Ich finde die grundsätzliche Aussage "Jedermann muss seinen Frieden mit seinem Vater machen, um selbst ein Mann zu werden" als falsch. Mein Vater ist leider durch seine narzisstische Selbstbezogenheit und der damit zusammenhängenden Geringschätzung und Abwertung mir gegenüber sehr zerstörerisch und man tut besser, sich ihm emotional zu entziehen als seinen destruktiven Einfluss länger zuzulassen.
Frieden machen ist mehr ein inneren Prozess. Dazu kann durchaus gehören,dass man sich äußerlich vom Vater distanziert und den Kontakt vermeidet. Aber damit ist ja das Problem ja meist nicht aus der Welt.
Vielen Dank fuer diesen wunderbaren Beitrag. Ich zeigte ihn meinen beiden Teenagersoehnen die voller Wut auf ihren (abwesenden) Vater sind und habe sie nach Ende des Videos still und nachdenklich gesehen. Vielleicht traegt er langfristige Fruechte.
Den eigenen Eltern zu verzeihen, halte ich fuer ueberdurchschnittlich schwierig! Sind Sie es doch, die dafuer verantwortlich sind, dass man sich nicht so entwickelt hat, wie es noetig waere um Huerden zu meistern. Stattdessen muss man nun als Erwachsener alles muehsam erlernen - und das alles mit der zusaetzlichen Last, dass andere Erwachsene keine Geduld mit einem haben und die eigene Geschichte beim Ablehnen nicht beruecksichtigen. Man(n) wird einfach abgelehnt, und das wars!
Vorsicht! Sein großspuriges Seminar-Versprechen "(...)Gemeinsam lösen wir Ihre Bremse. In drei Tagen. Garantiert" erfüllt Roland Kopp-Wichmann in keiner Weise, sein Seminar brachte mir keinerlei Nutzen.
Nach dem Seminar geschriebene Mails zwecks (zugesagter) Coaching-Fortsetzung wurden ignoriert, nun schon seit vier Wochen ohne Antwort. Zügig beantwortet wurde hingegen eine später von mir unter anderer Mail-Adresse geschriebene Mail mit vorgetäuschtem Seminar-Interesse.
Vielen Dank für diesen exzellenten Beitrag, auf den ich zufällig gestoßen bin. Sie behandeln hier ein enorm wichtiges Thema! Die Idee mit dem Brief erinnert natürlich auch an Kafkas "Brief an den Vater". Und vielen Dank auch für alle anderen Beiträge!
ich halte es für wichtig, mit dem eigenen Vater Kontakt zu haben. Wenn es ihn noch ibt, kann man das persönlich machen. Ist das zu angstbesetzt, kann man ihm einen Brief schreiben. Es ist wichtig, diese Beziehung zu klären, damit der eigene Vater kein Phantom bleibt.
um Frieden mit seinem Vater zu machen, braucht man nicht den realen Vater. Denn den Vater von damals hat man immer schon verinnerlicht.
Der reale Vater mag sich mit den Jahren verändert haben, in einem selbst ist aber der Vater aus Kindertagen. Auch wenn der reale Vater schon gestorben sein sollte, kann man sich mit ihm aussöhnen, weil es eben um die Auseinandersetzung mit dem "inneren Vater" geht.
Die realen Eltern sind für solche Klärungen meist überfordert. Sie wollten das Beste.
die "Vaterwunde" gibt es auch bei Frauen. Das sind dann oft Frauen, die nach Perfektion streben, aber trotzdem an sich herummäkeln und nicht glauben können, dass sie gut sind.
Zuweilen "sucht" man sich unbewusst dann auch Chefs oder Partner, bei denen man sich tüchtig anstrengen muß - und die erhoffte Anerkennung aber ausbleibt.
Die Lösung? Man muß sich mit dem "inneren Vater" auseinandersetzen und zu ihm eine angemessene Haltung finden.
"oder in den armen einer bewundernt aufschauenden geliebten". Bei diesem Satz hab ich angefangen zu weinen! 3 Jahre hatte ich ein solche Beziehung! Danke für dieses Video, in allem was du sagst, stecken die abgründe meiner Persönlichkeit! Ich hab auch ständig streit mit meinem Chef, jetzt weiß ich wieso! Mein Vater lebt noch, ich bin am überlegen, ob ich ihm einfach dieses Video zeige! Über ein recomment würd ich mich sehr freuen! Danke
Ich finde die grundsätzliche Aussage "Jedermann muss seinen Frieden mit seinem Vater machen, um selbst ein Mann zu werden" als falsch. Mein Vater ist leider durch seine narzisstische Selbstbezogenheit und der damit zusammenhängenden Geringschätzung und Abwertung mir gegenüber sehr zerstörerisch und man tut besser, sich ihm emotional zu entziehen als seinen destruktiven Einfluss länger zuzulassen.
