Added: 2 years ago
From: chromatischerkosmos
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  • danke!

    

  • ich bin so verwirrt... habe die Citaloprampackungen aus Angst nicht anfassen können...

    Zuerst hatte mir die Ärztin gut zu gesprochen und dann las ich die ganzen Einträge dazu... und ... habe nur mehr Angst bekommen.... Nach einer Weile hatte ich sie dann aus Verzweiflung genommen, sofort nach dem ersten Tag Unwohlheit übern Bauch, Mundtrockenheit und unerträgliche Kopfschmerzen... aber ich konnte endlich 3 stunden ohne alpträume schlafen und fühlte mich danach ausgeschlafen...

  • Comment removed

  • das problem ist (was viele nicht wissen): nicht jede nebenwirkung trifft auf jeden zu. jeder mensch ist unterschiedlich. ich hatte bei citalopram und paroxetin mit wenig nebenwirkungen zu kämpfen, während es für andere die hölle war. soviel dazu!

  • @LegendOfVolkspark Mit citalopram hatte ich mehr nebenwirkungen als mit Trevilor.

    Citalopram hat mir übelkeit, dauernde müdigkeit Mundtrockenheit, verändertes Traumerleben und Schlafstörungen eingebrockt wobei Trevilor mir "nur" Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit und Unruhe beschert.

    Das ist im verhätnis für mich erträglicher wobei die meisten nebenwirkungen bei citalopram nach 2-4 wochen aufgehört haben.

  • dankedir schönes video ...leide auch unter derpression und nehme seit kurzem antidepressivum ....und denke auch das es mir gut hilft :)

  • genau richtig - diese psychiatrie foren - da bleiben nur die kranken drinnen denen schwer zu helfen ist - geh raus ins leben und vertraue deinem arzt !

  • Citalopram ? Seroquel ? Aber wie ist es mit dem Absetzen ? Man gewöhnt sich an diese neuen Designer-Drogen.

  • Psychpharmaka machen dick, nicht wahr ? Man bekommt eine enorme Gewichtszunahme innerhalb kurzer Zeit. Auf keinen Fall Alkohol trinken ! Man muss sehen, das man die Pschopharmaka möglichst bald wieder absetzt, um sich nicht in ein dickes fettes Monster zu verwandeln, ein fettes Übergewichtsmonster, dessen Depressionen noch stärker als zuvor sind.

  • Trevilor ist ein super Zeug, hatte wenig Libido und Mundtrockenheit, das wars. Dafür dass man wieder fest im Sattel steht nach einigen Monaten kann man das in Kauf nehmen!

  • @Elegia4 Trevilor kann bei Überdosierung zum Herzstillstand führen und Nebenwirkungen habe ich reichlich.....

  • Ich nehme seit 4 jahren Trevilor 150 mg und soll es jetzt ausschleichen von meiner Ärztin aus! leider habe ich den Ausschleichungsprozess nicht stand gehalten;-) mit anderen Worten die Absetzerscheinungen waren die Hölle (150 mg auf 75 mg 3 wochen danach 1 Tag 75 mg 2 Tag 0......nehme wieder 150 mg;-((((((

  • Gutes Video !

  • ein sehr gutes und wichtiges Video, nicht nur zum Thema Depressionen übrigens! Super!

    Ein Tipp noch von mir: bevor man zum Arzt geht und sich eine Depression diagnostizieren lässt - man weiß es ja meist selbst schon - eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, wenn man die irgendwann mal haben möchte. Danach geht das nie mehr.

  • also ich für meinen teil muss sagen dass ich auch alles von sport bis johanneskraut etc ausprobiert hatte, da ich anfangs dachte dass ich einfach schlecht gelaunt sei. als ich dann bemerkte dass wirklich etwas nicht stimmt, habe ich lange damit gerungen darüber mit meinem arzt zu sprechen, da ich mich schämte, aber es schließlich tat. ich kann nur allen sagen, geht zum arzt eures vertrauens, das ist es mehr als wert, da man in einer depression nicht beurteilen kann wie es"ohne"depressionen ist.

  • Julian Assange???

  • @LiliumReQuiem Ja. Ich operiere zur Zeit aus meinem deutschen Zweitexil und baue mein zweites Standbein auf: Medilieaks.

  • Das mit den Foren ist richtig (auch wenn man es oft subjektiv anders empfindet).

    Auf Ärzteseiten zu lesen halte ich aber nicht für das NonPlusUltra.

    Man muss einfach nur differenziert denken können und sich nicht stocksteif auf eine bestimmte Seite stellen. Nur ist es so dass gerade Psychopharmaka individuell verschieden wirken und da die komischsten Dinge auftreten. Es ist auch kein Geheimnis dass zB. Neuroleptika Psychosen auslösen können obwohl sie dagegen wirken sollen.

    Hinterfragen ist gut

  • Im Hirn laufen Biochemische Prozesse ab. Ein chemischer Eingriff birgt immer das Risiko den natürlichen Ablauf im Hirn dauerhaft zu zerstören. Jeder sollte erst versuchen mit natürlichen substanzen zu stimulieren, je nachdem durch was die Depressionen ausgelöst wurden.

    Muskatnüsse haben ebenfalls eine stimmungsaufhellende Wirkung und können leichte Depressionen lindern, da der Wirkstoff im Hirn zu MDMA umgewandelt wird. 1-2 Nüsse im Kartoffelauflauf wirken Wunder.

    Viel Spaß ;-)

  • Vielen Dank erstmal für die schnelle Rückantwort.Ich werde morgen erneut zu einer Ärztin gehen und ihr meine Probleme schildern, das Problem an der ganzen Sache ist, das man so wenig Geduld hat, man läuft so durch die Gegend wie benommen, und fragt sich , warum ich?und möchte natürlich, dass es nach einer 1 Woche besser wird.Habe übrigens eigens ( bin selber Ärztin) für 9 Tg. Cipramil eingenommen, und war furchtbar unruhig und hatte Kopfschmerzen.

    Trotzdem danke nochmals für die Info. lg, S.

