Fänd ich ganz toll. Und um nicht falsch verstanden zu werden, ich liebe die Kauffmann-Orgel. Es gibt nur einfach so viele Punkte, die es zu Verändern gilt, daß es sich danach sowieso nicht mehr um diese Kauffmann-Orgel handelt, da sie komplett verändert würde....auch ich finde, daß eine Orgel auf die Westempore gehört und der Orgelbauer für genügend Klang sorgen soll, was alles möglich ist, aber leider oft nicht passiert. In diesem Fall leider garnicht......es passiert eben garnichts!!! Leider!!
Tja - die Fachsimpler unter sich!!!! Was haltet ihr von 3 funktionierenden Orgeln im Stephansdom und alle 2 Jahre ein Orgelfestival und dann soll mir noch einer erzählen die Kauffmann Orgel wäre nicht zu reparieren! Geht nicht - gibt es nicht - und das ist meine tiefste Überzeugung!!! Drum ran an die Arbeit und Geld einholen - Leute überzeugen und nicht virtuelle Kleinkrämereien behandeln - dafür gibt es keine Zeit!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Herauszögerungstaktik auch im Virtuellen
Da dieses Thema Kauffmannorgel nun schon seit seiner Enstehungszeit brodelt, kann man von Schnellschuß sicherlich in keinster Weise sprechen, eher von "wiener Herauszögertaktig" (wir machen erstmal nichts und dann sehen wir weiter). Ich finde es nur sehr schade, daß Österreichs wichtigste Kirche und der Musikstadt Wien´s Hauptkirche, keine befriedigende Lösung findet. Die Kirche müßte eine echtes Vorzeigeinstrument besitzen, was in allem superlativ ist (Klang/Größe/Verarbeitung/Technik)....
der frühere Domorganist Prof.K.Walter hat sich aus dem Planerkomitee zurückgezogen, weil er die Planungen nicht für gelungen hielt und der Bau hat sich 4 Jahre hingezogen. Kegelladen, versprechen zwar stabilen Winddruck, dafür schreien die Pfeifen in der Höhe, außer man macht getrennte Laden B/D mit unterschiedlichem Winddruck. Der prozentuale Anteil an Zungenpfeifen ist auf die Größe des Instrumentes zu gering (mind. 20%). Dennoch ist es ein Denkmal und hat seinen Platz. Der Prospekt- herrlich-
Es hat sehr viele Konstruktionsfehler und ist nur von der Fa. Kauffmann zusammengestellt worden. Es gab aus Kapazitätsgründen 3 Zulieferfirmen (Metallpfeifen, Holzpfeifen, Elektrik). Während des Baus ist der Erbauer durch einen Unfall monatelang im KHS gelgen. Die Windkanalberechnungen sind zu klein und der zu erreichende Winddruck zu niedrig. Die Tastenverzögerungen sind von Lade zu Lade unterschiedlich lang, durch die kleinen Pfeifenmensuren, kann nicht genug Volumen aufgebautt werden....
Also zu dem Instrument gibt es sicherlich sehr viel zu sagen und es kommt ja nicht von ungefähr daß es schon in der Entstehungszeit ein Zankapfel war. Die Wartung ist, wie man sieht, miserabel gewesen. Aber alle die das Instrument früher gehört haben, wissen, daß es auch im Volltutti, sehr schwach auf der Brust ist. Einmal, weil die Pfeifen viel zu kleine Mensuren haben und zum anderen, weil der Winddruck nicht stimmt. Man darf auch nicht vergessen, daß die Orgel nie im Raum intoniert wurde!
Viele bedeutende Orgeln sind heute deshalb noch existent, weil Schnellschuss-Organisten nicht zum Zuge kamen. Natürlich sind Orgelneubauten notwendig - aber nur dann, wenn die Substanz einer alten verbrauchten Orgel zu 99 % nicht wieder zu verwendetbar sind - und dies dürfte in diesem Falle sicherlich nicht zutreffen.