atomknallfrosch 1 year ago 4
@atomknallfrosch
Frieden machen ist mehr ein inneren Prozess. Dazu kann durchaus gehören,dass man sich äußerlich vom Vater distanziert und den Kontakt vermeidet. Aber damit ist ja das Problem ja meist nicht aus der Welt.
rkwichmann 1 year ago
Vielen Dank fuer diesen wunderbaren Beitrag. Ich zeigte ihn meinen beiden Teenagersoehnen die voller Wut auf ihren (abwesenden) Vater sind und habe sie nach Ende des Videos still und nachdenklich gesehen. Vielleicht traegt er langfristige Fruechte.
Alyssumsaxatile 1 year ago
WOW ! Jetzt bin ich echt beeindruckt
safaga12374 1 year ago
Den eigenen Eltern zu verzeihen, halte ich fuer ueberdurchschnittlich schwierig! Sind Sie es doch, die dafuer verantwortlich sind, dass man sich nicht so entwickelt hat, wie es noetig waere um Huerden zu meistern. Stattdessen muss man nun als Erwachsener alles muehsam erlernen - und das alles mit der zusaetzlichen Last, dass andere Erwachsene keine Geduld mit einem haben und die eigene Geschichte beim Ablehnen nicht beruecksichtigen. Man(n) wird einfach abgelehnt, und das wars!
sozialeisolation 2 years ago
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Vorsicht! Sein großspuriges Seminar-Versprechen "(...)Gemeinsam lösen wir Ihre Bremse. In drei Tagen. Garantiert" erfüllt Roland Kopp-Wichmann in keiner Weise, sein Seminar brachte mir keinerlei Nutzen.
Nach dem Seminar geschriebene Mails zwecks (zugesagter) Coaching-Fortsetzung wurden ignoriert, nun schon seit vier Wochen ohne Antwort. Zügig beantwortet wurde hingegen eine später von mir unter anderer Mail-Adresse geschriebene Mail mit vorgetäuschtem Seminar-Interesse.
Abzuraten!
71Ramses 2 years ago
Vielen Dank für diesen exzellenten Beitrag, auf den ich zufällig gestoßen bin. Sie behandeln hier ein enorm wichtiges Thema! Die Idee mit dem Brief erinnert natürlich auch an Kafkas "Brief an den Vater". Und vielen Dank auch für alle anderen Beiträge!
HR5308 2 years ago
Comment removed
artdietrich 2 years ago
Hallo yankeeM9,
ich halte es für wichtig, mit dem eigenen Vater Kontakt zu haben. Wenn es ihn noch ibt, kann man das persönlich machen. Ist das zu angstbesetzt, kann man ihm einen Brief schreiben. Es ist wichtig, diese Beziehung zu klären, damit der eigene Vater kein Phantom bleibt.
Danke für Ihren Kommentar und Ihr Lob.
rkwichmann 3 years ago
Hallo,
um Frieden mit seinem Vater zu machen, braucht man nicht den realen Vater. Denn den Vater von damals hat man immer schon verinnerlicht.
Der reale Vater mag sich mit den Jahren verändert haben, in einem selbst ist aber der Vater aus Kindertagen. Auch wenn der reale Vater schon gestorben sein sollte, kann man sich mit ihm aussöhnen, weil es eben um die Auseinandersetzung mit dem "inneren Vater" geht.
Die realen Eltern sind für solche Klärungen meist überfordert. Sie wollten das Beste.
rkwichmann 3 years ago
Hallo Frau Rathert,
die "Vaterwunde" gibt es auch bei Frauen. Das sind dann oft Frauen, die nach Perfektion streben, aber trotzdem an sich herummäkeln und nicht glauben können, dass sie gut sind.
Zuweilen "sucht" man sich unbewusst dann auch Chefs oder Partner, bei denen man sich tüchtig anstrengen muß - und die erhoffte Anerkennung aber ausbleibt.
Die Lösung? Man muß sich mit dem "inneren Vater" auseinandersetzen und zu ihm eine angemessene Haltung finden.
Danke für Ihren Kommentar.
rkwichmann 3 years ago
"oder in den armen einer bewundernt aufschauenden geliebten". Bei diesem Satz hab ich angefangen zu weinen! 3 Jahre hatte ich ein solche Beziehung! Danke für dieses Video, in allem was du sagst, stecken die abgründe meiner Persönlichkeit! Ich hab auch ständig streit mit meinem Chef, jetzt weiß ich wieso! Mein Vater lebt noch, ich bin am überlegen, ob ich ihm einfach dieses Video zeige! Über ein recomment würd ich mich sehr freuen! Danke
CtVeilside 3 years ago