  • Hallo Christian,

    ich habe mir gerade dein Video über Depressionen angeschaut, da ich leider momentan laut Ärzten an einer Depression leide. Ich habe Spannungskopfschmerzen, bin antriebslos und bekomme meinen Lebensalltag nur schwerlich hin.Bisher habe ich noch keine Medikamente genommen. Kannst du mir sagen, wenn du dies lesen solltest, wann das Trevilor positive Wirkungen gezeigt hast und welche Nebenwirkunegn du hattest? Das wäre nett. Viele grüße, S.

  • @abbey6743 Eine leichte Verbesserung des Antriebs hab ich schon recht schnell, so nach 10 Tagen gemerkt. Das andere brauchte länger, auch länger als die häufig gedruckten 6 W. Es war eher ein ganz fließender Rückkehr zur Normalität, den ich selbst nach 3 Monaten noch spürte. Lass dich nicht verrückt machen von den Zeiten. Die variieren sehr stark nach Person.

    Nebenwirkungen bei mir: Verstärktes Schwitzen bei körperlichen Tätigkeiten. Libido schwankte.

  • @chromatischerkosmos ...und phasenweise Süßflash. Wie alles sind auch die Nebenwirkungen unterschiedlich von Person zu Person. Beratung mit deinem Arzt ist hier essentiell, da nicht selten die ADs entsprechend der Nebenwirkungen ausgesucht werden.

    Gruss, Christian

  • Und ich glaube, wenn ich mienem Körper in der Depressionsbewältigung die Arbeit durch Antidepressiva abnehme, schränke ich mich vielleicht in meiner Fähigkeit ein mich selbst zu heilen. Ich weiß nichts darüber wie Antidepressiva wirken und kann es mir nur vorstellen. Trotzdem würde ich sowas als letzten Ausweg nehmen, wenn ich schon viele andere Therapieformen probiert habe und mir keine andere Wahl bleibt.

  • @Mensch86 Klar, wenn du es ohne schaffst, ist das super. Man kann aber auch noch ein anderes Bild nehmen, als du es gewählt hast: Stell dir vor du wärst Diabetiker. Würdest du das Insulin ablehnen, weil du Angst hast, dein Körper würde die Fähigkeit verlieren, von sich aus Insulin zu produzieren? Oder noch plastischer: Wenn du dir das Bein brichst, würdest du die OP, oder die Krücken ablehnen, weil der Körper sonst verlernt, alleine zu gehen? Aber wenigstens lehnst du es ja kategorisch nicht ab

  • Meine Therapeutin hat auch gleich anfangs vorgeschlagen, mich mit Antidepressiva zu behandeln. Da meine Depression aber nicht schwer ist, wollte ich es zunächst mit meiner eigenen Kraft versuchen. Ich glaube, dass der Körper alles einstapft, was er nicht braucht: Wer sich nicht, bewegt baut Muskeln ab; wer regelmäßig Kaffee trinkt, wird später oft ohne Kaffee nur schwer wach;... usw. bis hin zu schweren Fällen der Abhängigkeit.

  • @Mensch86 ...und hast du es ohne geschafft?

  • @chromatischerkosmos: Ich bin grade in der Therapie. Momentan gehts mir immernoch schlecht, aber ich hoffe und bin zuversichtlich, dass ich diese Sache in den Griff kriegen werde.

  • Medikamente wirken bei einigen ja anders als bei der mehrheit. Trotzdem ist es gut, sich im internet informieren zu können (und das teilweise noch anonym) - früher war das nicht möglich.

    Du hast aber recht, man sollte nur infos sammeln und erfahrungsberichte kritisch betrachten. Trotzdem ist ein gang zum arzt pflicht! Bei einer Grippe gehe ich ja auch zum Arzt und hol mir Medis gegen die Grippe, nicht viel anders ist es bei einer Depression.

    Das du so offen darüber redest, sollte vielen helfen

  • @chromatischerkosmos sorry , wenn ich das jetzt nen bissel durcheinander bringe, um mein Durcheinander zu ordnen. 1. Was das Forensuchen angeht (ohne sich auf Ärzteseiten zu Informieren) hast du Recht und so mansches Forum verängstigt. 2. Die Psychopha Fraktion ! ist schon fast ein neues Thema wert oder ? Bödde bödde bödde xD

  • Doch entgeht mir auch nicht, dass dich kritische gegen Antidepressiva in gewisser Masen erzörnen. Was ich aber sehr sehr gut von dir finde, dass du den Usern hier einen Wegweiser hinerzählst, dass sie sich auf Ärtzeseiten und Betroffenenseiten besser verlassen sollten, wie sich im globalen Net, im wahrsten Sinne des Wortes verrückt zu machen! mit vertrauenwürdigen Ärtzen und Büchern, hast du auch Recht ; doch finde ich persönlich ; bei sowas genügt ein Arzt und ein Buch nicht !

  • @Gombatslom 1) ich konnte meinen Beruf nicht mehr weiterführen, kein Sozialleben, keine Aktivitäten. Haushalt gerade so. Kein Lebensmut. 2) es war eine Psychologin. Medikation von einer Psychiaterin 3)sollte eigentlich aus dem Vid hervorgehen: Foren als Informationsquelle relativieren, selbst informieren über Antidepressiva anstatt Meinungen kritiklos zu übernehmen

  • @chromatischerkosmos Vorab vielen Dank für deine schnelle Antwort auf meine Fragen! Gerade zu dieser Zeit ist das nicht selbstverständlich! Ich bin selbst schon seit einigen Jahren an Depressionen erkrankt, habe Erfahrungen mit Psychatrien und Kuren gesammelt, und habe jedes erdenkliche und auch von Ärtzen falsch verordnete Mittel genommen, um diesen Teufelskreiß zu entfliehen. Somit merkte ich nicht, dass eben dieses dauerhafte Weglaufen von sich selst, ein kaum beachteter Fehler ist.

  • @Gombatslom Mit anderen Worten möchte ich sagen, dass Medikamente durch aus für eine gewisse individuelle Zeit, eine Stütze für Betroffene und deren Umwelt sein können. Doch sollten gerade Psychopharmaka nicht überbewerten, und auch Patienten besser über diese aufgeklärt werden, wie es meine langjährige Krankheitserfahrung wiederspiegelt. Gerade Antidepressia und Psychatrien werden bis dato Betroffene emens nähergelegt, wie Kusaufenthalte, pflanzliche Medikamente bis hin zum Lebensumfeldwechsel.

