Vor kurzem hab ich mir den Artikel im Focus über die nicht stattfindende Klimakatastrophe für 80 Cent runtergeladen. Das wars mir wert, weil ich sonst den Artikel aus der Printversion zum archivieren abfotografiert hätte, und ihn dann in meiem Apple archiviert hätte. So hab ich Zeit gespart. Ganz postiv , dass kein PayPal notwendig war, sondern es gleich über die Telefonrechnung ging.
Du sagst, daß Du die Lösung, einen Artikel über das Telefon zu kaufen, gut fändest. Vor 15 Jahren hätte ich da ja noch zugestimmt, aber heute ist das schon sehr anachronistisch, sich einen Code für einen Artikel durch Einwahl über eine kostenpflichtige Telefonnummer zu kaufen, nicht?
Ansonsten: JA. Von Programme und Inhalte Kauf Systemen a la iTunes oder Amazon kann man nur träumen - und mehr als die beiden möchte ich in dieser Welt gar nicht haben, damit es einfach bleibt.
Hat mich auch überrascht, das mit dem Telefon. Was soll ich sagen: es klappte auf Anhieb. Aber Du hast natürlich Recht: iTunes und Amazon machen echt Spaß - wozu kompliziert wenn's auch einfach geht!
Bei der Stiftung Warentest ist der Online Kauf von Artikeln via Click&Buy recht zügig möglich - aber klar, nicht alle Online-Leser sind dort registriert. Wie handhaben das denn eigentlich die aktuell verfügbaren ePaper Reader?
Das ist das Problem. Kein einheitliches System. Zuviele Passwörter. Zuviele Barrieren. Die eReader (Nook, Que etc.) haben Deals mit einigen wenigen Zeitungen. Zeitschriften gibt es nicht wg. der SW-Bildschirme. Unattraktiv für die Verlage (vor allem für die Anzeigenkunden). Allein deshalb dürfte das iPad wohl der erste (für alle Seiten gleichermaßen) attraktive Kompromiss sein. Oder: das geringste Übel? ;-)
Mensch Richard, nett gemeint, aber schon ein wenig populistisch, oder? Wenn wenn du auf dem iPad mit "nur einem Finger-tip" ein Medium kaufst, dann hattest Du dich auch schon vorher beim iTunes angemeldet und registriert, oder? Also immer schön Gleiches mit Gleichem vergleichen! ;-)
Bin ja bei dir, finde das System iPad in dieser Beziehung auch komfortabler. Aber trotzdem: immer schön fair spielen!
Mirko, Der Punkt ist doch, dass seit 10 Jahren jeder versucht, sein eigenes Süppchen zu kochen und damit scheitert. - Als Leser brauche ich aber eine verlagsübergreifende Lösung, auf die sich alle einigen, damit dieser Irrsinn endlich ein Ende hat. Ob die von Apple oder von sonst wem kommt, ist zweitrangig.
Du hast Recht. Gestern wollte ich auch einen Artikel aus der FAZ kaufen, und hatte fast exakt die gleichen Probleme. Die Click&Buy ist einfach Schritt. Aber Paypal und Google Checkout funktionieren sehr, sehr gut. In dem Moment, wo man nur ein System hat ist das alles natürlich leicht. Aber das ist auch das Problem. Alles dann Apple zu übergeben? Na ich weiß nicht.
Wie ich ja schon woanders (mehrfach) sagte: Apple und das iPad wären das Ende des Web 2.0, wenn es sich überall durchsetzen würde. Also freuen wir uns auf die Vielfalt - und setzen drauf, dass die Verlage nicht grade das schlechteste Zahlsystem nutzen.
Aus welchen grund hast du grad die 3 zeitschriften ausgewählt, weil sie dich interessieren oder weils allgemein jeder kennt? Wird ja auch oft gelesen Focus,süddeutsche und co.
Genau aus diesem Grund: man sollte doch meinen, dass die GRÖSSTEN dt. Publikationen schon am fortschrittlichsten sind, was die Online-Usability betrifft. Fakt: da hat sich wenig getan seit den letzten 10 (!) Jahren.
Cooler Beitrag !
JohnBresl 7 months ago
der spiegel sieht aber toll aus!! 0:58
derbein 1 year ago
den Spiegel xDDD
du bist super
imopsvideo 1 year ago
Vor kurzem hab ich mir den Artikel im Focus über die nicht stattfindende Klimakatastrophe für 80 Cent runtergeladen. Das wars mir wert, weil ich sonst den Artikel aus der Printversion zum archivieren abfotografiert hätte, und ihn dann in meiem Apple archiviert hätte. So hab ich Zeit gespart. Ganz postiv , dass kein PayPal notwendig war, sondern es gleich über die Telefonrechnung ging.
