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From: JAzumBuch
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  • Dieses Märchen von wegen billigere Bücher durch Preisbindung gehört endlich aus der Welt geschafft. Jedes Buch, ob Bestseller, Chemiebuch oder Gedichtband, kann heute durch den freien Markt für 30% - 50% unter dem Listenpreis bei Online Buchhändler gekauft werden, auch bei Schweizer Anbietern. Dies schlicht weil Online Händler wesentlich billigere Kostenstrukturen haben und diese weitergeben. Mit Preisbindung werden Bücher teurer, viel teurer sogar.

  • @LeanderEyer Aber nicht doch! Das ist doch völlig logisch: Die Buchpreisbindung dient der Senkung der Buchpreise, so dass mit dem Mehrerlös infolge Preisreduktion der Abverkauf von sonst unverkäuflichen Büchern, also die Grosse Kunst des Buches, subventioniert werden kann.

    Kunde zum Händler: "Sie verkaufen eine Rose für 3,- aber im Einkauf zahlen Sie 4,-? Das ist doch ein Verlustgeschäft!" Händler zum Kunden: "Im Einzelnen schon, aber die Masse bringst!" :-D

  • liebe bürgerinnen und bürger

    informiert euch besser, lest bücher und frischt euer IQ auf, denn was Ihr für Kommentare in youtube schreibt sind schrecklich und unrealistisch.

  • Heul doch...! Ich kanns kaum erwarten wenn die Abstimmung endlich hinter uns liegt und das grosse Jammern kommen wird, wenn all die bornierte Möchtegern-Intellektuellen mit ihren altbackenen Buchläden - die sie so gerne selbstgefällig und eingebildet als letzte Bastion der abendländischen Kultur sehen - weinerlich ihre Niederlage eingestehen werden müssen, um endlich in der Versenkung zu verschwinden und wir uns wieder wichtigere Themen widmen können.

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  • Das hätte die Buchpreismafia wohl nur zu gerne:Wieder fette Margen mit staatlich diktierte Buchpreise zum CH-Abzocktarif. Aber träumt nur weiter von der guten alten Zeit des verkaufsmonopols,als ihr uns noch ungeniert ausnutzen und abzocken konntet – der Onlinehandel wird euch so oder so den Gar aus machen; da wird auch ein noch so repressiv-rückschrittliches Preisdiktat euch nicht mehr retten können. Ihr und eure Lobbyisten seid ohnehin auf dem absteigenden Ast, also geht doch endlich sterben!

  • Buchpreisbindung ist nur auf Kosten der Urheber möglich. Nur wenn Rechteverwerter per Gesetz in der Lage sind Urheber davon abzuhalten ihre Werke meistbietend zu verkaufen - nämlich indem sie vertraglich unterbinden, dass die Werke auf absehbare Zeit (z.B. auf Lebenszeit) parallel bei anderen Verlagen vertrieben werden können. Dies gelingt mit dem einfachen Trick, das Vertriebsrecht mit dem Urheberrecht gleichzustellen und dafür das Urheberrecht verkäuflich zu machen - mit Perversion also.

  • @Moluskenhort Kann das sein, daß Du kein Plan hast, was Buchpreisbindung ist? Die hat rein gar nix mit dem Urheberrechten zu tun. Ich kann mein Werk auch mit Preisbindung meistbietend verkaufen.

    Die Preisbindung bezieht sich allein auf die fertigen Bücher, die zum festgelegtem Preis verkauft werden müssen. Du kannst den selben Inhalt natürlich in anderer Form (z.B. Taschenbuch oder Sonderausgabe) noch mal rausbringen, dann eben an einen anderen Preis im VK gebunden

  • @ZZCopter Lesen und Sinnentnahme. Zitat: "Buchpreisbindung ist nur auf Kosten der Urheber möglich. ..." Nicht die Buchkunst wird gefördert sondern die Ausbeutung der Urheber. Buchpreisbindungsbefürworter sind Sklavenhalten, wissentlich oder aus Versehen. Genau die, in deren Namen sie zu argumentieren glauben sind die Leidtragenden. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn die, die glauben ohne Buchpreisbindung nicht überleben zu können sind die ersten die daran sterben.