  • @Gombatslom Was dieses Video von dir angeht, finde ich es zwar gut, dass du viele, vielleicht auch zuviele Themen mit reingenommen hast, und somit für guten Infostof sorgtest! Doch werde ich es mir nicht anmasen, deine Erfahrung als Schwachsinn hinzustempeln. Im gegenteil, denn ich finde so ein Video lehrreich.Ich will Antidepressiva weder lobpreisen noch davon abraten, wenn es ausschlieslich nur von Ärzten sozusagen schmackhaft gemacht wird. Denn so kommt mir dein Video rüber.

  • Erstmal ein freundliches HALLO?! an Alle Mitleidenden und Mitfühlenden, der Betroffenden und Personen, des Depressions? und Pharmazeut - BUMS?

    Um dich besser zu verstehen, möchte ich dir vorab einige Fragen stellen Christian? Was ist für Dich eine relativ schwere Depression? Und geht es dir, wie du es in der ersten Minute selbst sagtest, erst in einem Zeitraum von 2 1/2 Jahren, dank Antidepressiva und EINER Ärzitin (kein Psychologe?) gut? Und worum ging es dir eigentlich in diesen Video?

  • Ich nehme schon ein Jahr Antidepressiva, es hat eine Weile gedauert, bis ich mein richtiges Mittel gefunden habe. Ich war auch total dagegen, habe meinem Arzt aber angeboten es zu probieren und es hat mir endlich etwas geholfen.

  • Da fällt mir die Schauergeschichte ein, die lange durch die Foren geisterte, dass jemand auf Trevilor ein Glas Wein trank und daran verstarb - absoluter Quatsch!

  • ich war vier monate in der psychiatrie, ich musste deswegen zwischen der 12. und 13.klasse beurlaubt werden.und was war das resultat? ich wurde noch depressiver, besonders die neuroleptika machten alles noch schlimmer, dann noch vier antidepressiva, schlafmittel, inkompetente therapeuten und voila ich war ein seelisches wrack, wurde beinahe nicht zum abi zugelassen bis ich mir sagte so kann es nicht weiter gehen..und mich selber heilte, indem ich an meinen gedanken arbeitete.

  • @StoneOfAgony Respekt Respekt. Wahnisinnige Leistung, in der Zeit auch noch das Abitur zu machen! Hut ab.

  • @chromatischerkosmos da gab es auch noch eine lehrerin, die sagte, dass sei eine eine flucht , ich würde nicht lernen wollen, ich bräuchte disziplin, ich solle mich nicht selbstbemitleiden, sie würde mein kleines spielchen schon lange genug mitansehen, ich solle selber sehen wie ich da rauskomme, so ist das leben . und dann hat sie mir im bio lk drei punkte( 1 sem) und sechs (2 sem) aufs zeugnis gedrückt.beim schriftlichen abitur habe ich immerhin 10 punkte in biologie geschaft.

  • @StoneOfAgony wieso inkompetente therapeuten...woher nimmst du dir das recht so zu urteilen?wenn du in der therapie nicht mitziehst was soll der therapeut denn deiner meinung nach machen(dich in den arm nehmen, vermutlich noch schaukeln?)arbeite weiter an deinen gedanken aber unterlasse es bitte einen ganzen berufsstand zu diffamieren

  • @zarti4 Er hat ja gar nicht den ganzen Berufsstand diffamiert. Andersrum kannst du ja aus der Ferne gar nicht beurteilen, ob seine Therapeuten kompetent waren, oder?

    Klar gibt es unkompetente Therapeuten, auch einfach unpassende. Und es gibt auch Patienten, die nicht mitziehen. Das beurteilen zu können aufgrund eines kleinen Posts halte ich allerdings für gewagt- und in diesem Fall auch beleidigend.

  • @chromatischerkosmos ich glaube schon daß seine therapeuten kompetent sind.Sie haben es soweit gebracht daß er sich um sich selbst gedanken macht und das ist auch das ziel der therapie.ER BENUTZT JETZT EINFACH SEINE SELBSTHEILUNGSKRÄFTE

  • @zarti4 Selbstheilungskräft aktivieren sich auch von selbst. Darum heissen sie ja so. ZB bei inkompetenten Therepeuten. ;-)

    Allgemein tun polemische Formulierungen gegen andere, über die du nun gar nichts weisst, deinen Argumenten keinen Gefallen. Rede eher über deine eigenen Erfahrungen, als mit dem Finger auf andere zu zeigen. ( Lernt man von guten Therapeuten :-) )

  • @StoneOfAgony

    ich war auch in der 10. 5 monate in ner klinik...sie hat mir was gebracht, aber nur für kurze zeit....3 monate nach meiner entlassung ging alles wieder von vorne los...

    ich musste meine gedanken umstellen um das alles zu bezwinegn...

    es war ein langer langer weg, aber besonders geholfen hat mir dabei musik!

    musik ist der beste therapeut und er ist immer für dich da wnen du ihn brauchst!

  • @StoneOfAgony Respekt vor deiner Leistung aber deine Einstellung deinen Therapeuten gegenüber ist schrecklich deshalb muss ich dir sagen dass das typische Arzt pat. Verhältnis nicht gegeben ist, die Einstellung so ich bin jetzt krank und geh zum Arzt und der macht das schon falls er es nicht schafft ist er schlecht und das las ich gleich die ganze welt wissen ist nicht ok, gerade bei seelischen Problemen wie du selbst bemerkt hast ist sehr viel selbst initiative gefragt.

  • Gutes Video.Find ich gut dass das mal jemand hier anspricht.

  • endlich mal eine gescheite meinung, die betroffene auch nicht abschreckt..

  • Die Chemie hat die Natur zusammengesetzt, ich vetraue darauf das sie es besser weiß als ein Chemiker im Labor der Dinge zusammenschmeißt. Es ist natürlich viel bequemer was zu nehmen und dann zu glauben man ist wieder gesund, aber die eigentliche Botschaft das Leben zu analysieren, einen Schritt kürzer zu treten geht dabei unter. Die Depression als Chance was zu ändern das wäre die Botschaft des Körpers!

