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  • Das Vollgeldsystem ist eine solide Basis. Ein Inflationsziel von 0% halte ich aber für grundfalsch.

    Das verstärkt die Umverteilung von Arm zu Reich, i.B. wenn es geringes Wirtschaftswachstum (Ww) gibt.

    Wenn der Zins so hoch ist wie Inflation, Ww und Risiko dann wird das gesamte Ww vom Kapital lukriert. Ohne Zins wird Geld nicht verliehen, sondern gehortet.

    Durch Inflation am Zinsnivau kann Zinsgewinn besteuert/verstaatlicht werden, ohne den Geldgebern die Motivation zum Kredit zu rauben.

  • @4Youpet Es wird von Fleißig zu Reich umverteilt. Ewiges Wachstum ist eine Illusion.

    Ständiges Wachstum ist nur notwendig um weitere Werte zu schaffen, die dann der Zinserpressung "Sicherheiten" für weitere Geldschöpfung aus dem Nichts dienen.

    Denn nur wer Angst hat, das ihm etwas weggenommen werden kann zahlt diese unverschämten Zinsen, die nicht mit geschöpft werden.

  • @RealTimeStory Seh ich auch so (es wird fleißig Kapital akkumuliert). Der Mechanismus ist der Zins. Ein Mechanismus, der dem Zins entgegenwirken kann ist die Inflation. (auch eine Exponentialfunktion...)

    Zinsverbote funktionieren (logischerweise) nicht. Mir plausibel erscheinende Lösungen wären Freigeld/Schwundgeld nach Gesell bzw. ein Vollgeldsystem mit Inflation. Beides ist keine Abschaffung des Zinses, sondern eine Verstaatlichung des Zinsgewinnes.

  • Herr Dr. Joseph Huber ist ein sehr kompetenter Mann, muss man wirklich feststellen. Nicht nur fachlich, auch didaktisch. Eine sehr saubere Argumentationskette und schöne Beispiele. Die vorstellung die er von einer Monitative skizziert ist für den Bereich Wertschöpfung durchaus denkbar und auch zu unterstützen. Der Rest liegt an uns Menschen, (Konsumverhalten/Nachfrage) Obsoleszens und Überschüsse einfach nicht mehr nachzufragen.

  • Da die Bank allerdings ein vielfaches ihrer Einlagen als Kredit vergeben darf (Die Eigenkapitalquote des Stresstests stellt die Einlagen dar), reichen schon "kleine" Ausfälle um das System zum Zusammensturz zu bringen.

    Bei der Monetative steht jedem verliehenen Cent ein realer Cent gegenüber.

  • Das Problem ist, dass Geld aus dem nichts geschaffen werden kann. Ein Kreditnehmer bekommt ja nicht das Geld von jemand anderem, sondern beleiht seine zukünftigen Einkünfte. Und dafür darf er dann auch noch Bearbeitungsgebühren und Zinsen zahlen.

    Entfallen die zukünftigen Einnahmen steht dem nichts an realem Wert gegenüber. Übersteigen die Ausfälle auf zulünftiges Einkommen die Realeinlagen einer Bank, so geht diese Pleite.

  • Das wäre eigentlich die logische Konsequenz aus der Finanzkrise, weil dadurch ist sie entstanden und nicht wegen dem bargeldlosen Zahlungsverkehr oder den Zinsen wie es Prof. Senf vermutet. Das sind alles Theoretiker. Mich interessieren keine Theorien, mich interessiert was praktisch das Problem war oder ist. Und das wissen wir ja. Aber ihr versteht die Leute natürlich alle. Ist mir schon klar.