  • Einöde? Auf Amazon kan ich aus 20 Millionen Bücher auslesen! Immer zum günstigsten Preis. Ihr streitet nur noch um ein paar Grossmütter in eueren Buchhandlungen, die kommen sowieso. Die jungen kommen sowieso nicht! Wie weit hinter dem Mond kann man denn leben? Ich tschalpe sicher nicht 2 mal zu einem Laden, nur um dort 50% mehr zu bezahlen! Ich habe noch nie einen Buchhändler getroffen der nur annähernd Ahnung hatte von dem was ich suchte. Es ist das Internetzeitalter, Leute!

  • Ich bin als Leser und “Digital Native” absolut nicht gewillt, künftig mit massiven Aufschlägen von bis zu 50% auf die Buchpreise im Onlinehandel obsolete Vertriebsstrukturen zwangsmässig zu unterstützen - sollten die Buchpreismafia tatsächlich mit ihrer Forderung durchkommen, den Kartellpreis auch dem Ausland aufzuzwingen.Werden in Zukunft dann halt nur noch eBooks runtergeladen, bis ihr endlich untergeht! Buchläden sind von gestern, die Zukunft ist nunmal digital, ihr ewiggestrigen Neoludditen!

  • Ein Buch ist eben kein Computer. Quersubventionen von Neuentdeckungen, die zuerst wenig Ertrag abwerfen, kennen andere Branchen so nicht. Bücher sind wie Weine und brauchen Zeit. Darum sollten im Büchermarkt andere Regeln herrschen als auf den Aktienmärkten. Oder im schnelllebigen Computermarkt..

  • Was ich als Konsument erwarte von der Preisbindung: Dass ich (vorallem in Grossbuchhandlungen, machen Sie mal einen Vergleich zwischen Orell Füssli und Ihrer Buchhandlung um die Ecke) nicht mehr übers Ohr gehauen werde. Mit Preisbindung weiss ich, dass die Preise überall gleich sind und zwar kontrolliert vom Preisüberwacher.

  • @Preisverbindlich bleib ich lieber bei exlibris, 20% auf alles. Buchpreisbindung nein

  • @burnner89 Irrtum geschätzter Burnner: Bei ExLibris gibt es eben nicht alles. Da bleiben ziemlich viele Titel aussen vor, was auch eine Art Zensur ist.

  • @Preisverbindlich Kann sein, aber 20% machen bei 200sFr für gewisse Fachliteratur (je nach Thema riesiges Angebot) doch etwas aus. Die nicht im Angebot enthaltene Literatur, lässt sich jedoch meistens in einem anderen Geschäft billig erstehen. Scheitert das, kann man es immer noch auf Ricardo oder in einer Bibliothek versuchen.

  • @Preisverbindlich Sie bevorzugen es also überall übers Ohr gehauen zu werden statt die Wahl zu haben und Anbieter mit fairen Preisen wählen zu können?

  • @LeanderEyer

    Also ich finde es deutlich besser, wenn die Preise festgeschrieben werden, weil dann große Internethändler wie Amazon nicht die Verlage zu weiterern Rabatten erpressen können, welche diesen Druck dann an die Autoren weitergeben und weil so Arbeitsplätze und Beratung vor Ort erhalten werden.

    Fair heisst immer für alle Seiten fair und nicht nur "billig für Dich".

    Ohne die Bindung förderst Du nur die Monopole der Großen, weil diese mehr Rabatte rauspressen können.

  • @ZZCopter Die Buchpreisbindung bindet den Endverkaufspreis nicht den Zwischenhandelspreis der Verleger. Amazon kann mit seiner Marktmacht auch mit Preisbindung genau gleich Rabatte der Verlage rauspressen.

    Die Preise des Stationären Handels sind fair für den Stationären Handel mit seinen Kostenstrukturen. Für einen Online Handel bieten sie überrisse Margen, diese Preise dem Online Handel aufzuzwingen betrachte ich als Unfair.

