Außerdem schreibst du, dass bereits ein Gammastarhl ausreichen würde um bei einem schlecht funktionierenden Imunsystem Krebs auszulösen. -> Wenn ein Imunsystem so schlecht ist, dann würden man zuerst an der Folge von opportunisteischen Krankheiten sterben (Vieren, Keime, Bakterien...), als an einem Gammastrahl.
@SuckSkin Krebszellen entstehen unabhängig vom Immunsystem. Letzeres muss sie erkennen können - das ist das Problem. Viele Faktoren bedingen eine Supression der Immunabwehr, z.B. weil zu viele Aufgaben gleichzeitig warten und gegen einige Faktoren ein Intoleranzzustand eingeleitet wird. Bildlich gesagt: Ist die Bahnhofshalle zu voll, ist es schwerer den echten Terroristen zu erkennen. Ausserdem: Das moderne Virenmodell ist nur eines von vielen. Aber das führt jetzt hier echt zu weit...
Eben deshalb habe ich von der Aquivalentsdosis gesprochen. Es macht halt einen Unterschied in welcher Entfernung gemessen wird, ob die Strahlung z.B. erst die Haut durchdringen muss oder ob die nuklide eingeatmet werden usw. Es gibt an vielen Orten solche natürlichen Strahlenquellen, aber die Menschen sterben da nicht früher als anderswo.
Was soll das also die Leute mit so unpräzisen Messungen zu verunsichern?
@SuckSkin Oh, verunsichern möchte ich natürlich keinen. Wer sich ein wenig mit Radioaktivität auskennt, wird den Film richtig einordnen können. Der Film ist gedacht als Information über die Gegend, ein anderer Blickwinkel halt. Da ich an einigen Stellen auch sehr staubigen Autunit gefunden habe, ist der Ort so ganz ungefährlich nicht. Natürlich kann man noch viel genauer messen, aber ich hab nun mal keine Profiausrüstung und für eine Geländesondierung sind die Infos, finde ich, ganz ok.
Oh jee... halte mal dein Messgerät an eine alte Armbanduhr mit Leuchtziffern oder an Muttis altes Meißnerporzellan, da wird weit aus mehr angezeigt werden.
Leider erkennt man keine Einheit, aberhand des knackens hört man, dass nur wenig Zerfallsprozesse statt finden. Es wäre jetzt interessant was bei einer korrekten Messung mit Bestimmung der Äquivalentdosis raus kommt. Vermutlich müsste man ein Jahr drauf sitzen bleiben um den Grenzwert zu überschreiten. Die Höhenstrahlung ist wohl stärker.
@SuckSkin Die radioaktive Zone dort oben ist etwa 2000qm gross. Die freiliegenden Hotspots etwa 4-15qm mit wiederum Punkten stark erhöhter Werte. Man misst dort insgesamt Werte von 100-6000 Imp./min. ! Umgerechnet ca. 0,1mrem/h bis etwa 6 mrem/h, bzw. 1- 60 MikroSv/h, bzw. 520 mSv/Jahr.
(vgl. Höhenstrahlung: 5 - 20 mSv/Jahr)
Keine Ahnung wie stark Deine alte radiumfarbige Uhr strahlt, aber mehr als 500 Imp./min?
Ein Berthold-Geigerzähler würde dort oben übrigens das 10fache messen!