Tja, das liebe Geld! Mittlerweile hat die ED Wien ganz andere, diekt schon existenzielle Probleme zu lösen. Tatsache ist, dass Orgeln dieser Art eine Zeit lang modern waren. Als die Pfeifen noch glänzten, waren sie ja schön anzusehen. Dass es aber mit so einem Typus gravierende Resonanzprobleme und vor allem Probleme mit Schmutz, Staub & Vogelbefall gibt, hat man erst später erkannt. Ich möchte nicht wissen, wieviel Bauschutt noch von der letzten Kircheninnenrenovierung jetzt in der Orgel klebt.
Von der Technik her ist die Orgel ein Kind ihrer Zeit. Nicht jeder kann mit so einem Gerät. Aber der Domleitung muss ich schon eine gewisse Schlampigkeit vorwerfen. Denn nach den Fotos hier, vor allem beim Spieltisch, sieht man, dass man es mit Sauberkeit und einer regelmäßigen Wartung nie wirklich ernst genommen hat: Das ungeliebte Kind also. Den optischen Gesamteindruck erhalten, aber eine komplett neue Technik dahinter, scheint wohl eine gute Lösung zu sein, vorausgesetzt man hat Geld.
Als erstes gehört die Statik des Orgelprospektes wieder hergestellt. Das die Technik nicht zu retten ist versteht sich von selbst. Das beste ist eine Schleiflade.
Passend dazu würde ich das Instrument auf Mechanische Spiel Traktur und Elektrische Register Traktur umsetzen. Nach hinten müssen dringend Reflektions Wände rein damit der Klang besser nach vorne gebündelt werden kann.
Ferner scheinen mir die Mensuren nicht zu passen. Also viel arbeit für den Intonateur;) Restaurieren kann man aber!!!
Mann muss ja nicht auf Teufelkommraus die Kegelladen belassen wollen, die könnte man ja im Zuge einer Sanierung durch Schleifladen ersetzen. Da die Orgel ja sehr kompakt steht, würde ich bei diesem Instrument durchaus über den Einbau mechanischer Trakturen nachdenken.
In Freiburg im Breisgau (D) haben wir 2009 in der Herz-Jesu-Kirche eine Orgel auf elektropneumatischen Kegelladen mit Freipfeifenprospekt (Bj 1954) renoviert. Der Sachverständige meinte, das man eine neue bauen sollte, aber man entschied sich dennoch für die Renovierung, die sich am Ende echt gelohnt. Zumal ist das Instrument ein Zeitzeuge.
Warum sollte man es in Wien nicht anders machen? Eine ordentliche Überarbeitung der Technik und eine Nachintonation halte ich für richtig.
Diese Orgel darf auf keinen Fall abgerissen oder stehen gelassen werden. Mann muss dieses einmalige Instrument restaurieren. Ich hoffe, dass auch andere meiner Meinung folgen.
@MegaDani141: nichts für ungut, aber die Aussage "nur restaurieren und neu intonieren" bringt mich dann doch herzlich zum Lachen..... Jeder, der etwas von Orgelbau versteht bzw. Sachverständiger ist, winkt bei diesem Pfeifenfriedhof nur ab. Ein Neubau, selbst in vergleichbarer Größe, kommt billiger als "restaurieren und neu intonieren", die gesamte Technik ist Schrott. Und die Gepäckbänder sollen verhindern, daß der Prospekt auseinanderfällt.
@heskethfortescue Dann einfach hinter dem denkmalgeschützen Prospekt eine neue Orgel aufstellen, und den Prospekt mit der neuen Orgel verbinden, so einfach is das ^^
Also an alle die hier gepostet haben. Wie immer im Leben, gibt es gottseidank verschiedene Meinungen aber ich muss auch hier meine vertreten. Orgeln dieser Bauart gibt es nirgendwo mehr auf der Welt....nur noch in kleinen Ausführungen in Dorfkirchen. Diese Instrumente haben ihre gleiche Daseinsberechtigung wie barocke, historische Orgeln oder andere. Oft ist es nur so, daß die Leute damit nicht spielen oder umgehen können! Das ist ein großer Faktor. Ich kann gleiche Meinungen nur bekräftigen!!!!
Dass es mit so einem Werk Probleme gibt, ist nicht von der Hand zu weisen.
Über technische Mängel kann ich nichts sagen - ich habe aber schon auf einigen großen Kauffmann-Orgeln gespielt und sie haben alle die selben Tücken: es besteht eine "extreme" Zeitverzögerung zwischen Tastenanschlag und Ton!