  • @Konduffi2 Naja klar sind das Theoretiker, aber was ins das Geldsystem anderes als ein mathematisches Modell. Man muss nunmal soweit abstrahieren, dass es berechenbar ist, sonst ist alles andere Spekulation. Mit Schulden handeln verbieten ist wie mit Guthaben handeln zu verbieten. Umsonst muss man solche Dinge nicht jahrelang studieren,

  • Meine Idee wäre zu verbieten - weltweit - mit Schulden zu handeln. Das heißt eine Bank hat Forderungen an einen Schuldner und diese Forderungen bleiben bei dieser Bank und können nicht weiterverkauft werden. Das ist auch gut für den Schuldner, weil, wenn der Schuldner nicht mehr tilgen kann, kann die Hausbank sagen, okay, wir stunden dir das oder Ähnliches. Und dann würde es nicht wie in den USA geschehen, dass die ganzen Häuser zwangsversteigert hätten werden müssen.

  • Wie das aber genau aussehen und funktionieren soll und was sich dadurch genau ändern soll, das wird im ganzen Vortrag überhaupt nicht klar. Ich verstehe es jedenfalls nicht wovon dieser Mann redet.

  • Warum spricht er das nicht an. Warum redet er vom bargeldlosen Zahlungsverkehr als Grund für die Krise. Ich meine wenn Politiker Schulden machen, dann liegt das nicht an unserem Geldsystem, sondern an der Unfähigkeit der Politiker. Keiner zwingt sie mehr auszugeben, als sie haben oder neue Schulden zu machen oder alte Schulden nicht abzubauen. Er bringt ja nicht eine konkrete Aussage, außer, dass die Zentralbanken für die Geldschöpfung und die Steuerung der Geldmenge zuständig sein sollen.

  • Ich verstehe auch nicht, was das theoretische Geschwafel eigentlich soll. Die Finanzkrise ist dadurch entstanden, weil in den USA Banken Kredite vergeben haben und aus diesen Kreditforderungen haben sie zusätzlich Wertpapiere gemacht, die sie an der Börse gehandelt haben. Die Kreditforderungen konnten von den Schuldnern nicht zurückgezahlt werden, wodurch die Wertpapiere nichts mehr wert waren. Dadurch ist die ganze Sache ins Rollen gekommen.

  • Ich bin überrascht, dass es in diesem Medium Leute gibt, die beurteilen können, was der gute Mann eigentlich will, weil gesagt hat er es nicht. Er bleibt sehr oberflächlich und abstrakt. Ich muss mir selbst überlegen, was könnte er eigentlich konkret wollen. Wenn ich wirklich eine Idee habe, muss ich in der Lage sein, zu erklären, was ich eigentlich möchte. Wenn ich das nicht erklären kann, kann ich normalerweise keine Idee haben und normalerweise kein Professor sein.

  • Sehr guter Gedanke.

    Hoffentlich wird das Vollgeldsystem (nach gründlicher Überprüfung) eines Tages eingeführt

  • Ich habs zwar verstanden was er gesagt hat. Allerdings bin ich der Meinung dass man die "Geld"Richter wählen müsste natürlich genauso wie die normalen Richter und das diese keiner Partei angehören dürfen. Natürlich muss es auch Geldmengen geben die nicht verzinst werden dürfen. Mit Zwangsdarlehen für Superreiche könnten wir evtl sogar die Staatsverschuldung stoppen.

  • Nun die Staatsverschuldung würde nicht nur gestoppt sondern abgebaut. -Was mich jedoch zu einer weiteren Frage führt:

    Wenn wir Vollgeld haben, was geschieht dann mit den Schulden des Staates, die ja mit Sicherheit zu einem Großteil frei durch Banken geschöpft wurden???

  • Geldschöpfungsgewinn darf es nicht geben, da liegt Herr Prof. Huber falsch. Geld sollte geschöpft werden pro Staatsbürger in Existenzsichernder Höhe. Die gleiche Menge für den Schutz der Umwelt bzw. des Planeten. Zins ist kontraproduktiv, da er nur umverteilt. Eine angemessene Verleihgebühr die dem Wettbewerb unterliegt, ist eine bessere Alternative gepaart mit einer Verfallgebühr für dem Umlauf entzogenes Geld.

  • Stimmt, Geldschöpfungsgewinn ist unmoralisch aber nicht ganz falsch wenn es die "Monetative" übernimmt und das geschöpfte Geld in zb Krankenhäuser gesteckt wird.