  • Pedro Lenz hat recht. Meine Freunde in England bestätigen das. Die Engländer haben Erfahrung. Zuerst das übertriebene Privatisierungsdisaster bei den Bahnen. Dann Discounterhysterie im Buchmarkt. Nicht mal mittelgrosse Städte haben mehr Buchläden. Die Jungfreisinnigen sollten mal den Pharmamarkt unter die Lupe nehmen. Nein, lieber die verstaubten Buchhändler bashen, als sich die Karrierechancen nach der Uni St. Gallen verbauen....

  • Habs nachgeschaut: "Der Goalie bin ig" kostet auf amazon.de schlussendlich 20,59 CHF. Und mit Preisbindung 22 Franken? Dann lieber ohne.

  • @kusubos Gehen Sie mit den "eingesparten" Fr. 1.41 nach Deutschland zum Essen oder bezahlen Sie damit Ihre Krankenkasse?

  • @ChreguMeyer Korrekt, mit eingespartem Geld kann man andere Waren und Dienstleistungen bezahlen.

  • @kusubos Vielleicht sollten Sie dann auch korrekterweise Ihren Lohn in Euro beziehen? Dann kann Ihr Arbeitgeber sparen. Oder vielleicht den Wohnsitz ins Ausland verlegen? Dann können Sie mit dem vielen gesparten Geld ganz tolle Sachen einkaufen. Und ganz bestimmt kann bei konsequenter Anwendung in Ihrem Leben noch mehr gespart werden. Gottseidank haben das nicht alle in Ihrem Umfeld genauso gedacht, sonst würde es wohl bei Ihnen auch anders aussehen.

  • @ChreguMeyer Na wenn CHF 1.41 keine Rolle spielt, dann lassen wir doch die ganzen Umstände mit der Buchpreisbindung, oder?

  • @Moluskenhort Trugschluss: mir spielen die Fr. 1.41 eben eine wichtige Rolle, genau deshalb brauchen wir eine Buchpreisbindung. Und weshalb sollten wir in der Schweiz nicht haben, was für Amazon in Deutschland eine Selbstverständlichkeit ist? In Deutschland gibt es kein "Billigabzockeamazon". Das gibt es nur für Schweiz.

  • @kusubos 1. sieh mal nach wie viel er bei Orellfüssli kostet

    2. sieh nach wie viel er bei der Thalia kostet

    3. amazon.DE (deutsche seite)wieso er billiger ist? die deutschen haben niedrigere lebenserhaltungskosten als schweizer (wir verdienen zwar alle mehr, bei uns ist aber auch alles teurer) dazu muss amazon lediglich lagermiete zahlen und keine ladeNmiete ebenso hat amazon deutsche mitarbeitende (weniger lohnkosten) und dieser preis beinhaltet das porto nicht (z.t. um die 6 euro)

  • Ein toller Dreh, denn ich gleich in mein Facebook-Profil poste!

  • Warum keine Bierpreisbindung gegen die ausländischen Grossbrauereinen und gegen das Beizensterben und warum keine Lebensmittelpreisbindung gegen Aldi, Lidl und Spar sowie gegen das Lädelisterben?

  • @alhundi Nun, wir wollen nicht den ganzen Früchtekorb durcheinanderbringen. Im Moment steht ausschliesslich der Buchpreis zur Debatte. Hätten Sie gerne für anderes auch eine Preisbindung, was da und dort Sinn machen würde, werden Sie aktiv!

  • @ChreguMeyer jetzt mal im Ernst. Können Sie mir zeigen welche Stelle im Gesetzestext bewirkt, dass ausländische Händler den CH-Buchmarkt im Endkundengeschäft mit Buchpreisbindung beliefern?

  • ... und dass ohne Buchpreisbindung 'Discounter-Einheitsbrei' folgen, lässt sich nicht belegen. Im Gegenteil, sind im 5. Jahr ohne Buchpreisbindung in der Deutschschweiz lokale Innerschweizer Autoren anscheinend im Aufwind. Auch in Grossbritannien, dem Dämon, hat die Zahl der Buchtitel nach Preisfreigabe NICHT abgenommen.