  • @doomloop1977 "Die Depression als Chance was zu ändern das wäre die Botschaft des Körpers!" Klare Sache, seh ich auch so! Ich bin aber gegen dieses Ausspielen dieser zwei Aspekte dieser Sache. Sie können BEIDE nützlich sein und sich ergänzen.

    "Die Chemie hat die Natur zusammengesetzt". Depressionen haben häufig auch einen genetischen Anteil. Die Natur macht nämlich auch "Fehler". Es werden auch KInder mit einem Bein oder mit Diabetes geboren. Würdest Du die auch ohne ärztliche Hilfe ...

  • @chromatischerkosmos ...lassen, weil sie von Ärzten "zusammengschmissen" wurde?

    Warum wollen alle immer undbedingt entweder oder sagen. Dinge haben verschiedene Aspekte, und es lohnt, mal um sie herumzugehen, um der Wahrheit näherzukommen, finde ich.

  • @Stormlord1975 ...aber das sind einfach zwei verschiedene Themen. Hier bist du offensichtlich zusätzlich wütend wegen deiner Allergie. Das ist ja eine ganz andere Krankheit und macht darum hier inhaltlch keine Sinn.

  • @Stormlord1975 man muss das differenziert betrachten: Man WEIß ja vorher gar nicht, ob man etwas verträgt. Kein Arzt weiß das vorher. Darum MUSS man manchmal mehre probieren. Das hat nichts mit Spielball zu tun. Viele verwechseln Kapitalismuskritik mit Such nach einer Heilung. Das ist gefährlich. Ich empfehle dann: seid konsequent: Bei der nächsten Auslandsimpfung oder Beinbruch oder Krebs auf die "Industrie" zu verzichten. Auch ich hab nichts übrig für viele Mechanismen der Industrie...cont...

  • übrig. Aber das "die Industrie" (Pfizer wie BioBio) im Kapitalismus Geld verdienen will ist ja nicht eine soo überraschende Erkenntnis. Das Argument sollte endlich mal gegessen sein. Uns bleibt, das, was sie produzieren, unter die Lupe zu nehmen und sachlich zu prüfen. Und differenziert bleiben. Ich bin heut morgen auch nicht an Nutella erstickt, weil Ferrero grade Geld an mir verdient. Industriediktat gegen denkenden Konsumenten (nicht Spielball) heißt die Gleichung. 

  • .. der im Forum hat des wohl falsch mit der leber verstanden^^ trevilor (der wirkstoff Venlafaxin) wird von der leber in den eigentlichen wirkstoff umgewandelt. deshalb werden die leberwerte überprüft, ganz einfach weil die leber etwas mehr arbeit leisten muss. ich nehm davon 300mg am tag und bei mir is mit der leber alles in ordnung. ein wundermittel ist es natürlich nicht. antidepressiva unterstützen "nur" die arbeit gegen die depression. mit arbeit meine ich positiv denken lernen=)

    lg dani

  • Comment removed

  • Ich bin momentan selbst betroffen und immer hin und her gerissen zwischen Medikament nehmen oder nicht. Aber im Grunde weiß ich das die Medikamente gut helfen. Danke für das Video es ist sehr motivierend.

  • @Pitipiii Manchmal denke ich an das Bild des Diabetikers. Dem fehlt Insulin, also muss er es sich ersetzen mit der Spritze. Dem Zahnlosen wird Zahnersatz gegeben. Dem Depressiven eben Serotonin, welches ihm fehlt. Nur wirkt es antiintuiitiver, weil man es nicht sehen kann. Daraus folgt Angst. Aber der erwachsene Mensch, anders als das Kind im Dunkeln, kann Angst durch Information erhellen. Ich bin allerdings immer wieder verblüfft, wie wenige das tun und sich mit ein paar Schlagworten oder ....

  • ... hier und da aufgeschnapptem begnügen. Natürlicherweise eher mit dem, was die eigene Angst bestätigt. So funktioniert Angst. Sie verzerrt und ist selektiv.

    Ja, es gibt Nebenwirkungen. Das Thema nennt sich Verträglichkeit. Bei mir war das dritte sehr gut verträglich. Es wird unter Anleitung das rausgesucht, mit dem du gut fährst. Die meisten Nebenwirkungen bleiben nur wenige Wochen. Manche wenige bleiben. Bei mir ist, das ist häufig so, geringere Libido geblieben. Also anstatt 7 Tage....

  • konnte ich nur noch 2 Tage die Woche vögeln, wenn man so will. Damit konnte ich leben. Aber wenn man es nicht probiert, und vor Angst starr stehenbleibt, kann man diese Abwägungen ja nicht mal treffen sondern verharrt wie vorher: In Misere.

    Viel Glück!

  • Kurz noch: Was ich meine ist: Wer hindert dich daran, wenn dir das ganze nicht gefällt, dem Arzt dann zu sagen: "Nö,will ich nicht." Nichts. Aber was wartet auf dich, wenn es klappt? Ein endlich normales und glückliches Leben. Ist das nicht jeden Versuch wert? Frag mal den Arzt, wie viele vor ihm standen und anschliessend gesagt haben: "Danke"! Ich habs genauso gesagt.

  • ich hab mal 5 tabletten antidepressiva geschluckt und hatte halluzinationen xD und bin im schlaf irgendwie fast erstickt...mein bruder hat mich dann noch aufgeweckt....

  • @AggroDog2 krass. Was war das denn? Hast du unter Anleitung genommen ?

  • @chromatischerkosmos ne aus neugier...weil es high machen soll ;D dann hae ich erst 1 genommen und nix,danach habe ich 4 auf einmal geschluckt und nach gut 1 stunde halluzinationen bekommen...naja dann bin ich fast erstickt(wenn mein bruder net da wär-omg) und am nächsten tag in der schule hab ich gezittert etc. als ob ich hyperaktiv wär ( es waren die älteren tryzikilischen AD´s und die sollen gefährlichersein als die neuen)

  • @chromatischerkosmos ich war dumm :/

  • @AggroDog2 na ja. Eine Stunde Hallus ist ja "high". insofern ja ein erfolgreiches Experiment von Missbrauch. Aber anscheinend nicht ganz ungefährlich. Ich würd erstmal anfangen mit 80 Aspirin, runtergespült mir 2 Litern Hustensaft. Berichte, wie´s war! ;-)

  • Du sagst das du gesund bist, heißt das du nimmst keine Medikamente mehr?