Hallo, seit dem FukushimaUnglück ist das Thema Radioaktivität brandaktuell. Deshalb zurFrage von Maik Bulme folgende Antwort: Grundsätzlich ist radioaktive Strahlung in jeder Dosis gefährlich. Beschleunigte Neutronen, Elektronen und Heliumkerne können unmittelbar in die Zellteilung eingreifen und oder die DNA schädigen. In unserem Körper werden täglich aufgrund von Umweltgiften, UV-Strahlung und radioaktiver Strahlung Krebszellen gebildet. Unser Immunsystem ... (weiter siehe Teil 2)
(Teil 2) ....erkennt diese entfesselten Zelltypen in der Regel und beseitigt sie. In bestimmten Fällen allerdings "übersieht" unser Immmunsystem diese Zellen, somit sie sich zu Geschwüren ausweiten können. Theoretisch reicht also schon ein Gammstrahl um Krebs zu erzeugen. Jedoch weiss niemand, was gerade real in einem Körper geschieht. Dafür ist das gesamte System Körper-Umwelt zu gross,zu komplex. Somit wird in der Medizin nur von Wahrscheinlichkeiten gesprochen. ... (weiter siehe Teil 3)
(Teil 3) ... Alle Grenzwerte im Bereich Radioaktivität (und Giftstoffe generell, sowie Elektrosmog) wurden nur aufgrund von Wahrscheinlichkeiten ermittelt. Diese beruhen auf der Annahme, dass ein normal arbeitendes Immunsystem mit den Zellschädigungen zurecht kommen wird. Ob dies tatsächlich der Fall ist, hängt auch davon ab, wie gesund die betroffene Person sonst lebt. Ein Beispiel: Jemand der durch Fukushima ordentlich Strahlung abbekam, dann aber für die ... (weiter s. Teil 4 )
... nächste Zeit in einer gesunden Umgebung aufs Land geht, sich gesund ernährt und Sport treibt, hat viel höhere Chancen, mit der erhaltenen Dosis klarzukommen, als jemand, der nach der Verstrahlung an einen Wohnort in die Stadt geht, raucht, trinkt, und nur von Mikrowellen-Food lebt. Aber sicher sein kann keiner von beiden. Es gibt nur Näherungswerte, Vermutungen, Wahrscheinlichkeiten. Jeder weiss, dass Raucher älter werden können als Gesundsheits-Fanatiker. Genau so ist ... (weiter s. Teil 5)
(Teil 5) ... es mit der Radioaktivität. Zurück zur Frage von Maik Bulme "Wie lange man sich bei den raidoaktiven Felsen aufhalten kann". Die präzise Antwort lautete : Unbeschadet entweder eine halbe Sekunde oder hundert Jahre. Diese Antwort sagt natürlich gar nichts. Genau so, wie es eigentlich auch Grenzwerte tun. Meine Empfehlung: Wer sich schon auf diese ordentlich gesunde Wanderung zu den abgelegenen Felsen im Murgtal gemacht hat, der steckt das bisschen (weiter s. Teil 6)
(Teil 6) ... Strahlung bei der Tschermannen etc. locker weg. Aber Garantien können von niemandem keine gegeben werden. Mein Tipp: Hingehen, anschauen, staunen, aber möglichst nichts rausschlagen, einpacken, abschleppen und nebens Kopfkissen legen. So dürfte kaum was passieren. Ausserdem: Die Pflanzen auf den radioaktiven Felsen der Silberplangge (> 2mrem) sehen toll und gesund aus. Denen scheint die Strahlung nichts auszumachen. Umgekehrt: Nach Tschernobyl ... (weiter s. Teil 7)
(Teil 7) ... mutierten mehrere meiner Zimmerpfanzen in spektakulärer Weise, nachdem ich sie mit gesammeltem Fall-Out-Regenwasser einige Tage lang gegossen hatte. Auf dem Balkon habe ich seit zwei Jahren auf dem Topf einer kleinen Pflanze einen radioaktiven Murgtal-Stein liegen - aber noch ist nichts passiert. Nach Tschernobyl gerieten kurzlebige Isotope ins Organismen-Innere. Das wirkt verheerender als Strahlung nur von aussen.
Man muss also differenziertes weiter differenzieren ...
Hallo Maik! Eine ausführliche Antwort habe ich für Dich (und alle gleichermassen Interessierten) auf dieser Seite soeben verfasst. Ich hoffe, sie hilft Dir genügend, um dich auf die Suche nach den Felsen zu machen - oder eben auch nicht.
@dyanarka
Außerdem schreibst du, dass bereits ein Gammastarhl ausreichen würde um bei einem schlecht funktionierenden Imunsystem Krebs auszulösen. -> Wenn ein Imunsystem so schlecht ist, dann würden man zuerst an der Folge von opportunisteischen Krankheiten sterben (Vieren, Keime, Bakterien...), als an einem Gammastrahl.