    Verleihgebühr wäre auch das selbe wie Zins, nur dass die Verleihgebühr höher ausfallen würde um mehr sicherheit zu haben. Und Verfallgebühr wäre hinfällig weil die Monetative die Wirtschaft regeln kann auch wenn Geld dem Kreislauf entzogen wird, bzw auch regeln kann wenn das entzogene Geld wieder auftaucht.

  • Wenn die öffentliche hand das Geld selbst schöpft, bedarf es dabei keines Gewinnes mehr.

    Die Macht der Entziehung darf niemand haben, das Schafft Not und Armut. Es muss unter festen Bedingungen verfallen.

    Eine Verleihgebühr ist kein Zins, eine Verleihgebühr ist eine feste unveränderbare Größe mit der man Planen kann.

  • Gewinne der Geldschöpfung in öffentliche Hand - gefällt mir

    Machtkonzentration auf eine neue Behörde - gefällt mir nicht

    Ich wünsche mir eine mächtige Monetative mit dezentralem Charakter, die dafür sorgt, dass jeder Einzelne den Verwendungszweck seiner Steuergelder selbst wählen kann.

    Es sollte z.B. unmöglich sein, dass für einen Afghanistankrieg Geld zur Verfügung steht, obwohl kein Bürger diesen Krieg gut findet.

    Man wird ja wohl noch träumen dürfen...

  • Das mit der zweckgebundenen Steuerentrichtung ist eine Gute Idee! Es verhindert gleichzeitig auch Korruption.

  • Contra`s: Internat. Verstrickungen in Hochfreimaurerekreise und Endzeitsekten, Zins - Zinseszinseffekt bleibt erhalten und somit auch die Umverteilung von unten nach oben, Renationalisierung als Selbstbestimmung in Ausdruck von souveräner Politik und Währung.

    Eigenen Festlegung von Devisentauschkursen ecs, swaps...

    .... ansonsten bringen diese vorschläge wenig, wenn überbundestaatliche institutionen dieses "vorgeschlagene System" über WWF, WHO, UN, EU wieder manipulieren .

    trotzdem danke

  • Ich empfehle Ihnen das Buch "Das universelle Erfolgsgeheimnis". Dort können Sie nachlesen welche Auswirkungen kontraproduktive Gedanken haben.

  • Zunächst einmal ist es gut, dass weiter übers Geldsystem diskutiert wird. Dennoch vermisse ich mehrere Schlüsselpunkte/Fakten, wie sie Prof Bernd Senf oder Prof Hankel sehen!

    Pro`s: Abschaffung Giralgeldschöpfung Geschäftsbanken, verstaatlichung der Geldschöpfung

  • Ich sehe es ähnlich! Er hat gute Ansätze, aber das Kernproblem spricht er nicht an! Die ZINSEN müssen weg!

    Dr. Huber weiß z.B. Das die FED privat ist, und das diese leicht verstaatlicht werden kann. Das hat auch JFK gemacht - 5 Monate später war er erschossen. Ich habe die Geschichte der FED in meinem letzten Video etwas dokumentiert. Und ich denke, ich weiß wie die Illuminatenpyramide (die mE dahinter steckt) im groben ausssieht.

  • > Die ZINSEN müssen weg!

    Und wie wird dann der Kapitalmarkt funktionieren? Wie kann man dann das Risiko messen?

  • Besser weil es keien Finanzkrisen udn daraus resultierende Wirtschaftskrisen mehr gibt!

    Haben Sie meine Vidoes dazu gesehen?

  • Das ist nach dem Motto, Guillotine sei

    das beste Mittel gegen Schuppen.

    Ich frage nochmal

    wie werden Kredite vergeben werden?

    Ich kann es wirklich einfach nicht verstehen!

    P.S.: Sie haben 192 Videos!!!

  • Sie sind im 1 Teil hier als Videoantworten derzeit zu finden. Sorry ich meinte die DOKU Videos - nicht die Musikvideos.

    Wenn du willst schicke ich sie dir auch noch.

    Und zu deiner Frage. ZINSLOS! So wie ich es seit vielen Jahren bereits gemacht habe.

