@TheIrishRover15 wo gehts n bei meinem song um faschismus!? und wo sag ich, dass ich nicht in deutschland leben will!? irgendwie haste das nicht ganz verstanden. sorry, dass ich mich in dem song so subtil ausdrücke.
@ZuluZulu02 naja, das frage ich mich auch öfters mal. hätte ich also vor einem jahr schon anfangen sollen, die parts zu üben!? mag sein. aber: vor einem jahr hatte ich scheinbar noch nicht den so starken drang, zu dem thema einen text zu schreiben, weißte?! ist alles intuitiv, und voll real. soo schlecht ist das gar nicht gerappt wie du tust. ist uns doch auch beiden klar. und uns ist auch beiden klar, dass es noch besser geht. und auch, dass ICH es noch besser kann, wenn ich den länger übe.
Zum Problem Gruppendynamik und (falsche?) kollekte Gruppenidentitäten: 2006 stellten sich Deutschlandtrikottragende Linke bei einer Schlägerei (zuerst, bis zu Besinnungsmoment) auf die Seite rechter Schläger, gegen einen Linken, nur weil dieser linke Flugblätter an der Uni auslegte. Die linken Fußballfans hatten den falschen Zusammenhalt mit anderen Trikotträgern einfach wochenlang vorher eingeübt gehabt, so dass sie im ersten Augenblick automatisch so reagierten.
@marxkritik Wie jetzt? Du sagst, die "Linken" hätten aufgrund des Zusammen-Feierns mit "Rechten" während der WM 2006 eine kurzfristige Chrakteränderung vollzogen und begrüßten daher - wenn auch nur vorerst - den Gewaltakt dieser. Und schuld war die "nationale" Gruppendynamik für die DFB-Elf.
Das kann man mE nicht auf die Gruppendynamik zurückführen. Denn automatisch einen Gewaltat zu unterstützen, nur weil einer auch nen DFB-Trikot trägt, spricht nicht für die Intelligenz der vermeintlich Linken
@foundbonapartey das meinte marxkritik. dass der vereinigungs-wahn der fußball-WM so stark ist, dass er sogar selbsternannte "Linke" dazu bringt, sich an die seite von chauvinistisch-pöbelnden zu stellen, wenn man gemeinsam das "deutschland"-feiern verteidigt. klaro ist das dann eben gerade NICHT wirklich links.
Naja, es waren tendenziell Linke, also SPD-Anhänger. Keine Kommunisten oder Anarchisten oder so. Derjenige hatte die Gewalttat auch nicht mit eigenen Augen gesehen, sondern es war einige Minuten später im Trubel danach. Die haben auch nicht die Gewalttat "an sich" unterstützt, sondern sich im ersten Augenblick (der eine nur kurz und von der Körpersprache, der andere etwas länger und mit Worten) auf die Seite des rechten Schlägers gestellt.
Also die haben für den Rechten im Deutschlandtrikot erst "Partei ergriffen", gegen den eigenen Genossen, das Opfer. Die situationsfremden und eher an Fußballverbrüderungen erinnernden Gesten und Kommentare zeigten deutlich, woran das lag. Sie waren "Deutschlandfans" und haben sich durch Trikots und SchwarzRotGold als solche erkannt, obwohl die sich definitiv nicht näher kannten. Die waren einfach seit Wochen auf "wir Deutschlandfans" gegen "die anderen" konditioniert. Sehr problematisch.
Interessant. Aber für meinen Geschmack inhaltlich etwas zu antideutsch. WIe ich Dir auch geschrieben habe, sehe ich vor allem in Massenwahn und Gruppenzwang, im Aufgehen und Zerfließen des Individuums in der Masse ein Problem.
Patriotismus und Links bzw. Soszialismus müssen sich nicht ausschließen. Die Französischen Revolutionäre nannten sich Patrioten, und in der DDR und der UdSSR gehörte ein proletarischer Patriotismus ebenfalls hinzu.
noch ein antifa track zur wm:
youtube.com/watch?v=gMaZafhJfL0
JohnnySniper1338 1 year ago
Es zwingt Dich keiner in Deutschland zu bleiben. Geh doch einfach, haben wir alle was davon:
1) DU mußt dieses schlimme, schlimme Land nicht ertragen
2) Wir müssen DICH hier nicht mehr ertragen.
Aber man kämpft umso tapferer gegen den Faschismus, je weiterer dieser räumlich und zeitlich entfernt ist, gell;) Ist ja auch ungefährlicher so;)
TheIrishRover15 1 year ago
@TheIrishRover15 wo gehts n bei meinem song um faschismus!? und wo sag ich, dass ich nicht in deutschland leben will!? irgendwie haste das nicht ganz verstanden. sorry, dass ich mich in dem song so subtil ausdrücke.
kramatik84 1 year ago
Dann ist ja gut. Aber vielleicht wäre Qualität besser als Quantität.