Erhalten und Restaurieren: JA! Unbedingt! Aber mit Bedacht und Können!
Die Riegerorgel vorne ist ja nicht schlecht, aber ich empfinde sie als zu klein für diese riesige Kathedrale!
oje aber natürlich kann man diese orgel restaurieren! es wäre ein schlechter orgelbauer, der sagt, das ging nicht! diese orgel gehört zum steffl wie die pummerin! ein zeitzeuge! die orgel musss einfach mal instandgesetzt werden und auf den raum passend intoniert werden. das pfeifenwerk ist von sehr guter qualität..konstruktionsfehlern? schau dir mal orgeln aus dieser zeit an, es gibt eben nicht nur die NEO barocke orgel! .. ein neubau? wieder eine standard barock orgel? oje...
....ich will den Verfassern dieses Videos nicht zu nahe treten, aber was man hier sieht, ist eine einzige Ansammlung von Konzeptions- bzw. Konstruktionsfehlern. Man braucht nicht viel Sachverstand, um zu erkennen, daß an dieser Orgel so gut wie nichts stimmt, was Disposition, Akustik/Klangabstrahlung, Trakturen und Aufbau angeht. Das einzig sinnvolle wäre die Entfernung der Rückpositive und ein kompletter, möglichst flach ausfallender Neubau hinter dem wohl denkmalgeschützten Prospekt.
Für die Stilllegung habe ich gar kein Verständnis: Es ist wohl eindeutig bewiesen, dass die Orgeln von St. Katharinen in Lübeck sowie von St. Reinoldi es nicht würdig sind weiter zu bestehen, weil sie unrettbar verkommen sind.
Aber diese Orgel...:'-(...sie ist ein Schatz, da sie für die neobarocke Zeit eine sehr romantische Dispostion besitzt...
Man kann nur noch auf finanzielle Unterstützung hoffen...
@beethovensgeist Naja, du weißt ja nicht, wie's bei dieser Orgel mit Materialqualität, dem klassischen Poblem dieser Zeit, steht. Ich kenne Orgeln aus der Zeit, da brauchste net viel restaurieren weil das Material auf gut deutsch gesagt im Arsch ist, dass man es nicht mehr stimmen und warten kann, ohne es kaputt zu machen. Soweit ich weiß, ist das hier dasselbe problem, aber ich bin mir nicht sicher.
@polsterj Und es ist nicht nur das. Wie alle Orgeln vor ihr hatte diese mit dem Riesenraum zu kämpfen -- und die Vorgängerinnen waren von Könnern errichtet, die sich mit solchen Räumen auskannten. Diese dagegen ... Habe sie 1987 gehört, Impro von Planyawsky. Schöne Musik, aber alles leise, matt, weit weg und grau in grau. Erst das rollgeschwellte Tutti in der Schlussfuge klang nach etwas. Die Orgel ist auch kein Opfer neuer Klangmoden. Weithin verrufen war sie von Anfang an.
schön,gefällt mir!!! ist der stephansdom nicht in erfurt bei thüringen?
Fienchen70 1 week ago
@Fienchen70 ups da steht ja wiener stephansdom
Fienchen70 1 week ago
Fänd ich ganz toll. Und um nicht falsch verstanden zu werden, ich liebe die Kauffmann-Orgel. Es gibt nur einfach so viele Punkte, die es zu Verändern gilt, daß es sich danach sowieso nicht mehr um diese Kauffmann-Orgel handelt, da sie komplett verändert würde....auch ich finde, daß eine Orgel auf die Westempore gehört und der Orgelbauer für genügend Klang sorgen soll, was alles möglich ist, aber leider oft nicht passiert. In diesem Fall leider garnicht......es passiert eben garnichts!!! Leider!!