SuckSkin 8 months ago
@SuckSkin Krebszellen entstehen unabhängig vom Immunsystem. Letzeres muss sie erkennen können - das ist das Problem. Viele Faktoren bedingen eine Supression der Immunabwehr, z.B. weil zu viele Aufgaben gleichzeitig warten und gegen einige Faktoren ein Intoleranzzustand eingeleitet wird. Bildlich gesagt: Ist die Bahnhofshalle zu voll, ist es schwerer den echten Terroristen zu erkennen. Ausserdem: Das moderne Virenmodell ist nur eines von vielen. Aber das führt jetzt hier echt zu weit...
dyanarka 8 months ago
@dyanarka
Eben deshalb habe ich von der Aquivalentsdosis gesprochen. Es macht halt einen Unterschied in welcher Entfernung gemessen wird, ob die Strahlung z.B. erst die Haut durchdringen muss oder ob die nuklide eingeatmet werden usw. Es gibt an vielen Orten solche natürlichen Strahlenquellen, aber die Menschen sterben da nicht früher als anderswo.
Was soll das also die Leute mit so unpräzisen Messungen zu verunsichern?
SuckSkin 8 months ago
@SuckSkin Oh, verunsichern möchte ich natürlich keinen. Wer sich ein wenig mit Radioaktivität auskennt, wird den Film richtig einordnen können. Der Film ist gedacht als Information über die Gegend, ein anderer Blickwinkel halt. Da ich an einigen Stellen auch sehr staubigen Autunit gefunden habe, ist der Ort so ganz ungefährlich nicht. Natürlich kann man noch viel genauer messen, aber ich hab nun mal keine Profiausrüstung und für eine Geländesondierung sind die Infos, finde ich, ganz ok.
dyanarka 8 months ago
Oh jee... halte mal dein Messgerät an eine alte Armbanduhr mit Leuchtziffern oder an Muttis altes Meißnerporzellan, da wird weit aus mehr angezeigt werden.
Leider erkennt man keine Einheit, aberhand des knackens hört man, dass nur wenig Zerfallsprozesse statt finden. Es wäre jetzt interessant was bei einer korrekten Messung mit Bestimmung der Äquivalentdosis raus kommt. Vermutlich müsste man ein Jahr drauf sitzen bleiben um den Grenzwert zu überschreiten. Die Höhenstrahlung ist wohl stärker.
SuckSkin 8 months ago
@SuckSkin Die radioaktive Zone dort oben ist etwa 2000qm gross. Die freiliegenden Hotspots etwa 4-15qm mit wiederum Punkten stark erhöhter Werte. Man misst dort insgesamt Werte von 100-6000 Imp./min. ! Umgerechnet ca. 0,1mrem/h bis etwa 6 mrem/h, bzw. 1- 60 MikroSv/h, bzw. 520 mSv/Jahr.
(vgl. Höhenstrahlung: 5 - 20 mSv/Jahr)
Keine Ahnung wie stark Deine alte radiumfarbige Uhr strahlt, aber mehr als 500 Imp./min?
Ein Berthold-Geigerzähler würde dort oben übrigens das 10fache messen!
dyanarka 8 months ago
also ich wohne in weisstannen.....aber gestorben bin ich noch nicht..;P
zausi95 10 months ago
@zausi95
Kannst Du das beweisen? ;-)
Scherz beiseite: Die Uranvorkommen liegen in der Nähe des Risetenpasses, also weit genug weg von Dorf und Hof ...
