@SubShain er hat den nobelpreis nicht nur deswegen bekommen, auch weil er und sein team einige eigenschaften des neuen materials entdeckt und erforscht haben..., jetzt zu sagen dass es nur um die klebebandgeschichte geht ist ne art werbegag
... eine Elektronenwolke überhalb und unterhalb des C-sechsrings bilden. diese delokalisierten elektronen, die man Pi-elektronen nennt, verteilen sich über den sechsring, wobei zu keinem zeitpunkt eindeutig zu sagen ist wo sie sich gerade befinden. diese Pi-elektronen sind auch der Grund für die hervorragende leitfähigkeit des graphens, da sie sich ja frei über den sechsring bewegen können.
...durch strukturanalysen lässt sich aber erkennen das alle bindungen im benzol (und somit auch im graphen) gleichlang sind. die länge dieser verbindungen liegt zwischen der einer einfachbindung und der einer doppelbindung und lässt somit darauf schließen das eine art bindung vorliegt die sowohl einfach als auch doppelbindung ist. tatsächlich bildet kohlenstoff in diesem fall gewissermaßen nur eine einfachbildung, währen die verbleibenden elektronen durch räumliche überlagerung ihrer Orbitale...
Graphen besteht gewissermaßen einfach nur aus Benzol 6-Ringen die miteinander "verbaut" sind. Bei der Summenformel von Benzol C6H6 kann man auch beobachten das scheinbar der Kohlenstoff in jedem Fall entweder zwei einfach- und eine doppelbindung eingeht, oder eben drei einfachbindungen und das mit dem übrigen freien elektron etwas sonstiges passiert. da zweifachbindungen räumlich kürzer sind als einfachbindungen müsste bei existierenden doppelbindungen drei seiten des benzols verkürzt sein...
@uiuiuiseraph Ich bin kein Graphenexperte. Wenn man das ganze mit dem Bändermodell betrachtet, kann man es sich möglicherweise erklären. Wenn Kohlenstoff 4 Bindungen einginge, dann blieben keine Elektronen für das Leitungsband übring, denn alle Elektronen wären im Valenzband und Graphen wäre kein Leiter, was Graphen aber ist. Das heißt es gibt "freie" Elektronen, die sich im Kristall bewegen können und deshalb nur 3 und nicht 4 Bindungen.
Alle Halbleiter haben nur dann freibewegliche Elektronen, wenn eine gewisse Spannung vorhanden ist.
Die Elektronen des Minuspols schieben die Elektronen des Halbleiters beiseite und setzen sich an deren Stelle in das Atom. Die beiseite geschobenen Elektronen schieben wiederum die nächsten Elektronen beiseite, das geht solange bis der Pluspol erreicht ist. Wenn die Spannung zu gering ist, kann innerhalb des Halbleiters dieser Impuls verloren gehen.
@uiuiuiseraph es gibt ja auch doppelbindungen zwischen zwei C, also quasi C=C, anstatt nur C-C...
wahrscheinlich hat es andauernde Fluktuationen zwischen den C, so dass immer wieder andere C-Nachbarn eine Doppelbindung eingehen, für eine kurze Zeit, immer abwechselnd.
ich hab gelesen, das IBM einen Prozessor aus Graphen gebaut hat, der sich 155 Milliarden mal pro Sekunde schalten ließ!!!Das sind 26 Ghz!!!
TheCrown64 4 months ago
,,Wenn man aus Graphen eine Hängematte bauen könnte, könnte da drin eine Katze liegen.'' LOL :-D Das kann man mit Eisen auch!
Brocaserter 4 months ago
@Brocaserte aber nicht bei einer Schichtdicke von einer Atomlage!
Leitner86 2 months ago
Hoch lebe die Wissenschaft!
EnergYbomB 5 months ago
1:30 - 2:15 Ich musste lachen, sogar ein kleines Kind hätte den Nobelpreis bekommen. :D
SubShain 11 months ago
@SubShain Schon Einstein hat gesagt, das Wichtigste ist das Kind in sich nie zu verlieren.
