Added: 3 years ago
From: CalibreoRadihnookiho
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  • Ich hab immer gesagt das man das Libet Experiment nicht so interpretieren kann das es keine Entscheidungsfreiheit gibt . Sein Argument mit dem Evolutionären Aufwand ist sehr einleuchtend , zumal unser großes gehirn massig recourcen verschlingt ! super video , den kannte ich noch garnicht !! Danke

  • Ich glaube dass man mit dem "nichts tun" nur dann zufrieden sein kann wenn man durch seine taten einen zufriedenen zustand erreicht hat (der einklang mit sich selbst) aber wer kann das schon von sich behaupten?

  • Viele Leute denken, dass wenn der Koran sagt, dass Allah alles schon vorhergesagt hat aber der Mensch auch einen "freien" Willen hat, ein Wiederspruch ist. Wie man sieht, ist es kein Wiederspruch!!!!!!

    Allah akbar

  • @Arsim93 Das Problem aber ist, dass Allah dich für deine Sünden bestraft. Er aber ist als Schöpfer des Universums auch Schöpfer aller Ursachen, auch derer die letztlich zu der Sünde geführt haben. Er bestraft die Menschen also, für etwas, dass er letztlich selbst in die Wege geleitet hat.

    Eine Interpreation der Willensfreiheit, die mit dem Determinismus vereinbar ist, macht nur in der Beziehung der Menschen untereinander Sinn, nicht aber in der Beziehung des Menschen zu Gott!

  • @Arsim93 Selbst wenn man vom Gegenteil ausgehen würde und man würde annehmen, dass deine Entscheidungen akausal erfolgen, würde das den islamischen Glauben nicht retten. Denn das würde bedeuten, dass deine Handlungen zufällig erfolgen und weder deine Gene, deine Erfahrungen, deine Persönlichkeit, deine Empfindungen etc. sie verursachen. Ja dann wäre es gar nicht mehr DEIN Wille. Wie will Allah dich dann für etwas bestrafen, was gar nicht deine Entscheidung war?

  • @Arsim93 Wie man es also dreht und wendet: Jede Religion mit einem Schuld/Sündenprinzip, welche der Auffassung ist, unsere Entscheidungen im Diesseits würden die Qualität unseres jenseitigen Lebens (mit dem Schöpfer als Richter) beeinflussen, ist irrsinnig, bzw würde von einem tyrannischen und sadistischen ungerechten Gott ausgehen, den wir bekämpfen müssten!

    Das stärkste Argument gegen (den christlichen, wie muslimischen) Gott, wäre also der Beweis seiner Existenz!

  • Ich kann nicht wollen was ich will - er sagt es doch selbst - wo ist also das Problem? Andernfalls könnte ich mich fragen, ob dieser Meta-Wille auch wieder "frei" ist uswusw. Ist es denn so schwer einzusehen dass hier ein Fass ohne Boden aufgemacht wird?

  • vll verwechsel ich was.

    aber ist die verzögerung(350ms) von der entscheidung der handbewegung bis zur eigentlichen bewegung nicht die strecke der reizleitung gehirn zu handmuskel?

  • Immer dieses Herauswinden aus dem Allzuklaren.

    Man kann es ja nicht einfach akzeptieren, dass es keinen freien Willen gibt.

  • "Der Mensch kann nicht wollen was er will"

    aber er kann glauben was er will?!

  • Das sagte schon Schopenhauer vor 150 Jahren! Aber jeder denkt irgendwann einmal einen Gedanken das erste Mal! Das macht gar nichts! Jeder, der einen Gedanken das erste Mal denkt, denkt ihn zum ersten Mal!

  • Irgendwer heimst halt immer die Lorbeeren ein^^

  • @Raffney oder wissen was er will

    oder was ich will das will ich

  • stimmt allerdings aber wer tut das schon^^

  • @Raffney kann man dem neonazi vorwerfen, ein neonazi zu sein, wenn er davon fest überzeugt ist, an das richtige zu glauben? und die entscheidung, daran nun zu glauben, nicht bewusst oder souverän getroffen hat?

