Added: 3 years ago
From: anarchistischeaktion
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All Comments (48)

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  • wenn ihr hayeks arbeit zur geld- und konjunkturtheorie, für die er den nobelpreis bekam, kennen würdet, in der er schon damals kommende kreditblasen im keynesianischen geldsystem bei geldmengen- und kreditausweitung vorhersah, würdet ihr nicht so ein schmutz reden. hayek den aktuellen zustand vorzuwerfen oder am besten noch das stopfen der kreditblase mit noch mehr billigen krediten ist grotesk. daumen hoch für den der soweit wie möglich an der realität vorbeischrammt. das zeigt volkes bildung

  • Neoliberalismus hat nichts mit Hayek zutun. Neoliberal ist eher die FDP die für bestimmt Lobbys in den Markt eingreift. Und Monopole endstehen nicht von selbst jedes Monopol ist duch eingreifen des Staates endstanden. Oder durch Kriminelle aktivitäten haben den Konkurenten um die ecke gebracht. Nur dumme scheisse gebt ihr von euch ihr linken vollidioten. Ich sag immer überall wo warte schlangen sind gibt es Sozialismus. Kindergarten, Praxis , Arbeitsamt.

  • @ratside

    Unfug. Lies noch mal, was Neoliberalismus ist. Gerade die Elemente, die sie an der FDP kritisieren, ist gerade nicht neoliberal. Das ist die größte Schwäche der FDP, aber das ist ein Wesenszug der Parteien. Als Liberaler weiß ich natürlich, wie es um Politik steht und dass die Menschen dort, gerade auch Liberale, immer der Versuchung ausgesetzt sind, einer Lobby nachzugeben oder Industriepolitik zu betreiben.

  • Nichtsdestoweniger wähle ich die FDP. Anders als Sozialisten, kann ich nicht so sehr von einer Partei enttäuscht werden, weil ich von Politik ohnehin nicht viel erwarte. Von der Politik erwarte ich einfach, dass sie sich zurückhält und den Bürger mehr Freiraum lässt. Die FDP ist nach wie vor die liberalste Partei in Deutschland und die liberale Staatskritik blitzt schon häufig genug durch.

    Das werden Linke nie verstehen, sind es doch Linke, die höchste Anforderungen an die Politik haben.

  • @dralger Vollkommen richtig.

  • Dank Lobbyarbeit z.B. der INSM

    /watch?v=Sj6hK-Kummk

    /watch?v=Brjl0JBtUaM

    /watch?v=zAoIRtMBuQE&NR=1

  • Der Neoliberalismus wird soviel Arbeitslose erzeugen, dass die Staaten zusammenbrechen werden.

  • An den Landkreis Harburg:

    Morgen bei der Bundestagswahl diesen Mann wählen. Erststimme Prof Dr. Herbert Schui und Zweitstimme DIE LINKE!

  • Hayek ein Held? Friedmann ein Held?

    Ja sicher! Frag mal die Leute in Chile oder Argentinien, wie die den Washington Consensus so auffassen! Ich fass es nicht! Und hier wirds auch immer schlimmer.....Neoliberalismus ist ein Verbrechen an der Bevölkerung und nur für sehr kleine, sehr reiche und mächtige Eliten von Vorteil!

  • @TheUjakabujaka Allerdings. Gleichzeitig schafft es diese kleine Elite dank ihrer publizistischen und medialen Macht, den Neoliberalismus als Quasi-Erlöserideologie zu platzieren. Unbeschränkter Handel und Raubtierkapitalismus als Lösung aller Probleme. Arbeitslosigkeit und Armut werden sich durch freien Wettbewerb schon selbst regeln - und wer auf der Strecke bleibt, selbst Schuld, denn immerhin geht es um Chancen - nicht etwa um Ergebnisgleichheit.

  • @TheUjakabujaka Man kann nur hoffen, dass immer mehr Menschen die anarcholiberalen Märchen als das entlarven, was sie sind. Dass die Sozialdemokratie keineswegs gescheitert ist und soziale Marktwirtschaft nach wie vor ein Erfolgsmodell bleibt, sieht man an Skandinavien. Die Folgen der neoliberalen Entschränkungstheorien tragen wir - denn immerhin geht die Finanzkrise nicht zuletzt auf mangelnde Kontrollen zurück (siehe Andrew Sorkin).

  • @TheUjakabujaka "Ja sicher! Frag mal die Leute in Chile "

    Ja, dann frag sie doch. Dank der MARKTORIENTIEREN Schule der Chicago Boys steht CHile als das erfolgreichste LA-Land da.

  • @joaquinveyron

    Richtig. Kaum auszudenken wäre, hätte Pinochet zu einem sozialistischen Wirtschaftsmodell gegriffen. Hundertausende Hungertote wäre zu beklagen gewesen anstatt nur ein paar tausend politische Tote, die aus dem Flugzeug geworfen wurden. Über so eine Minidiktatur wie Chiles Pinochet können sich Linke jahrelang echauffieren, aber den Massenmördern Mao, Stalin, Kim Il Sung, Castro und Che Guevara wird teilweise heute noch gehuldigt. Scheißlinke sind das.

