Enschuldigung, aber bei Baumaßnahmen fällt IMMER Abraum an. Die Menschheit im 21 Jahrhundert weiß inzwischen, wo und wie sie damit umgeht. Abraum wird nicht irgendwo mal eben in die Pampa gegkippt. Und wenn, dann entstehen in oft angenehme Hügellandschaften, die sich innert weniger Jahre als Freizeitziele etablieren. Deine Argumentation ist einfach völlig abwegig. Sorry.
Ich habe das Gefühl, dass Du du Trambahn-Fan bist. Das ist ja auch völlig Ok. Jeder darf sich begeistern, wofür er will. Losgelöst davon gibt es aber einfach Gründe, die gegen die Tram mit Oberleitung sprechen. Ein Beispiel ist der Englische Garten in München, wo nun mit Akku-Loks dem Wunsch Rechnung getragen wird, eine Trasse ohne Oberleitungen zu errichten. Das ist schon eher.konsensfähig. Eine eklatante Verschandelung durch Fahrdraht kannst Du Dir mal in der Berner Altstadt ansehen: Schlimm..
Was ist das denn für eine selten dämliche Erwiderung? Was hat bitte Erdaushub mit Stadtansichten zu tun?
Dass man bei Straßenbahnfans keine Blumen gewinnt, wenn man sich gegen Fahrdrähte ausspricht, war ja klar. Aber dass hier Äpfel mit Birnen verglichen werden, war nicht zu erwarten. Einfach mal eine Kritik im Raum stehen lassen - das können manchen wohl nicht.
Der Erdaushub beim Tunnelbau ist sicherlich nicht zu vernachlässigen und muß in der näheren Umgebung abgelagert werden. Es entstehen künstliche Berge. Sie verschandeln oft das Erscheinungbild einer ganzen Landschaft und nicht nur ganzer Straßenzüge. Gehe einfach mal mit offenen Augen durch die Landschaft. Vergleiche ich da wirklich Äpfel mit Birnen?
Ich denke mal, eine Kritik, die nur im Raum stehen bleibt und aus der man nichts lernen kann (auch nicht der Kritiker!), ist überflüssig.
Tut mir leid, Deine Äußerungen sind an den Haaren herbei gezogen. Dann müssten wir hier in München (mit U-Bahnnetz bis zum Abwinken) von Bergen umgeben sein - und andere Städte auch. Dem ist natürlich nicht so. Zudem kommt es auf den Aushub an: Je nach Untergrund wird alles wieder verwertet. Oder was glaubt Du, wo Baumaterial herkommt, aus was Beton gemacht wird?
Fakt ist hingegen, dass die Oberleitungen zu einer massiven Beeinträchtigung des Stadtbildes und der Fassaden beitragen.
Gib mal unter Wikipedia das Stichwort Tippelsberg ein. Es fehlt in der Beschreibung allerdings der Hinweis, daß auch die letzte Tunnelstrecke in Bochum (Linie 306) ihren Aushub dort abgelagert hat. Vorher Natur pur, dann knapp 20 Jahre ... und heute aber wieder renaturiert. Zum Glück! Die Bauzeit war aber sehr, sehr arg. Ich habe nicht allzuweit davon gewohnt. Solche Plätze gibt es aber auch in München.
Bei Oberleitungen kommt es auf die Bauart an. Kleine, feine Drähte fallen kaum auf.
Das erinnert mich an den Wahnsinn im Westberlin der 60-er Jahre, eine autogerechte Stadt zu schaffen, in dem man die Straßenbahn aufs Abstellgleis beförderte und sündhaft teure U-Bahnlinien baute. Wozu ?
Es sind tatsächlich überall die Planungen aus den 60-er Jahren.