ZuluZulu02 1 year ago
@ZuluZulu02 naja, das frage ich mich auch öfters mal. hätte ich also vor einem jahr schon anfangen sollen, die parts zu üben!? mag sein. aber: vor einem jahr hatte ich scheinbar noch nicht den so starken drang, zu dem thema einen text zu schreiben, weißte?! ist alles intuitiv, und voll real. soo schlecht ist das gar nicht gerappt wie du tust. ist uns doch auch beiden klar. und uns ist auch beiden klar, dass es noch besser geht. und auch, dass ICH es noch besser kann, wenn ich den länger übe.
kramatik84 1 year ago
Aua... Das mit den "schnelleren" Parts übst du aber noch oder?
ZuluZulu02 1 year ago
@ZuluZulu02 klar, ich hör nie auf zu üben. aber manches muss halt mal schnell raus, so dem anlass entsprechend, weißte?
kramatik84 1 year ago
Zum Problem Gruppendynamik und (falsche?) kollekte Gruppenidentitäten: 2006 stellten sich Deutschlandtrikottragende Linke bei einer Schlägerei (zuerst, bis zu Besinnungsmoment) auf die Seite rechter Schläger, gegen einen Linken, nur weil dieser linke Flugblätter an der Uni auslegte. Die linken Fußballfans hatten den falschen Zusammenhalt mit anderen Trikotträgern einfach wochenlang vorher eingeübt gehabt, so dass sie im ersten Augenblick automatisch so reagierten.
marxkritik 1 year ago
@marxkritik Wie jetzt? Du sagst, die "Linken" hätten aufgrund des Zusammen-Feierns mit "Rechten" während der WM 2006 eine kurzfristige Chrakteränderung vollzogen und begrüßten daher - wenn auch nur vorerst - den Gewaltakt dieser. Und schuld war die "nationale" Gruppendynamik für die DFB-Elf.
Das kann man mE nicht auf die Gruppendynamik zurückführen. Denn automatisch einen Gewaltat zu unterstützen, nur weil einer auch nen DFB-Trikot trägt, spricht nicht für die Intelligenz der vermeintlich Linken
foundbonapartey 1 year ago
@foundbonapartey das meinte marxkritik. dass der vereinigungs-wahn der fußball-WM so stark ist, dass er sogar selbsternannte "Linke" dazu bringt, sich an die seite von chauvinistisch-pöbelnden zu stellen, wenn man gemeinsam das "deutschland"-feiern verteidigt. klaro ist das dann eben gerade NICHT wirklich links.
kramatik84 1 year ago
@foundbonapartey
Naja, es waren tendenziell Linke, also SPD-Anhänger. Keine Kommunisten oder Anarchisten oder so. Derjenige hatte die Gewalttat auch nicht mit eigenen Augen gesehen, sondern es war einige Minuten später im Trubel danach. Die haben auch nicht die Gewalttat "an sich" unterstützt, sondern sich im ersten Augenblick (der eine nur kurz und von der Körpersprache, der andere etwas länger und mit Worten) auf die Seite des rechten Schlägers gestellt.
marxkritik 1 year ago
Also die haben für den Rechten im Deutschlandtrikot erst "Partei ergriffen", gegen den eigenen Genossen, das Opfer. Die situationsfremden und eher an Fußballverbrüderungen erinnernden Gesten und Kommentare zeigten deutlich, woran das lag. Sie waren "Deutschlandfans" und haben sich durch Trikots und SchwarzRotGold als solche erkannt, obwohl die sich definitiv nicht näher kannten. Die waren einfach seit Wochen auf "wir Deutschlandfans" gegen "die anderen" konditioniert. Sehr problematisch.
marxkritik 1 year ago
Interessant. Aber für meinen Geschmack inhaltlich etwas zu antideutsch. WIe ich Dir auch geschrieben habe, sehe ich vor allem in Massenwahn und Gruppenzwang, im Aufgehen und Zerfließen des Individuums in der Masse ein Problem.
Patriotismus und Links bzw. Soszialismus müssen sich nicht ausschließen. Die Französischen Revolutionäre nannten sich Patrioten, und in der DDR und der UdSSR gehörte ein proletarischer Patriotismus ebenfalls hinzu.
marxkritik 1 year ago
n1, ich feiers
tadibug 1 year ago
Dann hau doch ab man, nach Israel oder so.
Worscht3000 1 year ago 2
@Worscht3000 denkt mal nach bevor du deinen mund aufmachst!!!
sonnenbadesalzkruste 1 year ago