  • @doomloop1977 genau

  • @doomloop1977 Finde es toll das du es geschafft hast, weiter so!

  • konntest du....und es ist fakt, dass chemie alleine nicht hilft, sondern in begleitung zur therapie und der zu ändernden lebensumstände---diese kombination ist grund voraussetzung.....ich danke dir

  • @MelodysCharme50 Da hast du Recht. Es sollte in Kombination stattfinden.

    Ich habe gehört, dass es Ärzte gibt, die einfach so die Pillen raushauen. Auch in anderen Ländern soll die Wichtigkeit des Therapiehintergrundes anders gesehen werden. Ich sehe das beides sehr kritisch. Meine Therapeutin sagte mir, in meinem Fall waren Antidepressiva notwendig, um überhaupt die innere Festigkeit zu bekommen, die eine Annahme von Impulsen von aussen, im Gespräch, erst möglich machte.

  • bitte mehr videos, ich finde deine videos echt super =)

  • der man ist auf jeden fall geheilt!

    Das ist schon mal sicher!

  • Alter ich brauche Antidepressiva!

    hilft mir habe kein geld für teuren scheiss

  • Ich habe lange alles abgelehnt, was mit Medikamenten zusammen hing. Dann war ich im Dezember 2009 für 4 Wochen in der Klinik und wurde auf Trevilor eingestellt. Zu Anfang hatte ich eben auch Nebenwirkungen/die Umstellung hat mich hibbelig und nervös gemacht. Mittlerweile bin ich froh, dass ich es nehme. Also, mein Fazit ist, dass es das Beste war, was ich machen konnte. Muss nicht für jeden zutreffen, aber für mich trifft es so zu.

  • Gutes Video für die Lobby. Du bist dir hoffentlich bewusst was so eine Aussage bewirken kann. Ich finde Foren helfen wenn die Ärzte nicht mehr weiter wissen. Eine gute Infoquelle ist auch das Arzneimiteltelegramm. Schon die Aussage der Mensch besteht zu 100% aus Chemie ist schon ein bisschen makaber ich dachte immer wir wären biologische Masse

  • @mapezar

    Ist organische Chemie und Biochemie keine Chemie? Vielleicht meintest du den Unterschied zwischen natürlich-synthetisch?! Arzeimitteltelegramm kenn ich nicht. Aber wenn hier neue Quellen zur Informationsfindung vorgestellt werden, finde ich das gut.

  • Also: Jetzt Trevilor komplett abgesetzt unter Anleitung. Absetzerscheinungen: Gelegentlicher "Windzug" durch den Kopf, andere beschreiben das als vereinzeltes Schwindelgefühl. Das war nicht mal wirklich unangenehm, nur ungewohnt, und ist über 10 Tage ausgeklungen.

    Bitte, ihr Betroffenen, beisst euch nicht so fest an den gerne immer wiedergekäuten "Stomschlägen" fest!

  • Und wenn noch mal 1000 Leute das irgendwo abschreiben, dass es "das doch aber gibt", macht euch bitte bewusst, dass heute alles und jedes gehypt wird, besonders "problematisches". Wach bleiben für Hypes, besonders wenns um Ängste geht! Hier habt ihr ein Gegenbspiel des völlig unprolematischen Absetzens von Trevilor. Zieht euch das rein.

  • Klasse Upload! Bin selbst zur Zeit auf Venlafaxin, seit ein paar Tagen auf 150mg davor 75mg. Es hat mir die ganze Zeit sehr gut geholfen, doch seit ein paar Tagen zieht mich dieser depressive Zustand so stark nach unten das alles wieder so fad und sinnlos erscheint....das man mal wieder wütend auf alles wird und die Gedanken einem einreden wollen das man sich selber hasst. Hoffe das diese Phase bald wieder vorbei ist.

  • gefällt mir sehr gut nur was du vielleicht auch machen könntest ist diesen werdegang beschreiben wielange dauert der termin man kommt anti depressiva verschrieben wie gehts dann weiter wielange nimmt man sowas wann danach ist die erste therapie. usw. einfach alles darüber weil so wie ich erfahren habe dauert ein termin oft wochen oder monate

  • das ist alles sehr unterschiedlich und würde den einzelnen nur weiter verunsicher, nach dem Motto: Und wieso ist das bei mir nicht so??

    Ist wirklich ALLES sehr individuell.

    Gruss

    c

  • haiii find ich toll dass du dich traust dass hier so offen zu sagen das du selbst schon mal darunter gelitten hasst :)

  • danke! Meine Erfahrung ist, dass offensiver Umgang damit am besten ist. Ausserdem schätze ich, dass die Leute , die das hier suchen und finden, dass schon einzuschätzen wissen und keine Stammtischkommentatoren a la : "Ach Jungchen, kenn ich! mal häufiger in den Schatten und viel Obst essen!"

    Führt ja aber zu nix, sich immer an den Pappnasen zu orientieren, wa? ;-)

  • hey!

    super video!

    toll was du machst!

    :-)

  • danke! :-)

  • Er hat Recht! Seid dem ich damit zugedröhnt bin bekomm ich nicht mehr viel mit von der ganzen scheisse die um mich rumm passiert xDD

  • @Schinkenwurscht200

    du verwechselst antidepressiva mit seditiva

  • Eins der besten Videos zu diesem Thema auf Youtube. Dankeschön.

    Zu den Nebenwirkungen, natürlich gibts die. Ich mein alles hat Nebenwirkungen auch Bier, Hamburger und zuviel Schokolade.

    Man sollte Antidepressiva immer mit einer Therapie zusammen nehmen, das sind keine abhängigmachenden Wundermittel wie Valium oder Tavor.

    In Verbindung mit guter Therapie würd ich sie empfehlen. Ohne nicht

  • Antidepressiva mögen in vielen Fällen Depressionen nicht heilen, immerhin aber vermögen sie, quälende Symptome zu lindern. Darüber hinaus stärken sie die psychische Widerstandskraft des Patienten, und helfen ihm auf diese Weise, ins normale Leben zurück zu finden.