Ich habe aber immer wieder den Eindruck, das heute, nach Fertigstellung des Systems, die Fahrgastzahlen auf den neuen Strecken gewaltig gestiegen sind. Wenigstens ein Vorteil. Gebaut (Streckenmodernisierung und in den kommenden Jahren auch Streckenneubau in Bochum-Langendreer!) wird heute in den Außenbezirken. Es wird hoffentlich noch interessant. Die gute alte Straßenbahn ist allerdings Geschichte.,
Das war schon eine tolle Entwicklung, aber wie ist es heute? Der Kampf um den Innenstadttunnel spricht eigentlich eine andere Sprache. Wenn man in der Innenstadt "eine" Magistrale möchte, dann muß man aber auch Zeit haben, als Fußgänger die Straße überqueren zu können, oder man muß einige Strecken parallel führen oder die Autos in den Untergrund verbannen, oder,...
Hier würde ich mir eine mehr auf die Straßen-(Stadt-)bahn und deren Wachstum ausgerichtete Diskussion wünschen.
die sollen sich ein beispiel an karlsruhe nehmen. da hat man nicht den fehler gemacht die stadt autogerecht auszubauen, sondern konsequent der straßenbahn den vorrang gegeben.
das sind Planungen der sechziger und siebziger Jahre. Die Fertigstellung hat so lange gedauert, da nach der Wende die Gelder nicht mehr so reichlich flossen. Insgesamt ist aber eher eine riesige Fußgängerzone (mit zuwenigen Menschen) entstanden.
Wir in Hannover können ja noch von Glück reden das wir sowohl oberirdisch als auch unterirdisch die strassenbahnschienen haben.Zwar sind die schönen alten strecken wie bei uns in der stadtmitte (Kröpke und Steintor) und einmal quer durch die fußgängerzone nicht mehr das,aber wir haben noch in der innenstadt zwei linie die fahren.
Wir in Karlsruhe haben noch die Tram oberirdisch aber ab Dezember 2009 beginnt der Bau der sogenanten Kombilösung die Gleise aus der Kaistrasse (Innenstadt) verschwinden und ein Tunnel wird gebaut die Trams fahren unterirdisch und auf der parallellaufen Kriegssatrsse entseht ein neue oberidische Tramtrasse wo die die S-Bahnlinen von auuserhalb fahren sollen und unter dieser Trasse kommt ein Tunnel für den Autoverkehr.
das Netz in der Bochumer Innenstadt ist seit der Stadtbahneröffnung Geschichte. Die vielen Baustellen der letzten "Jahrzehnte" haben bei den Bürgern nur Ärger und Probleme verursacht. Für die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte, DGEG, ein Anlaß, die alten Strecken noch einmal zu bereisen. Die Triebwagen existieren übrigens auch heute noch. Es handelt sich um die Bochumer und Essener Museumsfahrzeuge, die u.a. anläßlich dieser Sonderfahrten zum Einsatz kamen.
Das Netz ist nicht stillgelegt, es wurden lediglich die zwei Kilometer, die noch durch die Innenstadt verliefen verbuddelt. Die alten Straßenbahnwagen sind schon lange verkauft.
Enschuldigung, aber bei Baumaßnahmen fällt IMMER Abraum an. Die Menschheit im 21 Jahrhundert weiß inzwischen, wo und wie sie damit umgeht. Abraum wird nicht irgendwo mal eben in die Pampa gegkippt. Und wenn, dann entstehen in oft angenehme Hügellandschaften, die sich innert weniger Jahre als Freizeitziele etablieren. Deine Argumentation ist einfach völlig abwegig. Sorry.
motorboys 1 year ago
Ich habe das Gefühl, dass Du du Trambahn-Fan bist. Das ist ja auch völlig Ok. Jeder darf sich begeistern, wofür er will. Losgelöst davon gibt es aber einfach Gründe, die gegen die Tram mit Oberleitung sprechen. Ein Beispiel ist der Englische Garten in München, wo nun mit Akku-Loks dem Wunsch Rechnung getragen wird, eine Trasse ohne Oberleitungen zu errichten. Das ist schon eher.konsensfähig. Eine eklatante Verschandelung durch Fahrdraht kannst Du Dir mal in der Berner Altstadt ansehen: Schlimm..
motorboys 1 year ago
Was ist das denn für eine selten dämliche Erwiderung? Was hat bitte Erdaushub mit Stadtansichten zu tun?
