Musiker können angeblich nicht nach dem Takt tanzen, aber so wenig Taktvermögen beim Spielen ist unzumutbar (mal schneller, mal langsamer, usw.), trotz technischem Können. Ist das Absicht, Mode oder "spielerische Freiheit"? Außerdem wirkt es immer unprofessionell, wenn das Vorspiel schneller ist als Hauptspiel. Letzteres kommt dann wie ein zäher Lindwurm daher.
es ist weder mit Absicht, noch der Mode, noch die künstl. Freiheit. Ich hatte nie Orgelunterricht vll ist es deswegen so. Wenn ich mir das jetzt (1 jahr später) anhöre ist es selbst für mich unzumutbar. ICh versuche seit einigen Monaten strikt nach dem Metrum zu spielen, ob das mittlerweile besser ist weis ich grade auch nicht. Naja mal sehen was sich machen lässt.
Also, wenn Du sagst, Du hattest noch nie Unterricht, also autodidaktisch gelernt, dann alle Achtung! Den Tip, den ich Dir allerdings wirklich geben will. So verführerisch es auch sein mag, das Vorspiel so frech und locker schnell rüber zu bringen, so wirkt es wie eine Übung, wenn das Hauptspiel plötzlich schwer und träge ist. Wirkt so, als müsste man dieses noch üben... Was meines Erachtens gut rüberkommt, ist, das Hauptspiel einen Tick schneller als das Vorspiel zu spielen.
@Zoroaster1981 ich glaube das kann nur jemand beurteilen, der selbst einmal den auftrag hatte an einer kirchenorgel den gottesdienst zu absolvieren. das vorspiel ist sehr schön und die verschiedenen tempi wohl wahrnehmbar und vermutlich gewollt
Natürlich ist es gewollt. Deswegen ja auch meine Kritik. Es ist eine Modeerscheiniung, der ich auch selber manchmal nicht gefeit bin (ich absolviere viele Gottesdienste!). Aber ich hatte letztlich auch mal mich aufgenommen und dann merkt man erst diese Schwächen. Und die Sache mit dem Vorspiel: ich sagte nicht, dass das Vorspiel nicht schön sei. Es ist nur viel zu schnell im Vergleich zum Hauptspiel.
Gemeinde kann aber trotzdem, wie so oft, leider nicht richtig mitsingen... Schuld ist neben dem Tempo des Vorspiels auch der schwankende Duktus, der sich leider immer mehr einbürgert...
Musiker können angeblich nicht nach dem Takt tanzen, aber so wenig Taktvermögen beim Spielen ist unzumutbar (mal schneller, mal langsamer, usw.), trotz technischem Können. Ist das Absicht, Mode oder "spielerische Freiheit"? Außerdem wirkt es immer unprofessionell, wenn das Vorspiel schneller ist als Hauptspiel. Letzteres kommt dann wie ein zäher Lindwurm daher.
Zoroaster1981 1 year ago
@Zoroaster1981
Hey,
es ist weder mit Absicht, noch der Mode, noch die künstl. Freiheit. Ich hatte nie Orgelunterricht vll ist es deswegen so. Wenn ich mir das jetzt (1 jahr später) anhöre ist es selbst für mich unzumutbar. ICh versuche seit einigen Monaten strikt nach dem Metrum zu spielen, ob das mittlerweile besser ist weis ich grade auch nicht. Naja mal sehen was sich machen lässt.
Viele Grüße
StDonatusOrganum 1 year ago
@StDonatusOrganum
Also, wenn Du sagst, Du hattest noch nie Unterricht, also autodidaktisch gelernt, dann alle Achtung! Den Tip, den ich Dir allerdings wirklich geben will. So verführerisch es auch sein mag, das Vorspiel so frech und locker schnell rüber zu bringen, so wirkt es wie eine Übung, wenn das Hauptspiel plötzlich schwer und träge ist. Wirkt so, als müsste man dieses noch üben... Was meines Erachtens gut rüberkommt, ist, das Hauptspiel einen Tick schneller als das Vorspiel zu spielen.
Zoroaster1981 1 year ago
@StDonatusOrganum Ich kann euch garnicht verstehen. Klingt doch super.
organ66 1 year ago
@Zoroaster1981 ich glaube das kann nur jemand beurteilen, der selbst einmal den auftrag hatte an einer kirchenorgel den gottesdienst zu absolvieren. das vorspiel ist sehr schön und die verschiedenen tempi wohl wahrnehmbar und vermutlich gewollt
gereonification 1 year ago
@gereonification
Natürlich ist es gewollt. Deswegen ja auch meine Kritik. Es ist eine Modeerscheiniung, der ich auch selber manchmal nicht gefeit bin (ich absolviere viele Gottesdienste!). Aber ich hatte letztlich auch mal mich aufgenommen und dann merkt man erst diese Schwächen. Und die Sache mit dem Vorspiel: ich sagte nicht, dass das Vorspiel nicht schön sei. Es ist nur viel zu schnell im Vergleich zum Hauptspiel.
Zoroaster1981 1 year ago
Gut gemeint und gut gespielt!
Gemeinde kann aber trotzdem, wie so oft, leider nicht richtig mitsingen... Schuld ist neben dem Tempo des Vorspiels auch der schwankende Duktus, der sich leider immer mehr einbürgert...
tromboneman88 2 years ago
wow mit dem glockenspiel hört sich das ganze wirklich toll an =)
meggasimonn 2 years ago
Super gespielt, echt gut!!
Octavkoppel1 2 years ago
Gefällt mir echt gut das Vorspiel mit diesem Register zu beginnen.....ist mal was anderes....auch sehr schön ist das Nachspiel interpretiert.....
ChrissysVideokids 2 years ago