance available on CD or download? this Tannhauser, Lars Cleveman's, voice is PURE. love to hear his "Dir tne Lob!" from akt 1.

    the final Younger Pilgrims coro "Heil! Heil! Der Gnade Wunder Heil!" and Knight's coro "Der Gnade Heil" is as powerful as I have ever heard.

    one thing, though. did I hear whisting, boos and cat calls at the end? must be a TOUGH CROWD @ Bayreuth!!! like Italians @ La Scala!!!

  • Ob mit oder ohne "Mittelchen", ich bin traurig, daß Bayreuth verkommt. (Damit meine ich nicht die musikalische Qualität, dort arbeiten auch nur Menschen, die auch mal einen schlechten Tag haben - und meist gravierende Folgen davon haben, wenn das ausgerechnet die Premiere war ....)

  • Ich habe die Premiere live auf Radio Bayern 4 Klassik mitgehört und war auch schockiert von dem Venusgesang. Hatte das Gefühl, dass da was falsch tönt. Interessant war das Kritikergespräch nachher: jemand sagte genau dasselbe, die andern sagten, dass es OK gewesen wäre. Hmmm...! Schade nur, dass die Qualität auf Bayreuth nicht mehr dieselbe ist. Danke für das Video.

  • @Nibelungenfrau ihr seits alle so fies oO er ist nicht schockierend ihr gesang, vielleicht nicht das, was man gewohnt ist und vielleicht auch nicht so gut wie die anderen, aber schlecht definitiv nicht. Ich finde es so gemein über jemanden so etwas zu sagen, sie wurde so böse ausgebuht und ich mein ich finde das kacke. (ich bin übrigens blaues Mädchen, deswegen weiß ichs).

  • @BeckyDieDildofee Ich habe nirgends zum Buh-Rufen aufgefordert. Als Gesangsstudent käme mir das nie in den Sinn, ich verabscheue Buh-Rufer.

  • @Nibelungenfrau Wenn mir was nicht gefällt, klatsch ich einfach weniger, PUNKT. aber jemanden so auszubuhen und null respekt entgegen zu bringen ist fies, weil mühe hat sie sich trotzdem gegeben!

  • @BeckyDieDildofee - du, ich habe weder gebuht noch sonst irgend etwas. Ich selber klatsche dann auch weniger. Ich würde niemals buhen. Ich habe da dieselbe Einstellung wie du. Interessant, wenn man mir sagt, ihr alle seid ja so fies. Ich wünsche dir eine gute Zeit.

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  • Der Gesang der Venus hier ist in der Tat schockierend! :-/

  • Was für Mittelchen nimmt eigentlich das blonde Dummchen, das da jetzt verantwortlich ist, bevor es seine Regisseure anheuert? Vermutlich würde man den Mumpitz, den die so treiben, damit besser ertragen.... Nüchtern ist das ja kaum mehr auszuhalten. Nun ja, eine Biogasanlage ist aber eben vermutlich das abstrakteste und anspruchsvollste, was die Leutchen so denken können. Da hilft auch wenig, wenn der Regisseur im Pauseninterview halbverdauten Hegel erbricht, ne...

    Es lebe der Hörplatz...

  • @Leubald Ähm, die Verträge bis und mit Baumgarten hat doch noch der Papa des "blonden Dummchens" unterschrieben?

  • Comment removed

  • Ich fands einfach ok. Die Venus geht gar nicht, Cleveman ist in Ordnung (aber eicht das in Bayreuth?), Nagy war sehr gut. Hengelbrock bin ich mir noch nicht sicher was ich davon halten soll, das Finale find ich sehr gut gemacht, vorher aber viele Koordinationsprobleme zwischen Bühne/Orchester, was eigentlich nicht passieren sollte(ist halt auch eine Aufgabe des Dirigenten). Noch zur Venus: witzigerweise hier im Finale ein bisschen erträglicher als im ersten Akt.

  • @aeru9 eicht sollte reicht heissen...

  • @aeru9

    Hallo, ich habe die Vorstellung am 13.08.2011 gesehen. Und obwohl der Dirigiten durch seinen Assistenten

    vertreten wurde, war es eine sehr gut gesungen und gespielte Vorstellung. Und die Venus war viel besser

    als in der Premiere. Schade, dass man heute sehr schnell urteilt und verurteilt.

    Ganz am Rande, die Inszenierung ist nichts für Pelzjäckchenpublikum, das ist richtig gut und sehr, sehr

    durchdacht- halt zum Nachdenken.

    Beste Grüße und neuen Taten.