  • @KampfCaspar Wo sind denn eigentlich Ihre Belege zu finden? Und wenn lokale Innerschweizer Autoren im Aufwind sind, dann ganz bestimmt nicht wegen Amazon und Ex Libris.

  • @ChreguMeyer z.B. bei 20min "Zentralschweizer Autoren erobern den Buchhandel" (sorry, keine URLs hier erlaubt)

    Und nein, natürlich nicht 'wegen' Amazon und Ex Libris - aber eben *trotz* Amazon und Ex Libris und bei *freien* Preisen!

  • @KampfCaspar Amazon und Ex Libris springen erst auf die Züge auf, wenn sie in Vollfahrt sind. Das sind keine Lokomotiven, sondern Abzocker. Die Vorarbeit dürfen die Buchhändlerinnen und Buchhändler leisten, die Discounter sind nur am Gewinn interessiert. Um die tolle Vorarbeit zu leisten braucht es die Buchpreisbindung, damit wenigstens ein Teil davon finanziert werden kann. Amazon ist nichts anderes als eine Geldmaschine.

  • @ChreguMeyer Eine Frage: Welche Vorarbeit? Und noch eine Antwort: Händler die nicht am Gewinn interessiert sind, gehen zurecht unter. Wikipedia erklärt ganz verständlich was Handel ist.

  • @Moluskenhort Gerne können Sie jede Buchhandlung besuchen und nach der Vorarbeit fragen, die geleistet wird, damit ein Buch richtig präsentiert, besprochen und empfohlen wird. Der Schweizer Buchhandel ist an gerechten Preisen interessiert, an Preisen, bei denen alle an der Wertschöpfungskette beteiligten profitieren. Um alle Kosten decken zu können, müssen wir auch Gewinn machen. Deshalb, aha, brauchen wir die Buchpreisbindung. Und die Fr. 1.41.

  • @KampfCaspar Buchhandel in Grossbritannien:Riesengeschäft­e die voll sind mit Büchern, doch Mitarbeiter die nichts von Büchern verstehen.Die Zahl der Bücher hat nicht abgenommen,jedoch die Qualität der Geschichten.

    Das IST Discounter- Einheitsbrei!

    Stimmt nein und das Resultat ist folgendes: Ihr bekommt billige Bücher, überteuerte Bücher und ihr sprecht das Todesurteil für seriöse Buchhandlungen und den Beruf Buchhändler/in.

    Zu dramatisch?Ne.Fakten einer Buchhändlerin.

  • @Moerilind Wer stellt fest, dass die Qualität der Geschichten sinkt?

  • @Moluskenhort was tue ich als Buchhändlerin? Genau. Bücher lesen, beurteilen, einkaufen, empfehlen, sich mit anderen über Bücher austauschen.

    Die meisten Bücher werden immer mehr wie Holywood-Filme. Hat man eines gelesen, kennt man die meisten anderen auch. Wenn du dich selbst überzeugen willst:befasse dich mit Büchern die neu erscheinen. Vergleiche und bilde deine eigene Meinung. Die Schemen sind immer die gleichen.

  • Der Film wiederholt leider nur einige Schlagworte - ohne diese zu unterlegen.

    Der Strukturwandel im Buchhandel - mit einer grossen Reduktion der Anzahl Buchhandlungen - ist auch in unseren Nachbarländern deutlich. Auch die Schweiz kannte vor 2007 (Sammelrevers) eine deutliche Reduktion.

  • @KampfCaspar ....für die genauen Zahlen- und Faktenlage klicken Sie einfach neben dem Film auf "JA zum Buch" und schon können Sie alles nachlesen. Was für jemanden mit Studienabschluss möglich sein sollte.

  • @ChreguMeyer Es finden sich dort aber keine Zahlen zum 'Discounter-Einheitsbrei'.