Dass man bei Straßenbahnfans keine Blumen gewinnt, wenn man sich gegen Fahrdrähte ausspricht, war ja klar. Aber dass hier Äpfel mit Birnen verglichen werden, war nicht zu erwarten. Einfach mal eine Kritik im Raum stehen lassen - das können manchen wohl nicht.
motorboys 1 year ago
Der Erdaushub beim Tunnelbau ist sicherlich nicht zu vernachlässigen und muß in der näheren Umgebung abgelagert werden. Es entstehen künstliche Berge. Sie verschandeln oft das Erscheinungbild einer ganzen Landschaft und nicht nur ganzer Straßenzüge. Gehe einfach mal mit offenen Augen durch die Landschaft. Vergleiche ich da wirklich Äpfel mit Birnen?
Ich denke mal, eine Kritik, die nur im Raum stehen bleibt und aus der man nichts lernen kann (auch nicht der Kritiker!), ist überflüssig.
uwez1963 1 year ago
@uwez1963
Tut mir leid, Deine Äußerungen sind an den Haaren herbei gezogen. Dann müssten wir hier in München (mit U-Bahnnetz bis zum Abwinken) von Bergen umgeben sein - und andere Städte auch. Dem ist natürlich nicht so. Zudem kommt es auf den Aushub an: Je nach Untergrund wird alles wieder verwertet. Oder was glaubt Du, wo Baumaterial herkommt, aus was Beton gemacht wird?
Fakt ist hingegen, dass die Oberleitungen zu einer massiven Beeinträchtigung des Stadtbildes und der Fassaden beitragen.
motorboys 1 year ago
Gib mal unter Wikipedia das Stichwort Tippelsberg ein. Es fehlt in der Beschreibung allerdings der Hinweis, daß auch die letzte Tunnelstrecke in Bochum (Linie 306) ihren Aushub dort abgelagert hat. Vorher Natur pur, dann knapp 20 Jahre ... und heute aber wieder renaturiert. Zum Glück! Die Bauzeit war aber sehr, sehr arg. Ich habe nicht allzuweit davon gewohnt. Solche Plätze gibt es aber auch in München.
Bei Oberleitungen kommt es auf die Bauart an. Kleine, feine Drähte fallen kaum auf.
uwez1963 1 year ago
Je mehr Gleise unterirdisch verlegt werden, desto besser. Oberleitungen stören und verschandeln das Erscheinungsbild ganzer Straßenzüge.
motorboys 1 year ago
@motorboys
... und was ist z.B. mit den Deponien, auf denen der Erdaushub vom Tunnelbau abgelagert wird?
uwez1963 1 year ago
@motorboys Stimmt nicht ganz. Die Straba von Bordeux hat keine Leiungen, aber eine Stromschiene. Außerdem sind Ubahnen viel teuer :P
DerFuchs111 2 months ago
der tw 96 ist ja auch bei hochzeiten begehrt. kostet aber 75 euro.
maus1971able 2 years ago
Das erinnert mich an den Wahnsinn im Westberlin der 60-er Jahre, eine autogerechte Stadt zu schaffen, in dem man die Straßenbahn aufs Abstellgleis beförderte und sündhaft teure U-Bahnlinien baute. Wozu ?
ChillaBoy1956 2 years ago
Es sind tatsächlich überall die Planungen aus den 60-er Jahren.
Ich habe aber immer wieder den Eindruck, das heute, nach Fertigstellung des Systems, die Fahrgastzahlen auf den neuen Strecken gewaltig gestiegen sind. Wenigstens ein Vorteil. Gebaut (Streckenmodernisierung und in den kommenden Jahren auch Streckenneubau in Bochum-Langendreer!) wird heute in den Außenbezirken. Es wird hoffentlich noch interessant. Die gute alte Straßenbahn ist allerdings Geschichte.,
uwez1963 2 years ago
trams type konstal N
555gerda 2 years ago
I like the original version of the Mozart sonata much better!
cbfoto 3 years ago
...just a collage of lo-res. photos. Flickr has hi-res pics if that's what you're looking for.