  • @dralger Du verstehst mich nicht ganz richtig. In keinster Weise verteidige ich Pinochets Diktatur und die Tatsache,d ass infolgedessen 3000 Menschen ermordert wurden. Jeder Diktatur ist furchtbar. Fakt ist jedoch, dass Allende mit seinen sozialistischen Maßnahmen das Land RUINIERT hat und CHile am Rande eines Bürgerkriegs stand.

  • @joaquinveyron

    Ich verstehe dich schon richtig. Ich bin Neoliberaler. Die 3000 Toten sind natürlich nicht zu entschuldigen, aber sind kein Opfer des Neoliberalismus. Pinochet ist nicht angetreten, um Neoliberalismus umzusetzen. Allendes Misswirtschaft erkärt natürlich den Abschwung in der Anfangsperiode, aber Pinochet war ja gut beraten und hat auf die Neoliberalen gehört, sodass Chile heute ein sehr stabiles Land und das in Südamerika.

  • @TheUjakabujaka

    Pinochet kam nicht an die Macht, um Neoliberalismus umzusetzen. Er wollte Macht und hatte kein wirtschaftspolitisches Konzept und hat zufällig zum richtigen gegriffen: Neoliberalismus. Die Chilenen haben eine solide Wirtschaft.

  • @TheUjakabujaka

    Friedman hat war einmal in Chile um einige Leute zu beraten. Mehr nicht.

    Unglaublich wieviel in diese Tatsache so hineininterpretiert wird.

    Hayek ist kein Neoliberaler, sondern Anhänger der 3. Generation der österreichischen Schule.

    Gehen Sie mal zu den am meisten unregulierten Volkswirtschaften der Welt (Hongkong, Taiwan, etc.) hier finden sie, dass das angebliche Verbrechen des Neoliberalismus zu Vollbeschäftigung und starken Wirtschaftswachstum führt.

  • @TheUjakabujaka

    Pinochet hat nicht die Macht ergriffen, um "Neoliberalismus" umzusetzen. Pinochet war ein Verbrecher, der in wirtschaftspolitischen Fragen gut beraten war. Hätte er eine dirigistische Planwirtschaft umsetzen lassen, hätte man ihn den Sozialisten zugeordnet? Chile hat unter Pinochet gelitten, aber Chile hat dank des Neoliberalismus der Chicago-Boys ernorm viel gewonnen.

    Darf man das Chile unter Pinochet als "kommode Diktatur" bezeichnet, oder verharmlost man dann die DDR?

  • @dralger

    Eines sei noch gesagt: Chiles Exporte machen 1/3 des chilenischen BIPS aus. Hauptexportgut ist Kupfer sowie landwirtschaftliche Erzeugnisse. Diese Branchen sind in einem hohen Maße in der Hand multinationaler Unternehmen ( BHP Tinto, Vale, Rio Tinto), die Gewinne werden gering versteuert ins Ausland investiert. Nutznießer in Chile selber ist eine kleine, international gut vernetzte Elite.

  • @TheUjakabujaka

    Unfug. Auch wenn ausländische Konzerne Rohstoffe fördern, bleibt immer was im Land. Der Konzern muss Förderkonzessionen zahlen. Außerdem schaffen die Jobs und zahlen Steuern.

  • @dralger Jaja, alles Unfug, schöne neue Welt. Mit ihresgleichen zu diskutieren erscheint mir unsinnig, sie sehen grade wie das neoliberale Dogma gegen die Wand fährt aber Hauptsache Unfug. Resistent trotz Emperie. Ach ja....

  • Schauen sie sich den Gini Koeffizienten an, dieser macht Aussagen über die Ungleichverteilung von Reichtum und siehe da, Chile steht in Südamerika an 1. Stelle. Der "normale" Chilene hat meistens wenig von den ihm angediehenen Reformen neoliberaler Prägung. Ein nicht alle Chilenen erfassendes Gesundheitssystem, eine große Schere zwishen arm und reich, ein hautpsächlich privatwirtschatliches Bildungssystem, kaum moderne Infrastruktur außerhalb der Ballungszentren und eine schwache

  • @dralger 50000 verschleppte und tote , mh kann mich nicht entsinnen das es das in der ddr gab, und das der angeblich fortschrittliche neoliberalismus in chile meschenrechte und freiheit gefördert hätte kann ich auch nicht erkennen, ergo ist mir die poltische zuordnung pinochets scheißegal, aber über das menschenbild der neoliberalen lässt sich nach analyse von chile unter pinochet aufschlussreiches feststellen

  • @chrmorgenstern7

    Hohenschönhausen, Bautzen, Torgau... Da haben Sie Ihre Verschleppten. Infolge des 17. Junis kamen auch ca. 2000 in Zuchthäuser und Gefängnisse.