  • @KampfCaspar Da die meisten Discounter im Buchbereich keine Ladenlokale führen, das ist ihnen zu teuer und zu aufwändig, können Sie es in der Schweiz bei den Ex Libris-Filialen selber überprüfen: mickrige Auswahl, kein Buchhandelspersonal und überalle immer dieselben Titel. Wenn das kein Einheitsbrei ist. Individualität und Vielfalt sind dort nicht gefragt.

  • @ChreguMeyer Niemand behauptet, dass die Discounter selbst ein Vollsortiment haben. Die Bücher sind aber immernoch erhältlich - z.B. in einer gut sortierten Buchhandlung, die GERADE durch das Sortiment einen Vorteil hat.

  • @ChreguMeyer Fantastisch, oder? Bei Exlibris gibt's nur Magerkost. wenn das kein Potential für den kleinen Buchhändler um die Ecke ist! Die Computerhändler wären froh gewesen um eine so klare Differenzierung. Die meisten sind daran zugrunde gegangen, dass der Discounter um die Ecke MEHR Auswahl hatte als sie. Ich möchte Buchhändler werden!

  • @Moluskenhort Ich möchte Sie ja nicht beleidigen, aber ich glaube kaum, dass Sie tatsächlich Buchhändler sein möchten. Nach Ihren Antworten zu urteilen, würden Sie in unserer Branche zu wenig verdienen und zuviel Arbeiten müssen. Ich glaube nicht wirklich, dass das Ihr Ding ist. Damit ich meine "Vollkost" finanzieren kann, brauche ich die Buchpreisbindung. Und der Discounter um die Ecke hat definitiv keine Auswahl, nur das leistungsfähigere Computerproramm und reiche Eltern. .

  • @ChreguMeyer Haben Sie den Eindruck, dass Computerhändler zu wenig arbeiten? Das würde Ihre Grundhaltung erklären: Sie glauben nicht, dass Andere für ihr Geld "genug" arbeiten. In dem Fall ist eine Buchpreisbindung keine Lösung für Sie, in dem Fall gibt es gar keine Lösung für Sie weil sie einfach mit allem unzufrieden sein werden. Ich habe vermutlich bisher etwa 20.000,- CHF für Literatur ausgegeben - wegen der Buchpreisbindung. Dafür habe ich vermutlich nicht genug gearbeitet, in Ihren Augen?

  • @Moluskenhort Schreibe ich davon irgendwo irgendetwas? Ich behaupte nur, dass Sie zu den aktuellen Bedingungen im Buchhandel nicht Buchhändler werden wollen. Und natürlich bin ich mit einem JA zur Buchpreisbindung sehr zufrieden. Und da wir seit 2007 keine Buchpreisbindung haben, können Sie deswegen auch kein Geld ausgegeben haben. Doch, doch: in meinen Augen haben Sie bestimmt genug gearbeitet: Soviel, dass Sie jetzt eigentlich Bettruhe verdient haben.

  • @ChreguMeyer Als Buchhändler könnte ich noch Geld verdienen, als Computerhändler nicht. Also lieber Buchhändler. Wenig ist mehr als nichts, dass sollte auch Ihnen einleuchten. Sie müssten nur etwas Distanz zu ihren persönlichen Problemen entwickeln und Respekt zu denen Ihrer Mitmenschen. Die Anderen haben das Geld dass Sie verdienen? Auch ein Standpunkt, nicht selten sogar, aber nur genetisch begründet. Kein Fakt.

  • @Moluskenhort Du meine Güte: wovon leben Sie denn? Dann ist es allerhöchste Zeit in Ihrer Branche für das gleiche Produkt den gleichen Preis festzusetzen, Damit Sie etwas zum Leben haben. Meine Probleme sind mir eben zur Zeit am nächsten. Und Ihre kenne ich ja nicht. Meine lassen sich mit dem JA zur Buchpreisbindung lösen und Ihre? Meistens hat das Geld, dass wir verdienen, ein anderer. Ist es bei Ihnen nicht so? Dann haben Sie also das Geld? Weshalb arbeiten Sie dann?

