Lernen selbst - ein nicht bewusstseinfähiger Vorgang???
Als Ich-kann-Schule-Lehrer schau ich ins Herkunftswörterbuch und lese: LERNEN kommt von germ. LAISTI = FÄHRTE. Man LERNT indem man FÄHRTEN verfolgt und ErFAHRungen sammelt. Was soll daran nicht bewusstseinsfähig sein???
Wir konstruieren Pädagogik immer noch abstrakt im luftleeren Raum beginnend in eine fiktive WIRKlichkeit hinein.Unterricht behindert lernen. Lehren hätte SOGwirkung für Lernen. Reflexion wäre eine Chance.
Wenn die 10 Merkmale guten Unterrichts doch so gut und wichtig sind, wieso wendet Herr Meyer sie in diesem Vortrag nicht selber an? Mal ein schönes Gruppenpuzzle fürs Plenum, Referate aus dem Publikum usw. - ist doch alles möglich, oder?
Was lernen wir aus Ihrem Vortrag? Kurz gesagt: NICHTS!
Ihre Lehrkompetenz mag in jahrelangen beobachtenden und refleciven Studien bestehen (vielleicht haben Sie zwischendurch auch einmal "wieder" selbst Unterricht gehalten), aber damit sprechen Sie keinen auffassungswilligen und neugierigen Schüler an!!!
UNTERricht UNTERrichtet und ist damit per se LERNSTÖRUNG. LERNEN kommt von germ. LAISTI = FÄHRTE und bedeutet: eine Fährte verfolgen, Erfahrungen machen. Dies wird durch UNTERricht vereitelt.
In der neuen Ich-kann-Schule wird deshalb nicht UNTERrichtet sondern gelehrt. LEHREN bedeutet, ein mitreißendes Vorbild im LERNEN zu sein.
UNTERrichtetwerden kommt VON OBEN HERAB. Lehren & Lernen ist ein gemeinsamer Weg ins Leben hinein.
Dem Herrn Professor Meyer würde ich gerne mal zusehen, wenn er in einer 8.Klasse an der Hauptschule in der mehr als dreiviertel der Schüler aus allen Himmelsrichtung dieser Erde zusammengewürfelt sind unterrichtet.
@Habederix Das hat er gemacht. Zugegeben, es war in den 60iger Jahren, aber vor seiner Unikarriere hat er von 64 bis 67 an der Volksschule Ocholt/ Landkreis Ammerland gearbeitet.
@FabianWilliam ECHT?! Volle 3 Jahre lang in den 60igern?! In Ocholt mit damals ungefähr 2000 Einwohnern... Dann nehm ich natürlich alles zurück, der Herr Meyer weiß bestimmt ganz genau, wie es ist, gegenwärtig in einer Großstadt an der Hauptschule zu unterrichten!
@Habederix Ich finde, Deine Ironie lässt sich hier nur als Arroganz auslegen - oder vielleicht ernüchterte Bitterkeit. Selbstverständlich ist Hilbert Meyer bewusst, dass Unterricht Schwerstarbeit ist, aber das ändert doch nichts an dem Anspruch, den man an Unterricht haben kann - und sollte.
@FabianWilliam Lieber Fabian, was immer Du auch studieren oder lehren magst, tust Du das nicht ergebnisorientiert? Meines Erachtens ist ergebnisorientiert zu leben ein wichtiger Grundsatz, den wenn mehr Menschen berücksichtigen würden, wir in vielen Bereichen des Lebens und an vielen Orten auf der Welt weniger Kummer und Sorgen hätten. Jetzt frag ich Dich mal, welches Ergebnis hat den die Arbeit von Herrn Meyer gebracht? Mit Sicherheit hat er hier und da einen guten Impuls gegeben. Aber....
@Habederix Wenn Du diesen Anspruch an alle Menschen hast, dann sollten doch auch Lehrer ihn berücksichtigen, nicht wahr? Dass sie es allerdings nicht tun, sagst Du doch selbst, wenn Du davon redest, dass "mehr" Menschen diesen Grundsatz berücksichtigen sollten.
@FabianWilliam Findest Du denn nicht, dass Lehrerbildung auch bedeutet, das Lehren zu lernen? Glaubst Du wirklich, dass jeder Anglist oder Mathematiker einfach so unterrichten kann? Gerade in herausfordernden Situationen wie der, die Du eingangs geschildert hast? Na viel Spaß auch mit diesen Lehrern...
@FabianWilliam Jetzt hast Du es auf den Punkt gebracht. Lehren lernt man nicht in der Universität! Lehren lernt man in der Schule und alles das was der fleißige Student von heute in der Uni lernt und dann z.B. in einer Prüfungssituation folgendermassen anbringt: "10 Güttekriterien für einen erfolgreichen und vor allem schülerorientierten Unterricht, die aus meiner Sicht wirklich sinnvoll sind nennt Hilbert Meyer. Da wären......etc."