    Ich sage nicht, dass Pinochets Diktatur ein Zuckerschlecken war. Ich wehre mich nur dagegen, dass man die DDR verharmlost, denn von den Dimensionen der Verbrechen schätze ich beide Diktaturen ähnlich ein.

    Und Pinochet war nicht "neoliberal". Er war einfach in Wirtschaftsfragen gut beraten.

  • @dralger "Ich wehre mich nur dagegen, dass man die DDR verharmlost"

    und ich wehre mich dagegen wenn ständig der dreck unter den lehm geschmissen wird!

    "Und Pinochet war nicht "neoliberal". Er war einfach in Wirtschaftsfragen GUT beraten."

    ist mir bekannt (Naomi Klein - Die Schock Strategie), ändert aber nichts an den implikationen meines kommentars, und "gut" ist relativ, ich würde mich, bevor ich so ein urteil fälle, lieber mal mit ein paar chilenen unterhalten die das miterlebt haben

  • @chrmorgenstern7

    Und der Neoliberalismus hat dafür gesorgt, dass Chile heute gut dasteht. Pinochet hätte ja auch zu einer Kommandowirtschaft greifen können, was er anfangs sogar wollte. Chile hätte neben den Repression der Diktatur auch noch unter einer schwachen Wirtschaft gelitten, in der sich die Menschen nicht frei entfalten können. Die wirtschaftliche Freiheit schafft selbstbewusste Bürger und ist ein Grundpfeiler der Demokratie. Eigentum ist ein essentielles Grundrecht.

  • @dralger "Eigentum ist ein essentielles Grundrecht." Wieso? Auf welcher grundlage steht diese einsicht, das ist eine aussage, wo ist der beweis? wenn ich auf festen erkenntnissen alternativen schaffen will, sollte dann das philosophische grundgerüst für diese bessere gesellschaft auf einer subjektiven wahrnehmung von uns "menschen" stehen, die in der natur dieses ökosystems keine entsprechung findet?

  • @chrmorgenstern7 der typ hat keine ahnung, mein freund. das ist alles ;)

  • @dralger "Eigentum ist ein essentielles Grundrecht."

    >>das ist ein bürgerliches konstrukt. (grund-)rechte wurden im lauf der geschichte immer wieder transformiert. sie sind weder essentiel, noch objektiv, noch dergleichen.

  • @Lustbutler bzw. modifiziert

  • @TheUjakabujaka

    Demzufolge sind für auch für mich Friedman und Hayek Helden. Übrigens heißt er Friedman und nicht Friedmann. Das wird immer wieder in bestimmten Kreisen falsch geschrieben. Die Antisemiten schreiben auch immer wieder Michel Friedmans Namen auf diese Weise falsch. Man bastelt sich ein Feindbild und ist nicht einmal in der Lage, es richtig zu schreiben.

  • @dralger

    Interessant,was sie so alles in ein n zuviel rein interpretieren. Da sie sich ja anscheinend lieber an rechtschreiberischen Kleinigkeiten und deren Auslegung abarbeiten, jedoch inhaltlich scheinbar nicht viel zu sagen haben notiere ich mir ihren Kommentar unter "amüsant aber unwichtig".

  • Binnenkonjunktur. Es mag sein, das Chile laut Wirtschaftsdaten gut dasteht, für die Mehrheit der Chilenen gilt dies nicht. Aber bleiben sie ruhig bei ihren Helden.

    Übrigens schätze ich den ökonomischen Klassizismus sehr, nur eben nicht den Neoklassizismus.

    Ach und übrigens, Rechtschreibfehler dürfen sie diesmal behalten.

    MFG

  • Nomen est omen!

  • Tja ja, als jemand der FDP Kandidaten persönlich kennt, ziehe ich diese "pickligen Hobbykomunisten" deinen Neokonservativen Sitzpissern bei weitem vor.

  • Wie sagte der Intendant der Berliner Volksbühne Frank Castorf so treffend:

    "Deshalb inszeniere ich hier Brechts "Heilige Johanna der Schlachthöfe".

    Die Story eines Fleischhändlers, der die Märkte von Chicago monopolisiert - und über Leichen geht, mit den auch heute üblichen Methoden: Sanierung durch Massenentlassung, Gewinn durch Preistreiberei.

    So funktioniert doch Kapitalismus."

  • @superbaum bist du dir da sicher ? Vielleicht ist das ganze ja eine Auslegungssache - wenn man bedenkt, dass sehr unfähige Leute wie Fuld sich im amerikanischen Finanzsystem Millionenbeträge aneignen konnten, könnte man geneigt sein, zuzustimmen. Allerdings geschah diese Aneignung eben am demokratischen System vorbei. Ein immer größerer Teil der Finanzmittel ist bei einem immer kleineren Teil der Bevölkerung vergesellschaftet. Woran das wohl liegt ? Sicher nicht an zu viel Demokratie.

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