Doogalloonni333 3 years ago
Das war schon eine tolle Entwicklung, aber wie ist es heute? Der Kampf um den Innenstadttunnel spricht eigentlich eine andere Sprache. Wenn man in der Innenstadt "eine" Magistrale möchte, dann muß man aber auch Zeit haben, als Fußgänger die Straße überqueren zu können, oder man muß einige Strecken parallel führen oder die Autos in den Untergrund verbannen, oder,...
Hier würde ich mir eine mehr auf die Straßen-(Stadt-)bahn und deren Wachstum ausgerichtete Diskussion wünschen.
uwez1963 3 years ago
die sollen sich ein beispiel an karlsruhe nehmen. da hat man nicht den fehler gemacht die stadt autogerecht auszubauen, sondern konsequent der straßenbahn den vorrang gegeben.
mnlwrnr 3 years ago
omg, die wollen alle nur Autogerechte Städte bauen, wayne?
EisenbahnfanMuenchen 3 years ago
Hi,
das sind Planungen der sechziger und siebziger Jahre. Die Fertigstellung hat so lange gedauert, da nach der Wende die Gelder nicht mehr so reichlich flossen. Insgesamt ist aber eher eine riesige Fußgängerzone (mit zuwenigen Menschen) entstanden.
uwez1963 3 years ago
Wir in Hannover können ja noch von Glück reden das wir sowohl oberirdisch als auch unterirdisch die strassenbahnschienen haben.Zwar sind die schönen alten strecken wie bei uns in der stadtmitte (Kröpke und Steintor) und einmal quer durch die fußgängerzone nicht mehr das,aber wir haben noch in der innenstadt zwei linie die fahren.
troi92 3 years ago
Wir in Karlsruhe haben noch die Tram oberirdisch aber ab Dezember 2009 beginnt der Bau der sogenanten Kombilösung die Gleise aus der Kaistrasse (Innenstadt) verschwinden und ein Tunnel wird gebaut die Trams fahren unterirdisch und auf der parallellaufen Kriegssatrsse entseht ein neue oberidische Tramtrasse wo die die S-Bahnlinen von auuserhalb fahren sollen und unter dieser Trasse kommt ein Tunnel für den Autoverkehr.
Der ganze Spaß kostet über 600 Mill. euro!!!!
Feritg ca. 2020.
Spiegelwagen 2 years ago
Diesen Winter die allerletzte Möglichekit unsere Mueusmwagen auf der histoischen ringline zu fotografieren !!!!
Spiegelwagen 2 years ago
Hallo zusammen,
das Netz in der Bochumer Innenstadt ist seit der Stadtbahneröffnung Geschichte. Die vielen Baustellen der letzten "Jahrzehnte" haben bei den Bürgern nur Ärger und Probleme verursacht. Für die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte, DGEG, ein Anlaß, die alten Strecken noch einmal zu bereisen. Die Triebwagen existieren übrigens auch heute noch. Es handelt sich um die Bochumer und Essener Museumsfahrzeuge, die u.a. anläßlich dieser Sonderfahrten zum Einsatz kamen.
uwez1963 4 years ago
Was geschieht nun mit den alten Trams, da ja das Netz Innenstadt stillgelegt ist udn der Betriebshof Unistraße auch zu ist ????
DrPhreak85 4 years ago
Das Netz ist nicht stillgelegt, es wurden lediglich die zwei Kilometer, die noch durch die Innenstadt verliefen verbuddelt. Die alten Straßenbahnwagen sind schon lange verkauft.
michaelXXLF 4 years ago
Schones pianobegleitung und schones bildern !!!...
daddycool9 4 years ago