  • @amonasro100 Mir gefallen eigentlich alle Produktionen der aktuellen Festspiele (also um ehrlich zu sein: alle drei, welche ich auf DVD/TV-Übertragung sehen konnte). Ich habe also nichts gegen moderne Inszenierungen, Oper soll ja auch zum Nachdenken anregen und nicht nur schön sein (ich beende Diskussionen um "Regietheater" immer dann, wenn das "Schön-Argument" kommt.

    Aber ich kann dieser Venus nichts abgewinnen (auch nicht auf anderen Ausschnitten hier auf YouTube, zBsp Als Färberin).

  • @aeru9

    Die Inszenierungen der letzten Jahre sind, vom neuen Parsifal mal abgesehen, alle nichts für Opernkonsumenten, die sich wohlig ums Festspielhaus tummeln und mit bürgerlichem Wohlwollen mal schauen, was so kommt. In Bayreuth hat man erkannt, dass OPer mehr zu sagen hat, als nur schöne Melodien zu bieten, die in gefälliger Weise präsentiert werden. Die Dinge in der Welt stehen nicht zum Besten und die Musik darf nicht zur Gefälligkeitsschleuder schläfriger Konsumenten werden.

  • @amonasro100 Warum erstreckst du deinen Vorwurf der 'Gefälligkeitsschleuder' (?) nur auf Inszenierungen, die dir wohl überkommen erscheinen und nicht auch auf die Musik? Da gäbe es doch wohl vieles zu "modernisieren". Warum etwa ist der Reifenindustrie noch niemals eine andere Radform als immer nur die runde eingefallen? Das ist doch auch so eine Gefälligkeitsschleuder. Ein wirklich modern denkender Mensch wie du müßte sich doch auch einmal viereckige einfallen lassen können - oder?

  • @kugelwuerfel

    Hallo, die Musik bleibt unangetastet ( je nach gespielter Version) und deshalb ist die Inszenierung immer wieder der Stein des Anstoßes. WAs ich gut finde, den gefällige Inszenierungen sind langweilig und wirken beim zweiten Anschauen oftmals schon alt und "dated". Und bitte vergessen Sie nicht, es geht um eine Inszenierung, es geht nicht um die Musik. In zwei - drei Jahren sehen wir wieder einen neuen Tannhäuser.

    Toll, das ist Bayreuth- !!

  • @amonasro100 Wie kann man denn diesen Stoff modernisieren? Würden Sie auch gerne den Kölner Dom jedes Jahr mit einem anderen Outfit versehen? Sicher muß man den Stil ein wenig dem neuen Zeitgeist anpaasen, denn niemand möchte sich heute mehr den überladenen Tüll des 19. Jahrhunderts ansehen, aber die Grundidee des Dramas läßt sich nicht zu einem Vehikel anderer Themen machen. Das ist doch reiner Eklektizismus. Im übrigen nur eine Folge des Karrierismus im Kulturbetrieb.

  • @kugelwuerfel

    Dieser Stoff ist eine von Richard Wagner erdachte Story, um die der Meister herrlische Musik geschrieben hat.

    Ist es also nicht Rechtens, wenn man diese Geschichte den Zeiten anpasst und die Grundidee, Reue und Vergebung, in ein zeitgemäßes Licht rückt ?. Sie haben Recht, wenn Sie fragen, ob und wie man den Stoff

    modernisieren kann. Ich für meinen Teil finde die Ideen eines Mitmenschen oftmals ansprechend, aber einen neue Sichtweise ist förderlich, denn sie regt Kritik an.

  • @amonasro100 Diese Formulierung würde unterstellen: erst war die Story da, und dann hat er die Musik drumherum geschrieben. Das widerspricht aber der von Ihnen anschließend für möglich gehaltenen Relativierung der Story. Dabei entspricht es aber doch allgemeiner Auffassung von seinem Gesamtkunstwerk, daß sich beides gegenseitig bedingt. Da läßt sich auch keine Grundidee heraussondern, gewissermaßen als 'Ding-an-sich', schon einmal gar nicht die von Ihnen benannte reichlich triviale.

  • Missed hearing this yesterday - the booing by the audience at the end suggests things aren't improving production-wise at Bayreuth..!

  • Orchestral interessant umgesetzt, teils gar neu entdeckt und zudem durchweg mitreißend gestaltet, vokal (mit Ausnahme einer leider unbefriedigenden Venus) sehr in Ordnung bis sogar grandios (Elisabeth, Wolfram) - so mein akustischer Ersteindruck jener Premiere der 100. Bayreuther Festspiele!

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