Added: 3 years ago
From: wortlover
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  • ... da hin will ich auch (fluechten) ;o)

    Unglaublich wie so wenige Worte so viel sagen koennen!

    Schoen!

  • Wonderful

  • Desswegen stört mich etwas, die dennoch vermutlich bewusst gewählte Aussage des "flüchten".

    Denn "flüchten" tut der Mensch in meinen Augen nur vor 2 Sachen, vor sich Selbst, und in die Lust!

    Jeremias

    "Ps; Leider kann man nur 500 Buchstaben schreiben, desswegen diese unterteilung"

  • Dieses Gedicht, reduziert auf ein paar wenige Worte soll genau das von Dir geschriebene vermitteln. In Dir. Die Flucht ist beschrieben als eine Flucht aus dem Alltag in den wahr gewordenen Traum.

    Hier ist auch die Stimme der Rezitatorin herrlich zurückgenommen. Es gibt Raum für das eigenen Empfinden.

  • Ich persönlich vertrete eine andere Meinung, dass man in die Gesellschaft flüchtet, sich betäubt, dann wieder in sich hineinkehrt, sich sieht und entdeckt, seinen Schatten erkennt, über diesen Springt.

    Erst durch das Erkennen seiner Selbst, fähig ist Liebe zu geben, durch sein geben solche erst zu empfangen!!

    Und durch die Liebe, den Sinn findet, neues Leben entstehen zu lassen!

  • Es ist eine sehr, sehr schöne Grundaussage, doch es gibt ein Wort das mir nicht gefällt in diesem kurzen Gedicht.

    Vermutlich ist das Wort "ich flüchte" absichtlich von Rose Ausländer gewählt worden, doch entspricht das nicht meiner Denkhaltung.

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