  • Was mir aber auffällt

    du redest auch so als wenn ADs grundsätzlich keine Nebenwirkungen haben

    also von 2-3 hatte ich richtig Panikattaken bekommen, selbstmordgedanken, Schwindel. Ganz OHNE sind die nicht

    und es sind Symtome die ich selbst erlebt habe.

    nochwas

    du meinst Depressive gehen eh eher ängstlich um

    ich habe den eindruck dass vielen dass egal ist, viele schreiben dass sie einfach egal was nehmen, hauptsache die Depression ist weg.

    Diese Gleichgültigkeit, auch bei Medikamenten

  • Nein nein. natürlich sind die nicht ohne.

    Die Nebenwirkungen können ganz gehörig sein.

    Es gibt Zwei Arten von Nebenwirkungen: Die in der Anfangsphase, und die die bleiben. Die bleibenden sind meist sexuelle Funktionsstörungen. Die hatte ich durchgehend bis zum Ende. Mit einer Freundin wär das nicht gegangen. Und Fressattacken. Die Verträglichkeit ist sicher ein großes Problem. Manche haben von Trevilor anfangs Ubelkeit und starkes Schwitzen. Ich hatte davon gar nichts.

  • Ich möchte nicht schmälern, dass ADs ziemliche Knaller sind. Aber meine Meinung dazu ist: Was hilft hat Recht. Und lieber nehme ich eine zeitlang eine etwas unheimliche Medizin, als den Rest des Lebens mit einer starken Depression rumzulaufen.

    Man muss schon einen vernünftigen Respekt vor Psychofarmaka haben, aber trotzdem versuchen, urteilend und nicht nachplappernd ranzugehen. Das halt ich für das wichtigste.

    Wenn du mir von deinen Panikattacken erzählst, hab ich das aus erster Hand ..

  • ... aus erster Hand und kann es somit ernst nehmen und in mein Gesamtbild mit einbauen. SO finde ich es OK.

    WENN du es klar auf das AD zurückführen kannst.

  • nochmal: Ich plädiere nicht FÜR ADs.

    Ich empfehle nur, sie nicht KATEGORISCH auszuschließen.

  • Ist ja auch richtig,

    ich bin auch nicht dafür! aber trotzdem gehe ich so risiken ein statt mein Leben damit zu quälen

    weisste, meine Depressionen sind so schlimm dass ich jegliche fähigkeiten zu trauern oder Freuen verloren habe!

    ich meine wenn ich ein Kind auf die Welt bringe, und es in meiner Hand halte, das ist für einen Mann ja das tollste auf der Welt, da fließen Fruedentränen

    ich könnte es nicht, weisst, es ist wie Emotional versteinert. Es ist schrecklich :(

  • Und vorallem habe ich festgestellt dass meine Schilddrüsentabletten (sollte wegen werten von 2,4 die ja ganz dringend nehmen) sich alles verschlimmert hat. Seitdem ich die dosis reduziert habe geht es mir sogar besser! Vieleicht haben die Antidepressiva vorher nicht gewirkt weil meine Schlddrüsentabletten dagegen gewirkt haben ?!?

  • Ich denke auch wer stark Depressiv ist wird mit allen mitteln versuchen dagegen anzugehen!

    Ich selbst hatte bereits Fluoxetin, Cymbalta, Edronax, Cipralex

    und obwohl Cymbalta fast wie Trevilor wirkt wollte ich Trevilor testen, der Arzt fand es sogar ganz gut

    bei einigen ADs musste ich durch die Hölle gehen, das hat alles verschlimmert, aber beim Absetzen war es wie beim alten wieder.

    Bisher macht mich Trevilor etwas gelassener seit paar Tagen, nicht viel aber es wirkt ganz ok soweit

  • Ja, ich musste auch ein paar ausprobieren, die nicht halfen. Das ist wirklich die Hölle, aber eher der Regelfall. Leide muss man bei jedem neuen und jeweils einer neuen Dosierung 4-6 wochen warten. ADs sind auch für Ärzte keine klare Wissenschaft. Auch die Ärtzte müssen ausprobieren. Allein deren Erfahrung kann helfen. Trevilor ist dafür bekannte, den Antrieb etwas schneller anzukurblen. Du hast mir geschrieben, dass du gehört hast, dass der Entzug wie auf Heroin sein kann. Das ist ...

  • grosser Quatsch. Es gibt sicher bei sehr vereinzelten Fällen Ausnahmereaktionen. So wie manchen Menschen von Erdbeeren sterben, durch Allergie. Nur diese Einzellfälle verbreiten sich spektakuläre schnell, sind aber keineswegs repräsentativ. Wenn man genauer hinguckt, haben die Leute häufig auf eingene Faust abrupt abgesetzt. Das ist einfach Dummheit. Mach dir da man keinen zu grossen Kopf. Wenn es wirkt, freu dir nen Ast. Die Wirkung wird sich langsam ausbreiten..

  • Halt dich aber UNBEDINgt an die Instrukionen des Arztes deines Vertrauens. Ich versteh nicht, wie so viele so leichtsinnig mit ihrer Psyche umgehen, und ohne Rücksprache einfach IRGENDWIE absetzen. So blöd!

  • das ist leider dieses sture ausprobieren.

    hattest du den vor Trevilor andere ADs ?

    mich kotzt bei ADs immer diese Wartezeit an, hier 6 Wochen warten, Dosis erhöhen, dann wieder Warten, wenns nix bringt absetzen, neue nehmen.

    Trevilor sind ja sowohl antriebssteigernt als auch beruhgend, das ist denke ich der vorteil dran.

    Viele kriegen ja endweder welche für den Serotonin oder Noradrenalinhaushalt, wobei die meisten mit Depressionen ja beide Bereiche abgedeckt haben müssen.

  • Ja, ich hatte auch ein paar probiert. Man kann das nicht vorhersagen. Trevilor hilft sicher genauso vielen nicht, wie manch andere moderne AD. Ja, da muss man durch. Aber ich bin durch, und du bald auch.

  • Also ich hatte ja Cymbalta den quasie Nachfolger

    und trotz der hohen Dosen hatte ich den Eindruck dass es Placebos gewesen wären, ka aber da war nix (auch keine Nachteile)

    kleine Frage noch

    ab wieviel mg hattest du persönlich den Eindruck dass es gewirkt hat ? also wieviel hast du überhaupt genommen ?