MsFreiherr 1 month ago in playlist Favorite videos
Tja - die Fachsimpler unter sich!!!! Was haltet ihr von 3 funktionierenden Orgeln im Stephansdom und alle 2 Jahre ein Orgelfestival und dann soll mir noch einer erzählen die Kauffmann Orgel wäre nicht zu reparieren! Geht nicht - gibt es nicht - und das ist meine tiefste Überzeugung!!! Drum ran an die Arbeit und Geld einholen - Leute überzeugen und nicht virtuelle Kleinkrämereien behandeln - dafür gibt es keine Zeit!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Herauszögerungstaktik auch im Virtuellen
orgelinni 1 month ago
Da dieses Thema Kauffmannorgel nun schon seit seiner Enstehungszeit brodelt, kann man von Schnellschuß sicherlich in keinster Weise sprechen, eher von "wiener Herauszögertaktig" (wir machen erstmal nichts und dann sehen wir weiter). Ich finde es nur sehr schade, daß Österreichs wichtigste Kirche und der Musikstadt Wien´s Hauptkirche, keine befriedigende Lösung findet. Die Kirche müßte eine echtes Vorzeigeinstrument besitzen, was in allem superlativ ist (Klang/Größe/Verarbeitung/Technik)....
MsFreiherr 1 month ago
der frühere Domorganist Prof.K.Walter hat sich aus dem Planerkomitee zurückgezogen, weil er die Planungen nicht für gelungen hielt und der Bau hat sich 4 Jahre hingezogen. Kegelladen, versprechen zwar stabilen Winddruck, dafür schreien die Pfeifen in der Höhe, außer man macht getrennte Laden B/D mit unterschiedlichem Winddruck. Der prozentuale Anteil an Zungenpfeifen ist auf die Größe des Instrumentes zu gering (mind. 20%). Dennoch ist es ein Denkmal und hat seinen Platz. Der Prospekt- herrlich-
MsFreiherr 1 month ago
Es hat sehr viele Konstruktionsfehler und ist nur von der Fa. Kauffmann zusammengestellt worden. Es gab aus Kapazitätsgründen 3 Zulieferfirmen (Metallpfeifen, Holzpfeifen, Elektrik). Während des Baus ist der Erbauer durch einen Unfall monatelang im KHS gelgen. Die Windkanalberechnungen sind zu klein und der zu erreichende Winddruck zu niedrig. Die Tastenverzögerungen sind von Lade zu Lade unterschiedlich lang, durch die kleinen Pfeifenmensuren, kann nicht genug Volumen aufgebautt werden....
MsFreiherr 1 month ago
Also zu dem Instrument gibt es sicherlich sehr viel zu sagen und es kommt ja nicht von ungefähr daß es schon in der Entstehungszeit ein Zankapfel war. Die Wartung ist, wie man sieht, miserabel gewesen. Aber alle die das Instrument früher gehört haben, wissen, daß es auch im Volltutti, sehr schwach auf der Brust ist. Einmal, weil die Pfeifen viel zu kleine Mensuren haben und zum anderen, weil der Winddruck nicht stimmt. Man darf auch nicht vergessen, daß die Orgel nie im Raum intoniert wurde!
MsFreiherr 1 month ago
Viele bedeutende Orgeln sind heute deshalb noch existent, weil Schnellschuss-Organisten nicht zum Zuge kamen. Natürlich sind Orgelneubauten notwendig - aber nur dann, wenn die Substanz einer alten verbrauchten Orgel zu 99 % nicht wieder zu verwendetbar sind - und dies dürfte in diesem Falle sicherlich nicht zutreffen.
wokytoky57 1 month ago
Wer hat eigentlich diese Orgel zuletzt gehört - als diese vor über zwanzig Jahren vom damaligen Domorganist still gelegt wurde ??
wokytoky57 1 month ago
Tja, das liebe Geld! Mittlerweile hat die ED Wien ganz andere, diekt schon existenzielle Probleme zu lösen. Tatsache ist, dass Orgeln dieser Art eine Zeit lang modern waren. Als die Pfeifen noch glänzten, waren sie ja schön anzusehen. Dass es aber mit so einem Typus gravierende Resonanzprobleme und vor allem Probleme mit Schmutz, Staub & Vogelbefall gibt, hat man erst später erkannt. Ich möchte nicht wissen, wieviel Bauschutt noch von der letzten Kircheninnenrenovierung jetzt in der Orgel klebt.
