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  • Das mit der Verwechslung des Tahir Platzes in Kairo und des Aufstandes in tunesien war ein Ablesefehler, da standen noch mehr Plätze und Länder, aber ich war so nervös :)

    danke für die schönen kommentare. Saskia

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  • @Osrick2: Ich teile deine Meinung nicht, aber ich akzeptiere sie.

  • @Osrick2: Du tust mir leid!

  • Danke Saskia - du hast das Wesentliche auf den genau Punkt getroffen!

    @Osrick2: Dein Beitrag zeigt viel von dir. Du wertest andere auf sehr persönlicher Ebene ab. Das macht dich nicht automatisch zum größeren Experten. Im Gegenteil: Es erzeugt hier gelangweiltes Gähnen, mehr nicht...

    Sachlich bleiben in Kontroversen ist eine Kunst für sich. Eine Kunst, die nicht jeder beherrscht.

  • @AChillOut

    1 Ich hoffe sogar sehr, dass meine Kritik an Saskia und Occupy sehr viel über mich aussagt. Zumindest glaube ich nach 35 Jahren Beobachtung der Politik das nahen und mittleren Ostens zumindest zu wissen worüber ich schreibe.

    1:40 "[...] was mein Empfinden dazu ist und ich empfinde [...]

    2:12 "Ab jetzt Demokratie [bezieht sich auf Tunesien]" Die erste Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung haben Islamisten gewonnen. Deckt sich das mit der Demokratievorstellung von Occupy?

  • @AChillOut

    Teil 2

    2:20 "[...] Wir fordern unser Recht auf ein anständiges Leben [Bezogen auf Ägypten]". Eine der ersten Amtshandlungen der Übergangsregierung war es, die Grenze nach Gaza zu öffnen. Prompt flogen wieder Quassamraketen auf Israel. Das israelische Militär schoß zurück und der ägyptische "demokratische" Mob zerlegte daraufhin die Botschaft Israels. Ist eine drohender Kriegen gegen Israel die Friedenvorstellung der Occupy-Bewegung?

  • @AChillOut Teil 3

    3:23 "[...] in dem Menschenrechte keinen Wert zu haben scheinen. [bezogen auf Lybien]." Die Menschenrechtscharta der UN gilt in Lybien als Mitunterzeichner der bereits erwähnten arabischen Charta auch nicht. Saska K. zeigt sich als nicht ausreichend informiert.

    5:49 "[...], denn eine Bewegung setzt eine Interessengruppe von Menschen voraus, die gemeinsame festen Forderungen haben, und an der Umsetzung deren arbeiten." Occupy hat also keine erkennbaren Forderungen,

  • @AChillOut Teil 4

    sondern bestenfalls eine diffuse Unzufriedenheit mit herrschenden Verhältnissen, ergeht sich also in unkonkreten Weltschmerzgelaber.

    8:09 "[...] Eigentlich kämpfen wir doch alle für ein und dasselbe." Nein, denn solange die Occupy-Saskias nur aus dem Bauch heraus und ohne halbwegs erkennbare Vorstellung gegen. resp. für alles mögliche sich, solange halte ich mich mit tumber Solidarität zurück.

  • @AChillOut Teil 5

    Defakto ist Occupy durchsetzt von esoterischen Spinner und Verschwörungsdeppen jeglicher Spielart - und mit diesen Leute teile ich keinerlei politische Perspektive.

    Wer, wie der von Saskia erwähnte Autor Stephané Hessel zu Boykott israelischer Produkte aufruft, muss sich den Vorwurf von Antisemitismus gefallen lassen;

    aber ebenso Personen wie Saskia, die Hessels Schrift als lebensverändernd verteidigt. Spätestens an dieser Stelle endet meine Bereitschaft Occupy gegenüber.

  • @AChillOut Teil

    9:08 "[...] Menschenrechte von 1948 [...] sind universell." Bereits als Fehler dargestellt.

    12:07 "[...] Hilfe wofür? Für Alles! Du bist ein Teil des Ganzen..." Blablabla.... Was ist denn dieses Ganze? Allgemeine Empörung ist etwas wenig um brauchbar zu sein.