  • @ChreguMeyer Ja das ist eben gerade mein Punkt. Wenn der Computerhandel kein Brot mehr abwirft, sucht man sich eben einen anderen Job, oder? Die Involvierten waren flexibel. Da wäre niemand auf die Idee gekommen Festpreise für Computer zu verlangen um den Computerladen um die Ecke zu finanzieren - zum Glück! Die Leute haben sich eben einen anderen Job gesucht. Wo wären wir sonst in dieser Branche?

  • @ChreguMeyer Dort steht kein einziger Fakt. Nur Polemik und propagandistische Horrorszenarien. Keine Substanz. Wie auch in dem hier besprochenen Video. Kein Fakt, nur Propaganda.

  • @Moluskenhort Unter Fakten versteht halt jeder etwas anderes. Scheinbar scheinen Ihnen die zusammengetragenen Tatsachen nicht ins Weltbild zu passen. Es macht die Fakten deshalb nicht unwahr. JA zum Buch, JA zur Buchpreisbindung.

  • @ChreguMeyer "Fakt" ist kein beliebig interpretierbares Wort. In der Wissenschaft gibt es sogar Regeln, wie man zu Fakten kommt. Wikipedia sagt zum Thema Fakt: "Als Tatsache (lat. factum, res facti; engl. fact, matter of fact) wird eine Situation bezeichnet, in der sich Dinge nachweislich befinden." In dem Video des Herrn Lenz ist keine Situation genannt, in der sich Autoren oder Buchhändler nachweislich befinden. Andernfalls: Nennen Sie mir eine. Ich lerne gern - schon immer.

  • @Moluskenhort Das Video ist praktisch eine Aneinanderreihung von Fakten, aber meine Aussage hat sich auf die Website "Ja zum Buch" bezogen und nicht auf das Video. Video: 1. Fakt: Abstimmung am 11. 3. 2012. 2. Fakt: Die meisten haben wirklich keine Ahnung. 3. Fakt:. Man will keine teuren Bücher 4. Fakt: mit der Buchpreisbindung sind gerechte Preise garantiert. 5. Fakt: alle Grenzstaaten zur Schweiz haben eine Buchpreisbindung 6. Fakt: Dort ist die Buchpreisbindung kein Thema 7. Fakt: etc.

  • @ChreguMeyer ??? (1) hat nichts mit der Sache zu tun (2) Wo ist der Beleg? Wenn Sie das glauben wäre es riskant und ggf. unethisch eine Abstimmung zu verlangen (3) Wo ist der Belegt? Wenn Sie das glauben wäre es dumm eine Abstimmung zu verlangen (4) Wo ist der Beleg? (5) 1 Punkt (6) Wo ist der Beleg? = 1 Punkt, ok, Es gibt einen sachbezogenen Fakt auf der Webseite. Ich nehme meine Behauptung zurück.

  • @Moluskenhort  Entschuldigung, aber das am 11. 3. über die Buchpreisbindung abgestimmt wird ist der zentrale Kern der ganzen Geschichte und ein Fakt. Zu 2: den Beweis können Sie selber erbringen: fragen Sie heute alle in Ihrer Umgebung zum Thema und ob sie eine Ahnung davon haben. Sie haben keine. Zu 3: Sie selber wollen ja günstige Bücher. Ich will gerechte Preise. Zu 4: ausprobieren! Der Beweis liegt in der Zeit vor dem Fall der Buchpreisbindung. Zu 6: lesen Sie Auslandszeitungen? Null Thema.

  • @ChreguMeyer Fakt: Mit der Buchpreisbindung sind alle Anbieter zu den Margen gezwungen, die der stationäre Fachhandel benötigt. Wieso soll es fair sein, das ein Online Händler mit einem Bruchteil der Kosten diesen Effizienzvorteil nicht an seine Kunden weitergeben kann? Der Amazon / Exlibris Preis ist genauso fair wie der Preis im Fachhandel. Unfair ist der Fachhandelpreis für einen Amazon Einkauf zu verlangen.

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