harryonlineat 2 months ago
Von der Technik her ist die Orgel ein Kind ihrer Zeit. Nicht jeder kann mit so einem Gerät. Aber der Domleitung muss ich schon eine gewisse Schlampigkeit vorwerfen. Denn nach den Fotos hier, vor allem beim Spieltisch, sieht man, dass man es mit Sauberkeit und einer regelmäßigen Wartung nie wirklich ernst genommen hat: Das ungeliebte Kind also. Den optischen Gesamteindruck erhalten, aber eine komplett neue Technik dahinter, scheint wohl eine gute Lösung zu sein, vorausgesetzt man hat Geld.
harryonlineat 2 months ago
Als erstes gehört die Statik des Orgelprospektes wieder hergestellt. Das die Technik nicht zu retten ist versteht sich von selbst. Das beste ist eine Schleiflade.
Passend dazu würde ich das Instrument auf Mechanische Spiel Traktur und Elektrische Register Traktur umsetzen. Nach hinten müssen dringend Reflektions Wände rein damit der Klang besser nach vorne gebündelt werden kann.
Ferner scheinen mir die Mensuren nicht zu passen. Also viel arbeit für den Intonateur;) Restaurieren kann man aber!!!
Telemaker 3 months ago
Mann muss ja nicht auf Teufelkommraus die Kegelladen belassen wollen, die könnte man ja im Zuge einer Sanierung durch Schleifladen ersetzen. Da die Orgel ja sehr kompakt steht, würde ich bei diesem Instrument durchaus über den Einbau mechanischer Trakturen nachdenken.
Schuhtyp 6 months ago 2
In Freiburg im Breisgau (D) haben wir 2009 in der Herz-Jesu-Kirche eine Orgel auf elektropneumatischen Kegelladen mit Freipfeifenprospekt (Bj 1954) renoviert. Der Sachverständige meinte, das man eine neue bauen sollte, aber man entschied sich dennoch für die Renovierung, die sich am Ende echt gelohnt. Zumal ist das Instrument ein Zeitzeuge.
Warum sollte man es in Wien nicht anders machen? Eine ordentliche Überarbeitung der Technik und eine Nachintonation halte ich für richtig.
organpipe2006 9 months ago
Diese Orgel darf auf keinen Fall abgerissen oder stehen gelassen werden. Mann muss dieses einmalige Instrument restaurieren. Ich hoffe, dass auch andere meiner Meinung folgen.
TheOrgelix 9 months ago
Ein schöner und wunderbar in eine gotische Kirche passender Freipfeifenprospekt.
patagiarius 10 months ago
UND das Geld könnten sie mit den Pfeifenverkauf der alten Orgel bekommen.... ;)
MegaDani141 11 months ago
@MegaDani141: nichts für ungut, aber die Aussage "nur restaurieren und neu intonieren" bringt mich dann doch herzlich zum Lachen..... Jeder, der etwas von Orgelbau versteht bzw. Sachverständiger ist, winkt bei diesem Pfeifenfriedhof nur ab. Ein Neubau, selbst in vergleichbarer Größe, kommt billiger als "restaurieren und neu intonieren", die gesamte Technik ist Schrott. Und die Gepäckbänder sollen verhindern, daß der Prospekt auseinanderfällt.
heskethfortescue 1 year ago
@heskethfortescue Dann einfach hinter dem denkmalgeschützen Prospekt eine neue Orgel aufstellen, und den Prospekt mit der neuen Orgel verbinden, so einfach is das ^^
MegaDani141 11 months ago
ps, wiso sind eigentlich die prospektpfeifen mit Gepäcksbändern zusammengebunden ?!?!?!?!?!?!?!?!??!
MegaDani141 1 year ago
Ihr gehört einfach mehr POWER eingeflöst ^^
MegaDani141 1 year ago
Diese Orgel soll auf KEINEN FALL abgebaut werden.
Die Wiener sollen spaaren und sie renovieren lassen.
