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All Comments (20)

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  • was mir immer etwas auf den nachdenkseiten.de etwas unterrepräsentiert zu sein scheint: der Gedanke, daß eine möglichst hohe Staatenverschuldung eben Zweck einer "Bankenpolitik" sein könnte, eben wegen dem trivialen Zusammenhang zwischen Höhe der Schulden u. Höhe der ZInsen. Ein Staat könnte, werden die Schulden nur noch genug, teilweise in Privatbesitz übergehen, würde er "insolvent" gehen. Oder eben weiter Schuldgeld drucken. Win-win-Situation.

  • ich bin nicht gegen das System - das System ist gegen mich!!!

  • Wenn von Wirtschaftswachstum die Rede ist, dann brauch man sich nicht zu wundern, wenn unten nichts ankommt, weil sich dieses wahrscheinlich nur an der Börse abgespielt hat.

    Beispiel, einem Betrieb gelingt es maßgeblich die Löhne zu senken und schon sinkt das Wachstum, aber weil der Betrieb eine deutlich höhere Gewinnerwartung hat, boomt dieAktie und zieht noch einige mit nach oben.

    Und da die Börse Gewinne vorweg nimmt, haben wir plötzlich ein Wachstum ohne zusätzliche Leistung,stimmt das so ?

  • @01synergist Wachstum spielt sich wenig an der Börse ab. In einigen Länder sind Bankdienstleistungen zwar stark beteiligt, aber das allein könnte garkein Wachstum geben, weil nichts Reales hergestellt wird. Die reale Wirtschaft bringt Effekte hervor, die die Banken dann bewerten und so Preise spekulativ verändern. Diese Preise haben wiederrum Effekte. An diesen Preisen orientieren sich dann z.B. Investoren im Immobilienbereich, die dann ein gefährliches Überangebot erzeugen können: Eine Blase

  • @beorogh genau - eine Blase !

    Die Realität hat sich soweit von den Fundamenten einer Demokratie entfernt, dass wir wieder bei den "Basics" anfangen müssen ....

    vl. sollte die Wirtschaft dem Bürger dienen, nicht umgekehrt - daraus folgt :

    Vorrang der Realwirtschaft vor der Spekulation - ein fundamentales Prinzip das Verfassungsrang haben sollte ...

  • @01synergist Ansich richtig, nur lässt sich das nicht beliebig fortführen, da beliebige Lohnkürzungen negative Effekte auf das Unternehmen haben werden. Seine Chance auf dem Markt konkurrenzfähig zu sein, sinkt. Kein Unternehmen kann nur mit niedrig qualifizierten Billiglöhnern konkurrenzfähig bleiben. Niedrige Löhne führen meist(längerfristig) zu einer geringeren Leistungsfähigkeit des Unternehmens.

  • 17.366 Aufrufe, das macht mich ziemlich glücklich. Bleibt die Hoffnung, dass diese 17.000 Menschen seine Worte in alle Welt tragen.

  • zu diesem zeitpunkt hat goldman-sachs schon längst aufgehört diese anlage zu kaufen (sonst wäre müsste man ja schließlich auch den immer weiter steigenden preis zahlen). die differenz aus dem wertzuwachs des assets am ende des tages und den anfänglichen investitionen der investment-bank ist dann deren gewinn.

    herr flassbeck hat aber insofern recht, als bei diesem vorgang kein realer wert geschaffen wurde - und das ist wiederum auf den gütermärkten nicht möglich.

  • FALSCH. die finanzmärkte funktionieren da genauso wie die gütermärkte. goldman-sachs & co machen nur deshalb einen gewinn, weil sie als ERSTE massiv in ein asset investieren. dadurch steigt der marktpreis dieses assets. dann geht es aber erst richtig los: kleinere instiutionelle anleger bemerken diesen wertzuwachs und investieren umso stärker in diesselbe anlage. dadurch wird der wert dann nochmal um ein vielfaches in die höhe getrieben.

  • Schade, ich hätte auch gern Sahra Wagenknecht gehört, die da war.

  • Das ist ein Pflichtvortrag für alle Ökonomen. Ein Genuss für alte "Stützelianer!". Wer das versteht, versteht die Bankster und das was sie anrichten

  • Während wir alle blöd quatschen räumen die Banken 1000e Milliarden von uns ab!

    Die geben sie bestimmt nicht mehr her!Ächtet Banken!

    Seid extrem unfreundlich gegen jeden von einer Bank. Lasst sie die eisige Verachtung spüren!

  • @TheDalien "Ächtet Banken", genau, gebt mir euer Geld. Du hast gar nix verstanden, es geht um Spekulation, nicht um das noramle Bankgeschäft.

  • @TheDalien

    du hast eine ec-karte? guck sie dir genau an, DAS ist DEIN kapitalistenausweis.

    wir machen ALLE mit beidem spiel, nicht nur die glücklosen spekulanten und die mitarbeiter der banken.

    wer davon redet, die ersparnisse des kleinen bürgers zu retten, der hat das system nicht begriffen. geld entsteht in diesem system nur als schuld,jedem euro guthaben steht irgendwo ein euro schulden gegenüber, weil jemand einen kredit aufgenommen hat.

  • @fakeraol Sie können ja versuchen, demnächst statt mit der EC-Karte oder Bargeld per klassischem mittelalterlichen Tauschhandel in Naturalien ihre Konsumgüter bezahlen. Viel Erfolg!

  • @Patman88

    Du wirst lachen (noch..): damit werden wir wohl rechnen müssen, wenn diese Entwicklung so weiter geht. Vielleicht beschäftigst Du Dich ja mal damit, wie dieses Geldsystem funktioniert.

  • @fakeraol "dieses Geldsystem" impliziert die Vorstellung es gäbe DAS System. Dies ist aber eine Vorstellung, die einer sachlichen Betrachtung nicht standhält und in das Reich der Verschwörungstheorien verbannt werden sollte. Sowohl Wirtschaft, Politik und Finanzwesen bestehen aus einer Unmenge heterogener Systeme und Subsysteme, die miteinander verwoben sind und von divergenten Interessen beeinflusst werden. Diese Systeme werden nicht einfach verschwinden und uns ins Mittelalter katapultieren!

  • stimmt und es ist wirklich ein komplexes Thema, das zu ignorieren das eigentliche Versagen der neoliberalen Politik darstellt (was die Masse der Bevoelkerung einfach nicht begreifen will oder/und kann).

  • Sehr guter Vortrag von Herrn Flassbeck !

  • Danke für den Upload!

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