Grandioses Buch! Bin aus Baden, Jahrgang 1982, und auch mich packt das Buch und der Mensch Schernikau ungemein. Frings schreibt so liebevoll, packend und objektiv - Biografien sind meist schwer zu lesen, diese aber geht runter wie Öl! Es soll ein Band von Schernikau kommen, auf amazon kann man jedenfalls ein Buch vorbestellen (erscheint im Sept 09).
Habe das Buch gerade zu Ende gelesen. Schernikau war zwei Klassen über mir in der Schule. Damals als 13-14-jährige und aus der Ferne fand ich ihn eher komisch, sooo anders. Heute bin ich traurig, dass ich ihn nicht kennenlernen durfte. Der letzte Kommunist ist ein spannendes Buch, das mit vielen Stereotypen über Ost und West aufräumt. LESEN!
Ich kannte bisher weder Matthias Frings noch Ronald Schernikau. Als ehemaliger sog. Republikflüchtling bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Ich bin sehr beeindruckt vom Lebensweg des Schernikau und finde die Art wie M. Frings diesen dem Leser vermittelt erstklassig. Ein MUSS für jeden, der die 80-ziger und die Wendezeit aktiv erlebt hat. Ost wie West.
Die Spekulationen über Ronalds heutige Parteizugehörigkeit sind albern.
Ronald hat auf dem Auflösungsparteitag der SEW am Rednerpult ernste Sätze über die Dummheit der Kommunisten, die für ihn kein Argument gegen den Kommunismus sei, gesagt und zurück am Tisch den ihm gegenüber sitzenden Genossen aufgefordert, auf dem Tisch zu tanzen, damit noch etwas lustiges und sinnvolles passiert. Ich danke Matthias Frings für das schöne Buch und die fröhliche Erinnerung an einen lieben Genossen.
Das Buch hat mich zutiefst berührt. Matthias Frings ist es gelungen, Zeitgeschichte zu schreiben, in der Biografie von Ronald Schernikau. Ein hochemotionales Bildnis. Ein Westler beschreibt das, was kein Ostler so selbstverständlich und subjektiv zu äußern vermag. Glückwunsch!
Habe das Buch bereits zur Hälfte durch, ist grandios, und sehr unterhaltsam. Frings ist zweifellos ein begnadeter Schreiber, wesentlich kurzweiliger als viele der sog. 'großen' deutschen Schriftsteller.
Zum Anbeißen - ein so süßer, lieber Kommunist! Müßig die Frage, was Schernikau 2009 zur Weltfinanzkrise, dem zu erwartenden Wahlerfolg der Partei "Die Linke" etc. sagen würde. Blieb ihm einiges erspart ?
dies vermute ich auch, sooo attraktiv sind Lafontaine, Bisky und, bei allem Charme, Gysi nun wirklich nicht. Aber Sarah (Sahra, Sarah?, die Altkommunisten sind bei der Wahl der Vornamen phonetisch überfordert) Wagenknecht, die mir übrigens ganz gut gefällt, würde ich doch zu gern im trauten Gespräch mit Ronald M. Schernikau erlebt haben. Nochmals:schade, daß dies verhindert wurde. Und Dank an Matthias Frings, der das Gedächtnis bewahrt. Nebenbei, das Buch kaufe ich mir doch nicht.
Es gibt schon Schnuckel in der PDL aber ich denke er wäre aus ideologischen Gründen nicht in dieser Partei sondern in der DKP. Leider können wir es nicht mehr feststellen.
bin hier anscheinend einer der wenigen der die wende nicht miterlebt hat ^^
habe mir das buch letztens gekauft und bin begeistert!
Antikonform 2 years ago
Grandioses Buch! Bin aus Baden, Jahrgang 1982, und auch mich packt das Buch und der Mensch Schernikau ungemein. Frings schreibt so liebevoll, packend und objektiv - Biografien sind meist schwer zu lesen, diese aber geht runter wie Öl! Es soll ein Band von Schernikau kommen, auf amazon kann man jedenfalls ein Buch vorbestellen (erscheint im Sept 09).
Phil6282 2 years ago
Habe das Buch gerade zu Ende gelesen. Schernikau war zwei Klassen über mir in der Schule. Damals als 13-14-jährige und aus der Ferne fand ich ihn eher komisch, sooo anders. Heute bin ich traurig, dass ich ihn nicht kennenlernen durfte. Der letzte Kommunist ist ein spannendes Buch, das mit vielen Stereotypen über Ost und West aufräumt. LESEN!
MsGrommit 2 years ago 2
Ich kannte bisher weder Matthias Frings noch Ronald Schernikau. Als ehemaliger sog. Republikflüchtling bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Ich bin sehr beeindruckt vom Lebensweg des Schernikau und finde die Art wie M. Frings diesen dem Leser vermittelt erstklassig. Ein MUSS für jeden, der die 80-ziger und die Wendezeit aktiv erlebt hat. Ost wie West.
Mr67tommy 2 years ago
Die Spekulationen über Ronalds heutige Parteizugehörigkeit sind albern.
Ronald hat auf dem Auflösungsparteitag der SEW am Rednerpult ernste Sätze über die Dummheit der Kommunisten, die für ihn kein Argument gegen den Kommunismus sei, gesagt und zurück am Tisch den ihm gegenüber sitzenden Genossen aufgefordert, auf dem Tisch zu tanzen, damit noch etwas lustiges und sinnvolles passiert. Ich danke Matthias Frings für das schöne Buch und die fröhliche Erinnerung an einen lieben Genossen.
klauspol 2 years ago 4
Das Buch hat mich zutiefst berührt. Matthias Frings ist es gelungen, Zeitgeschichte zu schreiben, in der Biografie von Ronald Schernikau. Ein hochemotionales Bildnis. Ein Westler beschreibt das, was kein Ostler so selbstverständlich und subjektiv zu äußern vermag. Glückwunsch!
ichkatze 2 years ago
Habe das Buch bereits zur Hälfte durch, ist grandios, und sehr unterhaltsam. Frings ist zweifellos ein begnadeter Schreiber, wesentlich kurzweiliger als viele der sog. 'großen' deutschen Schriftsteller.
peterrothschild 2 years ago 2
Zum Anbeißen - ein so süßer, lieber Kommunist! Müßig die Frage, was Schernikau 2009 zur Weltfinanzkrise, dem zu erwartenden Wahlerfolg der Partei "Die Linke" etc. sagen würde. Blieb ihm einiges erspart ?
palmede1 2 years ago
Ich denke nicht das er in der PDL wäre.
DKPqueer 2 years ago
dies vermute ich auch, sooo attraktiv sind Lafontaine, Bisky und, bei allem Charme, Gysi nun wirklich nicht. Aber Sarah (Sahra, Sarah?, die Altkommunisten sind bei der Wahl der Vornamen phonetisch überfordert) Wagenknecht, die mir übrigens ganz gut gefällt, würde ich doch zu gern im trauten Gespräch mit Ronald M. Schernikau erlebt haben. Nochmals:schade, daß dies verhindert wurde. Und Dank an Matthias Frings, der das Gedächtnis bewahrt. Nebenbei, das Buch kaufe ich mir doch nicht.
palmede1 2 years ago
Es gibt schon Schnuckel in der PDL aber ich denke er wäre aus ideologischen Gründen nicht in dieser Partei sondern in der DKP. Leider können wir es nicht mehr feststellen.
DKPqueer 2 years ago
Hab mir das Buch gerade bestellt, und freue mich schon auf die Lektüre! :-)
peterrothschild 2 years ago