  • Ich musste richig zulangen. 375 mg plus Lithium, was noch verstärkend wirkt auf das begleitete AD.

  • Also absolute Höchstdosis. Hatten dann aber eine Kapsel nach einiger Zeit wieder weggenommen, und das ging auch. Meine Ärztin sagte, erstmal auf Nummer sicher, und dann die sogenannte "Haltedosis" finden.

  • Hast du denn bei "kleineren" Dosen übrhaupt was gemerkt ? also z.b. 75mg

    und wie lange hat das hochdosieren gedauert

    weil 375 würde mein Arzt nie verschreiben, er meinte bis 225 und dann sei für ihn schon schluss.

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  • Ich habe Dich nicht persönlich angegriffen, sondern nur - wie von Dir gefordert - meine Meinung begründet. Also kein Grund aggressiv zu werden.

    Was die Informationen zu diesem Medikament angeht: Vielleicht solltest Du erwähnen, daß Trevilor (Wirkstoff Venlafaxin) nicht nur psychotische Reaktionen auslösen kann, sondern laut einer Studie der FDA das Selbstmordrisiko um Faktor 5 steigert (Quelle: Wikipedia).

  • Leider wieder eine unkonstruktive Information aus Wiki herausgerissen. Davon gibt´s so viel!

    Die Suizidgefahr erhöht sich dann, wenn das Noradrenalin früher wirkt als dass das Serotonin gesteigert wird. Also Suiziggedanke bekommen dann den Antrieb, bevor die Stimmungsaufhellung einsetzt. Der Arzt sollte natürlich erkennen, wenn jemand suizidal ist. Und bitte kein Copy&Paste von Einzelsätzen aus Wiki! Das ist Unsinn.

  • Es ist immer sinnvoll, eine Behauptung zu begründen, so dass sie sich absetzt von dem "Hallo ich hab auch irgendne Meinung"-Getöse im Netz abhebt und überhaupt konstruktiv ist.

  • Vor allem wenn einem Nebenwirkungen auffallen, die einfach nicht akzeptabel sind. Wichtig ist auch sich einen Facharzt zu suchen und nicht vom Hausarzt behandeln zu lassen. Eine Psychotherapie sollte nebenbei auch gemacht werden nur ADs alleine ist nicht das richtige.

    Ich kenne auch Leute denen die ADs überhaupt nicht helfen, einfach, weil die Depressionen so augenscheinlich ihre Ursachen im eigenem Lebensablauf haben.

  • Stimme ich mit allem absolut überein. Zu dem zweiten Absatz möchte ich noch hinzufügen, dass viele nicht akzeptieren wollen, dass man oft erst das richtige Medikament finden muss. Meine Exfreunding war 4 Jahre (!!) auf Edronax, ging ihr aber nicht besser. ICH musste erst Druck machen, den Arzt u. d. Mediament zu wechseln. Ihr Leben hat sich seit dem radikal verbessert.

  • Therapeut ist absolut wichtig, um überhaupt erstmal den Menschen als ganzes und in seinem Tagesablauf zu kennen. Struktur im Tag, im Schlaf, Arbeit, Soziales: All das muss GLEICHZEITIG besprochen und geregelt werden, ganz praktisch! Leider gibts Psychater mit gesprächstherapeutischem Hintergrund eher selten. Die sind meistens DAS oder DAS. Echte Schieflage.

  • super, das du dieses Video gemacht hast.

    ich habe mich ca. 2 Jahre lang gegen ADs gewährt. Bei mir war mehr als Depriss und es ist immer schlimmer geworden. Ich weiß nicht ob ein früheres einnehmen von ADs das verhindert hätten.

    Ich habe 4 ADs ausprobieren müssen, bis ich das richtige gefunden habe. Es gab zwar auch Rückfälle mit den ADs aber insgesamt geht es mir besser und ich kann wieder Arbeiten.

    Man muß gedult haben und sich seinem Arzt gegenüber auch durchsetzen.

  • Abosolut. Man muss Geduld mitbringen in der harten Zeit auf der Suche nach dem richtigen. Das fand ich auch am schwersten. PS Rückfälle: Ich bin mir selber noch nicht ganz im klaren, ob es dann Rückfälle oder ganz normale Probleme sind, die das Leben ja auch so schreibt. Manchmal denke ich immer noch " Ein Rückfall". Und wackel dann etwas. Ich glaub, ich hab auch viel Angst, DASS es ein Rückfall sein könnte. Wir wissen, warum ...

  • Ich finde die Botschaft des Videos gut und richtig. Kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

  • "Besseres Leben...für ne Weile" fand ich lustig. Aber ich bewerte das nicht in Bezug zum Thema.

    Medikamente sind neben Psychotherapie wichtig für die Behandlung. Ich nehme seit 2 Jahren Citalopram und Trimipramin. Ich kann über die Medikation nicht klagen. Vorurteile ("Drogen") sollten durch Informationen abgewogen werden. Durch meine Ausbildung habe ich ein sehr objektives Bild von der Medizin.

    Alleine in einem Forum sollte man sich nicht informieren.

  • Löblich, dass du aus deiner Erfahrung anderen helfen möchtest. Dazu würde aber meiner Meinung auch gehören, nicht vor Foren im allgemeinen zu warnen. Ich erlebe seit Jahren ein Depri-Forum als sehr hilfreich.

  • Danke für die Anregung. Vielleicht ist die Überschrift meines Beitrages in den Foren nicht gut. Das Video selbst differenziert ja schon. Differenzierung und Nachdenen ist sicherlich aber auch vom Betroffenen wichtig. Immerzu. Bei allem. Das gilt natürlich auch für meinen BEitrag. Darum bin ich für konstruktives Feedback dankbar. c

  • ich habe mal freiwillgerweise mit ner menge

    dine aufgehört , von kiffen über amphetamin kokain etc , aber was mich wirklich irre gemacht hat ist von dem trevilor wieder runterzukommen , bzw die durch das medikament verringerten angstsymptome\panikattacken usw, treten beim apruptem absetzen in extremerer form wieder auf

  • Aber man kann ja überall lesen, dass ABRUPTES absetzen genau diese Folgen haben kann. Warum hast du es nicht schleichend versucht?