Antwort des Prüfers: "Ihr Fachwissen ist sehr praxisorientiert. Das hat mir gut gefallen. Wir sind uns sehr schnell einig gewesen und haben Ihnen eine Eins gegeben. Machen Sie weiter so!" :):):):):):):(:(:(:(:( Eine Eins... für was? Für auswendig gelerntes Wissen. Die wichtigste schöpfungsreichste Zeit im Leben mit auswendig lernen verbracht... Tut mir leid, wie soviele Wissenschaften die in diese Richtung gehen Psychologie etc. Sie bleuchten einen kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit =>
=> und erheben für sich aber die Vollständigkeit. Ganzheitlich müsste sie sein die Lehrerbildung! Soweit ist unsere Gesellschaft aber noch nicht gereift, dass Sie den Blick auf das Ganze richtet! Und das gilt nicht nur für die Pädagogik, die Psychologie, das gilt auch für die Medizin, für die Religion.......etc.
@Habederix Da bin ich total Deiner Meinung. Hast Du mal was von der einphasigen Lehrerbildung gehört, die Hilbert Meyer an der Uni Oldenburg vor Jahren mal als Probedurchlauf gemacht hat? Da ging es genau darum: Gleichzeitig in der Schule sein und dennoch die didaktische Theorie bekommen - und immer wieder im Sinne der Professionalisierung aufeinander beziehen. Ich finde, das ist der Weg nach vorne und nicht, wie Du genau auf den Punkt bringst, auswendig gelerntes Wissen in Prüfungen aufsagen.
scheiß Vortragsweise, diese ganze Lehrerschaft, Versager an Universitäten bringen spielen sich wie die Helden der Gesellschaft auf, nur um aus der Opferrolle zu kommen
Lernen selbst - ein nicht bewusstseinfähiger Vorgang???
Als Ich-kann-Schule-Lehrer schau ich ins Herkunftswörterbuch und lese: LERNEN kommt von germ. LAISTI = FÄHRTE. Man LERNT indem man FÄHRTEN verfolgt und ErFAHRungen sammelt. Was soll daran nicht bewusstseinsfähig sein???
Wir konstruieren Pädagogik immer noch abstrakt im luftleeren Raum beginnend in eine fiktive WIRKlichkeit hinein.Unterricht behindert lernen. Lehren hätte SOGwirkung für Lernen. Reflexion wäre eine Chance.
Franz Josef Neffe
FranzJosefNeffe 2 months ago
Wenn die 10 Merkmale guten Unterrichts doch so gut und wichtig sind, wieso wendet Herr Meyer sie in diesem Vortrag nicht selber an? Mal ein schönes Gruppenpuzzle fürs Plenum, Referate aus dem Publikum usw. - ist doch alles möglich, oder?
chequered2011 6 months ago
@chequered2011
Herrlich.... xD
DerExperimentator 4 months ago
@chequered2011 weil es ein andere Rahmen ist und nicht schule!
hungertieger 4 weeks ago
Die überflüssigen Überflüssigen. "Didaktiker". Wenn die alle ab morgen privatisierten - keiner würde sie vermissen.
rosenkranz007 7 months ago
Sehr geehrter Herr Hilbert Meyer,
Was lernen wir aus Ihrem Vortrag? Kurz gesagt: NICHTS!
Ihre Lehrkompetenz mag in jahrelangen beobachtenden und refleciven Studien bestehen (vielleicht haben Sie zwischendurch auch einmal "wieder" selbst Unterricht gehalten), aber damit sprechen Sie keinen auffassungswilligen und neugierigen Schüler an!!!
TheBims82 7 months ago
UNTERricht UNTERrichtet und ist damit per se LERNSTÖRUNG. LERNEN kommt von germ. LAISTI = FÄHRTE und bedeutet: eine Fährte verfolgen, Erfahrungen machen. Dies wird durch UNTERricht vereitelt.
In der neuen Ich-kann-Schule wird deshalb nicht UNTERrichtet sondern gelehrt. LEHREN bedeutet, ein mitreißendes Vorbild im LERNEN zu sein.
UNTERrichtetwerden kommt VON OBEN HERAB. Lehren & Lernen ist ein gemeinsamer Weg ins Leben hinein.
Der beste UNTERricht ist kein UNTERricht.
Ave !
Franz Josef Neffe
FranzJosefNeffe 1 year ago
Dem Herrn Professor Meyer würde ich gerne mal zusehen, wenn er in einer 8.Klasse an der Hauptschule in der mehr als dreiviertel der Schüler aus allen Himmelsrichtung dieser Erde zusammengewürfelt sind unterrichtet.
Die hätten ihren Spass mit ihm ;)!!!!!!!!