Die derzeitige Orgel ( Barocke Kreissege) sollte abgebaut werden, nicht die alte ;)
MegaDani141 1 year ago
Also an alle die hier gepostet haben. Wie immer im Leben, gibt es gottseidank verschiedene Meinungen aber ich muss auch hier meine vertreten. Orgeln dieser Bauart gibt es nirgendwo mehr auf der Welt....nur noch in kleinen Ausführungen in Dorfkirchen. Diese Instrumente haben ihre gleiche Daseinsberechtigung wie barocke, historische Orgeln oder andere. Oft ist es nur so, daß die Leute damit nicht spielen oder umgehen können! Das ist ein großer Faktor. Ich kann gleiche Meinungen nur bekräftigen!!!!
ndsob85 1 year ago
Dass es mit so einem Werk Probleme gibt, ist nicht von der Hand zu weisen.
Über technische Mängel kann ich nichts sagen - ich habe aber schon auf einigen großen Kauffmann-Orgeln gespielt und sie haben alle die selben Tücken: es besteht eine "extreme" Zeitverzögerung zwischen Tastenanschlag und Ton!
Erhalten und Restaurieren: JA! Unbedingt! Aber mit Bedacht und Können!
Die Riegerorgel vorne ist ja nicht schlecht, aber ich empfinde sie als zu klein für diese riesige Kathedrale!
OrganistsVoice 1 year ago
oje aber natürlich kann man diese orgel restaurieren! es wäre ein schlechter orgelbauer, der sagt, das ging nicht! diese orgel gehört zum steffl wie die pummerin! ein zeitzeuge! die orgel musss einfach mal instandgesetzt werden und auf den raum passend intoniert werden. das pfeifenwerk ist von sehr guter qualität..konstruktionsfehlern? schau dir mal orgeln aus dieser zeit an, es gibt eben nicht nur die NEO barocke orgel! .. ein neubau? wieder eine standard barock orgel? oje...
29luthien 1 year ago
....ich will den Verfassern dieses Videos nicht zu nahe treten, aber was man hier sieht, ist eine einzige Ansammlung von Konzeptions- bzw. Konstruktionsfehlern. Man braucht nicht viel Sachverstand, um zu erkennen, daß an dieser Orgel so gut wie nichts stimmt, was Disposition, Akustik/Klangabstrahlung, Trakturen und Aufbau angeht. Das einzig sinnvolle wäre die Entfernung der Rückpositive und ein kompletter, möglichst flach ausfallender Neubau hinter dem wohl denkmalgeschützten Prospekt.
heskethfortescue 1 year ago
@heskethfortescue finde ich nicht, man müsste sie nur restaurieren und neue Intonieren.
MegaDani141 1 year ago
Für die Stilllegung habe ich gar kein Verständnis: Es ist wohl eindeutig bewiesen, dass die Orgeln von St. Katharinen in Lübeck sowie von St. Reinoldi es nicht würdig sind weiter zu bestehen, weil sie unrettbar verkommen sind.
Aber diese Orgel...:'-(...sie ist ein Schatz, da sie für die neobarocke Zeit eine sehr romantische Dispostion besitzt...
Man kann nur noch auf finanzielle Unterstützung hoffen...
beethovensgeist 1 year ago
@beethovensgeist Naja, du weißt ja nicht, wie's bei dieser Orgel mit Materialqualität, dem klassischen Poblem dieser Zeit, steht. Ich kenne Orgeln aus der Zeit, da brauchste net viel restaurieren weil das Material auf gut deutsch gesagt im Arsch ist, dass man es nicht mehr stimmen und warten kann, ohne es kaputt zu machen. Soweit ich weiß, ist das hier dasselbe problem, aber ich bin mir nicht sicher.
polsterj 1 year ago
@polsterj Und es ist nicht nur das. Wie alle Orgeln vor ihr hatte diese mit dem Riesenraum zu kämpfen -- und die Vorgängerinnen waren von Könnern errichtet, die sich mit solchen Räumen auskannten. Diese dagegen ... Habe sie 1987 gehört, Impro von Planyawsky. Schöne Musik, aber alles leise, matt, weit weg und grau in grau. Erst das rollgeschwellte Tutti in der Schlussfuge klang nach etwas. Die Orgel ist auch kein Opfer neuer Klangmoden. Weithin verrufen war sie von Anfang an.
MilsteinRulez 1 year ago
das fragt man sich zurecht :-(
Jagerhansl 1 year ago
wow :D
warum wurde sie eigentlich stillgelegt ?
Klokosette 1 year ago