dyanarka 10 months ago
@dyanarka naja viele bewohner sind schon merkwürdig, vielleicht liegt das ja an der strahlung
zausi95 10 months ago
Hallo, seit dem FukushimaUnglück ist das Thema Radioaktivität brandaktuell. Deshalb zurFrage von Maik Bulme folgende Antwort: Grundsätzlich ist radioaktive Strahlung in jeder Dosis gefährlich. Beschleunigte Neutronen, Elektronen und Heliumkerne können unmittelbar in die Zellteilung eingreifen und oder die DNA schädigen. In unserem Körper werden täglich aufgrund von Umweltgiften, UV-Strahlung und radioaktiver Strahlung Krebszellen gebildet. Unser Immunsystem ... (weiter siehe Teil 2)
dyanarka 10 months ago
(Teil 2) ....erkennt diese entfesselten Zelltypen in der Regel und beseitigt sie. In bestimmten Fällen allerdings "übersieht" unser Immmunsystem diese Zellen, somit sie sich zu Geschwüren ausweiten können. Theoretisch reicht also schon ein Gammstrahl um Krebs zu erzeugen. Jedoch weiss niemand, was gerade real in einem Körper geschieht. Dafür ist das gesamte System Körper-Umwelt zu gross,zu komplex. Somit wird in der Medizin nur von Wahrscheinlichkeiten gesprochen. ... (weiter siehe Teil 3)
dyanarka 10 months ago
(Teil 3) ... Alle Grenzwerte im Bereich Radioaktivität (und Giftstoffe generell, sowie Elektrosmog) wurden nur aufgrund von Wahrscheinlichkeiten ermittelt. Diese beruhen auf der Annahme, dass ein normal arbeitendes Immunsystem mit den Zellschädigungen zurecht kommen wird. Ob dies tatsächlich der Fall ist, hängt auch davon ab, wie gesund die betroffene Person sonst lebt. Ein Beispiel: Jemand der durch Fukushima ordentlich Strahlung abbekam, dann aber für die ... (weiter s. Teil 4 )
dyanarka 10 months ago
... nächste Zeit in einer gesunden Umgebung aufs Land geht, sich gesund ernährt und Sport treibt, hat viel höhere Chancen, mit der erhaltenen Dosis klarzukommen, als jemand, der nach der Verstrahlung an einen Wohnort in die Stadt geht, raucht, trinkt, und nur von Mikrowellen-Food lebt. Aber sicher sein kann keiner von beiden. Es gibt nur Näherungswerte, Vermutungen, Wahrscheinlichkeiten. Jeder weiss, dass Raucher älter werden können als Gesundsheits-Fanatiker. Genau so ist ... (weiter s. Teil 5)
dyanarka 10 months ago
(Teil 5) ... es mit der Radioaktivität. Zurück zur Frage von Maik Bulme "Wie lange man sich bei den raidoaktiven Felsen aufhalten kann". Die präzise Antwort lautete : Unbeschadet entweder eine halbe Sekunde oder hundert Jahre. Diese Antwort sagt natürlich gar nichts. Genau so, wie es eigentlich auch Grenzwerte tun. Meine Empfehlung: Wer sich schon auf diese ordentlich gesunde Wanderung zu den abgelegenen Felsen im Murgtal gemacht hat, der steckt das bisschen (weiter s. Teil 6)
dyanarka 10 months ago
(Teil 6) ... Strahlung bei der Tschermannen etc. locker weg. Aber Garantien können von niemandem keine gegeben werden. Mein Tipp: Hingehen, anschauen, staunen, aber möglichst nichts rausschlagen, einpacken, abschleppen und nebens Kopfkissen legen. So dürfte kaum was passieren. Ausserdem: Die Pflanzen auf den radioaktiven Felsen der Silberplangge (> 2mrem) sehen toll und gesund aus. Denen scheint die Strahlung nichts auszumachen. Umgekehrt: Nach Tschernobyl ... (weiter s. Teil 7)
dyanarka 10 months ago
(Teil 7) ... mutierten mehrere meiner Zimmerpfanzen in spektakulärer Weise, nachdem ich sie mit gesammeltem Fall-Out-Regenwasser einige Tage lang gegossen hatte. Auf dem Balkon habe ich seit zwei Jahren auf dem Topf einer kleinen Pflanze einen radioaktiven Murgtal-Stein liegen - aber noch ist nichts passiert. Nach Tschernobyl gerieten kurzlebige Isotope ins Organismen-Innere. Das wirkt verheerender als Strahlung nur von aussen.
Man muss also differenziertes weiter differenzieren ...
dyanarka 10 months ago
und wie schädlich wäre das nun, wenn ich eine stunde auf so einem strahlenden steinhügel sitzen würde?
MaikBulme2000 10 months ago
Hallo Maik! Eine ausführliche Antwort habe ich für Dich (und alle gleichermassen Interessierten) auf dieser Seite soeben verfasst. Ich hoffe, sie hilft Dir genügend, um dich auf die Suche nach den Felsen zu machen - oder eben auch nicht.
Einen lieben Gruss *dyanarka*
dyanarka 10 months ago