Added: 4 months ago
From: xbl4ckd3vilx
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All Comments (6)

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  • Etwas zu polemisch. Es wird zu wenig deutlich gemacht, dass der Zins an sich ein wichtiges Instrument ist, um zeit- und raumabhängige Faktoren besser zu überbrücken. Richtig ist, dass der Zins auch übermäßig angewandt und damit missbraucht werden kann. Das ist eine Frage der Eigentumsverhältnisse der Banken und Großunternehmen.

  • @mulchuepfer

    Also mich würde mal interessieren, welche zeit- und raumabhängige Faktoren du meinst überbrücken zu müssen?

    Dabei wäre es dann auch nicht verkehrt, den Betrag der Zinsen (wenn schon) im Geldschöpfungsprozess zu berücksichtigen, damit man sie auch zurückzahlen KANN!

    Meiner Meinung nach gehts immernoch viel besser ohne Zinsen im Sinne von Freigeld. So wird auf natürliche Weise Konsum gefördert und das Geld kann seine eigentliche Funktion als Tauschmittel wieder aufnehmen.

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  • @xbl4ckd3vilx Da sind wir uns einig, Geld muss seiner Funktion als Tauschmittel so gut es geht gerecht werden. Übrigens: Indem alle Banken staatlich sind, könnten Zinserträge sinnvoll in öffentliche Ausgaben umgewandelt werden. (Ging in der DDR deshalb nicht, weil die Staatsbanken aus ideologischen Gründen kaum Zinsen auf Kredite erhoben, sodass es auch keine Zinserträge gab). Ganz ohne Zins wäre sehr gewagt: Kredite überbrücken räuml. u. zeitl. Hindernisse, das ist doch der Sinn der Sache!

  • @mulchuepfer

    Das mit dem verstaatlichen der Banken klingt ja mal nicht schlecht, würde allerdings bei einer derart Lobby-gesteuerten Politik auch keinen Sinn machen. Warum also nicht das Geld so einsetzen, dass es nicht missbraucht werden kann.

    Ich glaube, da bleiben noch genug anderer Dinge, die missbraucht werden können und es auch werden ;).

    Darlehen gibts ja da auch nach Bedarf und finanzieren tut es sich über den Wertverlust des Geldes, wenn es nicht ausgegeben wird.*Zeichen alle*XD

  • @xbl4ckd3vilx Die Lobby ist ja nur deshalb so stark, weil das Machtzentrum aufgrund der Eigentumsverhältnisse bei den Privatbanken liegt. Der Staat degenerierte zum Machtinstrument privater Banken und Großunternehmer. Wenn z.b. die Deutsche Bank staatl. ist, ists vorbei mit ihrem machtvollen Lobbyismus. Bzw. der Lobbyismus wäre dann offizieller Bestandteil der Regierungspolitik und damit demokratisch angreifbar/steuerbar. Banken könnten nicht mehr mit Kreditklemme drohen, sie hätte zu gehorchen!

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