Habederix 1 year ago
@Habederix Das hat er gemacht. Zugegeben, es war in den 60iger Jahren, aber vor seiner Unikarriere hat er von 64 bis 67 an der Volksschule Ocholt/ Landkreis Ammerland gearbeitet.
FabianWilliam 1 year ago
@FabianWilliam ECHT?! Volle 3 Jahre lang in den 60igern?! In Ocholt mit damals ungefähr 2000 Einwohnern... Dann nehm ich natürlich alles zurück, der Herr Meyer weiß bestimmt ganz genau, wie es ist, gegenwärtig in einer Großstadt an der Hauptschule zu unterrichten!
Habederix 1 year ago
@Habederix Ich finde, Deine Ironie lässt sich hier nur als Arroganz auslegen - oder vielleicht ernüchterte Bitterkeit. Selbstverständlich ist Hilbert Meyer bewusst, dass Unterricht Schwerstarbeit ist, aber das ändert doch nichts an dem Anspruch, den man an Unterricht haben kann - und sollte.
FabianWilliam 1 year ago
@FabianWilliam Lieber Fabian, was immer Du auch studieren oder lehren magst, tust Du das nicht ergebnisorientiert? Meines Erachtens ist ergebnisorientiert zu leben ein wichtiger Grundsatz, den wenn mehr Menschen berücksichtigen würden, wir in vielen Bereichen des Lebens und an vielen Orten auf der Welt weniger Kummer und Sorgen hätten. Jetzt frag ich Dich mal, welches Ergebnis hat den die Arbeit von Herrn Meyer gebracht? Mit Sicherheit hat er hier und da einen guten Impuls gegeben. Aber....
Habederix 1 year ago
@Habederix Wenn Du diesen Anspruch an alle Menschen hast, dann sollten doch auch Lehrer ihn berücksichtigen, nicht wahr? Dass sie es allerdings nicht tun, sagst Du doch selbst, wenn Du davon redest, dass "mehr" Menschen diesen Grundsatz berücksichtigen sollten.
FabianWilliam 1 year ago
@FabianWilliam Findest Du denn nicht, dass Lehrerbildung auch bedeutet, das Lehren zu lernen? Glaubst Du wirklich, dass jeder Anglist oder Mathematiker einfach so unterrichten kann? Gerade in herausfordernden Situationen wie der, die Du eingangs geschildert hast? Na viel Spaß auch mit diesen Lehrern...
FabianWilliam 1 year ago
@FabianWilliam Jetzt hast Du es auf den Punkt gebracht. Lehren lernt man nicht in der Universität! Lehren lernt man in der Schule und alles das was der fleißige Student von heute in der Uni lernt und dann z.B. in einer Prüfungssituation folgendermassen anbringt: "10 Güttekriterien für einen erfolgreichen und vor allem schülerorientierten Unterricht, die aus meiner Sicht wirklich sinnvoll sind nennt Hilbert Meyer. Da wären......etc."
Habederix 1 year ago
Antwort des Prüfers: "Ihr Fachwissen ist sehr praxisorientiert. Das hat mir gut gefallen. Wir sind uns sehr schnell einig gewesen und haben Ihnen eine Eins gegeben. Machen Sie weiter so!" :):):):):):):(:(:(:(:( Eine Eins... für was? Für auswendig gelerntes Wissen. Die wichtigste schöpfungsreichste Zeit im Leben mit auswendig lernen verbracht... Tut mir leid, wie soviele Wissenschaften die in diese Richtung gehen Psychologie etc. Sie bleuchten einen kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit =>
Habederix 1 year ago
=> und erheben für sich aber die Vollständigkeit. Ganzheitlich müsste sie sein die Lehrerbildung! Soweit ist unsere Gesellschaft aber noch nicht gereift, dass Sie den Blick auf das Ganze richtet! Und das gilt nicht nur für die Pädagogik, die Psychologie, das gilt auch für die Medizin, für die Religion.......etc.
Habederix 1 year ago
@Habederix Da bin ich total Deiner Meinung. Hast Du mal was von der einphasigen Lehrerbildung gehört, die Hilbert Meyer an der Uni Oldenburg vor Jahren mal als Probedurchlauf gemacht hat? Da ging es genau darum: Gleichzeitig in der Schule sein und dennoch die didaktische Theorie bekommen - und immer wieder im Sinne der Professionalisierung aufeinander beziehen. Ich finde, das ist der Weg nach vorne und nicht, wie Du genau auf den Punkt bringst, auswendig gelerntes Wissen in Prüfungen aufsagen.
FabianWilliam 1 year ago
Comment removed
Habederix 1 year ago
scheiß Vortragsweise, diese ganze Lehrerschaft, Versager an Universitäten bringen spielen sich wie die Helden der Gesellschaft auf, nur um aus der Opferrolle zu kommen
jrcash08 1 year ago