  • wenn die chemie im kopf nicht stimmt muss man halt etwas nachhelfen , und in milden fällen ertägt man es einfach so...

    allerdings wird bei trevilor , ausser man erfährt es selbst durch eigenerfahrung oder andere quellen , nie wirklich darauf hingewiesen wie übelst krass die absetzungserscheinungen , um nicht zu sagen , der entzug davon ist...

    .

  • Wenn man es spontan abstetzt, vermelden die Synapsen Entzugserscheinungen, darum muss man es langsam absetzen. Trevilor ist zwar immer noch als Kandidat bekannt, der auch dann mehr rumzickt. Aber ich wette die meisten, die sich darüber beklagen, haben falsch ausgeschlichen.

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  • Es ist ja gar keine 10jährige Einnahme vorgesehen bei SSRIs. Das Gehirn/die Seele sollen gute Erfahrungen machen, für eine Zeit.

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  • Natürlich kann es bei all dem zu Schwierigkeiten kommen, da hast du Recht. Und es sind immer individuelle Fälle.

    Ich plädiere nur gegen jede Art von Parolen. Augen auf und Nachdenken, immer wieder,meine ich.

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  • Absolut. Es geht sogar um viel elementarere Dinge wie: Bett machen, saubere Wäsche, grundlegende Hygiene.Essen nicht rumliegen lassen zB.. Meine Therapeutin meinte halb scherzhaft ( aber nur halb) wenn man manch grundlegende Sache (s.O.)nicht einhält, werden selbst gesunde depressiv. Fand ich wahr und lebensnah.

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  • ...ich würde eigentlich lieber "zusätzlich" oder "auch später noch" als "alternativ" sagen. Ich hatte alles durch: Omegafettsäure, Sport, Schlafhygiene etc. Alles nicht geholfen. Ab einer gewissen Stärke der Depression MUSS ein kompetenter Therapeut ran, und wenn der zu dem Ergebnis kommt: AD muss her! Dann muss es her. Und meine war NATURHEILEXPERTIN. Aber eben keine bornierte, sondern schlicht am Wohl des Patienten interessirt.

  • Ich musst deinen letzten Post leider entfernen. Es sind keine harten Drogen. Bitte erkundige dich über die Eigenschaften von Drogen sowie strukturelle und substanzgebundene Süchte. Das richtige Absetzen von ADs erfolgt VÖLLIG ohne Entzugserscheinungen, wenn es UNTER ANLEITUNG schleichend geschieht. Die "Suchtverlagerung" gibt es zwar, jedoch in einem völlig anderen Kontext.

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  • Du hast es aber nicht als deine Meinung deklariert, sondern als objektiv dargestellt. Ob du Expterte bist, kann ich von hier aus nicht beurteilen. Es ist jedoch eine Fehlinformation, dass ADs "harte Drogen" sein sollen. Bitte zitiere mit Quellenangabe. Das ist bei so gewagten Sätzen leider nötig, um erneuten Fehlinformationen vorzubeugen. Hier kommt gerne eins zum anderen und wird vieles vermengt. Ich hoffe du verstehst das.

  • Die Formulierungen "Erfahrung" und "man kommt nicht mehr aus" widersprechen sich. Subjektive Erfahrungen gerne, aber dieses nicht zu allgemeingültigen Wahrheiten aufpusten, "man" . Die soll auch nicht in ein Forum ausarten, da es bereits ähnliche Tendenzen zeigt.

  • Ich wär ohne Trevilor seit Anfang 2007 tot. Mehr gibts da eigentlich nicht zu sagen...

  • Allerdings. Das ist ultimativ. Prima, dass du´s geschafft hast.!

  • Hi Ratten Joe.

    Mein wissen:trevi wird für beides verwendet.

    Auch: mal ausprobieren wie es einem ohne geht ist eine beliebte Falle. Es gibt Berichte,dass es danach nicht mehr genauso anschlägt. Die durchgängige Kontinuität ist wichtig für dein gehirn,um positive Erfahrungen zu machen. C

  • ich nehme schon seit jahren Trevilor und sie helfen mir. aber wenn ich keine mehr habe oder vergesse welche zu holen ist es immer ganz komisch mit meinem kopf und gefühlen. Alle meine gefühle kommen rauß und könnte weinen. werde schnell reizbar und so. Ich denke das Trevilor ein bißchen deine gefühle unterdrückt kommt mir so vor. Du hast halt keine angst mehr und ich kann nicht weinen und lache bei traurigen momenten....weiß irgendwie komisch aber auch cool. mir hilfst :)

  • hi rattenjoe,

    wenn man trevilor nicht gaanz langsam absetzt, gibt es entzugserscheinungen, genau wie du beschreibst, koennen ganz aehnlich den eigentlichen Deprisymptomen sein. google mal,ist alles leicht zu finden. das gilt fur alle ADs, jedoch besonders fuer trevilor.

  • he ;)

    ja danke für den feedback^^

    habe mir schonmal überlegt ob ich sie langsam absetzten soll, habe dazu en psychologen gefragt.

    einerseits hat er gemeint Das Trevilor mehr gegen angst sei als depri, aber in der packungsbeilage steht ja das ein mittel gegen debri und ansgt ist. naja habe ihn gefragt ob ob ich sie vieleicht mal langsam absetzten soll um zu sehen wie es mir ohne geht. Da hat er nur gemeint nein....naja

    danke^^

  • du hast recht. jedoch hat jeder seine meinung. lönnte ich noch einmal in die vergangenheit reisen, würde ich mich mit antidepressiva tationär behandeln. bist du nun gesund? ... ich bin leider an opiate und tranqualizer gekommen. bin körperlich und psychisch abhängig. ich weiß net mehr wohin. aber ich findwe es schade, dass dein video nicht so oft angeguckt wurde! bleib "clean"^^

  • danke,ja bin gesund und schleiche trevilor aus. such weiter nach einem arzt,dem du vertrausst. und bleib in bewegung..streben und vertrauen,dass es einen ausweg gibt. es gibt ihn .

    viel glueck und staerke !

  • Dankeschön. Und ja Sie konnten zu einem klareren Bild beitragen =)

  • also die Kommentarfunktion geht, daran kanns also nicht liegen.

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