VideoClubMuenchen 2 years ago
Du sagst, daß Du die Lösung, einen Artikel über das Telefon zu kaufen, gut fändest. Vor 15 Jahren hätte ich da ja noch zugestimmt, aber heute ist das schon sehr anachronistisch, sich einen Code für einen Artikel durch Einwahl über eine kostenpflichtige Telefonnummer zu kaufen, nicht?
Ansonsten: JA. Von Programme und Inhalte Kauf Systemen a la iTunes oder Amazon kann man nur träumen - und mehr als die beiden möchte ich in dieser Welt gar nicht haben, damit es einfach bleibt.
pohlec 2 years ago
Hat mich auch überrascht, das mit dem Telefon. Was soll ich sagen: es klappte auf Anhieb. Aber Du hast natürlich Recht: iTunes und Amazon machen echt Spaß - wozu kompliziert wenn's auch einfach geht!
richardgutjahr 2 years ago
Bei der Stiftung Warentest ist der Online Kauf von Artikeln via Click&Buy recht zügig möglich - aber klar, nicht alle Online-Leser sind dort registriert. Wie handhaben das denn eigentlich die aktuell verfügbaren ePaper Reader?
DoSchuMuc 2 years ago
Das ist das Problem. Kein einheitliches System. Zuviele Passwörter. Zuviele Barrieren. Die eReader (Nook, Que etc.) haben Deals mit einigen wenigen Zeitungen. Zeitschriften gibt es nicht wg. der SW-Bildschirme. Unattraktiv für die Verlage (vor allem für die Anzeigenkunden). Allein deshalb dürfte das iPad wohl der erste (für alle Seiten gleichermaßen) attraktive Kompromiss sein. Oder: das geringste Übel? ;-)
richardgutjahr 2 years ago
Mensch Richard, nett gemeint, aber schon ein wenig populistisch, oder? Wenn wenn du auf dem iPad mit "nur einem Finger-tip" ein Medium kaufst, dann hattest Du dich auch schon vorher beim iTunes angemeldet und registriert, oder? Also immer schön Gleiches mit Gleichem vergleichen! ;-)
Bin ja bei dir, finde das System iPad in dieser Beziehung auch komfortabler. Aber trotzdem: immer schön fair spielen!
mirkolange 2 years ago
Mirko, Der Punkt ist doch, dass seit 10 Jahren jeder versucht, sein eigenes Süppchen zu kochen und damit scheitert. - Als Leser brauche ich aber eine verlagsübergreifende Lösung, auf die sich alle einigen, damit dieser Irrsinn endlich ein Ende hat. Ob die von Apple oder von sonst wem kommt, ist zweitrangig.
richardgutjahr 2 years ago
Mirko, sogar eine Neuanmeldung bei iTunes dauert nicht länger als 2 Minuten. Probier's selbst mal, dann verstehst Du, was ich meine.
richardgutjahr 2 years ago
Du hast Recht. Gestern wollte ich auch einen Artikel aus der FAZ kaufen, und hatte fast exakt die gleichen Probleme. Die Click&Buy ist einfach Schritt. Aber Paypal und Google Checkout funktionieren sehr, sehr gut. In dem Moment, wo man nur ein System hat ist das alles natürlich leicht. Aber das ist auch das Problem. Alles dann Apple zu übergeben? Na ich weiß nicht.
mirkolange 2 years ago
Wie ich ja schon woanders (mehrfach) sagte: Apple und das iPad wären das Ende des Web 2.0, wenn es sich überall durchsetzen würde. Also freuen wir uns auf die Vielfalt - und setzen drauf, dass die Verlage nicht grade das schlechteste Zahlsystem nutzen.
mirkolange 2 years ago
Und übrigens: Natürlich kenne ich doch iTunes :-)
mirkolange 2 years ago
Aus welchen grund hast du grad die 3 zeitschriften ausgewählt, weil sie dich interessieren oder weils allgemein jeder kennt? Wird ja auch oft gelesen Focus,süddeutsche und co.
Heiler09 2 years ago
Genau aus diesem Grund: man sollte doch meinen, dass die GRÖSSTEN dt. Publikationen schon am fortschrittlichsten sind, was die Online-Usability betrifft. Fakt: da hat sich wenig getan seit den letzten 10 (!) Jahren.
richardgutjahr 2 years ago
Bis auf das Ipad - klasse gemacht!
Das muss nicht nur für das Ipad kommen, sondern auch für normale Rechner.
Die Printmedien haben ihre Arbeit halt nicht gemacht....
FlipFlopFliege 2 years ago
Danke. Mir geht's ja gar nicht um das iPad - wollte nur mal wissen, ob wir hier in Deutschland schon reif sind für die Zukunft.
richardgutjahr 2 years ago
Klasse Beitrag!!!
gsohn 2 years ago