    12:37 "[...] sich nicht eindeutig festlegt was es will [...]" Das ist doch mal eine konkrete Aussage :-)

    12:50 "[...] Wir wissen vielleicht nicht, was wir wollen [...]" Der Rest sollte in schallendem Gelächter untergehen.

  • @AChillOut Teil 7

    13:33 "[...] Ich habe keinen Plan, wie ich die Welt verändern möchte [...]" Ahnte ich es doch, denn das ist der übliche Occupytenor: "Wir wissen weder was wir wollen, noch wogegen wir sind, noch wie wir was ändern wollen. Aber wir wollen etwas ändern..."

    Noch einmal: Saskia nennt das große Nichts beim Namen.

    Es mag einfacher für dich sein über Fakten und Kritik zu gähnen, hiese es doch, sich ansonsten Mühe zu geben und Argumenten und Positionen zu entwickeln.

    Gruß O.

  • Teil 5

    Von der arabischen Liga wurde 2005 die bislang letzte gültige Fassung der Arabischen Menschenrechtscharte beschlossen. Auch diese Charta sieht die Shari'a als einzige Basis an. Das sich aber Shari'a und UN-Charta in wesentlichen Punkten widersprechen sollte sogar Saskia bekannt sein.

    Noch etwas, Saskia: pathetische Aufrufe, deren Inhaltsleere du auch noch ausdrücklich einräumst, mit zunehmender Lautstärke mitzuteilen, macht sie nicht glaubhafter.

  • Teil 4

    forderten, aber letztendlich islamistischen Mehrheiten wie zuletzt in Tunesien, Ägypten und sehr wahrscheinlich auch in Lybien, wählen, funktioniert einfach nicht. Dazu sind die Forderungen und Lebensbedingungen zu unterschiedlich.

    Zu behaupten, die Menschenrechte von 1948 gelten universell ist falsch. Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit hat mit der Kairoer Erklärung von 1990 beschlossen, dass die Schari'a das Fundament der Menschenrechte ist.

  • Teil 3

    Geradezu albern ist aber der Versuch des Schulterschlusses mit den Aufständen des sogenannten arabischen Frühlings.

    Der Widerstand in den arabischen Ländern hat nur wenig mit den Luxusdemos gelangweilter Politnaivlinge der Occupybewegung zu tun, sondern konkrete Anlässe wie exorbitante Nahrungsmittelpreise, Massenarbeitslosigkeit, Korruption und Willkürherrherrschaft. Die aufgesetzte Verbrüderung mit den Aufständigen, die berechtigterweise demokratische Regierungen in arabischen Staaten

  • Teil 2

    aber begründete Kritik an der gesellschaftlichen Situation vernommen. Es herrscht, wie im obigen Video, eher "gefühlte" Unzufriedenheit als konkrete Vorwürfe die geeignet sind, näherer Überprüfung standzuhalten. Analysen finden nicht statt, politische Theorien werden durch Verschwörungsgefasel ersetzt, Vorschläge sind, sofern sie in inhaltesbefreiten Wir-sind-gegen-alles-und-zwar-­sofort, überhaupt zu finden sind, eher bizarr (siehe u.a. den 50er-Jahre-Technofetischismus der Zeitgeistler.)

  • Teil 1

    Herz? Sicher, aber etwas mehr Hirn wäre auch nicht verkehrt.

    Letztendlich ist der Beitrag aber grandios! Die Sprecherin hat es tatsächlich geschafft das große Nichts der Occupy-Bewegung auf den Punkt zu bringen. Sie weißt weder was Sie ändern will noch wie sie es zu ändern gedenkt, Sie ist aber auf jeden Fall dafür... oder dagegen... oder dafür... usw. Außer diffuser Empörung über die Schlechtigkeit der Welt habe ich aus der gesamten Occupybewegung bislang kaum nennenswerte,

  • Das war episch. Ich bin sprachlos.

  • Sehrrr guter Redebeitrag! Danke dir.

    Wenn wir durchhalten - auch wenn es bestimmt noch ganz schön hart werden wird -, wird eine gerechtere Welt für ALLE durchzusetzen sein.

  • Gut gesagt Saskia. Man spürt dein Herz in jedem Wort.

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