  • Disclaimer: das ist MEINE Meinung.

    Das Problem hat mit Zinsen überhaupt nichts zu tun.

    Die Banken dürfen kein Geld kreieren, es ist schlichtweg unmoralisch. Die Zinsen braucht man, um die Knappheit des Kapitals widerzuspiegeln.

    Die Staatsverschuldung Deutschlands

    ist durch die Verantwortungslosigkeit der Bundesregierung verursacht. Die Politiker hatten/haben nicht den Mut dazu,

    (Sozial)Ausgaben zu kürzen, da es äußerst unpopulär ist.

  • Und wo kommt dann das Geld für die Zinsen immer wieder her?

  • Kein neues Geld wird kreiert.

    Jemand (Businessman) will etwas produzieren, was die Gesellschaft braucht. Dafür braucht er aber Geld

    (eigentlich Kapital). Dieses Geld leiht er

    bei einer Bank aus. Die Waren werden produziert, Kredite + Zinsen werden

    zurückgezahlt.

    Somit wird kein neues Geld kreiert,

    das Geld (die Profite des Unternehmens) wird lediglich umverteilt.

    Eine ganz andere Geschichte ist, wenn die Banken Geld schöpfen dürfen.

  • Wo kommt das Geld für die Zinsen her?

    Der Staat gibt eine Menge X aus. Die Banken verleihen diese Menge X und wollen dafür Zinsen. Also muss X+Zinsen zurückgezahlt werden. Richtig?

    Nur das Geld für die Zinsen wurde ja nicht begeben vom Staat -> crash! Kann nicht zurückgezahlt werden der Kredit!

  • > Der Staat gibt eine Menge X aus. Die

    > Banken verleihen diese Menge X und

    > wollen dafür Zinsen

    Ihre Überlegungen setzen voraus, dass

    es eine "Steuer"auf Geld gibt. Die gibt aber nicht.

    oder

    Nach Ihrer Logik ist die

    gesamte Geldmenge der Welt bei Banken

    deponiert. Das stimmt auch nicht

  • Sie haben mein Video nicht gesehen?

    Was ist eine MIndestreserve?

  • Sie praktizieren das bereits? Das würde mich interessieren, wie Sie das praktisch umsetzen.

  • Ich verstehe die frage nicht. Was "das"?

  • Ich verleihe zinsfrei geld!

  • Klar die Zinsen müssen weg. Eine Verfallgebühr und Verleihgebühr regeln den Rest

  • und wer bestimmt wie hoch

    "Verfallgebühr und Verleihgebühr" sein dürfen?

  • Verfallgebühr die unabhängige Moneative (halte 1% pro Quartal für sinnvoll)

    Verleihgebühr wird bestimmt durch Angebot und Nachfrage - wir aber sicher nicht besonders hoch sein, da Geld horten mit Wertverlust (Verfallgebühr) geahndet wird

  • was ist der Unterschied zu dem, was jetzt gibt?

    Notenbankensystem (ZB + Banken) druckt Geld -> Inflation -> Verfallgebühr.

    Ihre Idee besteht also darin, dass ausschließlich die ZB (EZB / FR) Geld drucken darf (= heimtückisch enteignen)

    EZB ist ja schon verhältnismäßig unabhängig (im Verglich mit FR schon)

    Ganz typisch ist bestimmt "halte 1% pro Quartal für sinnvoll". Das ist schlichtweg Zentralplanwirtschaft in Kreditwesen. Darüber hinaus nichts.

  • @internetauftritt Verfall-/Umlaufsicherungsgebüh­r (USG): Das selbe kann man über Ausweitung der Geldmenge erreichen... Statt die Beträge zur verringern, verringert sich der Wert der Beträge und lukriert....

    Ist viel einfacher administrierbar eine USG (Marken kleben auf Bargeld, o.ä.)...

  • @4Youpet ... und lukriert die Geldschöpfungsgewinne

  • Es bedarf einer 4. vom Staat und der Wirtschaftetc. unabhängigen Säule ähnlich dem Bundesverfassungsgericht, wo niemand rein reden darf.

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