Ein Kind hätte die Auswirkungen der Entdeckung nicht begriffen. Ein erwachsener wäre nicht auf die Idee gekommen.
beim Klebebandabziehen übrigens aufpassen. da entsteht Gammastrahlung ;-)
liquidminds 11 months ago
@SubShain er hat den nobelpreis nicht nur deswegen bekommen, auch weil er und sein team einige eigenschaften des neuen materials entdeckt und erforscht haben..., jetzt zu sagen dass es nur um die klebebandgeschichte geht ist ne art werbegag
furioho 8 months ago
klebeband....wow....warum bin ich nicht darauf gekommen???
KanonenMike257 11 months ago
... eine Elektronenwolke überhalb und unterhalb des C-sechsrings bilden. diese delokalisierten elektronen, die man Pi-elektronen nennt, verteilen sich über den sechsring, wobei zu keinem zeitpunkt eindeutig zu sagen ist wo sie sich gerade befinden. diese Pi-elektronen sind auch der Grund für die hervorragende leitfähigkeit des graphens, da sie sich ja frei über den sechsring bewegen können.
EntrE01 11 months ago
...durch strukturanalysen lässt sich aber erkennen das alle bindungen im benzol (und somit auch im graphen) gleichlang sind. die länge dieser verbindungen liegt zwischen der einer einfachbindung und der einer doppelbindung und lässt somit darauf schließen das eine art bindung vorliegt die sowohl einfach als auch doppelbindung ist. tatsächlich bildet kohlenstoff in diesem fall gewissermaßen nur eine einfachbildung, währen die verbleibenden elektronen durch räumliche überlagerung ihrer Orbitale...
EntrE01 11 months ago
Graphen besteht gewissermaßen einfach nur aus Benzol 6-Ringen die miteinander "verbaut" sind. Bei der Summenformel von Benzol C6H6 kann man auch beobachten das scheinbar der Kohlenstoff in jedem Fall entweder zwei einfach- und eine doppelbindung eingeht, oder eben drei einfachbindungen und das mit dem übrigen freien elektron etwas sonstiges passiert. da zweifachbindungen räumlich kürzer sind als einfachbindungen müsste bei existierenden doppelbindungen drei seiten des benzols verkürzt sein...
EntrE01 11 months ago
Ist Kohlenstoff nicht bestrebt 4 Bindungen einzugehen?
Dieses hier hat doch aber nur 3.
Warum also geht es keine Wechselwirkungen ein?
uiuiuiseraph 11 months ago
@uiuiuiseraph Ich bin kein Graphenexperte. Wenn man das ganze mit dem Bändermodell betrachtet, kann man es sich möglicherweise erklären. Wenn Kohlenstoff 4 Bindungen einginge, dann blieben keine Elektronen für das Leitungsband übring, denn alle Elektronen wären im Valenzband und Graphen wäre kein Leiter, was Graphen aber ist. Das heißt es gibt "freie" Elektronen, die sich im Kristall bewegen können und deshalb nur 3 und nicht 4 Bindungen.
DaFlapjack 11 months ago
@DaFlapjack
Alle Halbleiter haben nur dann freibewegliche Elektronen, wenn eine gewisse Spannung vorhanden ist.
Die Elektronen des Minuspols schieben die Elektronen des Halbleiters beiseite und setzen sich an deren Stelle in das Atom. Die beiseite geschobenen Elektronen schieben wiederum die nächsten Elektronen beiseite, das geht solange bis der Pluspol erreicht ist. Wenn die Spannung zu gering ist, kann innerhalb des Halbleiters dieser Impuls verloren gehen.
tom091178 11 months ago
@DaFlapjack
PS:
Die Elektronen verhalten sich wie Dominosteine, die einer nach dem anderen umfallen.
Wenn die Dominosteine zu weit auseinander stehen, geht der Impuls auch verloren.
Um das Bild weiter zu benutzen.
Je leichter die Dominosteine fallen, desto geringer ist der elektrische Widerstand.
tom091178 11 months ago
@uiuiuiseraph es gibt ja auch doppelbindungen zwischen zwei C, also quasi C=C, anstatt nur C-C...
wahrscheinlich hat es andauernde Fluktuationen zwischen den C, so dass immer wieder andere C-Nachbarn eine Doppelbindung eingehen, für eine kurze Zeit, immer abwechselnd.
georgemargaris 11 months ago 2
@georgemargaris
das ist ja crazy, danke schön
uiuiuiseraph 11 months ago