  • Philosophisch/Theoretisch gesehen vllt nicht, praktisch deffinitiv..allerdings bezieht sich das nur auf die Ideologie der Dummheit und nicht auf Nationalismus im allgemeinen

  • er sieht das irgendwie in einem viel zu "persönlichem" standpunkt... er wirkt irgendwie beleidigt :-D

  • Ich rege mich oft über mich auf, weil ich bestimmte Dinge nicht tun will, die ich aber tun wollen möchte.

    Ich möchte zum Beispiel das Rauchen aufhören wollen wollen;

    Ich möchte mehr arbeiten wollen wollen.

    Ich rege mich auf über meine eigene Faulheit.

    Ich muss mich dazu überwinden, etwas zu tun, was ich eigentlich gerne tun möchte. Ist das nicht seltsam?

    Kämpfen in mir zwei Ichs gegeneinander? Ich sehe mich so: Da bin ich und dort bin ich, mit dem ich nicht einverstanden bin.

  • Sie sollten nicht zu streng mit sich sein. Vorallem sollten sie nicht bei allen Entscheidungen mit sich hadern. Es gibt im Prinzip nur zwei Optionen in der Gegenwart: Die Tat oder die Akzeptanz. Steht man oft nur in der Mitte wird nie ein Glückszustand erreicht.... so denke ich. Es ist ein meines Erachtes ein Irrtum, dass nur die Tat glücklich macht und das "Nicht handeln" unglücklich. Auch die Akzeptanz kann glücklich machen. Zu hohe Erwartungen nicht.

  • Vielen Dank für Ihre Antwort.

    Ich muss sie mir zwar erst nochmal zerpflücken und genau durch den Kopf gehen lassen, aber sie gibt mir eine neue mögliche Richtung vor.

    In diesem Sinne, guten Rutsch in Richtung 2012... Man darf gespannt sein was sich in den zwei jahren noch tut.

    Ihre F-anfrage nehme ich gerne an. ;-)

  • @CalibreoRadihnookiho

    Warum antworte ich darauf erst jetzt? Zschuldigung :-(

    Erst mal Danke für diesen guten Rat.

    Ich denke schon lange darüber nach, ob 'Nichts-tun' auch etwas Gutes sein kann.

    Du bestätigst mir meine Annahme.

    Nichts tun kann auch nicht jeder.

    Und das Schöne ist: Dazu muss man nichts können :-(

  • @CalibreoRadihnookiho oh mein gott, was für ein selbstverliebter und gleichgülltiger Beitrag. Sie sollten nicht zu streng mit sich sein... willste du hiermit zeigen, dass du im gegensatz zu vielen anderen fähig bist deine inneren Konflikte unter Kontrolle zu halten? Manche Menschen besitzen halt die Seelische Stärke/Schwäche, um sich selber bemitleiden zu können, ohne dabei von seinem Gewissen aufgefressen zu werden.

  • @Godhand156

    Ja, ich will nicht sagen, dass ich es völlig schaffe. Aber die Erfahrung und die Reife kommt mit jedem Lebensjahr. Du brauchst eine gewisse Lebenserfahrung um Dinge für dich richtig bewerten zu können. Das wollte ich eigentlich nur ausdrücken. Wenn jemand wegen äußerer Zwänge sich etwas aufdoktorieren lässt. Bsp.: Ich muss x sprachen lernen, x Länder bereisen, x Sportarten lernen, etc., dann muss es nicht zwangsläufig von INNEN kommen. Es muss aber damit man glücklich ist.

  • @CalibreoRadihnookiho Das Problem bei solchen Hilfsversuchen ist, dass sie meistens für andere unbrauchbar sind und jediglich zur Steigerung des eigenen Selbstwertgefühls dienen, siehe Phänomen Fitnesscenter. Was sollen aber abgefuckte Leute wie ich, mit solchen Phrasen anfangen? wenn die Weitsicht fehlt, die man anscheinend im Alter bekommt. Die Ironie des Lebens ist, dass die Jungen unfähig sind aus den Fehlern der Alten zu lernen ohne diese durchlebt zu haben.

  • @Godhand156

    Kann dich schon verstehen.Manchmal ist gut gemeint nicht gut gemacht. Kluge Ratschläge hören sich manchmal gut an, nur damit die betreffende Person einen Ratschlag machen kann. Man könnte auch mal sagen "Ich weiß es nicht" "Da kann ich dir nichts empfehlen". Das kommt aber eher selten vor. Ok. Aber ich denke von meiner Art her möchte ich hier nicht andere schädigen, sonst hätte ich auch die ganzen Videos nicht hochgeladen.

  • @CalibreoRadihnookiho Bewusst schädigen will niemand, man will sich ja am ende des Tages als gute Person warnehmen können. Ich find halbherzige Hilfsversuche schlimmer als Desinteresse. Was ich hier schreib is paradoxerweise auch nur ein Versuch mit meinem Kritischen Denken zu glänzen und mich selber zu unterhalten. Jetzt is es raus, jetzt hab ich die bestmögliche Stufe von Selbstwertschätzung erreicht, Selbstironie als Schutzmechanismus gegen Kritik und die Gabe meine Ignoranz ablegen zu können

  • Körper und Geist?

  • @Johannesbaerli Johannes, das ist der beste Kommentar, den ich jeh gelesen habe auf youtube. Geht mir genauso.

  • @Johannesbaerli

    Die sog. Transaktionsanalyse geht von der Annahme aus, daß in jedem Menschen mehrere Instanzen herrschen. Je nach dem, in welcher Situation man sich befindet.

    Z.Bsp. gegenüber einer Authorität verhält man sich wie ein *Kind*, gegenüber einem Kind verhält man sich wie ein *Elternteil*, wenn man mit dem Kind spielt, kann man sich als Erwachsener auch auf die gleiche Ebene des Kindes begeben, dann ist man für diese kurze Zeit auch *Kind*.

  • @halo2pc

    So kann man es auch erklären.

    So, wie man bei einem Auto sagt, dass es nicht fährt, weil der Fahrer das will, sondern weil sich da drinnen Räder bewegen, die das Auto antreibt.

  • @Johannesbaerli

    (2) Damit will ich sagen, daß die *Eltern" Instanz eines Menschen, über eine sehr lange Zeit von den eigenen Eltern geprägt wurde.

    Daraus schließend würde ich behaupten, daß die Prägung in Ihrem jungen Leben so stark war, daß sie nun als Erwachsener schwierigkeiten haben, diese *Eltern* Instanz unter Kontrolle zu halten. Sie dominiert ihr Leben zumindest dermaßen, daß Ihr *Eltern*-Ich sich nicht neutral entscheiden kann.

    Siehe dazu auch: Eric Berne

  • @halo2pc

    Ist Dir schon mal aufgefallen, dass die Menschlichen Entwicklungen wellenförmig stattfinden?

    Außerdem bewegen sich die Menschen auf der Erde in Schwärmen - wie die Fische.

    Ein Hinweis auf ihre Herkunft?

    Ursprung wäre diese Herkunft aber noch nicht.

    Der Ursprung ist da, wo alles entstanden ist.

    Also noch weeeeit vor dieser Zeit aus dem Wasser...

    Wie es damals ausgesehen haben mag?

    Muß ein schönes Bild gewesen sein, als die Welt entstand :-)

  • Ich bin ja zur der Überzeugung gekommen, dass Gewohnheiten eine ganz ganz wichtige Größe dafür sind, wie wir uns entscheiden. Es fällt selbst wenn man es will schwer gegen die eigene Gewohnheit zu handeln. Geht mir zumindest so. Ich hatte einen Bruch in meinem Leben und habe dadurch radikal meine Gewohnheiten geändert und ich muss sagen, Dinge die ich früher tat scheinen für mich heute fast schon von vornherein keine MÖGLICHE Option zu sein. ...

  • ... Und früher war es genau umgekehrt. Manche Sachen die ich früher nicht als Option betrachtet habe, sind heute eine Selbstverständlichkeit.

    Es ist so als wolle ich von mir aus eigentlich Aktion A(mit der Gewohnheit brechen), aber tief in mir drin will etwas, was stärker ist Aktion B(die Gewohnheit ausführen). Das passt finde ich zum Satz von Schopenhauer "Man kann tun, was man will, aber nicht wollen was man will." So als wollte ich nur A wollen wollen.

  • @NetzKaiser Sicher kann man wollen was man will nur ob dus dir dann nimmst was du willst is a andere frage

  • aber wie sieht das denn im bezug auf babylon aus?

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